Nur diese eine Nacht

Roman

Taschenbuch
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Für alle, die "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes geliebt haben

Goldene Schallplatten, Platinauszeichnungen, wild gewordene Fans – Adam hat mit seiner Band alles erreicht. Und doch kann er den Erfolg nicht genießen, ist unruhig, leer und ausgebrannt. Auch drei Jahre nach dem Ende der Beziehung mit Mia, seiner großen Liebe, kann er sie nicht vergessen. Als er von einem Konzert erfährt, das Mia, inzwischen gefeierte Cellistin, in New York gibt, merkt er, dass er nur eins will: sie endlich wiedersehen. Doch kann es, nach all dem, was passiert ist, eine gemeinsame Zukunft für die beiden geben?

"Nur diese eine Nacht" ist unter dem Titel "Lovesong" bereits bei Blanvalet erschienen.

"Gefühlvoll."

Neue Woche, Ausgabe 35/2014

Aus dem Amerikanischen von Bettina Spangler
Originaltitel: Where She Went
Originalverlag: Dutton Juvenile, New York 2011
Taschenbuch, Broschur, 272 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-38405-1
Erschienen am  18. August 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Es ist so schön

Von: sabines_lesewelt

01.07.2019

Meinung Ich dachte, der erste Teil ist gut, aber dieser toppt alles. Er ist traurig und doch schön zu gleich. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut und diesmal ist das Buch in Adams Sicht geschrieben. Und ich finde es toll, dass das Buch wieder so aufgebaut ist, dass die Haupthandlung binnen einer Nacht geschieht und die Flashbacks Kapitelweise abgetrennt sind und Esser erkennbarer als im ersten Teil. Und die Kapitel, die im Hier und Jetzt spielen beginnen mit einem Songzitat von Adams Songs. Das ist echt schön. Man merkt wie sich das Leben der beiden verändert hat. Mia hat sich durchgekämpft und lebt ihren Traum. Sie hat ihren Abschluss an der Julliard und geht au große Tournee. Und Adam? Man merkt wie sehr immer noch leidet. Das merkt man von der ersten Seite dieses Buches und jeder Blinde merkt, wie sehr er Mia noch liebt, trotz der Trennung und neuer Freundin. Beide leiden auch 3 Jahre nach dem schrecklichen Unfall noch unter den Folgen und eine einzige Nacht verändert wieder ihr Leben. Adam geht auf ihr Konzert, sie treffen sich. Am Anfang denke ich mir wie blöd die beiden sind, führen nur Small Talk und Adam spricht nicht über seine Gefühle. Dann kommt es zu Missverständnissen und dann. Lest es selber. Das Ende ist so toll. Und zwischen der Haupthandlung liest man immer wieder, wie Adam die letzten 3 Jahre gelitten, gekämpft und gelebt hat. Cover Irgendwie passt das Cover zur Handlung. Es ist schlicht gehalten, man erkennt die Skyline von New York. Jeder weiß sofort, wo der Roman spielt. Fazit Dieses Buch ist genauso traurig wie der erste Teil, aber doch so schön. Man erlebt, wie Mia und Adam kämpfen mussten nach dem Schicksalsschlag.

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Selbstzerstörung, Selbsthass, Verzweiflung und Zweifel

