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Omega Days - Die letzten Tage Roman

Omega Days (1)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-31715-4

Erschienen: 14.12.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Schnell, aber nicht schmerzlos

Das Ende der Welt kommt schnell, aber nicht schmerzlos: Das sogenannte Omega- Virus verbreitet sich mit rasender Geschwindigkeit über den gesamten Erdball und verwandelt alle Infizierten in lebende Tote, deren einziges Ziel die Jagd auf Menschen ist. Nur wer hart im Nehmen ist, hat noch eine Chance, der Armee von Toten zu entkommen, die sich unaufhaltsam ausbreitet und Land für Land, Stadt für Stadt, unter sich begräbt. Und wer so hart im Nehmen ist wie Pater Xavier Church und Waffenexpertin Angie West, hat vielleicht die Chance, die Toten zu besiegen ...

ÜBERSICHT ZU DEN ROMANEN VON J.L. CAMPBELL

Omega Days

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

John L. Campbell (Autor)

John L. Campbell wurde in Chicago geboren und besuchte verschiedene Universitäten in North Carolina und New York. Seine Kurzgeschichten wurden bereits in zahlreichen Magazinen veröffentlicht, bevor er mit Omega Days seinen ersten Roman schrieb. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von New York.


Norbert Stöbe (Übersetzer)

Norbert Stöbe, 1953 in Troisdorf geboren, begann schon als Chemiestudent zu schreiben. Neben seiner Tätigkeit als Chemiker am Institut Textilchemie und Makromolekulare Chemie der RWTH Aachen übersetzte er die ersten Bücher. Sein Roman New York ist himmlisch wurde mit dem C. Bertelsmann Förderpreis und dem Kurd-Lasswitz-Preis ausgezeichnet. Seine Erzählung Der Durst der Stadt erhielt den Kurd-Lasswitz-Preis und die Kurzgeschichte Zehn Punkte den Deutschen Science Fiction Preis. Zu seinen weiteren bekannten Romanen zählen Spielzeit, Namenlos und Der Weg nach unten. Norbert Stöbe ist einer der bekanntesten deutschen Science-Fiction-Schriftsteller. Er lebt als freier Autor und Übersetzer in Stolberg.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Norbert Stöbe
Originaltitel: Omega Days - Omega Days Book 1
Originalverlag: Berkley Publishing Group

Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 3 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-453-31715-4

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 14.12.2015

  • Leserstimmen

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Das hätte man besser machen können...

Von: Lukes Meinung Datum: 04.08.2017

www.lukes-meinung.de

Zombies in der heutigen Zeit… eigentlich sollte man davon ausgehen das die bereits verblassenden Schlurfleichen eines George Romero und der Megahype um The Walking Dead die Leute ein wenig „vorbereitet“ hat, sollte es denn wirklich einmal so weit kommen. Scheinbar gehen aber eine Menge Autoren von Dystopien davon aus, das dies nicht der Fall ist und so fallen auch im ersten Buch der Omega Days erst einmal jede Menge frischfleischig-naive Staunköpfe den Nimmersatten zum Opfer, bevor jemand begriffen hat um was es sich eigentlich handelt.
Zumindest hat Autor John L. Campbell verstanden das die heutige Jugend mit Gewaltdarstellungen aufwächst und sich somit eher fasziniert, denn vollkommen panisch, dem Schauspiel des Menschenfressens widmet.

Eine der imposantesten Szenen des Buches – und damit spoilere ich nicht wirklich etwas – ist die Übernahme der USS Nimitz durch die verseuchte Brut. Wer sich ein wenig auskennt der weiß das die Nimitz eine Art schwimmende Großstadt darstellt. Campbell scheint sich recht genau mit dem Flugzeugträger beschäftigt zu haben, denn er schildert nur nebenher wie die Zombies sich die die Marinesoldaten einverleiben und legt mehr den Hauptaugenmerk auf den Umstand was mit so einem schwimmenden Atomkoloss passieren kann, wenn die Mannschaft einfach aufhört den Dienst zu versehen, während die ganze Chose in voller Hafeneinfahrt ist.

Campbell mischt die Szenen seiner Hauptstreiter mit denen von Menschen, die man nur kurz erlebt, um sie dann recht schnell an die Zombie4s zu verlieren.- Dies geschieht jedoch nicht währen den beiden größeren Handlungsabschnittes des Buches, sondern wird in einem dazwischen geschobenen Intermezzo erzählt. Scheinbar wollte Campbell so die Stimmung vom Rest der Noch-Überleben den einfangen um das ganze Szenario noch düsterer zu machen, als es ohnehin schon ist.
Auch ist auffällig, wie oft Campbell Kinder als Zombies ins Rennen schickt und seine Protagonisten mit der moralischen Zwickmühle konfrontiert, diese zu vom Dasein des Untoten zu erlösen. Mir bescherte dies stets einen Kloß im Hals, denn auf Kinder zu schießen ist eine andere Hausnummer als der alten Lady von Nebenan oder dem Hausmeister im zerfetzten Overall eine Kopfschuss zu verpassen. Selbst vor der notwendigen Exekution eines Säuglings macht er nicht halt – schöne neue Zombiewelt.

Die meisten seiner Protagonisten sind zuerst recht austauschbar und die Entwicklung seiner Helden lässt lange auf sich warten. Die meisten passen sich der neuen Wirklichkeit kaum an und rennen schneller ins eigene Verderben als man Zombie sagen kann.

