Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Roman

Mit Illustrationen von Lydia Rode
Taschenbuch
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Das neue Märchen des Kultautors voller skurriler Charaktere und Komik

Prinzessin Dylia, die sich selbst »Prinzessin Insomnia« nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von dem alptraumfarbenen Nachtmahr Havarius Opal: Der ebenso beängstigende wie sympathische Gnom kündigt an, sie in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereithält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen ...

»Für alle, die gern in fremde Welten eintauchen und sich von der blühenden Phantasie und dem Ideenreichtum des Schriftstellers Walter Moers verzaubern lassen wollen.«

NDR 1 »Kulturspiegel«, Carmen Woisczyk

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
Originalverlag: Knaus, München 2017
Mit Illustrationen von Lydia Rode
Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
zahlreiche Illustrationen, durchgehend 4c
ISBN: 978-3-328-10334-9
Erschienen am  08. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine Liebeserklärung an Zamonien

Von: Schizothekare

02.04.2020

Liebe Apos, leider ist es uns schon wieder nicht vergönnt, von Angesicht zu Angesicht über dieses Werk zu palavern. Tja, dann muss ich dir wohl wieder schreiben. |Meine Schuld ist das nicht. Ich leide nicht unter akutem Fernweh.| Ich weiß, du hast unfassbar lange darauf warten müssen, dass ich endlich mal zu einem Walter Moers Roman greife und ihn verschlinge. Mit der Prinzessin ist es nun gelungen. |HALLELUJAH.| Apos, ich möchte dir einfach danken!!! Ohne dich hätte ich wahrscheinlich nie zugeschlagen und ich frage mich nun heute nach dem Lesen ernsthaft warum eigentlich nicht? |Erläuterung: Sie gehört meines Erachtens zu den buchverliebtesten Menschen, die man sich vorstellen kann. Und dennoch hat sie "Die Stadt der träumenden Bücher" nicht gelesen. Dieser Lobgesang an die Bibliophilie ist gänzlich an ihr vorbei gegangen.| Ich weiß es einfach nicht und möchte nun mit meiner Lobeshymne über die Prinzessin beginnen: Ich habe natürlich keine Ahnung, was sonst so in Zamonien vor sich geht, aber es scheint sich wohl um eine Monarchie mit einer sympathischen Königsfamilie zu handeln. Ich liebe, liebe, liebe die Prinzessin! Allein die Einleitung und die Führung durch das Schloss hat mich teils zum Schmunzeln und teils zum herzlichen Lachen gebracht. Beispielhaft für Schmunzeln: Türme mit fünfhundertfünfundfünfzig Stufen, mit sechshundertsechsundsechzig Stufen und der sich immer wiederholenden Sieben. Toll, toll, toll. Das erste Mal richtig gelacht habe ich dann als es an Dylias Wortneuschöpfungen ging - oder wie sie es nennt: Pfauenwörter. Ich bin endlos über diese Ganze Phantasie und diese Wortspiele begeistert. Natürlich ist dieses Werk nicht für jedermann, aber ich (nur um es nochmals zu betonen) LIEBE ES !!!! Ich liebe das Lesen und die Sprache. Ich liebe es, wie Walter Moers neue Dinge kreiert. Es erwärmt mein Herz, dass noch jemand so bewusst und so wunderschön mit Sprache umgehen kann. Ein Hoch auf Walter Moers. |Ich verspreche an dieser Stelle hoch und heilig, dass es nicht das letzte Zamonien-Buch sein wird, welches ich Troph näher bringen werde.| Ach ja, dann kam der Auftritt von Havarius Opal. Dieser kleine, aber scheinbar sehr schwere Nachtmahr mit den durchdringenden Augen pflanzt sich auf die im Bett liegende Prinzessin. Und die bekommt keine Luft mehr, während er ihr seine Existenz und sein Dasein erläutert. Wie detailgetreu die Prinzessin in diesem Moment ihren Erstickungstod beschreibt. Waaaaahnsinn!!!! |Die Beschreibung einer Nahtod-Erfahrung versetzt dich in Entzücken? Manchmal bist du komisch.| Natürlich wirst du mich wieder unterbrechen in meiner unendlichen Schwärmerei, aber ich kann einfach nicht aufhören, weil es mich so sehr begeistert. Ich fühle mich glatt wieder wie ein Teenie, der von seiner neuen Lieblings-Boyband erzählt, aber was solls?! |Diemal lass ich dich einfach schwärmen. Es ist berechtigt und warum soll ich dir dieses Hochgefühl nehmen, obwohl das Wort LIEBE hier inflationär genutzt wird.| Also zurück zu meiner Begeisterung: die Reise nach Amygdala nahte und begann...ich weiß gar nicht, ob ich die nächsten Sätze nun nur noch mit Superlativen beschreiben soll?! JAAAAAAAAA, verdammt, denn es geht nicht anders!!! Eine Reise in das eigene Gehirn? Durch die verschiedensten Regionen? Perfekt, einfach perfekt. Ich glaube, es war die anschaulichste, bildlichste, farbenfrohste, bereichernste, lustigste Lesereise auf die ich mich bislang begeben habe! Also Apos, 1000 Dank für diese Empfehlung! Ich werde nun jedes andere Werk von Herrn Moers beschaffen und verschlingen. |Immer wieder gern, Troph.| Sollte ich in meinem euphorischen Schreibwahn über die Prinzessin vergessen haben, so ergänze mich doch gerne. Ich freue mich, die korrigierte Version meines Briefes von dir oder gar eine Antwort zu erhalten. Auf bald, Deine begeisterte, Moers-süchtige Troph |Machs gut. Hoffentlich bis bald.|

