Rheanne - An Bord der Adlerschwinge

Roman

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Mord im Orientexpress meets High Fantasy

Eigentlich hat die Ritterin Rheanne einen einfachen Auftrag: Sie soll ins ferne Land Genzabar reisen und dem dortigen Herrscher ein Geschenk überreichen. Doch an Bord der Adlerschwinge ereignet sich auf hoher See ein mysteriöser Todesfall. Ein Matrose ist ermordet worden, am Tatort findet sich schwarzes Blut. Rheanne beginnt zu ermitteln und findet ausgerechnet in dem attraktiven, aber geheimnisvollen blinden Passagier Cormac einen Verbündeten. Weitere brutale Morde geschehen, und Rheanne selbst gerät ins Visier des Täters. Längst ist ihr klar, dass der Mörder an Bord kein Mensch ist ...

»Die Autorin Anne Troja verknüpft in ihrem Buch gekonnt ein interessantes Fantasy-Setting mit einem klassischen Krimi-Plot und erschafft so die überaus ungewöhnliche Geschichte.«

Delmenhorster Kreisblatt (08. Februar 2019)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 320 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-6185-8
Erschienen am  21. Januar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Ein Fall für Ritterin Rheanne

Leserstimmen

Romantik-Fantasy

Von: Lesepirat

16.02.2019

Inhalt Rheanne hat es geschafft. Endlich ist sie zur Ritterin ernannt worden und hat nun auch einen wichtigen Auftrag erhalten. An diesem hängt jedoch ihr Stellung und ihre ganze Karriere. An Bord der „Adlerschwinge“ hat sie den Auftrag, ein wichtiges Paket ihrer Regentin sicher an den Herrscher eines benachbarten Landes zu überbringen. Die abergläubischen Matrosen sind nicht glücklich über eine Frau an Bord. Als sich dann auch noch ein grausiger Todesfall ereignet, bei dem schwarzes Blut gefunden wird, kommt Unruhe auf. Es wird klar, dass dies kein gewöhnlicher, menschlicher Mord ist. Die Ritterin beginnt den Fall zu untersuchen und erhält dabei Hilfe von einem Blinden Passagier. Meinung Spoilerwarnung Irgendwie habe ich mir ein wenig mehr von der Geschichte erhofft. Das Buch von Anne Troja beginnt vielversprechend aus der Sicht des Dämons, was mir sehr gefallen hat. Ich war sofort in der Geschichte drin. Ich finde jedoch, dass die Umgebung und das Land an sich etwas besser hätten ausgearbeitet werden können. Wie gesagt, alles war vielversprechend, aber irgendwie immer ein bisschen zu wenig. So ging es mir auch bei der Protagonistin. Es hat mir bei ihr an Tiefe gefehlt. Des Weiteren war ich total genervt von dem „Blinden Passagier“. Ein paar Worte von ihm, und die starke Protagonistin verhält sich wie ein Schulmädchen. Sie lässt sich beschämen, belehren und überrumpeln, nur weil sie diesen Kerl attraktiv findet. Das konnte ich gar nicht verstehen. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit anderen Erwartungen an das Buch herangegangen bin. Ich hatte eine Mischung aus Fantasy und Krimi erwartet. Stattdessen war der Schwerpunkt irgendwie eher auf der Romantik. Das hat mir persönlich nicht so gut gefallen. Der Schreibstil von Anne Troja hingegen hat mir total gut gefallen. Auch der Handlungsort an Bord des Schiffes war mal etwas anderes, also sehr cool. Ein Lob geht auch an die tolle Umschlaggestaltung. Allerdings konnte all dies für mich nicht mein Missfallen über die Charaktere ausgleichen. Auf einmal taucht dann auch noch die Exfreundin des „Blinden Passagiers“ auf. Die hat mich dann noch am allermeisten aufgeregt. Das ist aber mein ganz persönlicher Geschmack, es muss ja nicht jedem so gehen. Aber ich kann dem Buch deswegen keine Gute Bewertung geben. Fazit Anne Troja schreibt ausdrucksstark und flüssig. Jedoch bin ich mit den Charakteren einfach überhaupt nicht warm geworden und das hat sich auf meine Lesestimmung ausgewirkt. Das Buch erhält deswegen von mir leider nur 2/5 Sterne.

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Leider nicht das, was ich mir erhofft hatte!

