Racheherbst

Walter Pulaski 2
Thriller

Taschenbuch
9,99 [D] inkl. MwSt.
10,30 [A] | CHF 14,50 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Unter einer Leipziger Brücke wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau angespült. Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Polizei, merkt schnell, dass der Mord an der Prostituierten Natalie bei seinen Kollegen nicht die höchste Priorität genießt. Er recherchiert auf eigene Faust – an seiner Seite Natalies Mutter Mikaela, die um jeden Preis den Tod ihrer Tochter rächen will. Gemeinsam stoßen sie auf die blutige Fährte eines Serienmörders, die sich über Prag und Passau bis nach Wien zieht. Dort hat die junge Anwältin Evelyn Meyers gerade ihren ersten eigenen Fall als Strafverteidigerin übernommen. Es geht um einen brutalen Frauenmord – und eine fatale Fehleinschätzung lässt Evelyn um ein Haar selbst zum nächsten Opfer werden ...

»Hochspannung von Leipzig bis Wien.«

Format

Taschenbuch, Klappenbroschur, 528 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48795-0
Erschienen am  17. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Wiederauferstehung des Skorpions.

Von: djojo

08.02.2019

Gerade hat Kommissar Walter Pulaski seine 15jährige Tochter Jasmin zum Flughafen gebracht als er zu einem Tatort gerufen wird. Der Ermittler im Leipziger Kriminaldauerdienst muss sich einen Leichenfund anschauen. In der Elster hat man eine junge Frauenleiche gefunden die nackt in einer Schiffsschraube hängengeblieben ist. Könnte das ein Selbstmord sein? Doch spätestens als Pulaski Einstiche von Injektionen bemerkt holt er die Leiche aus dem Wasser. Und schnell wird klar, dass war kein Suizid und kein Unfall. Vor drei Jahren hat sich in Wien die Rechtsanwältin Evelyn Meyers selbstständig gemacht. Sie eröffnete eine Kanzlei für Strafrecht und vertritt seither die unterschiedlichsten Mandanten. Eines ihrer Prinzipien lautet keine Kinderschänder und Vergewaltiger zu vertreten. Und deshalb möchte sie ihr neuestes Mandat, die Vertretung von Dr. Robert Konstatin, eigentlich nicht annehmen. Der renommierte Primarius für plastische und rekonstruktive Chirurgie im Wiener Allgemeinen Krankenhaus wurde in der Vergangenheit mehrfach wegen sexueller Belästigung und auch schon einmal wegen Vergewaltigung angeklagt – doch nie verurteilt. Und nun hat es Oberstaatsanwalt Ostrovsky auf ihn abgesehen und möchte ihn wegen Mordes drankriegen. Und eben dieser Dr. Konstantin wünscht sich nichts mehr als die Verteidigung durch Evelyn Meyers. „Mumifizierte Leiche gefunden! Lautete die Schlagzeile. »Darum geht es«, sagte er. – Evelyn las das Kleingedruckte. »Haben Sie die Frau ermordet?« - Er lachte. »Sehe ich aus wie ein Mörder« - Evelyn blieb ernst. »Wie sehen Mörder denn aus?« - Sein Lächeln erstarb. »Der Punkt geht an Sie.«“ (S. 85) Racheherbst spielt ca. 3 Jahre nach dem ersten Fall, in dem sich Walter Pulaski und Evelyn Meyers zum Ende hin kennengelernt hatten. Und auch dieses Mal hat sich der Autor dazu entschieden zwei getrennte Handlungsstränge über einen großen Zeitraum hin getrennt voneinander ablaufen zu lassen bevor sich die beiden wieder über den Weg laufen. Von Rachegelüsten getrieben ist in diesem Band Mikaela. Sie kommt aus der Tschechei und lebt nun in Berlin mit ihrem Mann Timo, einem Ex-Polizisten. Mikaela hat kürzlich Ihre Tochter Carla an einen brutalen Mörder verloren. Und nun möchte sie den Mörder finden, weil sie ihre zweite Tochter vermisst und vermutet, dass diese sich ebenfalls in seiner Gewalt befindet. Mit Mikaela hat Andreas Gruber es erneut geschafft eine skurrile, überraschende und starke, ja leicht übertriebene Protagonistin einfließen zu lassen. Aber wie immer sind sämtliche seiner Figuren mit Leben gefüllt und es fällt dem Leser nicht schwer in sie einzutauchen. Andreas Grubers Racheherbst liest sich schnell und spannend. Die getrennten Handlungsstränge sind kein Problem und langweilen nicht. Beeindruckt hat mich seine Stärke auch mal die eine oder andere Hauptfigur aus dem Geschehen zu nehmen. Dazu gehört Mut und Zuversicht für die noch folgenden Bücher. Kurz hat mich das sogar an Frank Schätzings Art Protagonisten zu tilgen erinnert. Von meiner Seite gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung für diesen zweiten Teil mit Walter Pulaski und Evelyn Meyers.

