Nachts in meinem Haus

Roman

Taschenbuch
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Tom ist ein anerkannter Kunstmaler, dazu reich und glücklich verheiratet. Alles läuft perfekt für ihn. Bis eines Nachts in seinem Haus etwas Schreckliches passiert. Unter Schock flieht er in ein toskanisches Bergdorf. Doch was ihm zunächst wie das Paradies erscheint, entpuppt sich schnell als Hölle. Tom hält das Alleinsein nicht aus, fühlt sich eingesperrt und verfolgt. Als er begreift, dass er niemandem mehr vertrauen kann, auch seinen Freunden nicht, ist es zu spät: Er trifft eine verhängnisvolle Entscheidung . . .


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originalverlag: Heyne
Taschenbuch, Broschur, 528 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-43912-2
Erschienen am  11. Juni 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Falsche Entscheidung

Von: Goch9

17.09.2018

Tom und Charlotte Simon führen eine harmonische und liebevolle Ehe. Das hindert Tom allerdings nicht daran, während einer beruflichen Abwesenheit von Charlotte, diese mit ihrer besten Freundin Leslie zu betrügen. Tom und Charlotte wohnen sehr abgelegen. Nach einem romantischen Stelldichein mit Leslie schrecken Tom ungewohnte Geräusche im Haus auf. Aufgrund eines Gewitters ist der Strom ausgefallen. Mit einer Harpune versucht Tom erst gar nicht den Einbrecher zu stellen, sondern schießt direkt in die Dunkelheit. Mit Schrecken erkennt er, dass er Charlotte mit der Harpune an die Küchentür genagelt hat. Tom holt René, Ehemann von Leslie und Rechtsanwalt, zur Hilfe. Dieser rät ihm Deutschland sofort zu verlassen und sich in Italien zu verstecken. Für Tom beginnt eine Odyssee. Der Beginn des Romans ist unheimlich spannend. Die Tat oder das Unglück katapultieren den Leser gleich in Toms Welt. Der Rückblick auf Toms erste Ehe und wie ihm da mitgespielt wurde, ist ebenfalls interessant. Danach war mir Tom einfach zu passiv. Die Szenen seiner ersten Ehe zeigen zwar, dass er andere für sich agieren lässt, aber dieses Gottvertrauen gegenüber René, den er ja auch noch mit seiner Frau betrügt, halte ich für etwas übertrieben. Die einzelnen Figuren sind von Frau Thiesler sehr gut ausgearbeitet , sodass bei Toms Passivität sein Weg vorgezeichnet ist. Die Gruppe um Charlotte und Tom zeigt ganz besonders diese Hassliebe zwischen den Reichen und Wichtigen der Schickeria. Die italienische Szenen zwischen Donato und Gabriella Neri empfinde ich wohltuend und unterhaltsam. Toms Leiden und Verzweiflung wäre sonst zu viel geworden. Alles in allem ist es ein unterhaltsamer Roman/Krimi mit einigen Längen.

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Eine mehr als spannende Geschichte mit einem konstant hohen Spannungsbogen und überraschenden Wendungen.

Von: Daniela Vödisch

15.06.2018

Von der Autorin habe ich bisher noch nichts gelesen, hier haben mich der Titel und anschließend der Klappentext dazu bewogen, den Roman lesen zu wollen. Tom als Protagonist finde ich sehr interessant, Maler hatte ich noch nicht so oft. Ich fand ihn sehr authentisch und seine Art und Weise, wie er sich im Laufe der Geschichte verhält, finde ich glaubwürdig. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass ich mich ähnlich verhalten würde. Wie schlimm muss das sein, wenn man niemandem, noch nicht einmal mehr seinen Freunden, trauen kann. Das wäre für jeden eine schlimme Situation. Tom und auch die anderen Figuren könnten gut und gerne in jedem Freundeskreis vorhanden sein, ich konnte mich als Leser gut mit ihren arrangieren. Ich mochte die Handlung des Romanes sehr gerne, weil der Leser hier direkt in die Geschichte katapultiert wird. Die Spannungskurve ist also bereits zu Anfang hoch und bleibt es auch. Die Spannung ist jedoch nicht rasaant, sondern eher subtil, aber gerade das hat es für mich sehr interessant gemacht. Es gibt einige Passagen, die auf mich etwas konstruiert gewirkt haben, leider tragen sie auch zur Plotentwicklung nicht wirklich etwas bei. Doch das waren nur sehr kurze Abschnitte, ich kann mir gut vorstellen, dass sie einigen Lesern überhaupt nicht auffallen werden. Es gab so einige überraschende Wendungen, die ich als geübte Spannungsleserin nicht kommen gesehen habe. Teilweise haben sie mich wirklich sehr gepackt und begeistert, das schafft lange nicht jeder. Der Schreibstil ist locker und flüssig, aber trotzdem so fesselnd, dass es mir zwischendurch schwer fiel, das Buch zur Seite zu legen. Das ist immer ein gutes Zeichen und hat mir so gut gefallen, dass ich demnächst mehr von der Autorin lesen möchte. Fazit: Eine mehr als spannende Geschichte mit einem konstant hohen Spannungsbogen und überraschenden Wendungen.

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Vita

Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Sie arbeitete einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen und auf der Bühne und schrieb außerdem erfolgreich Theaterstücke und zahlreiche Drehbücher fürs Fernsehen (u.a. Das Haus am Watt, Der Mörder und sein Kind, Stich ins Herz und mehrere Folgen für die Reihen Tatort und Polizeiruf 110). Bereits mit ihrem ersten Roman »Der Kindersammler« stand sie monatelang auf den Bestsellerlisten. Ebenso mit den folgenden Büchern »Hexenkind«, »Die Totengräberin«, »Der Menschenräuber«, »Nachtprinzessin«, »Bewusstlos«, »Versunken«, »Und draußen stirbt ein Vogel« und zuletzt: »Nachts in meinem Haus«.

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