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Rette mich vor dir Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48171-2

Erschienen: 19.01.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

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Wenn die Liebe Fluch und Erlösung zugleich ist ...

Juliette ist die Flucht gelungen. Sie und Adam sind den Fängen des grausamen Regimes entkommen und haben Zuflucht gefunden im Omega Point, dem Stützpunkt der Rebellen. Hier gibt es andere wie sie mit übernatürlichen Kräften, und zum ersten Mal fühlt Juliette sich nicht mehr als ausgestoßene. Doch der Fluch ihrer tödlichen Berührung verfolgt sie auch hier – zumal Adam nicht länger völlig immun dagegen ist. Während ihre Liebe zueinander immer unmöglicher scheint, rückt der Krieg mit dem Reestablishment unaufhaltsam näher. Und mit ihm das Wiedersehen mit dem dunklen und geheimnisvollen Warner, hinter dessen scheinbar gefühlloser Fassade sich so viel mehr verbirgt, als es den Anschein hat ...

Buchtrailer & mehr zu Tahereh Mafi und ihrem Dystopie-Romanen

Tahereh Mafi (Autorin)

Tahereh Mafi ist 26 Jahre alt. Sie wurde als jüngstes von fünf Kindern in einer Kleinstadt in Connecticut geboren und lebt mittlerweile in Orange County in Kalifornien. Nach ihrem Abschluss an einem kleinen College in Laguna Beach studierte Mafi, die acht verschiedene Sprachen spricht, ein Jahr in Spanien. Danach reiste sie quer durch die Welt und fing nebenbei an zu schreiben. Mit ihrem Debüt "Ich fürchte mich nicht" eroberte sie die amerikanische Romantasy-Gemeinde und Bloggerwelt im Sturm. "Rette mich vor dir" ist der heiß ersehnte zweite Band der Trilogie um Juliette.

Aus dem Amerikanischen von Mara Henke
Originaltitel: Unravel Me
Originalverlag: HarperCollins

Taschenbuch, Broschur, 432 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48171-2

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 19.01.2015

  • Leserstimmen

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Emotionsgeladen, intensiv, poetisch

Von: Lena von Awkward Dangos  aus Essen Datum: 12.09.2017

awkward-dangos.blogspot.de/

Nach dem wundervollen Auftakt war ich sehr gespannt, wie es mit Juliette, Adam und Warner weitergeht. Rette mich vor dir ist eine geniale Fortsetzung und zugleich eine Achterbahn der Gefühle. Obwohl die Trilogie eher auf Emotionen denn auf geballte Action setzt, wird es in keinster Weise langweilig. Längen sucht man vergeblich. Zudem gibt es erneut einige interessante Wendungen und Enthüllungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Der zweite Band ist spannend, mitreißend, einfach unglaublich intensiv. Eine romantische und heiße Liebesszene geht in ein tiefgründiges Gespräch über, ein herzliches, humorvolles Miteinander beim Mittagessen in eine Auseinandersetzung, die jedem Leser das Herz brechen sollte, und eine Gefahr folgt auf die nächste. Es wird nie langweilig, jedoch immer tiefgründiger. Zum Schluss präsentiert uns die Autorin noch einen recht überraschenden Showdown, der es wirklich in sich hat und wieder mit einem fiesen Cliffhanger endet.

Wow. Was für eine geniale Fortsetzung! Trotz einiger kleiner Schwächen bin ich schlichtweg begeistert und habe auch Teil 2 wieder in wenigen Tagen verschlungen. Mir hat Rette mich vor dir sogar noch um einiges besser gefallen als der erste Band.

Emotionsgeladen, intensiv, poetisch

Von: Lena von Awkward Dangos Datum: 23.08.2017

awkward-dangos.blogspot.de

Nach dem wundervollen Auftakt war ich sehr gespannt, wie es mit Juliette, Adam und Warner weitergeht. Rette mich vor dir ist eine geniale Fortsetzung und zugleich eine Achterbahn der Gefühle.


