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Risiko Milch Wie ein Grundnahrungsmittel unsere Gesundheit ruiniert

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-15911-6

DEMNÄCHST
Erscheint: 16.01.2017

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Die Annahme, Kuhmilch sei für uns Menschen gesund und lebenswichtig, ist in unserer Gesellschaft tief verwurzelt. Mit Slogans wie „Milch macht müde Männer munter“ oder aufwendigen Kampagnen, in denen Promis mit Milchbart posieren, hat die Werbung alles Mögliche getan, um diesen Glauben zu stärken. Doch mittlerweile sind erhebliche Zweifel aufgekommen. Denn dass 75 Prozent aller Erwachsenen unter Laktoseintoleranz leiden, kann kein Zufall sein. Dieses Buch räumt auf mit dem Milch-Mythos. Eindringlich führt uns die Autorin vor Augen, wie das „weiße Gold“ unserer Gesundheit und Umwelt schadet und welche Rolle wirtschaftliche Interessen dabei spielen. Weg mit dem Milchbart – vegan ist das neue vegetarisch!

Dieser Titel ist bereits als gebundenes Buch unter dem Titel »Die Milch macht's!« im Riemann Verlag erschienen.

Alissa Hamilton über die große Milch-Lüge zum Interview

Alissa Hamilton (Autorin)

Alissa Hamilton ist Ernährungswissenschaftlerin und Wissenschaftsjournalistin und forscht am Institute of Agriculture and Food Policy in Toronto.


Ulla Rahn-Huber (Übersetzerin)

Ulla Rahn-Huber ist Übersetzerin und freie Autorin im Bereich ganzheitlich Leben und Heilen. Zu den Methoden alternativer Therapien und gesunder Ernährung hält sie Vorträge und gibt regelmäßig Seminare.

www.ulla-rahn-huber.de

Aus dem Englischen von Ulla Rahn-Huber
Originaltitel: Got Milked: The Great Dairy Deception and Why You'll Thrive Without Milk
Originalverlag: William Morrow

Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-15911-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

DEMNÄCHST
Erscheint: 16.01.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Die Milch macht's!

Von: Jenni Datum: 21.02.2016

mehralsgruenzeug.com

Milch ist ungesund. Wenn euch das jemand sagt – was haltet ihr dann von ihm oder ihr? Glaubt ihr, die betreffende Person sei nicht mehr ganz richtig im Kopf, leide vermutlich unter Paranoia oder sei dem militanten Veganismus verfallen? Was ist, wenn sie Recht hat?

Wenn Milch tatsächlich ungesund ist? Wenn Milch wirklich gar nicht für den Menschen gedacht ist? Wenn Milch mehr krank macht, als die meisten von uns derzeit glauben? Wenn der Kalzium-Mythos nur eines ist – ein Märchen?

Solche spannenden und hochaktuellen Fragen werden von Alissa Hamilton im populärwissenschaftlichen Buch “Die Milch macht’s! Wie ein Grundnahrungsmittel unsere Gesundheit ruiniert” behandelt.

Der Inhalt

In “Die Milch macht’s” wird ein wundervoller Rundumschlag über die gesundheitlichen Auswirkungen des besonders in den USA überzogenen Milchkonsums geliefert. (Obwohl die Autorin, Ernährungswissenschaftlerin und Wissenschaftsjournalistin) ihre biografischen Wurzeln sowohl in Yale als auch in Toronto hat und sich ihre Ausführungen auf den Milchmarkt und -konsum in den USA beziehen, macht dieses Buch vor allem eines mit uns: Es regt uns zum Nachdenken an – auch in Deutschland.

Denn viele der Fakten, die präsentiert werden lassen sich (wie von einem Kommentar der Redaktion am Ende des Werkes auch bestätigt wird) problemlos auf die Situation hierzulande anwenden.

Doch schauen wir erst einmal, worum es im Detail eigentlich geht.

