Mutprobe

Frauen und das höllische Spiel mit dem Älterwerden

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Taschenbuch
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Die neue provokante Streitschrift der Bestsellerautorin zum Thema Frauen und Älterwerden

Alle werden älter, und doch trifft es Frauen besonders hart Denn bei Frauen wird unendlich viel an die Jahre gekettet: ihre Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit, ihre erotische Anziehungskraft, ihr Wert auf dem Liebesmarkt, der Erfolg in der Arbeitswelt Frauen werden auf verletzende Weise in Frage gestellt Wo Männer älter werden dürfen, werden Frauen alt gemacht Die streitbare Journalistin und Bestsellerautorin Bascha Mika widmet sich in ihrem Buch diesem höllischen Spiel, das mit Frauen getrieben wird, und ruft zum Widerstand auf Ihre Botschaft: Frauen haben in jeder Lebensphase das Recht auf Glück und Selbstbestimmung Nehmen wir es uns!


Originalverlag: C. Bertelsmann
Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-74967-6
Erschienen am  11. Mai 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

MUTPROBE – Frauen und das höllische Spiel mit dem Älterwerden

Von: lesemehrwert.de

05.03.2015

Zweifelsfrei haben Frauen, die den meisten Männern in Punkto soziale Intelligenz, Kompetenz und Engagement einiges voraus haben, gleiches Recht auf würdiges Älterwerden und mehr Respekt verdient, als sich bissig-böse Sprüche anhören zu müssen, wie z.B.: “Eine Frau über 40 läuft eher Gefahr, von einem Tiger gefressen zu werden, als (noch) einen Mann fürs Leben zu finden”, oder “das gefährliche Alter einer Frau beginnt, wenn sie lieber in ihre alten Fotoalben als in den Spiegel schaut”! Warum heißt es knallhart – oder besser unverschämt – : Falten machen Frauen alt, Männer dagegen interessant/er? Die namhafte Publizistin Bascha Mika ist diesen hässlichen (Vor)Urteilen auf den Grund gegangen und hat das problematische – auch in der fortschrittlichen Gesellschaft von heute – immer noch “höllische Spiel mit dem Älterwerden” von Frauen in der modernen westlichen Welt in ihrem jüngsten Werk “MUTPROBE” thematisiert. Klar, alt werden wollen wir alle, alt sein aber will, – egal ob Frau oder Mann in der heutigen schnelllebigen, gleichzeitig aber paradox vom Zeitgeist ewiger Jugend und Schönheit träumenden Gesellschaft -, ohne Protest keiner gern. Vielleicht sollte man sich die Lebensweisheit des altbekannten Schriftstellers und Dichters Hermann Hesse, die besonders in seinem wunderschönen Gedicht “Stufen” (http://www.lyrikwelt.de/gedichte/hesseg1.htm) zum Ausdruck kommt, verinnerlichen. Gibt es eine schönere Kunst des Alterns, als das Beste daraus zu machen und auch diese Stufe zu nehmen? Aber allen besseren, philosophischen Wissens um die Unabänderlichkeit der Dinge zum Trotz, ist der Abschied von der – mittlerweile immer mehr in die Länge gestreckten – Jugend, der Beginn des Älterwerdens und der dann immer mühevollere Weg < hin zum biologisch wirklich hohen Alter > für die meisten Frauen immer noch schwerer als für Männer. Dabei ist es völlig unerheblich, ob es sich um in der Öffentlichkeit stehende prominente, oder unbekannte, typisch-konventionelle Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts handelt. Bascha Mika’s einfühlsame, zu Herzen gehende, lebensbejahende Studie umfasst am Beispiele unzähliger unterschiedlich(st)er Frauen aus allen Gesellschaftsschichten – ihren unterschiedlichen Werdegängen und Lebenssituationen sowie individuellen Erfahrungen – , den Prozess des Älterwerdens. Dabei ist es der Autorin meisterhaft gelungen ein authentisches, gut recherchiertes und somit ein – längst nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer – informatives und interessantes Buch zu schreiben. Die Lebensmut machende “MUTPROBE“ (ISBN 978-3-570-10170-4) ist beim C. Bertelsmann-Verlag als gebundene Ausgabe zum Preis von € 17,99 erschienen.

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Vita

Bascha Mika

Bascha Mika wurde 1954 in einem schlesischen Dorf in Polen geboren und übersiedelte als Kind in die Bundesrepublik. Nach einer Banklehre studierte sie Germanistik, Philosophie und Ethnologie. Sie arbeitete als Redakteurin und Journalistin und veröffentlichte 1998 eine kritische Alice-Schwarzer-Biografie, die für großes Aufsehen sorgte. Von 1999 bis 2009 war sie Chefredakteurin der taz. Heute ist sie Honorarprofessorin an der Universität der Künste, Berlin, und freie Publizistin.

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