♥ Inhalt ♥

Juliette ist die Flucht gelungen. Sie und Adam sind den Fängen des grausamen Regimes entkommen und haben Zuflucht gefunden im Omega Point, dem Stützpunkt der Rebellen. Hier gibt es andere wie sie mit übernatürlichen Kräften, und zum ersten Mal fühlt Juliette sich nicht mehr als ausgestoßene. Doch der Fluch ihrer tödlichen Berührung verfolgt sie auch hier – zumal Adam nicht länger völlig immun dagegen ist. Während ihre Liebe zueinander immer unmöglicher scheint, rückt der Krieg mit dem Reestablishment unaufhaltsam näher. Und mit ihm das Wiedersehen mit dem dunklen und geheimnisvollen Warner, hinter dessen scheinbar gefühlloser Fassade sich so viel mehr verbirgt, als es den Anschein hat...

Text: Goldmann


♥ Cover & Ausstattung ♥

Ich finde, dass die Taschenbuchausgaben sehr hübsch gestaltet sind, obwohl ich normalerweise immer die gebundene Ausgabe vorziehe. Das Buch ist sehr stabil, recht klein und daher auch schön handlich. Das Cover ist mit einer Glanzbeschichtung versehen, also nicht matt, wie man es von den meisten Taschenbüchern gewohnt ist, was ich sehr schön finde. Die deutschen Cover mag ich an sich ganz gerne, allerdings nicht das Motiv von Band 2. Anders als bei den anderen beiden Bänden sieht die abgebildete Frau, meiner Meinung nach, richtig "hineinkopiert" aus, passt mit ihrer traurigen, bekümmerten Ausstrahlung aber gut zur Geschichte. Zu den komischen roten Schlieren am unteren Bildrand, die an der Grenze zum Buchrücken einfach abgeschnitten wurden, sage ich jetzt mal nichts. Wenigstens fügt sich das Cover insgesamt gut in die Reihe ein.


♥ Umsetzung ♥

Wow. Was für ein geniales Buch! Im Gegensatz zu Ich fürchte mich nicht spielt sich die Handlung des zweiten Bandes größtenteils an einem einzigen Ort ab: Omega Point, dem Lager der Rebellen. Ich fand es spannend, mehr über die Rebellion im Untergrund und ihre unterschiedlichen Mitglieder in Erfahrung zu bringen, da sich ihre Situation sehr von einem Leben über der Erde unterscheidet. Der Plot wird immer interessanter, denn man lernt nun auch mehr über Juliettes Kräfte und deren eigentliche Form. Erstaunt hat mich, dass diese tatsächlich mit der zerstörten Umwelt/ Erde zusammenhängen. Nichts an den besonderen Gaben ist wirklich zufällig, alles hat immer einen (Hinter-)Grund oder es gibt zumindest eine Erklärung, wodurch sich die Trilogie von vielen anderen Büchern mit Fantasy- oder Supernatural-Elementen abhebt.

Während Juliette ihre eigenen Kräfte verstehen lernt, kommt vor allem ein Aspekt immer wieder zur Sprache: Die (Un-)Möglichkeit zur Selbstakzeptanz, deren tragende Rolle ich sehr gelungen finde. Außerdem kamen bei mir als Leser schnell Zweifel an Juliettes Freiheit auf. Sie wird im Bunker des Omega Point genauso eingesperrt und überwacht wie zuvor in der Militärbasis bei Warner, wodurch in der jungen Frau ein starker Konflikt entsteht. Wird sie jemals für irgendjemanden mehr sein als eine menschliche Waffe? Jemals an Menschen geraten, die sie nicht für ihre eigenen Zwecke missbrauchen wollen? Ebenso wichtig für die Geschichte wird die Frage, wer einem das Recht gibt, einen Krieg zu rechtfertigen, zwischen Menschen zu selektieren, sich anzumaßen ein Urteil über Gut und Böse, über Leben und Tod zu fällen. Die Reihe strebt da eine sehr philosophische Richtung an, die mir unglaublich gut gefällt.