Von: Madita

24.07.2018

Adam hat mit seiner Band den großen Sprung geschafft, er ist ein gefeierter Rockstar. Doch das ist mitnichten das Leben, das er eigentlich führen will. Vielmehr bringt der Ruhm ihn immer mehr zum Verzweifeln. Die Interviews, die Fans, das Gekreische, das ständige Unter-Beobachten-Stehen. Aber vor allem vermisst er Mia. Nach dem Unfall ist sie auf die Juilliard gegangen und hat dann irgendwann den Kontakt einfach abgebrochen. Adam blieb zurück, ohne zu wissen, was geschehen war. Warum ging sie? Warum hat sie nicht irgendetwas gesagt? Er übersteht die Tage nur mithilfe von Medikamenten. Er ist erfüllt von Verzweiflung, Selbtszweifeln, Selbstmitleid, Selbstzerstörung, Selbsthass, Hass auf den Rest der Welt. Nicht einmal die Musik kann ihn noch retten. Und dann entdeckt er einen Flyer, auf dem ein Konzert von Mia Hall angekündigt wird. Und ohne näher darüber nachzudenken, geht er hin und lauscht ihrer Musik. Mia und er verbringen anschließend die Nacht zusammen, indem sie durch New York streifen und miteinander reden. Doch wird das irgendetwas ändern? Wird Adam jemals verstehen können? Dieses Mal ist die Story aus Adams Perspektive geschrieben. Während dem Lesen spürt man seine Selbstzerstörung deutlich und er ist nicht mehr der sympathische Junge aus dem ersten Band. Dennoch konnte ich mich mit ihm sehr gut identifizieren, vermutlich besser als mit dem Adam aus Wenn ich bleibe. Vielleicht habe ich ja selbst einen Hang zur Selbstzerstörung, wer weiß. Jedenfalls konnte ich seine Entscheidungen nachvollziehen und ich wusste genau, warum er sich wie ein totaler Idiot verhält. Ich konnte ihn wirklich verstehen. Als ich das Buch damals zum ersten Mal gelesen habe, war ich ziemlich enttäuscht davon. Ich war vielleicht aber auch einfach zu jung, um Adam wirklich zu verstehen und Lovesong unterscheidet sich sehr von Wenn ich bleibe. Hier geht es nicht mehr um die Entscheidung zwischen Leben und Tod. Hier geht es viel mehr um etwas realeres: Um das echte Leben. Die echte Verzweiflung. Die eigene Selbstzerstörung. Dieses Drama, was sich Leben nennt. Und mein heutiges Ich kann sich damit identifizieren. Und als ich Lovesong erneut gelesen habe, mochte ich es sehr. Es reicht nicht an Wenn ich bleibe ran, denn es fehlt dieser emotionale Wasserfall in die Tiefe, die nur ein Tod hervorrufen kann und es fehlt die tiefgehende Frage über Leben und Tod. Und dennoch fand ich das Buch lesenswert. Denn es zeigt einem auf emotionale Art und Weise die Abgründe der Menschen. Die Abgründe von Adam. Wie er aufgrund seiner Verzweiflung langsam zerbricht. Nach außen hin zu einem arroganten Idiot, während er innen drin einfach nur leer ist. Vielleicht liegt es daran, dass ich dieses Gefühl kenne. Dass ich weiß, wie es ist, nach außen eine Maske zu zeigen und nie man selbst zu sein, während es innerlich völlig anders aussieht. Vielleicht konnte ich mich deshalb mit diesem Adam so gut anfreunden und mich mit ihm identifizieren, sodass ich das Buch sehr gerne gelesen habe und auf jeden Fall erneut lesen werde. Für mich durchaus empfehlenswert, sofern man sich darauf einlässt, dass Lovesong nicht die gleiche Thematik hat wie Wenn ich bleibe. Beides sind unterschiedliche Bücher, die unterschiedliche Zeiträume im Leben derselben zwei Menschen zeigen. Und mich hat das sehr berührt. Was die Titel anbelangt: Lovesong ist ja mal total daneben. Mal abgesehen davon, dass man niemals auf die Idee kommen würde, dass Lovesong der zweite Band von Wenn ich bleibe sein könnte, wären da nicht die sich ähnelnden Cover. Ein Titel auf deutsch, der zweite auf englisch, geht meiner Meinung nach gar nicht. Und vor allem: Lovesong hat absolut nichts mit dem Inhalt zu tun. Denn der geht viel mehr um Zerstörung. Selbstmitleid. Selbstzweifel. Dem dunklen Loch, in welches Adam fällt. Nicht um ein Liebeslied, vielmehr das Gegenteil. Vermutlich wurde bei einer Neuauflage des Buches deshalb auch der Titel geändert. Nur diese eine Nacht heißt das Buch also jetzt. Dieser Titel ist eigentlich ziemlich passend, denn das Buch handelt von eben jener Nacht, in der Adam und Mia sich wiedersehen. Und trotzdem gefällt mir der englische Originaltitel Where she went besser, denn Adam hat keine Ahnung, warum Mia ihn verlassen hat und wo sie jetzt ist. Er hat keine Ahnung, wie es ihr geht oder was sie macht. Aber Nur diese eine Nacht ist dann doch akzeptabel ;) fazit Völlig anders als Wenn ich bleibe und dennoch empfehlenswert. Der Schreibstil ist wie schon bei Band 1 flüssig und einfach, dieses Mal aus der Perspektive von Adam. Die Geschichte hat mir gut gefallen und ich fand sie auch nicht langatmig. Man muss sich jedoch darauf einlassen, dass Wenn ich bleibe und Lovesong verschieden sind. Band 1 ging vielmehr um Leben und Tod und um die erste große Liebe. Band 2 hingegen handelt von Selbstzerstörung und Selbsthass. Von Zweifeln und Verzweiflung. Von der eigenen Zerbrechlichkeit und von dem Verlust einer Liebe. Beide Thematiken wurden von Gayle Forman sehr gut umgesetzt und deswegen empfinde ich beide Bücher auch als sehr empfehlenswert.

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Vita

Gayle Forman arbeitete als Journalistin, u. a. für Cosmopolitan, Seventeen, The Nation und Elle. Ihr erstes Buch schrieb sie über ihre einjährige Weltreise mit ihrem Mann Nick, dem inzwischen weitere preisgekrönte Bücher gefolgt sind. Sie lebt mit ihrer Familie in New York.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

"[S]ehr emotional und spannend geschrieben."

Alstertal Magazin (24. April 2015)