Taschenbuch
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Es ist das Jahr 2061, und die Erde ist langsam, aber sicher unbewohnbar geworden. Die letzte Chance der Menschheit ist der Mars. In Vorbereitung auf die Mission lässt sich Dr. Sophie Winston mit ihrem Team in einem Biosphären-Habitat in den Rocky Mountains einschließen. Doch schon wenige Tage später sind die Wissenschaftler gezwungen, den Einschluss abzubrechen. Als sich die Türen des Habitats öffnen, stehen Dr. Winston und ihre Leute vor dem Nichts: die Menschen sind spurlos verschwunden, ebenso die Wasserreserven des gesamten Planeten. Stattdessen tauchen plötzlich überall mysteriöse, blau leuchtende Kugeln auf. Kugeln, die ein tödliches Geheimnis bergen ...


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Marcel Häußler
Originaltitel: Orbs
Originalverlag: Simon & Schuster
Taschenbuch, Broschur, 400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-31953-0
Erschienen am  10. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Er war schon besser...

Von: Thomas Rippert

26.04.2019

Nicholas Sansbury Smith ist mir bisher nur durch die wirklich hervorragende Extinction Cycle-Reihe bekannt. So freute es mich umso mehr eine weitere Dystopie aus seiner Feder im deutschsprachigen Raum zu entdecken. Im Gegensatz zum Extinction Cycle ist der Gegner der Menschheit, dem sie sich in „Orbs“ stellen muss nicht untot oder mutiert. Doch genau wie im Cycle, geht Sansbury Smith direkt ans Eingemachte und spart sich die Erklärungen des wie, wann und warum überhaupt, für den späteren Verlauf der Story auf um immer wieder kleine Happen an Informationen einzustreuen. Auch hier werden wieder viele Wissenschaftliche (Pseudo)Fakten geboten, die alles glaubwürdiger machen als ein „Ist eben so!“, das mache Autoren des dystopischen Genres gerne bevorzugen. Mir fiel auf, das Sansbury Smith hier ein wenig zu lieblos mit seinen Protagonisten umgeht. Die Tiefe und Sympathie der Kampfrecken des Cycle werden hier von keiner der handelnden Figuren erreicht. Das mag auch dem Fakt geschuldet sein, das es sich – wie ich recherchieren konnte – um den Auftaktband einer Serie handelt, welche bereits auf vier Exemplare in ihrer Muttersprache angewachsen ist. So bleibt dann abzuwarten ob Heyne gewillt ist alles auch dem deutschen Leser zugänglich zu machen, oder ob es ein Standalone und Sinn und Wirkung bleiben wird. Die Geschichte ist nicht neu oder gar innovativ, doch kann Sansbury Smith wie gewohnt mit der Schnelligkeit seiner Erzählung punkten. Es wird nicht langweilig, wenn auch ab und an oberflächlich, denn so wirklich Zeit zum Nachdenken und überdenken bleibt einem kaum. Leser, welche durch den Cycle bisher verwöhnt wurden, werden hier sicher ein wenig enttäuscht zurückgelassen. Jedes Spielfeld will vorbereite sein und man merkt dem ersten Band der Reihe an. Das er für dies gedacht wurde.

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Unterlaufene Erwartungen

Von: Alexander D.

20.01.2019

Ich hoffe darauf, dass der nächste Band ordentlich an Qualität zulegt, um aus Orbs noch einen wenigstens akzeptablen Zyklus zu machen. Die Idee ist grundsätzlich gut, wenngleich nur eine Variation altbekannter Motive, was ok geht. Doch zum einen mangelt es in diesem Fall den Hauptfiguren deutlich an Sympathiewerten und zum anderen ist das Buch für das, was der Autor sonst vorgelegt hat, einen Tick zu banal geschrieben und und verlässt sich zu sehr auf Standard-Situationen. Der Roman läuft nach Schema ab und das ist frustrierend. Sansbury Smith präsentiert sich auf seine Art als One-Trick-Pony, er fährt ein Schema über alle Bücher, die er bisher verfasst hat. Hielte er jedes Mal die Qualität, könnte man schwer dagegen argumentieren. Aber gerade in dieser Hinsicht ist Orbs gegen den Baum gelaufen und hat sich die Nase blutig geschlagen. Orbs ist pures Junkfood, was grundsätzlich ok ist, es gibt richtig leckere Burger. Orbs ist auch Kommerz, was ebenfalls ok ist - der Autor muss verkaufen und davon leben. Aber Orbs ist eben auch lieblos aus dem Ärmel geschüttelt. Und das schmeckt nach faden, trockenen Pommes. Schade. Aber wie gesagt, vielleicht braucht es einfach dieses Buch, damit der Rest des Zyklus richtig loslegen kann. Wir werden es wohl lesen. Wird interessant.

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Vita

Nicholas Sansbury Smith arbeitete im Krisenmanagement für Katastrophenschutz bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit seinen (post-)apokalyptischen Science-Fiction-Romanen zählt er zu den USA Today-Bestsellerautoren. Nicholas Sansbury Smith lebt mit seiner Familie in Iowa.

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