Denn manche Menschen sind dumm genug zu glauben, dass es leuchtende Neonschranken gibt, die Gut von Böse trennen. (S. 161)

Obwohl die Trilogie eher auf Emotionen denn auf geballte Action setzt, wird es in keinster Weise langweilig. Längen sucht man vergeblich. Zudem gibt es erneut einige interessante Wendungen und Enthüllungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Der zweite Band ist spannend, mitreißend, einfach unglaublich intensiv. Eine romantische und heiße Liebesszene geht in ein tiefgründiges Gespräch über, ein herzliches, humorvolles Miteinander beim Mittagessen in eine Auseinandersetzung, die jedem Leser das Herz brechen sollte, und eine Gefahr folgt auf die nächste. Es wird nie langweilig, jedoch immer tiefgründiger. Zum Schluss präsentiert uns die Autorin noch einen recht überraschenden Showdown, der es wirklich in sich hat und wieder mit einem fiesen Cliffhanger endet.


♥ Charaktere ♥

Erneut sind es die vielschichtigen Charaktere, die die Geschichte zu etwas ganz besonderem machen. Juliette gewinnt auch in Band 2 sehr viel an Charakterstärke. Die ersten Wochen im Omega Point gestalten sich für sie nicht gerade einfach, was sehr realistisch dargestellt wird. Es ist meiner Meinung nach sehr passend, dass die Autorin ihr nicht von jetzt auf gleich jede Menge Freunde zur Verfügung stellt, obwohl sich alle immer vor ihrer tödlichen Gabe gefürchtet haben. Sie ist nun einmal keine Person, die direkt zu jedem Vertrauen fasst und allen um sich herum ein Lächeln schenkt. Zwar ist es nicht schön, dass auch die Rebellen und Menschen mit besonderen Kräften Angst vor ihr haben, aber es ist konsequent umgesetzt.

Immer wieder stößt Juliette an ihre Grenzen, wird von ihrer Vergangenheit, ihren Schuldgefühlen und der Angst vor ihren eigenen Kräften verfolgt, was sehr authentisch und herzzerreißend dargestellt wird, sodass es mir richtig im Herzen wehtat. Auch rückblickend konnte ich noch so gut mit diesem Mädchen mitfühlen, das nie ein normales Leben führen durfte. Hin und wieder hatte ich Tränen in den Augen, weil man richtig spürt, welche Qualen Juliette erleiden musste und noch immer muss. Nach und nach durchläuft sie allerdings eine Selbstreflexion, nimmt einen Teil ihres Ichs an und beginnt schließlich, anderen zu vertrauen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Ich sollte abgebrühter, ungerührter, immun sein gegenüber der Meinung anderer. Ich sollte alles Mögliche sein. (S. 33)

Aus Castle, dem Kopf der Rebellen, werde ich einfach nicht schlau. Er behauptet zwar, Juliette lediglich helfen zu wollen, aber letztendlich soll sie zur Waffe gegen das Regime werden, wozu er ihr noch nicht einmal die Wahl lässt. Auch finde ich, dass er ihr nicht wirklich hilft, sondern sie im Gegenteil stark unter Druck setzt, obwohl ihre Psyche ja offensichtlich sehr unter dem Vergangenen leidet. Er bringt ihr gegenüber gar kein Verständnis auf und macht ihr nichts als Vorwürfe, die das Mädchen auch noch bereitwillig schluckt. Einfühlsam ist der ja nicht gerade. Oder einfach manipulativ, keine Ahnung. Die Heilerinnen Tana und Randa finde ich dagegen toll, ebenso Kenji; sie wachsen mir immer mehr ans Herz. Letzterer hat mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, da sein Humor einfach schräg und toll ist, er aber dennoch zu Juliette steht und sie unterstützt. Als Schlüsselperson unter den Rebellen wird ihm nun auch in der Geschichte eine größere Rolle zuteil. Auch Winston, Brendan und dieses ganze "Undercover-Mission-Ding", in das sie involviert sind, fand ich sehr interessant.

