Neuntöter

Thriller

Taschenbuch
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Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originalverlag: Heyne
Taschenbuch, Klappenbroschur, 496 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42185-1
Erschienen am  12. Februar 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Berlin, Deutschland

Leserstimmen

Emma Carow

Von: Nicht noch ein Krimi

03.05.2020

Ich bin etwas zwiegespalten - auf der einen Seite ist es Ule Hansen gelungen, eine spannende und temporeiche Geschichte zu erzählen. Auf der anderen Seite jedoch wirkt die Geschichte an manchen Stellen sehr merkwürdig. Der kleine Junge klettert irgendwo auf ein Gerüst, in dem es nicht möglich ist, von unten rauf zu sehen. In mehr als 30 m Höhe findet er die Leichen. Irgendwie fehlt mir schon da so ein bisschen das Bild. Insgesamt wirkt das Ganze - im Gegensatz zur Blutbuche etwa - irgendwie sehr konstruiert - mehr wie eine schlechte Folge von CSI Miami als in einem guten Thriller. Die Figur der Emma ist - klassisch wie in irgendwie jedem Thriller - von einer Vergewaltigung geprägt. Für mich gerät die Geschichte allerdings ein bisschen zu sehr in den Vordergrund. Wie auch in der Blutbuche wird unzählige Male auf das Jugendtrauma der jungen Frau verwiesen. Das ist zum Teil ein bisschen anstrengend. Insgesamt fiel es mir sehr schwer, Sympathien zu Emma aufzubauen - ihr Charakter bleibt flach und sehr auf Fallanalyse und Vergewaltigung eingeschränkt. Insgesamt gibt es von mir nicht mehr als 3 Sterne, es gibt eben doch viele Ungereimtheiten. Aber die Geschichte von Emma Carow geht ja noch weiter - und ich werde euch ihre Geschichte weiterhin vorstellen.

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So intensiv, es ging mir unter die Haut

Von: Jen

24.08.2018

Inhalt: Berlin - ein Junge findet beim Klettern auf einem Baugerüst 3 einbandagierte Leichen. Sie sehen aus wie Mumien. Sie starren alle in Richtung des Fensters. Schnell wird klar, das es nicht bei diesen Leichen bleibt. Ein Serienmörder geht um und damit müssen die Fallanalysten ran. Emma Carow ist perfekt in ihrem Job aber mit Menschen hat sie es nicht so und doch könnte dieser Fall ein bedeutender Schritt in ihrer Karriere sein. Doch zuerst muss sie den Serienmörder fassen ... Meinung: Der Titel ist einfach super weil man keine Ahnung hat was das sein soll. Mich hat es jedenfalls total neugierig gemacht. Und kaum hatte ich mit dem Buch begonnen, konnte ich es auch nicht mehr weglegen. Zum einen wegen dem Fall. Einbandagierte Leichen, die in verlassenen Gebäuden hängen, sieht man nicht alle Tage. Aber nicht nur das, der Mörder scheint auch etwas damit sagen zu wollen und vor allem sind unter den Opfern - Männer, Frauen und Kinder. Es scheint alles so wahllos oder doch nicht? Emma lässt sich komplett von dem Fall leiten und geht viel zu weit um dem Mörder auf die Spur zu kommen. Denn Emma ist nicht gerade die Fallanalystin die man erwartet. Sie ist nicht objektiv, außen vor und beherrscht. Ganz im Gegenteil! Sie scheint oft völlig in die Psyche des Mörders abzudriften. Sie verbeißt sie derart das sie nicht um sich herum mehr wahrnimmt. Der Job ist alles für sie und Menschen vertraut sie schon lange nicht mehr. Warum? Weil sie selbst einmal ein Opfer war und mit ihrem Peiniger nun leben muss. Er ist reuig und hat damit ein bisschen Berühmtheit erlangt. Leider interessiert es niemanden wie Emma damit klar kommt, dass sie ihn nun überall sehen muss. Sie hat überlebt aber solch seelische Narben davon getragen, das niemand sagen kann was sie tun würde wenn sie ihrem Peiniger gegenübersteht. Und gerade diese Hauptperson - Emma, beherrscht den Roman. Sie ist so extrem und löst in einem wirklich Kontroversen aus. Zwischenzeitlich wusste ich wirklich nicht ob sie nicht auf einem Selbstzerstörungstrip ist. Aber man kann sie auch verstehen. Sie ist ein Mensch mit einer krassen Geschichte. Das macht das Buch auch so intensiv. Einerseits jagt man mit Emma den Mörder und andererseits steht man an ihrer Seite während sie mit ihren Dämonen kämpft. Ich habe so ein Buch noch nie gelesen. Ich weiß noch gar nicht was ich von Emma halten soll und vor allem kann ich sie nicht richtig greifen. Immer wenn ich eine Idee von ihr habe, macht sie wieder was anderes. Sehr heftig und ich bin schon gespannt wo die Reise mit ihr hingeht.

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Vita

Ule Hansen ist das Pseudonym eines Berliner Autorenduos. Astrid Ule ist zudem Lektorin und Dozentin für Kreatives Schreiben, Eric T. Hansen freier Journalist und Lesebühnengastgeber. Gemeinsam haben sie bereits mehrere Dreh- und Sachbücher verfasst. Sie teilen eine Leidenschaft für nächtliche Gespräche bei gutem Whisky, exzentrische Halloweenpartys und ziellose Streifzüge durch die vergessenen Ecken der Stadt.

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