Piniensommer

Roman

Taschenbuch
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Stella und Nicola fühlen sich seit Kindertagen zueinander hingezogen. Obwohl ihre Familien alles daransetzten, ihre Liebe zu zerstören, ist diese über die Jahre nur noch stärker geworden. Während Stella unbedingt Architektin werden möchte, ist Nicola leidenschaftlicher Apnoetaucher. Tag für Tag steigt er in die gefährlichen Meerestiefen vor der sizilianischen Küste hinab und genießt die Musik der Stille. Die beiden Liebenden träumen von einem selbstbestimmten Leben. Doch dann schlägt das Schicksal völlig unerwartet zu ...


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-35936-9
Erschienen am  10. April 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine junge Liebe und ein geplantes Leben...

Von: Sarahs kleine Bücherwelt

01.09.2018

In „Piniensommer“ lernen wir Stella und Nico gehen. Sie sind jung, verliebt und verlobt. Ihre Geschichte beginnt für uns im Jahr 1966. Ein Zeitalter in dem Korruption und die Mafia noch alltäglich sind und Frauen nicht wirklich etwas zu sagen haben und als „Gefallene“ gelten, sobald sie vor der einem Mann beiwohnen oder gar ein Kind kriegen. Mitten in diesem Zeitalter gilt selbst Stella als unehrenhaft, obwohl ihr schlimmes widerverfahren ist, aber Nico liebt sie von Herzen und ihm ist alles andere egal. Sie sind verlobt und glücklich und ein klein wenig „unehrenhaft“ für ihr Zeitalter ;-) Stella´s Familie ist froh über diese Verlobung und Nico´s Mutter akzeptiert sie einigermaßen. Auch wenn Stella von adeligem Blut ist, hat ihre Familie kein Geld und auch Nico lebt mit seiner Mutter bescheiden, aber alles soll sich ändern. Stella und Nico wollen Architektur studieren, heiraten, zusammen leben und die Familien vereinen. Das Studium ist insbesondere für Stelle enorm wichtig, da sie unbedingt Architektin werden will. Nico hingegen will lieber den ganzen Tag im Meer tauchen, aber Stella und ihrer Zukunft zu liebe will auch er studieren gehen. Beide schaffen es auf die Uni und ihr Leben als Studenten beginnt. Während Stella sich jedoch voll auf das Studium konzentrieren will, lässt sich Nico nur allzu gern ablenken. Er möchte in der korrupten Politik etwas ändern, die Welt bewegen und tauchen gehen. Nico liebt es ohne Sauerstoff tauchen zu gehen und die Stille des Meeres zu hören, doch genau das wird Nico eines Tages zum Verhängnis und Stella.... Stella muss ihren Lebensplan überdenken..... Ich habe das Buch „Piniensommer“ durch das Bloggerportal lesen können (Vielen Dank!) und muss gestehen, dass ich bis zum letzten drittel echt Schwierigkeiten hatte in das Buch rein zukommen. Am Anfang war für mich alles sehr verworren und mir war auch gar nicht bewusst, dass das Buch im Jahr 1966 startet. Im Nachhinein habe ich gesehen, dass es bereits einen vorherigen Teil gab, der mit Stella und Nico zu tun hat, vielleicht hätte dieser mir beim Einstieg geholfen!? Nachdem ich mich in Stella´s Familienverhältnisse aber rein gefunden hatte, hatte mich das Buch irgendwie immer noch nicht abgeholt.... Die Geschichte hat für mich irgendwie nicht an Fahrt aufgenommen und ich habe mich gefragt, wohin es noch führen mag. Als Stella einen weiteren Schicksalsschlag in ihrem jungen Leben verkraften muss tat sie mir unglaublich leid, aber eine bestimmte Wendung war dann doch sehr abzusehen... Dennoch, ab dem letzten Drittel hatte mich das Buch dann doch irgendwie gefangen. Ich fand Stella´s Entwicklung sehr interessant und auch, wie sich in einer Welt, in der Frauen eigentlich nichts zu sagen haben behauptet und die Familie wieder aufbaut! Ich habe bis zum Schluss gehofft, dass sie wieder glücklich wird und am Ende hat die Autorin mich doch kurz schockiert, weil ich plötzlich dachte das vorhersehbare und erhoffte Ende tritt doch nicht ein :-D Ihr merkt, was dieses Buch angeht bin ich ein wenig hin- und hergerissen. Am Ende fand ich es noch gut und das letzte Drittel hat das Buch gerettet. Aber zu 100 % konnte es mich leider nicht abholen.

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Mehr als eine Liebesgeschichte

Von: Seite 101

18.07.2018

Was so locker und schnulzig, mit ein wenig Drama im Klappentext klingt, ist echt harter Tobak. Die Liebesgeschichte ist zunächst süß, unschuldig und die Zukunft scheint beiden offen. Manchmal scheinen Nicola und Stella noch kindlich naiv, was man mit 18 Jahren natürlich auch sein darf. Aber was ich, auch wegen dem Cover, als harmlose Herzschmerz-Geschichte einsortiert habe, geht mir ganz schön an die Nieren. Schnell entwickelt es sich zu einem Roman, der vom Loslassen erzählt. Es geht um Trauer, um Trauerarbeit und den Weg, den jeder für sich selbst finden muss. Vor allem die sizilianische Kultur wird einem nähergebracht. Ich habe so sehr mit den trauernden Menschen mitgelitten, dass ich das Buch immer mal wieder zur Seite legen musste. Es erinnerte mich zu sehr an mich und meine Situation. Stefanie Gerstenberger ist ein gefühlvolles Buch gelungen, was durchweg spannend ist und zeigt, wie wichtig die Liebe über den Tod hinaus ist. Ich mag gar nicht so viel schreiben, denn ich will einfach nicht spoilern. Jeder, der traurige Geschichten mag, der macht mit Piniensommer nichts falsch. 4 Eseslöhrchen von mir.

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Vita

Stefanie Gerstenberger, 1965 in Osnabrück geboren, lebte und arbeitete u. a. auf Elba und Sizilien. Schon ihr erster Roman «Das Limonenhaus» wurde von der Presse hoch gelobt und auf Anhieb ein Bestseller. Die Autorin wurde mit dem DELIA-Literaturpreis ausgezeichnet und lebt mit ihrer Familie in Köln.

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