Neben der Spur ist auch ein schöner Weg

Roman

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Taschenbuch
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Ciao Bella – hier wartet das Glück!

Laura, Margot und Sabine haben eines gemeinsam: gute Gründe, dem Alltag für einige Zeit zu entfliehen! Und sie alle haben dasselbe Ziel: Bella Italia. Als sie einander zufällig auf dem Weg nach Süden begegnen, beschließen sie spontan, zusammen weiterzufahren. In Margots klappriges kleines Auto gequetscht beginnt eine abenteuerliche, chaotische Reise, bei der die drei vor einem privaten Ermittler flüchten, ein Verbrechen aufklären, sich mit Liebesdingen herumschlagen und noch viele andere Turbulenzen gemeinsam überstehen. Doch am Ende haben sie auf ihrer Suche nach dem Glück das Wichtigste im Leben gefunden: Freundschaft!

"Böhme ist das Kunststück gelungen, nicht nur unterhaltsame Reiselektüre […] zu schreiben, sondern gleichzeitig eine spannende Kriminalgeschichte und zugleich ein wenig Lebensberatung zu bieten."

Westfälischer Anzeiger (03. Mai 2014)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 288 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-38250-7
Erschienen am  21. April 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Unterhaltsam, aber voller Logiklöcher

Von: Aglaya

21.09.2018

Laura ist siebzehn und wurde soeben von ihrem Freund verlassen. Margot hingegen ist vor kurzen nach über 50 Jahren verwitwet. Per Zufall treffen sich die beiden auf dem Weg nach Italien in einer Jugendherberge und schliessen sich aufgrund ihres gemeinsamen Reiseziels zusammen. Als bald darauf auch die etwas mysteriöse Sabine dazustösst, lernen die drei unterschiedlichen Frauen, dass Freundschaft nicht nur auf Gemeinsamkeiten basieren kann… Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit erzählt, wobei die Perspektive kapitelweise zwischen den drei Protagonistinnen wechselt. Komplett sympathisch fand ich leider keine der drei. Laura ist eine typische Siebzehnjährige, der ihre eigenen Interessen so wichtig sind, dass sie nicht mal auf die Idee kommt, dass sie anderen damit schaden könnte. Dass sie ihr Leben als zerstört ansieht, weil ihr Freund sie verlassen hat, kann wohl jede nachvollziehen, die selbst mal ein siebzehnjähriges Mädel gewesen ist. Margot wäre mir eigentlich sympathisch, eine rüstige, unternehmungslustige Rentnerin, aber ihr Ziel, jahrhundertealte Baudenkmäler mit Nagellack zu verzieren um ihre Spuren zu hinterlassen, kann ich einfach nicht spassig finden. Über Sabine ist sehr lange kaum etwas bekannt, rückblickend betrachtet scheint sie aber die "normalste" des Trios zu sein. Die Handlung ist nicht überaus üppig, was bei der Kürze des Buches aber auch nicht verwundert. Die drei Frauen sind auf der Reise, und wie sie später herausfinden werden, auch auf der Suche nach sich selbst und ihren Zielen. Leider ist die Geschichte von sehr viel Logiklöchern durchsiebt. So stolpern die drei durch so viele Zufälle, dass ein Eintrag im Guinnessbuch fällig wäre, so viele Zufälle kann es gar nicht geben. Laura kann mit siebzehn als Gymnasiastin ohne Nebenjob tage- bis wochenlang durch Italien reisen und dabei Hotelübernachtungen und Restaurantbesuche bezahlen, als hätte sie einen Goldesel in ihrem Rucksack versteckt. Zum Zahlen nimmt sie immer ihre EC-Karte, zudem trägt sie ständig ihr Handy mit sich herum, und trotzdem muss sie über Zeitungsanzeigen gesucht werden, weil auch die Polizei keine Ahnung hat, wo sie steckt. Und zu guter Letzt fährt sie mit dem Zug von Rom über Neapel, um zurück nach Deutschland zu gelangen… Trotz all dieser Logiklöcher vermag "Neben der Spur ist auch ein schöner Weg" gut zu unterhalten und der lockere Schreibstil der Autorin Dorothea Böhme liess mich das Buch schnell verschlingen. Wer eine eher anspruchslose Frauenunterhaltung für den Liegestuhl sucht, macht hier nichts falsch. Mein Fazit Unterhaltsam, aber voller Logiklöcher