Die Dreiecksliebesgeschichte ist zwar nicht ganz nach meinem Geschmack - dieses Cliché ist mittlerweile einfach ausgeschöpft - aber wenigstens ist Juliette nicht mit beiden Typen gleichzeitig zusammen, wie in manch anderer Buchreihe. :D Adam und Warner stellen zwei sehr gegensätzliche Pole da, zwischen denen sich Juliette gegen ihren Willen hin- und hergerissen fühlt. Als Leser spürt man, dass sie beiden gegenüber wirklich starke Gefühle empfindet, aber in Band 2 wird vor allem Warner näher beleuchtet, was ich sehr gut fand. Warner ist noch immer ein unglaublich faszinierender, komplexer und widersprüchlicher Charakter. Trotz seiner Liebe zu Juliette verhält er sich ihr gegenüber nicht immer gut und es wird schnell klar, dass in ihm ein Kampf tobt - um das Gute in ihm, seine Menschlichkeit. Auch Juliette bemerkt seine innere Zerrissenheit, seinen schleichenden Wandel zum Besseren und ist mit ihren eigenen Gefühlen vollkommen überfordert.

Meine Gedanken verstören mich. In meinem Bauch macht sich ein aufgebrachtes Glühen bemerkbar, das ich nicht spüren will. In meiner Brust flattern Schmetterlinge, deren Existenz ich leugnen möchte. Wunderschön. Er ist so wunderschön. Ich muss wahnsinnig sein. (S. 291)

In einigen Punkten erinnert er mich leider auch ein wenig an einen Stalker. (Schon bald fand ich es irgendwie... ekelig... und unpassend, wie Warner so übertrieben oft "Süße" zu Juliette sagt) Für mich hat Warner Adam trotzdem längst überholt, daraus mache ich kein Geheimnis.^^ Er und Juliette kommen sich in diesem Band sehr nahe, was sehr schön dargestellt wird. Besonders eine Szene fand ich unglaublich emotionsgeladen, sodass ich unglaubliches Herzklopfen hatte! Ihre Annäherungen, die Dialoge - alles ist so gar nicht wie die zahlreichen anderen Liebesgeschichten, die ich kenne. Ich kann das irgendwie nur schwer beschreiben, aber Mafi hat da so ihren ganz eigenen Weg gefunden, ihre Charaktere sich einander kennenzulernen.


♥ Schreibstil ♥

Bereits auf den ersten Seiten von Ich fürchte mich nicht hatte ich mich sofort Mafis Worte verliebt. Der Stil ist hier nicht ganz so eigenwillig geraten wie in Band 1, hat aber definitiv noch eine Menge Wiedererkennungswert. Juliettes Gedankengänge und Gefühle werden durch plötzliche Absätze, alleinstehende Wörter oder durchgestrichene Phrasen besonders hervorgehoben, was eine einzigartige Wirkung auf den Leser ausübt. Die außergewöhnliche, bildhafte, emotionale Sprache, wunderschönen Metaphern und ausdrucksstarken Stilmittel machen auch Rette mich vor dir zu einem unglaublich poetischen, intelligenten und beeindruckenden Roman.

Doch ich frage mich voller Sorge, was geschehen wird, wenn falls ich versage, falls ich nicht richtig trainiere, falls ich absichtlich versehentlich jemanden verletze. (S. 9)


♥ Fazit ♥

Wow. Was für eine geniale Fortsetzung! Trotz einiger kleiner Schwächen bin ich schlichtweg begeistert und habe auch Teil 2 wieder in wenigen Tagen verschlungen. Mir hat Rette mich vor dir sogar noch um einiges besser gefallen als der erste Band und ich kann es kaum erwarten, bald auch Band 3 zu lesen! Dieser steht zum Glück schon lesebereit im Regal.

5/5 ♥

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