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No Exit

Ab 14 Jahren

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-30194-4

Erschienen: 06.06.2006
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Ein herzzerreißendes Porträt vom Erwachsenwerden

Der fünfzehnjährige Jim flüchtet sich vor dem gewalttätigen Vater in die warmen Arme des Alkohols. In der Freundschaft zu Phillys und Jeremy und seiner Liebe zu Leslie findet er die grundehrlichen Werte und die Wärme, die er in seiner Familie nicht kriegen kann. Da geschieht eine Katastrophe und die Achterbahn seiner Gefühle fährt mit Vollgas in den Abgrund …

„Dieser Junge macht ALLES durch. Ich habe nie zuvor nachts wach gelegen und wegen einer Figur in einem Buch geweint … Trotzdem ist das Buch auch witzig – und es geht ans Herz.“ (Janina, 13 Jahre)

"Daniel Grey Marshall bietet seinen Lesern eine ganze Palette von Emotionen: Leid, Hass, Hilflosigkeit aber auch Liebe, Freundschaft und listige Momente."

Rhein-Neckar Zeitung (12.04.2007)

Daniel Grey Marshall (Autor)

Daniel Grey Marshall ist Mitte Zwanzig, wuchs in Wisconsin auf und lebt heute in New York. Nach einer Alkohol- und Drogenkarriere in früher Jugend begann er mit fünfzehn Jahren, „No exit“ zu schreiben. Das Debüt wurde in den USA von Kritikern hoch gelobt, von vielen Lesern als das authentischste und beste Buch, das sie je gelesen haben, bezeichnet.

"Daniel Grey Marshall bietet seinen Lesern eine ganze Palette von Emotionen: Leid, Hass, Hilflosigkeit aber auch Liebe, Freundschaft und listige Momente."

Rhein-Neckar Zeitung (12.04.2007)

Aus dem Englischen von Friederike Levin
Originaltitel: No Exit
Originalverlag: Reclam

Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

ISBN: 978-3-570-30194-4

€ 7,95 [D] | € 8,20 [A] | CHF 10,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 06.06.2006

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Mein Evergreen

Von: nannchatte Datum: 29.12.2015

bibloni.wordpress.com

Der Inhalt
Jim ist fünfzehn und findet im Alkohol den Trost vor seinem prügelnden Vater. Gemeinsam mit seiner Schwester, seinen Freunden Philly und Jeremy und seiner ersten großen Liebe Leslie flüchtet er in einen Sumpf von Drogen und wird kriminell; er klaut, ist selbst gewalttätig und nachdem ein schwerer Schicksalsschlag jeden der Gruppe auf ganz eigene Art aus der Bahn wirft, droht Jims Inneres vollkommen zu zerbrechen.
Eine Geschichte über Freundschaft, Gewalt, Sucht und die Hoffnung, alles irgendwie kitten zu können.

Der Autor
Daniel Grey Marshall wird mittlerweile selbst über dreißig sein, doch vieles in diesem Buch ist autobiographisch. Er hat jung mit Drogen & Alkohol experimentiert und schließlich mit fünfzehn Jahren dieses Buch verfasst. Bis heute bleibt es sein einziges Werk.

Das Buch
Der Leser beginnt mit einer Szene, die eine Weile nach der eigentlichen Handlung spielt. Jim trifft auf Leslie und seinen kleinen Bruder Billy. Erst nach einigen Seiten setzt seine retrospektive Erzählung ein.
Das ganze Buch ist geprägt von Jugendsprache. Das mag gefallen, oder auch nicht. Ich finde, oftmals macht ein solcher Erzählstil den Lesefluss kaputt und wirkt schnell gekünstelt. Hier allerdings glaube ich dem Autor, beziehungweise Jim, dass er so denkt, und es ist okay, sich so auszudrücken. Der Protagonist erlebt… alles. Er erlebt jugendliche Unschuld, er erlebt lähmende Rauschzustände, er hat Spaß am Verlorensein und ist unendlich traurig über Verluste, die damit einhergehen. Dabei finde ich es angebracht, auch mal Kraftausdrücke zu verwenden. Ein erwachsener, nüchterner Stil hätte hier vielleicht sogar viel Stimmung weggenommen.
Jim ist nur ein Teenager und hat nichts von dem verdient, was ihm zustößt. Keine der beteiligten Personen hat das, und dieser Aspekt macht den Roman so herzzerreißend echt. Jede der Figuren hat Charakter. Ihr individueller Umgang mit Schicksalsschlägen lässt sie sich in verschiedene Richtungen entwickeln und jede einzelne ist nachvollziehbar, versucht man einmal, sich in ihre Lage zu versetzen.
Dass Marshall selbst ähnliches erlebt hat, macht sich meiner Meinung nach in der Authentizität des Werkes sofort bemerkbar. Was dagegen unglaublich scheint, ist sein Alter zur Entstehungszeit des Romans. Ja, die Erzählung verfügt über viele Schimpfwörter und manche ungelenke Redewendungen. Nein, sie verfügt über keine komplexe Story mit Cliffhanger und Wendung am Ende. Sie ist einfach die Geschichte eines Jungen, der kämpft. Ich hab nicht nur einmal geweint.
Trotz der allgemein vorherrschenden Tragik ist der Roman außerdem voll von schönen Momenten. Die Beziehung zwischen Jim und seinen Geschwistern ließ mich immer wieder lächeln. Auch Philly und Leslie sind überwiegend positive Charaktere.
Ich war selbst etwa in Jims Alter, als ich “No Exit” das erste Mal gelesen habe. Bis heute ist es mein Lieblingsbuch.

Das Fazit
♥♥♥♥♥ 5/5

+ authentische Darstellung
+ Charakterentwicklung
+ mitreißend emotional
+ positive Message

– Cover der deutschen Ausgabe

Meiner Meinung nach eignet sich dieser Roman wirklich gut für eine Verfilmung.

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