Es geht um:
◾die Auswirkungen der Milch auf die Gesundheit unserer Kinder, aufgehängt an der plakativen und gerade deshalb so eingängigen Frage: “Ich habe Oscar nie Milch gegeben. Er ist jetzt zwei. Was soll ich bloß tun???”
◾die zahlreichen Metheny/ins>, die sich um Milch als Lieferanten gleich mehrerer “essenzieller Nährstoffe” drehen
◾die nicht haltbaren Behauptungen, dass Milch ein tolles Diätmittel sei
◾die Dinge, die in Milch eigentlich wirklich enthalten sind

Worum es außerdem geht:
◾Die langanhaltenden gesundheitlichen Vorteile einer pflanzlichen Ernährung.
◾Die Tatsache, dass viele pflanzliche Lebensmittel wesentlich bessere Kalziumlieferanten sind als es Milch je sein könnte.
◾Tolle Rezeptideen.
◾Die falsche Einstellung, Laktoseintoleranz als körperlichen Mangel zu betrachten.
◾Die Macht der Milchlobby in den USA.

Das erklärte Ziel der Autorin: Aufzuzeigen, dass wir von Kindesbeinen an mit einer wissenschaftlich nicht haltbaren und eigentlich völlig unnatürlichen Milchpolitik konfrontiert werden, die in den USA durch die staatlich subventionierte Kampagne “Got Milk?” ständig befeuert wird und in Deutschland bis ins Jahr 2009 ein Pendant in Form der “Milch ist meine Stärke”- Kampagne hatte. Der Werbeslogan dieses Programms, das von der Centralen Marketinggesellschaft der deutschen Agrarindustrie (CMA) ins Leben gerufen wurde, lautete titelgebend: “Die Milch macht’s!”.

Ganz gezielt wurde auch in Deutschland mit Prominenten für die Milch geworben – bis das 2009 verboten wurde.

Was lernen wir unter anderem?
◾Ein Glas Milch enthält so viel Zucker wie in einem Milchschokoriegel steckt, nämlich satte 13 g.
◾In den USA ist es erlaubt, Milch mit künstlichem Vitamin D anzureichern.
◾Omnivoren nehmen ohnehin schon zu viel Protein zu sich und müssen sich um die, die in der Milch enthalten sind, keine Sorgen machen.
◾Milch ist kein Garant für Kalzium im Körper, sondern vielmehr einer für Kalziumabbau.
◾Ein Glas warme Milch am Abend ist nicht schlaffördernd, weil es Milch ist, sondern, weil es sich um ein warmes Getränk handelt. Tee tut es auch.
◾In den USA dürfen den Milchkühen gezielt Hormone ins Futter gemischt werden. Wo landen diese? In der Milch.
◾Milch steht in dringendem Verdacht, Diabetes zu fördern.
◾Die Ernährungsrichtlinien, die sowohl in den USA (MyPlate) als auch in Deutschland vorgegeben werden, sind bezogen auf die Milchprodukte, die eine eigene Gruppe für sich beanspruchen dürfen und deren empfohlene Verzehrsration in den USA maßlos überdimensioniert ist, schlicht falsch und einer gesunden Ernährung abträglich.

Ein kleiner Einblick in die Problematik

Besonders der letzte Punkt auf dieser Liste ist hochinteressant – stellen die offiziell herausgegebenen Ernährungsrichtlinien von MyPlate und von der DGE doch die erste und von vielen für seriös gehaltene Anlaufstelle dar, wenn es um Ernährungsfragen geht. Doch genau diese Anlaufstellen machen am Ende nur eines mit uns, wenn wir uns (zumindest in den USA) an sie halten: Sie machen uns krank.

Schauen wir hier einmal in aller Kürze, was Hamilton in ihrem Buch wunderbar ausführlich darstellt.

Im Folgenden sehen wir die schematische Darstellung der Ernährungsempfehlungen von MyPlate, die offizielle Internetplattform der USA (vom USDA betrieben), wenn es um Ernährungsfragen geht.

So sieht die Ernährungsempfehlung von MyPlate aus – der hellblaue Kreis symbolisiert die Gruppe der Milchprodukte.

Bereits durch die grafische Darstellung eindeutig exponiert, wird auf der Internetseite von MyPlate mit einer Vehemenz für den Konsum von Milchprodukten für eine gesunde und ausgewogene Ernährung geworben, die den kritischen Konsumenten und die kritische Konsumentin frösteln lässt. Insbesondere, wenn man sich die empfohlene tägliche Verzehrmenge an Milch vor Augen führt.

Ein besonderes Schmankerl, dass Hamilton zurecht als höchst gefährdend und nahezu schizophren einstuft: Laktoseintoleranten Menschen wird ebenfalls der Verzehr von Milchprodukten empfohlen. Frei nach dem Motto: “So schlimm kann es ja nicht sein – nehmen Sie vielleicht etwas weniger und die magenschonenderen Varianten, dann wird das schon. Aber Hauptsache, Sie konsumieren Milch!”

