My friend Anna

Die wahre Geschichte, wie Anna Sorokin mich und halb New York aufs Kreuz legte
Deutsche Ausgabe

(4)
Taschenbuch
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»Sex and the City« trifft »Catch Me If You Can«

Partys in den hippsten und teuersten Clubs, ausgiebige Spa-Aufenthalte, im Privatjet um die Welt: Für ihre New Yorker Freunde war Anna Delvey eine adelige deutsche Millionenerbin. Das dachte auch Rachel DeLoache Williams. Nachdem sich die beiden über Bekannte kennenlernten, werden sie enge Freunde und stürzen sich gemeinsam ins Luxusleben. Bis Annas Kreditkarte eines Tages nicht mehr funktioniert. Rachel wird nach und nach bewusst, dass Anna nicht die ist, für die sie sich ausgibt. Ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bis Anna schließlich von der Polizei geschnappt und in einem spektakulären Gerichtsprozess verurteilt wird.

Die fast unglaubliche Geschichte über eine Frau, die alle getäuscht hat – und nichts bereut.

»Eine Geschichte wie Catch Me If You Can für das Internetzeitalter.«


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Originaltitel: My friend Anna
Originalverlag: Simon & Schuster
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-14252-1
Erschienen am  19. August 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Mich konnte das Buch leider nicht so überzeugen.

Von: Gedankenlabor

12.10.2019

>> „Sex and the City“ meets „Catch me if you can“<< ...eine interessante Kombination, insbesondere auf Grund der Tatsache, dass es sich hier um eine wahre Geschichte handelt. Und zwar dreht sich das Buch „My friend Anna“ von Rachel DeLoache Williams um die junge russisch deutsche Anna Sorokin, die die Autorin kennenlernte, die sich als Anna Delvey, deutsche adlige Millionenerbin ausgab und alle täuschte und nichts von alle dem bereute. Mich machte diese Geschichte sehr neugierig und es war mitunter interessant hier zu erfahren, wie sich Anna ihrem Umfeld gegeben hat und wie sie war. Für die Autorin war sie eine ganze Zeit lang eben auch eine Freundin, doch schnell wird klar, das es sich hier um eine absolut toxische Freundschaft handelte. Leider machte sich auch ziemlich schnell deutlich, dass die Autorin sich mit dieser Geschichte gern in den Vordergrund spielen und Mitleid erregen möchte... zumindest habe ich das als Leser so empfunden und das hat mir persönlich nicht gefallen. Natürlich ist die Autorin hier in eine wirklich schwierige Lage geraten, jedoch gab es einige Szenen, die beschrieben wurden, in denen ich mich ehrlich gefragt habe, wie man einem doch „fremden“ Menschen so viel Naivität entgegen bringen kann. Alles in allem konnte mich das Buch nicht überzeugen.

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Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt

