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NERVE - Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen

Ab 14 Jahren

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-30976-6

Erschienen: 15.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback, eBook (epub)

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Eigentlich will Vee gar nicht mitspielen bei diesem neuen Online-Spiel, bei dem man ständig neue peinliche »Challenges« bekommt, die sofort ins Netz gestellt werden. Aber um einen Jungen auf sich aufmerksam zu machen, der ihr gefällt, wagt sie es dann doch. Zumal Preise locken, denen sie nicht widerstehen kann, wie zum Beispiel die Schuhe ihrer Träume. Noch dazu sieht Ian, der ihr als Spielpartner an die Seite gestellt wird, wirklich gut aus. Erst macht es Spaß. Aber dann werden die Challenges heikler und heikler, und die Fans treiben Vee dazu, immer mehr zu riskieren. Schließlich werden Vee und Ian zusammen mit fünf anderen Spielern an einen geheimen Ort gebracht, wo die letzte Runde stattfindet. Es geht um alles oder nichts und auf einmal steht ihr Leben auf dem Spiel …

Jeanne Ryan (Autorin)

Jeanne Ryan wuchs in einer Familie mit elf Geschwistern auf. Seit sie als Kind auf Hawaii gelebt hat, hat sie versucht, dorthin zurückzukehren – mit Zwischenstopps in Südkorea, Michigan und Deutschland. Bevor sie zu schreiben begann, entwickelte sie Computerspiele und forschte im Bereich der Jugendentwicklung. Aber Schreiben gefiel ihr dann doch besser als Statistik. Sie hat immer noch eine Schwäche für Hawaii, wohnt aber jetzt an der Nordwestküste der USA. „Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen“ ist ihr erster Roman.

Aus dem Amerikanischen von Tanja Ohlsen
Originaltitel: NERVE
Originalverlag: Penguin, US

Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

ISBN: 978-3-570-30976-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 15.08.2016

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NERVE – DAS SPIEL IST AUS, WENN WIR ES SAGEN

Von: Reni N. Datum: 08.01.2017

https://renisbooks.wordpress.com

Vee ist das Mädchen hinter dem Vorhang – unsichtbar und doch immer für die da, die sie brauchen. So auch für ihre beste Freundin Sydney, ebenso Matthew, in den sie heimlich verliebt ist, und auch für die Theater-AG, in der sie für die Kostüme und das Make-up der Schauspieler verantwortlich ist. Sie ist vieles: fleißig, treu, zuverlässig, schüchtern, kreativ. Doch ist sie auch mutig?
2012 veröffentlicht die Autorin Jeanne Ryan ihren Roman "Nerve – Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen". Bei einer Jagd durch die Buchläden Leipzigs nach neuem Lesestoff fiel mir dann das Buch in die Hände. Ein paar Stunden später hatte ich es durchgelesen und war (neben müde) verwirrt und berauscht.
Das Buch handelt von dem interaktiven Onlinespiel Nerve, das in Vees Bekanntenkreis geschaut wird. Ihre Freundin Sydney würde gerne mitspielen, da man als Spieler mit jeder gewonnenen Challenge mehr Preise gewinnt. Doch die Finalrunde findet am letzten Vorstellungsabend ihrer Theater-AG statt und sie spielt leider die Hauptrolle. Als Matthew Vee damit aufzieht, dass sie sich nie trauen würde, etwas Verrücktes zu machen, geschweige denn eine Challenge von Nerve zu absolvieren, meldet sie sich kurzerhand als Spieler an, um ihn zu beeindrucken. Berauscht von der bestandenen Challenge und ihrem Preis kann sie nicht widerstehen, eine Weitere abzulegen. Bei dieser lernt sie Ian kennen und schnell steigen die beiden bei den Beobachtern in der Beliebtheit auf.
Am letzten Vorstellungsabend beobachtet Vee, wie ihre beste Freundin Matthew auf der Bühne ein bisschen zu lang küsst und wird eifersüchtig, weiß diese doch, was sie für Matthew empfindet. Verletzt flüchtet sie von der Abschlussparty und stimmt zu, an der Qualifikationsrunde für das Finale von Nerve teilzunehmen. Was als Spass beginnt, wird mit jeder Runde persönlicher und manipulativer. Bald gibt es kein zurück mehr und Vee wird klar, dass sie das Spiel eindeutig unterschätzt hat.

Ich fand die Story sehr interessant. Die Handlung nimmt schnell Fahrt auf und spätestens ab den Qualifikationsrunden legt man nur noch ungern das Buch aus der Hand. Als Leser denkt man sich natürlich die gesamte Zeit: „Mädchen, steig doch einfach aus“, aber es ist nachvollziehbar, warum Vee so handelt. Jeder fällt mal eine dumme Entscheidung und oft denken wir nicht über die Konsequenzen nach. Erst recht nicht, wenn man plötzlich beliebt ist oder gepusht vom Adrenalin.
Verwirrt hat mich am Ende der Prolog, denn ich habe eine ganze Weile gebraucht, um zu verstehen, wie er mit dem Hauptplot in Verbindung steht – dies hätte vielleicht etwas deutlicher hervorgehoben werden können.