Wenn hier eines ganz deutlich wird, dann, dass da eine mächtige Lobby großes Interesse daran hat, um jeden Preis ihre Produkte zu verkaufen – notwendigerweise auch zu dem der Konsument* innen-Gesundheit.

Das illustriert Hamilton beispielsweise mit folgender Bemerkung:


“Während die Verkaufszahlen von Milch sinken, verbündet sich die Milchindustrie mit anderen mächtigen Lebensmittelunternehmen, etwa Coca-Cola, um den Flüssigmilchabsatz zu steigern und den Markt neu zu beleben. Ihr Ziel: Milch wieder zu einem Getränk zu machen, was für Erwachsene in jeder Lebensphase wichtig ist.” (S. 111)

Milch gehört nicht nur dazu, sie ist “essenziell” und unverzichtbar. So auch die Botschaft auf der deutschen Seite am Beispiel des Ernährungskreises der DGE.


Auch hier finden wir die Milchprodukte in einer separaten Gruppe – der auf der Kreisskala sogar mehr Platz eingeräumt wird als dem Obst!

Soweit soll der kurze, aber hoffentlich prägnante Einblick in die vielschichtigen Zusammenhänge, die die Autorin in “Die Milch macht’s!” ausbreitet, ausreichen.

Der Lösungsansatz: Esst Pflanzen!

Auch wenn Hamilton kein Veganer* innen-Manifest geschrieben hat (schon gar kein ethisches), betont sie an den verschiedensten Stellen immer wieder, wie wertvoll und reichhaltiger die pflanzlichen Alternativen (nicht nur Pflanzendrinks, sondern auch Salat, Grünkohl und zahlreiche Gewürze) im Vergleich mit der Milch sind und fährt erfreulicherweise generell die Stoßrichtung des Veganismus. So zitiert sie beispielsweise sie China-Study heran, um ihre Ausführungen zu belegen und verweist immer wieder auf wissenschaftliche Erkenntnisse, die den deutlichen gesundheitlichen Vorteil pflanzlicher Kost gegenüber einer milchproduktelastigen belegen.

“Essen Sie grünes Gemüse, Samen und Gewürze, und Sie haben einen meilenweiten Vorsprung vor jedem, der Milch den Vorzug gibt.” (S. 80)

Auch nebenbei fallen immer wieder Verweise in Richtung Veganismus – unter anderem, wenn die herausragenden Erfolge veganer Spitzensportler* innen in einer Randbemerkung erwähnt werden.

Der rote Faden der pflanzlichen Argumentation zieht sich durch das gesamte Buch – überzeugend und mit zahlreichen wissenschaftlichen Belegen, die zu einem knapp 40-seitigen kleinstgedruckten Anhang zusammengefasst sind. Da fällt mir spontan nur eines ein: Schön!

Herzallerliebst: Es gibt Rezepte!

Ich muss gestehen, dass ich vieles von diesem Buch erwartet habe – wohl aber nicht, dass ich mittendrin Rezepte finden würde.

Doch genau das war der Fall: Etwas plötzlich und entsprechend überrumpelt sah ich mich auf einmal mit einem Rezeptekapitel konfrontiert, das vier milchfreie Menüs vom Frühstück über das Mittag- bis zum Abendessen beinhaltet. Und freudig habe ich festgestellt, dass alle diese Rezepte (bis auf zwei Ausnahmen) veganfreundlich sind und somit ausprobiert werden können.

Sehr gut finde ich diesen Ansatz, weil er zu der trockenen Theorie gleich die schnell und unkompliziert umsetzbare Praxis liefert. So wird den Leser* innen gleich verdeutlicht: Hier wird nicht nur heiße Luft geredet – das, was ihr hier lest, stimmt auch und ihr könnt das jetzt sofort umsetzen!

Damit dieses Umsetzen auch funktioniert, sind die Rezepte für einen veganen Haushalt absolut nicht anschaffungsintensiv: Die meisten Zutaten befinden sich ohnehin im Haus, sodass sofort losgekocht werden kann. (Das Einzige, das ich nicht Zuhause hatte, mir auf eindringliche Empfehlung der Autorin aber umgehend besorgt habe, ist Carob-Pulver. Eine ausgezeichnete Kalziumquelle und besser als Kakao, glaubt man Hamilton.)