Lesen Sie weiter

Ein solider Krimi mit Thriller-Anteilen

Von: Frau Curly

09.01.2019

Nach "Rachesommer" legt Andreas Gruber mit "Racheherbst" einen würdigen Nachfolger der Walter Pulaski- Reihe nach. Wie schon im Auftakt kann der Autor im Folgeband die Spannung ebenfalls gekonnt oben halten. Durch die Kürze der Kapitel und den immer wieder am Ende eines Kapitels auftretenden Mini-Cliffhangern, mag man das Buch kaum aus der Hand legen. Dieser Band weist wieder zwei Haupt-Schauplätze mit Leipzig und Wien auf. Hauptmerkmale des ersten Bandes finden sich auch in der Fortsetzung wieder. Walter Pulaski kann es auch dieses mal nicht lassen und ermittelt in Leipzig auf eigene Faust weiter. Auch dieses mal wird er dabei von einer weiteren Figur begleitet. Dabei geht es unter anderem auch mal sehr turbulent zu, da auch Mikaela, die Mutter des Opfers, beim Erreichen ihres Ziels, den Mörder zu finden, sehr unkonventionell vorgeht. Evelyn Meyers übernimmt in Wien die Verteidigung eines Mordverdächtigen. Ihr Gefühl trügt sie nicht, dass irgend etwas faul ist. Die Geschehnisse nehmen ihren Lauf und Evelyn Meyers Welt gerät ins schwanken und ihr Leben in Gefahr. Durch kleine eingestreute Kapitel erfährt der Leser auch hier wieder einige Hinweise zum Täter, bis zum Schluss bleibt aber offen, wer es letztendlich wirklich ist. Auf 506 Seiten mit knapp 60 Kapiteln schafft es Gruber erneut den Leser bis zum Ende bei der Stange zu halten und miträtseln zu lassen. Lediglich zwischendurch hat man mal das Gefühl die Handlung müsste etwas schneller voranschreiten, vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich zu viele Lesepausen eingelegt habe. Denn ich wüsste nicht, dass es mal unnötige Handlungsstränge gäbe oder Langeweile aufgekommen wäre. Auch bei dem Fortsetzungsband schafft es der Autor die Fälle geschickt miteinander zu verstricken und trotzdem nicht zu viel von der Auflösung vorweg zu nehmen. Ein solider Krimi mit Thriller-Anteilen und ein gelungener zweiter Band der Walter Pulaski-Reihe.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Mit seinen bereits mehrfach preisgekrönten Romanen steht er regelmäßig auf der Bestellerliste.

www.agruber.com und auf Facebook: www.facebook.com/Gruberthriller

Zur AUTORENSEITE

Events

22. März 2019

Lesung für Schulklassen mit Andreas Gruber im Rahmen von Leipzig liest

10:30 Uhr | Markkleeberg | Lesungen & Events
Andreas Gruber
Code Genesis - Sie werden dich finden

22. März 2019

Lesung mit Andreas Gruber auf der Leipziger Buchmesse

14:00 Uhr | Leipzig | Lesungen & Events
Andreas Gruber
Code Genesis - Sie werden dich finden

22. März 2019

Lesung im Rahmen der Österreichischen Kriminacht

19:30 Uhr | Leipzig | Lesungen & Events
Andreas Gruber
Rachewinter

28. März 2019

Lesung

19:30 Uhr | Kandel | Lesungen & Events
Andreas Gruber
Rachewinter

29. März 2019

Lesung

19:30 Uhr | Sandhausen | Lesungen & Events
Andreas Gruber
Rachewinter

14. Apr. 2019

Krimifrühstück

09:00 Uhr | St. Veit | Lesungen & Events
Andreas Gruber
Rachewinter

08. Okt. 2019

Lesung Andreas Gruber aus "Todesmal"

19:00 Uhr | Höxter | Lesungen & Events
Andreas Gruber
Todesmal

09. Okt. 2019

Lesung

20:15 Uhr | Magdeburg | Lesungen & Events
Andreas Gruber
Todesmal

11. Okt. 2019

Lesung

19:30 Uhr | Burgdorf | Lesungen & Events
Andreas Gruber
Todesmal

26. Okt. 2019

Lesung mit Andreas Gruber

20:00 Uhr | Leogang | Lesungen & Events
Andreas Gruber
Todesmal

Pressestimmen

»Es gelingt ihm, die Figuren psychologisch glaubhaft darzustellen, so dass sie sich in ihrer Gegensätzlichkeit hervorragend ergänzen.«

dpa

»Ein ungewöhnlich spannender Thriller voller Nervenkitzel und Action.«

Focus online

»Hier versteht einer sein Handwerk und weiß es schaurig schön zu nutzen!«

Kultur

»Ein spannungsgeladener Fall wird mit ›Racheherbst‹ jedenfalls garantiert.«

Kronen Zeitung