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Ein wahrhaft schöner und witziger Roman über Schlaflosigkeit und Wahnsinn.

Von: Julie's Bookhismus

21.09.2019

Dylia kann nicht schlafen und ist oft wochenlang wach. In diesen schlaflosen Nächten erkundet sie nicht nur ihr Zuhause, sondern auch Sprachen und Worte und vor allem selbst erfundene Worte. Als eines Tages der Nachtmahr Havarius auftaucht und sie in den Wahnsinn trieben will und in den sicheren Tod beginnt ein Abenteuer für beide. Ich fand es extrem spannend zu sehen, wie Dylia mit ihrer Krankheit umgeht und vor allem, wie scharf ihre Sinne wurde, je länger sie wach war. Ich finde ihr Abenteuer allein schon sehr unterhaltsam, aber als der Nachtmahr dann auftauchte, wurde es besonders spannend. Havarius ist in meinen Augen ein wenig trottelig, aber das macht ihn irgendwo sympathisch. Da er aber Dylia nach dem Leben trachtet, ist er eben der Bösewicht. Auch seine Rettungsaktion ihr gegenüber macht ihn nicht besser. Eine Bereicherung für meine Fantasie und auch die neuen Worte werden irgendwo bestimmt ihren Platz in meinem Wortschatz finden. Ich freue mich schon auf ein neues Abenteuer in Zamonien.

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Vita

Walter Moers, 1957 in Mönchengladbach geboren, hat sich mit seinen phantastischen Romanen weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums hinaus in die Herzen der Leser und Kritiker geschrieben. Alle seine Romane wie »Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär«, »Der Schrecksenmeister« oder »Das Labyrinth der Träumenden Bücher« waren Bestseller. Zuletzt erschien die hochgelobte, zweibändige Comic-Adaption von »Die Stadt der Träumenden Bücher«.

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Lydia Rode

Lydia Rode lebt, malt und zeichnet in Berlin. Ihre Aquarelle für "Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr" sind ihre ersten veröffentlichten Illustrationen.

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Pressestimmen

»Die Geschichte selbst ist eine Melange aus fantastischem Abenteuer, fabulierenden Fabelwesen, einer Prise Boshaftigkeit und einem Hauch Bildungsbürgertum.«

Spiegel Online, Wiebke Brauer

»Das ist kurzweilig, witzig und wunderschön.«

Südkurier