Einige gehen jedoch verändert und gestärkt aus den Ereignissen um sie herum hervor. Das einzig wirklich interessante Bespiel ist der Teenager Skye, welcher am ersten Tag im College innerhalb weniger Stunden seine Eltern und die kleinere Schwester an die Zombieseuche verliert. Danach verliert man Skye ein wenig aus den Augen um sie dann als eine Art weiblichen Asphaltdschungelkämpfer erneut zu treffen. Diese Wandlung ist zuerst sehr konstruiert, wird dann aber in weiteren Kapiteln durch Rückblenden und Ausflüge in ihre Gedankenwelt relativiert.

Man muss schon gewillt sein, besonders zum Schluss des Ganzen, ein paar Ungereimtheiten in Kauf zu nehmen und ich muss zusätzlich gestehen, mich durch die ersten 200 Seiten durgebissen zu haben um am Ende nicht so belohnt zu werden, wie ich es erhoffte.

Dennoch scheint dieser Roman ein Erfolg gewesen zu sein, denn das „Schiff der Toten“ – Titel des Folgebandes – legt schon die Anker ab. Im Zweifelsfall immer für den Angeklagten und somit bekommt Mr. Campbell eine zweite Chance, mich mit seiner Zombiewelt vielleicht doch noch positiv zu überraschen.

Erinnert teilweise etwas an "The Walking Dead"

Von: chrissieskleinewelt Datum: 25.06.2016

www.chrissies-kleine-welt.de

“Omega Days – Die letzten Tage” erfindet das Rad des Zombie-Apokalypsen-Buches definitiv nicht neu. Der hier grassierende Omega Virus ist die Grundlage eines typischen Szenarios, welches man schon aus vielen anderen Büchern dieses Genres kennt. Die Welt geht von heute auf morgen unter, weil die Toten wiederauferstehen und nach Fleisch gierend die Seuche weiterverbreiten; gnadenlos, brutal und emotionslos.

Was dieses Buch jedoch von anderen unterscheidet ist die hohe Anzahl der Protagonisten. Aus mindestens sieben verschiedenen Perspektiven geschildert findet sich so für jeden Leser ein sympathischer Charakter und jemand, den man nicht sonderlich leiden kann. Dadurch fällt es einem jedoch auch schwer wirklich in die Tiefe der Geschichte einzutauchen, da sich die Spielplätze einfach immer wieder verschieben. Trotzdem schafft es Campbell seine doch oft stereotypischen Charaktere eine Entwicklung durchmachen zu lassen und nicht auf der Stelle zu treten. Dies fand ich interessant und beeindruckend.

Die Geschichte ist insgesamt in drei große Teile unterteilt. In “Schmutzige Sachen” erleben wir den Ausbruch der Seuche aus den verschiedenen Sichten der einzelnen Charaktere. Eine mehr oder minder heile Welt wird urplötzlich auf den Kopf gestellt und geht unter, geliebte Menschen sterben und verwandeln sich in untote Monster. Dennoch bleibt die Hoffnung, dass Hilfe nahen wird, dass all dies bald ein Ende haben wird.
Im zweiten Teil “Freier Fall” wendet sich der Fokus von den Protagonisten ab und es werden Episoden aus anderen Leben geschildert, die allesamt in die Hoffnungslosigkeit hineingehen und das neue, ungerechte Weltbild festigen. Gerade in diesem recht kurzen Teil gibt es einige Kapitel, die ich äußerst gelungen und emotional empfand.
Im dritten Teil “Die Asche des Teufels” geht es dann wieder zurück zu den Protagonisten, die sich nun in der neuen Welt zurechtfinden müssen oder daran scheitern.
Wie bereits eingangs gesagt ist dies nicht unbedingt ein Novum in der Zombieliteratur, dennoch konnte Campbell dies alles sehr spannend und fesselnd schildern und trotz der Gewalt und Brutalität auch Platz für Emotionen finden, die man so nicht unbedingt in einem Horrorbuch erwarten würde.

Ich bin ein Fan des Zombiegenres und daher ist für mich auch immer wichtig, um was für untote Monster es sich handelt. Campbell belässt seine Zombies recht klassisch. Es sind untote, recht träge Wesen, bei denen es jedoch auch etwas flinkere, jedoch nie rennende Genossen gibt. Sie gieren nach Fleisch aller Art, können den Virus jedoch nur auf Menschen übertragen. Es gibt ebenfalls Parallelen zum Universum der “The Walking Dead”-Comics.
Was mich sehr gefreut hat ist, dass die ganze Zombiesache sehr realistisch angegangen wird. Es gibt nicht nur die schlanken, jungen Untoten. Es wird jedes Gruppe bedient, ob jung (sehr jung…), ob alt, ob dick oder dünn, ob groß oder klein. Zudem werden auch die Protagonisten nicht geschont und es gibt generell einen hohen Verschleiß, umso weiter das Buch fortschreitet.

Bei einem Protagonisten fiel es mir leider schwer seine Wandlung nachzuvollziehen. Im ersten Teil benimmt er sich gänzlich anders als im dritten und dies konnte ich nicht greifen. Dies ist jedoch wirklich nur bei diesem einen Charakter so, bei allen anderen konnte ich ihre Handlungsweisen gut verstehen und fand ihre Entwicklung realistisch.

Was man zuletzt für interessierte Leser noch anmerken muss ist, dass “Omega Days – Die letzten Tage” der erste Teil einer Reihe sein wird und dies merkt man dem Buch auch sehr an. Erst zum Ende hin zeichnet sich langsam ab warum all die verschiedenen Schauplätze beschrieben wurden, warum es eine derart hohe Anzahl an Protagonisten gibt. Wer eine abgeschlossene Geschichte erwartet, der wird hier herb enttäuscht werden.

Mir hat dieses Buch sehr gefallen. Für Fans dieses Genres ist es meiner Meinung nach ein unterhaltsames, spannendes Buch, dass sich durchaus zu lesen lohnt. Ich für meinen Teil werde diese Reihe definitiv weiter verfolgen.

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