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ein schönes humorvolles Buch, aber doch mit ernstem Hintergrund

Von: Ulla Leuwer

29.07.2015

Meine Meinung: Diesmal haben mich Buchcover und der ungewöhnliche Buchtitel dazu verführt, mich näher mit dem Buch zu beschäftigen. Nachdem ich auch die Kurzbeschreibung ganz interessant fand, war eigentlich klar, dass ich dieses Buch lesen wollte. So lernte ich zunächst drei ganz unterschiedliche Frauen kennen, die sich zufällig trafen und gemeinsam nach Italien fahren wollten. Laura, noch keine 18 Jahre alt, Margot Anfang 70 und Sabine Mitte 30, das könnte sehr interessant werden, dachte ich mir. Jede der drei Frauen hatte einen besonderen Grund sich einfach auf den Weg zu machen. Ich bin ja oft sehr kritisch, aber diesmal habe ich fünfe gerade sein lassen und nicht alles ernst genommen und deshalb hatte ich auch sehr viel Spaß beim Lesen. Außerdem konnte ich die Drei begleiten und habe so einiges von Italien kennen gelernt oder wieder gesehen. Denn Margot hatte die Idee, sich überall verewigen zu lassen, ganz besonders an den berühmten Sehenswürdigkeiten. Das dies für einigen Trubel sorgte, war mir dann auch sehr schnell klar. Aber ich musste doch öfters lachen. So einige Dialoge zwischen Laura und Margot haben mir viel Spaß bereitet. Die Autorin hat es wunderbar verstanden die doch ernsten Hintergründe, weshalb sich jede auf den Weg gemacht hat, mit humorvollen Erlebnissen zu verknüpfen. Und da ich beschlossen hatte, nichts ernst zu nehmen, habe ich mir auch keine Gedanken gemacht, wie jemand so schnell mit seinem Roller nach Italien kommt und dort tatsächlich auch die Gesuchte findet. Und genauso wenig wollte ich wissen, wieso jemand immer einen Aktenkoffer mit sich rumschleppt, statt.... achne, lassen wir das, ich verrate sonst zu viel. Schade fand ich allerdings, dass das Buchcover, obwohl es mir sehr gut gefällt, nicht so richtig passt. Anfangs bin ich davon ausgegangen, dass die drei mit dem Campingbus unterwegs sind, was bestimmt auch sehr lustig gewesen wäre. Aber der in der Kurzbeschreibung erwähnte klapprige Wagen war nur ein normales Auto. Und dann habe ich auch eingesehen, dass für es die Spannung wichtiger war, wenn sie sich irgendwo unterwegs immer ein Zimmer mieten mussten. Da dieses Buch nicht ins Genre Krimi gehört, war es für mich auch klar, dass die erwähnte Verbrechensaufklärung eher mit Humor betrachtet werden sollte. Obwohl, in diesem Teil kam dann etwas Tempo auf, worauf unsere Hobbyermittlerinnen schon ungeduldig warteten. Insgesamt gesehen hatte ich also viel Spaß beim Lesen. Der flüssige Schreibstil hat es mir dann auch ermöglicht, das Buch in einem Rutsch durch zu lesen. Fazit: Eine Geschichte, humorvoll erzählt, aber doch mit ernsten Hintergründen. Mir hat das Buch gefallen und ich werde sehr wahrscheinlich auch nach anderen Büchern der Autorin Ausschau halten.

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Vita

Dorothea Böhme wurde 1980 in Hamm (Westfalen) geboren. Es hat sie immer schon in die Welt hinausgezogen: Sie studierte in Deutschland und Österreich, verbrachte einige Monate in Ecuador und Italien und arbeitete als Deutschlehrerin in Ungarn.

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Zitate

"Eine chaotische Reise, die Dorothea Böhme mit viel Witz so spannend erzählt, dass man unbedingt wissen will, was das Trio am Ende erwartet."

Meins (04. Juni 2014)

"Spritzig."

Neue Woche, Ausgabe 18/2014

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