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Quasikristalle Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-74721-4

Erschienen:  11.08.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Mit unbestechlichem Blick für Frauen, ihre menschlichen Schwächen und das, was man an ihnen lieben muss, zerlegt Eva Menasse die Biografie einer Frau in ihre unterschiedlichen Aspekte. In dreizehn Kapiteln zeigt sie Xane Molin als Mutter und Tochter, als Freundin, Mieterin und Patientin, als flüchtige Bekannte und treu lose Ehefrau. Zu Beginn ist Xane vierzehn Jahre alt und erlebt mit ihrer besten Freundin einen dramatischen Sommer. Am Ende ist sie Großmutter und versucht, für den Rest des Lebenswegs das Steuer noch einmal herumzureißen.

»Vom Glück der Lektüre: Eva Menasse schreibt kristallklare Prosa über die Vergeblichkeit des sehnsuchtsvollen Miteinanders – große Literatur!«

Die Zeit

Eva Menasse (Autorin)

Eva Menasse, geboren 1970 in Wien, lebt als Publizistin und freie Schriftstellerin in Berlin. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Gerty-Spies-Literaturpreis, Alpha-Literaturpreis, Heinrich-Böll-Preis, Jonathan-Swift-Preis, Friedrich-Hölderlin-Preis, Österreichischer Buchpreis.

»Vom Glück der Lektüre: Eva Menasse schreibt kristallklare Prosa über die Vergeblichkeit des sehnsuchtsvollen Miteinanders – große Literatur!«

Die Zeit

"Ein funkelndes Gesamtkunstwerk."

Brigitte

»Femme Fatale, Drama-Queen, Intellektuelle: das Kaleidoskop des Lebens einer streitbaren Frau.«

Der Spiegel

Originaltitel: Quasikristalle
Originalverlag: KiWi

Taschenbuch, Broschur, 432 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-442-74721-4

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen:  11.08.2014

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Eine Frau mit vielen Gesichtern ...

Von: Herbstrose  aus Pfaffenhausen Datum: 15.07.2018

Fragmente aus dem Leben eines Menschen, erzählt in 13 Geschichten. Zu Beginn erleben wir Xane Molin als Schülerin, am Ende wird sie gerade zweifache Großmutter. Dazwischen liegen viele mehr oder weniger ereignisreiche Jahre. Wir lernen sie kennen als Tochter, Freundin, Ehefrau und Stiefmutter und erleben sie in der neuen Wohnung, bei ihrer Tätigkeit als Unternehmerin und sind im Krankenhaus nach ihrer Invitro-Fertilisation dabei. Wir lernen ihre Ängste kennen, erfahren vieles über ihre Beziehung zu Männern und ihre Einstellung zum Alter.
Das Geschehen ist, wenn auch nicht durchgehend, so doch chronologisch geordnet und wird von einer dritten, unbeteiligten Person geschildert. Xane Molin wird dabei des Öfteren nur am Rande erwähnt, in einem Kapitel überhaupt nicht. Dadurch entsteht leicht der Eindruck, das Buch wäre aus einzelnen Kurzgeschichten zusammen gesetzt und die Protagonistin mehr oder weniger passend eingefügt worden. Der Schluss des Buches besteht aus Briefen und eMails, die Amos an seine Mutter Xane schreibt. Lediglich in einem Kapitel erzählt Xane selbst, über ihre Ehe mit Mor und ihr Verhältnis zu anderen Frauen. Durch die verschiedenen Sichtweisen und mannigfachen Situationen entsteht dennoch ein komplexes Bild, das Kaleidoskop eines Lebens.
Die Autorin Eva Menasse wurde 1970 in Wien geboren, studierte Geschichte und Germanistik und war als Journalistin und Zeitungs-Redakteurin tätig. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane und Kurzgeschichten, für die sie mehrere Preise und Auszeichnungen erhielt. Eva Menasse war mit dem deutschen Schriftsteller Michael Kumpfmüller verheiratet, hat einen Sohn mit ihm und lebt heute in Berlin.
Der Titel des Buches „Quasikristalle“ bezieht sich auf die Entdeckung des israelischen Physikers Dan Shechtman, der dafür 2011 den Nobelpreis in Chemie erhielt. Er fand heraus, dass in Quasikristallen die Atome bzw. Moleküle in einer geordneten, aber aperiodischen Struktur angeordnet sind. Unregelmäßig geordnet sind auch die einzelnen Geschichten und Themen. Wir erleben eine seltsame Exkursion nach Auschwitz und Birkenau, vernehmen die Erlebnisse einer Frauenärztin, sind Zuhörer im Den Haag-Prozess, feiern mit Vater Kurt Geburtstag und sind Zeugen von Mutproben Jugendlicher. Dabei entwickelt sich ganz allmählich das Bild einer Frau, die leider nicht interessant und kraftvoll, sondern eher blass und farblos rüber kommt. Diesen Eindruck kann der schöne Schreibstil nur unwesentlich verbessern. Man fragt sich am Schluss, was die Autorin eigentlich vermitteln will.
Fazit: Eine willkürliche Zusammenstellung von Kurzgeschichten über Personen, die zufällig Xane Molin kennen. Schön geschrieben, gut zu lesen und unterhaltsam, aber letztendlich doch wenig aussagekräftig!

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