Leider nicht überzeugend...

Von: buch-leben Datum: 03.01.2017

buch-leben.blogspot.de

Eine Warnung: Ich kann dieses Buch nicht rezensieren, ohne zu spoilern. Falls ihr es also nicht lesen wollt - ihr wisst was zu tun ist :)

Der Einstieg in das Buch ist ziemlich chaotisch und man weiß gar nicht, wo der Prolog hinführt. Er greift bereits voraus. Um was es eigentlich geht, wird erst später klar.
Sehr enttäuschend war für mich, dass am Ende gar nicht mehr auf den Prolog eingegangen wurde. Dieser endet mit einem großen Cliffhanger, der dann aber gar nicht mehr aufgegriffen oder aufgeklärt wird. Das macht die Geschichte unrund.

Die Protagonistin Vee konnte mich gar nicht überzeugen. Auf der einen Seite ist sie das schüchterne Mädchen, das immer im Schatten ihrer tollen Freundin steht. So sieht sie sich zumindest. Ich fand es mutig, dass sie sich für das Spiel entscheidet - aber dann zeigt sich, dass sie mindestens genauso oberflächlich ist, wie die "Coolen" in ihrer Schule. Für ein paar Schuhe oder einen Shopping-Gutschein für ihren Lieblingsladen scheint sie sich für nichts zu schade zu sein - sie verrät sogar ihre beste Freundin. Das zeugt meiner Meinung nach nicht von Größe.

Die Idee des Buches ist eigentlich nicht mal schlecht. Challenges, bei denen du an deine Grenzen gehst und dich die Welt beobachtet, können spannend sein. Und wenn das ganze in der "Erwachsenenwelt" gespielt hätte, hätte es mir auch besser gefallen. So fand ich die Aufgaben einfach nur krank: Nicht vergessen, Vee ist minderjährig. Das sie 50 Dollar für jedes Bier, das sie trinkt, bekommt, ist noch mit das harmloseste. Aber sie macht ja für Geld alles - stellt sich sogar auf den Babystrich und bietet sich Freiern an. Überhaupt drehten sich die meisten Challenges um Sex - so bekommen die Teilnehmer des Finales Geld dafür, wenn sie vor der Kamera miteinander schlafen. Die Zuschauer stimmen dann aber, wer die "beste Show" geboten hat. Muss das sein, in einem Buch für Jugendliche?

Der Schreibstil ist sehr flüssig, man liest das Buch sehr schnell weg. Der Schreibstil war mir hingegen an einigen Stellen zu vulgär. Auch an Schimpfwörtern wird nicht gespart.

Mir ist bewusst, dass das Buch vor allem auf die Gefahren, die das Internet bietet, hinweisen möchte. Natürlich sollte man nicht Videos von sich einfach so ins Netz stellen, seine Rechte abgeben und sich leicht beeinflussen lassen. Ich bin allerdings der Meinung, dass man das auch anders ausdrücken kann.

Für mich war alles zu übertrieben und zu unrealistisch. Das fängt bei Vees Eltern an, deren Handlungen nicht nachvollziehbar sind und hört damit auf, dass es zu viele Zufälle gibt. Sehr schade.

Insgesamt konnte mich das Buch nicht überzeugen. Wahrscheinlich bin ich nicht die richtige Zielgruppe. Ich vergebe 1,5 Sterne, in der Hoffnung, dass es vielleicht doch den ein oder anderen Jugendlichen etwas die Augen im Umgang mit seinen Internetgewohnheiten gibt.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Spannender Wettlauf gegen ein Spiel

Von: Nicole Gnewuch aus Bochum Datum: 03.10.2016

Buchhandlung: Mayersche Buchhandlung Bochum

Jeanne Ryan schafft mit ihrem Computer-Spiel, das Jugendliche dazu bringt alles einzusetzen, um ein paar tolle Preise zu gewinnen, ein realistisches Szenario, das den Nerv der Zeit trifft und erschreckend vor Augen führt, wie abhängig wir heutzutage vom Internet sind, und wie viel wir der virtuellen Welt preisgeben. Ob es Wünsche oder Ängste sind, alles kann gegen uns genutzt werden und uns bis zum Äußersten treiben. So wie Vee, die in den Sog von Risk gerät und in einen Strudel von Ereignissen gerät, der sie an den Rand des Abgrundes treibt und darüber hinaus.
Eine spannende Geschichte, höchst realistisch verfasst. Genau das richtige für dunkle Herbsttage.

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