Von: Books have a soul

15.02.2019

Rheanne hörte sich nach einer spannenden Mischung mit einer starken Prota, Kampf, Dämonen, Miträtseln beim Lesen, an. Was ich bekommen habe, war allerdings etwas ganz anderes. Dabei war der Anfang noch ganz vielversprechend. Gut, Rheanne war mir auf Anhieb etwas zu nervig, aber der Schreibstil war angenehm, passend zu der Zeit, in dem die Geschichte spielt, und mit Cormac kam bald eine Figur dazu, die offene Fragen und Neugier mit sich brachte. Hier kann ich schon sagen, dass er auch der Hauptgrund war, warum ich das Buch überhaupt bis zum Ende gelesen habe. Rheanne ist eigentlich eine Ritterin, zwar ganz frisch, aber dennoch. Ich sage eigentlich, denn was wir hier bekommen haben, geht mit meiner Vorstellung von einer Ritterin weit auseinander. Sie war mir zu weinerlich, zu unfähig im Kampf, und manchmal hat sie sich schlicht wie ein nerviges Mädchen auf Klassenfahrt benommen, dass von den bösen Jungs gehänselt wird und die sie zum Erröten bringen. Von einer Ritterin hätte ich mehr Raffinesse, mehr Selbstbewusstsein, mehr Kampfgeist, ohne die ständigen Selbstzweifel, erwartet. Es wirkte teils so, als würde sie die einfachsten Zusammenhänge nicht verstehen, das Ganze war einfach nicht authentisch. Cormac war interessant, geheimnisvoll und auch seine Art mochte ich gerne. Die Liebesgeschichte, die sich aber dann ergeben hat, kam für mich sehr plump rüber. Das empfand ich als viel zu forsch, man hat es schlichtweg nicht gespürt, wie aus dem Nichts. Dazu kommt, dass ich auch noch einen Logikfehler entdeckt habe. Normalerweise sehe ich über Kleinigkeiten hinweg, aber hier war alles insgesamt einfach zu viel! Wer wissen will, was mir aufgefallen ist: Spoiler!!! Die gute Rheanne ist eigentlich seekrank und musste Ingwer kauen, weil ihr vom Schaukeln und vom Anblick der Wellen schlecht wird. Später im Buch war sie allerdings mit einem Matrosen auf Rundgang an Deck und schwärmt über die beruhigende Wirkung der Wellen unter ihr auf sie. Passt für mich nicht ganz zusammen. Spoiler Ende Auf der Jagd nach dem Dämon habe ich ja immer wieder gehofft, dass noch etwas passiert, irgendein genialer Twist oder eine unvorhersehbare Wendung, der Knall, den man sich wünscht. Aber leider blieb auch das aus. Emotionslos, ja beinahe ohne Interesse habe ich das Buch beendet und mir war sogar egal, dass vieles noch offen blieb. Vielleicht erfährt man einiges davon in der Fortsetzung, aber ich werde es nicht mehr erfahren, denn mir war es auf jeden Fall zu wenig, um die Reihe fortzusetzen. Fazit Mit Rheanne konnte mir die Autorin leider nicht annähernd das liefern, was ich mir erhofft und gewünscht hätte. Die Prota kann weder als Ritterin noch als Persönlichkeit überzeugen. Sie war einfach nur nervig, unsicher und zu wenig Kämpferin. Es gab keine Twists, keine Wendungen, die Überraschungen mit sich gebracht hätten, viel zu wenig Spannung, um mitfiebern zu können. Die meisten Charaktere blieben blass und unscheinbar. Einzig Cormac konnte einen Funken Interesse bei mir erzeugen, um mich weiterlesen zu lassen. Die Hoffnung auf den großen Knall blieb leider trotzdem aus und ich kann dieses Buch leider nicht empfehlen. Von mir gibt es auch nur 2,5 Sterne, leider sogar mit der Tendenz zu 2 Sternen, die ich auf den gängigen Portalen vergeben werde.

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Vita

Anne Troja, Jahrgang 1992, studiert Germanistik und Geschichte an der Universität Potsdam. Neben dem Schreiben von Fantasy-Romanen begeistert sie sich für das Downhillfahren und die Werke von Stephen King. Sie lebt mit ihrem Mann und Sohn in Berlin. »Rheanne - An Bord der Adlerschwinge« ist der Auftakt zu einer spannenden Fantasy-Reihe um die Ritterin Rheanne.

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