Von: Marianne

02.10.2019

Eine junge russisch-deutsche Frau, Anna Sorokin, gibt sich in der bewegten Weltstadt New York als Millionärstochter aus. Mit gefälschten Dokumenten und ungedeckten Checks, betrügt sie mehrere Banken, Hotels, und auch Freunde. In diesem Buch berichtet ihre Freundin über die gemeinsame Zeit. Die Autorin, Rachel, arbeitet bei einer Zeitschrift, als sie Anna in einem Lokal kennenlernt. Anna scheint wenige Freunde zu haben, und bald verbringen Rachel und Anna viel Zeit miteinander. Sie gehen oft in teure Restaurants, teilen sich einen persönlichen Fitness-Coach, und buchen gemeinsame Wellness- und Schönheitstermine. Rachel genießt diesen ausschweifenden Lebensstil. Meistens zahlt Anna die hohen Rechnungen, aber manchmal hat sie ein Problem mit ihrer Kreditkarte oder einer Zahlungs-App, und Rachel übernimmt die Kosten. Bei einem gemeinsamen Luxus-Urlaub fallen sehr hohe Kosten an, aber Annas Kreditkarten streiken. Sie erklärt, dass sie im Gespräch ist mir ihren Banken, und dass das Problem bald geklärt werden müsste. Rachel vertraut ihrer Freundin, und übernimmt vorübergehend die Kosten. Doch auch Monate danach bekommt sie nur Ausreden zu hören. Sie will es lange nicht wahrhaben, aber schließlich muss sie zugeben, ihre Freundin ist nicht reich. Sie ist eine betrügerische Hochstaplerin. Rachel hat große Probleme wegen ihren stark überzogenen Kreditkarten. Wie wird sie zu ihrem Geld kommen? Wie am Anfang des Buchs steht, beschreibt dieses Buch das Leben der Autorin. Über Anna erfährt der Leser nicht viel mehr, als ihre Freundin beobachten konnte. Über den Hintergrund und den Motiven der Täterin erfährt man wenig. Dafür nehmen die Details aus dem Leben Rachels viel Platz ein. In ihrem Job kümmert sie sich um die logistischen Vorbereitungen für Foto-Aufnahmen. Sie erzählt immer von den Shootings und den Prominenten, die sie durch ihren Beruf begegnet. Von den gemeinsamen Unternehmungen mit Anna erinnert sie sich aber auch an viele Details. So erfährt der Leser an mehreren Stellen genau wo und was gespeist wurde, und wie viele Flaschen Wein dazu getrunken wurden. Das zieht die Erzählung manchmal in die Länge. Auch über ihre Gefühlswelt berichtet die Autorin ausführlich. In den sorgenvollen Monaten, in denen sie von Anna immer wieder mit Ausreden und Versprechungen hingehalten wurde, ist sie krank vor Sorge. Sie beobachtet jeden Schritt Annas auf den sozialen Medien, und spielt schließlich auch eine entscheidende Rolle bei ihrer Verhaftung. Auch wenn das Buch eher das Leben der Autorin zum Thema hat, ist es unterhaltsam geschrieben. Trotz der Länge, lässt sich diese leichte Lektüre schnell lesen. Fazit: Ein interessanter Bericht aus der Welt der Reichen. Dieses Buch wird vor allem Menschen interessieren, die sich für das Leben reicher, junger Menschen inmitten von prominenten Persönlichkeiten interessiert. Unterhaltsam geschrieben, ist es schade, dass der Leser nicht mehr über die Hochstaplerin Anna Sorokin erfährt.

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Vita

Rachel DeLoache Williams wuchs in Knoxville (Tennessee) auf und studierte Englisch und Studio Art am Kenyon College in Ohio. 2010 zog sie nach New York und startete ihren Traumjob als Fotoredakteurin bei der Vanity Fair. Sie arbeitete dort zusammen mit Fotografen wie Annie Leibovitz und Mark Seliger und Prominenten wie Jennifer Lawrence und Bruce Springsteen. In dieser Zeit lernte sie Anna Sorokin kennen.

Zur AUTORENSEITE

Claudia Amor

Claudia Amor hat in Wien Übersetzen und Dolmetschen studiert. Nach längeren Aufenthalten in Bath, Padua und Bozen arbeitet sie heute im Raum München als Übersetzerin für Belletristik und Reiseliteratur.

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Johanna Ott

Johanna Ott begann nach einem Studium der Literaturwissenschaft und Ethnologie ein Masterstudium der Literarischen Übersetzung in München. Seither übersetzt sie Literatur aus dem Englischen und Spanischen.

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Pressestimmen

»Sorokins Kapital war es, Kapital vorspiegeln zu können, wovon sich Künstler und Galeristen berauschen ließen, Fotografen, Sterneköche, Hoteliers, Bankiers, Investoren, Mäzene, Freundinnen, Freunde.«

»Anna Sorokin ist nun zwar schuldig. Wichtiger mag für sie aber etwas anderes sein. Sie ist nun auch berühmt.«

»Anna Sorokin ist als Hochstaplerin aufgeflogen und muss ins Gefängnis. Aber sie bleibt das Spiegelbild einer Gesellschaft, die von allzu viel Realität schnell ermüdet«

»Fake it till you make it: Das funktioniert eben nicht nur beim Clan der Kardashians, die sich das Berühmtwerden vergolden lassen haben.«

»In einer Zeit, in der wir von True Crime besessen sind, kommt Anna Sorokin gerade richtig. Das macht die Sache nicht besser, aber es ist sehr unterhaltsam.«