Ein Beispielrezept: Frühstücksbrei für Champions

Da ich eine Frühstücksfanatikerin bin (wer mir auf Instagram folgt, wird das bereits wissen), war das erste Rezept, das ich ausprobiert habe, natürlich ein Frühstücksbrei. Aber keiner von der klassischen Sorte – in doppelter Hinsicht: Er wird weder gekocht (und eignet sich daher bestens für eine rohvegane Ernährung) noch ist er sonderlich süß.

Im Gegenteil – er ist durch die reichhaltige Mischung an Gewürzen sehr intensiv würzig und beinahe etwas herb. Ich habe die Rezeptur etwas abgewandelt und unter anderem eine Banane untergemischt, weil ich es sonst doch als etwas allzu herb empfunden habe. Doch auch mit der veränderten Rezeptur solltet ihr kein allzu süßes Erlebnis erwarten – dafür aber ein neuartiges. Und eines, das satt macht.

Die Milch macht's - Frühstücksbrei für Champions


Zeit: 5 Minuten + 20 Minuten Ziehzeit
Schwierigkeitsgrad: einfach
Drucken



Ihr braucht:
◾1 TL Nelken, gemahlen
◾1 TL Kardamom, gemahlen
◾1 TL Zimt
◾2 EL Leinsamen
◾2 EL Chiasamen
◾1/4 TL Muskat, gemahlen
◾1/4 TL Anis, gemahlen
◾1/2 cm Ingwer, frisch und in dünne Scheiben geschnitten
◾1/2 TL geriebene Zitronenschale (Bio!)
◾1 Banane
◾1 Glas Pflanzendrink oder Wasser

So geht’s:
1.Vermengt in einer großen Rührschüssel alle trockenen Zutaten miteinander.
2.Gebt nun die Flüssigkeit eurer Wahl hinzu und verrührt alles gut miteinander.
3.Lasst die Mischung nun für mindestens 20 Minuten quellen. Ihr könnt zwischendurch kurz umrühren, damit keine Klumpen entstehen.
4.Gebt nun die Banane zur fertig gequollenen Samen-Gewürz-Mischung und püriert alles gut mit dem Zauberstab. Es entsteht ein kompakter Brei.
5.Füllt euren Frühstücksbrei für Champions nun in eine Früstücksschüssel und dekoriert ihn nach Wahl. Ich habe hier einen Klecks Kokosmilch und ein paar Bananenscheiben verwendet.
6.Genießen!



Ich schreibe es noch einmal ganz ausdrücklich: Das ist kein süßer Frühstücksbrei! Ich musste mich im Laufe des Frühstücks ein bisschen daran gewöhnen, aber wenn man ein paar Bisschen gekostet hat, entfalten die Gewürze ihre Aromen richtig und ich fand die fehlende Süße gar nicht mehr schlimm.

Probiert es aus, wenn euch der Sinn nach etwas Abwechslung in der Schüssel steht – es lohnt sich!

Kritik?

Jetzt habe ich schon wieder so viel geschrieben und so viel gelobt. Gibt es denn auch Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben?

Ja – zwei sogar. Eine ist eher persönliches Empfinden, die andere plausibel zu rechtfertigen.

Ding Nummer eins: Zu Beginn der Lektüre musste ich mich etwas an den Schreibstil der Autorin gewöhnen – ein sehr flotter, manchmal sogar regelrecht flapsiger Umgangston, den ich in einem Buch dieser Couleur nicht erwartet hätte und der mir ehrlich gesagt zunächst auch nicht besonders zugesagt hat.

Je weiter ich allerdings im Buch voranschritt, desto mehr gewöhnte ich mich an diesen Stil und desto weniger störte ich mich folglich daran. Das mag unter anderem auch darin begründet liegen, dass die inhaltlichen Vorzüge stark überwiegen und Fragen der Stilistik aufgrund der Wichtigkeit des behandelten Themas überdeckt.

Ding Nummer zwei: Ist bereits ein größeres. Denn obgleich ich sehr froh bin, dieses Buch gelesen zu haben und nun meiner Sammlung hinzufügen zu dürfen und ich wirklich wichtige und neue Einsichten bezüglich der Milchproduktion gewonnen habe, hat mir doch ein wesentlicher Aspekt gefehlt – und das ist der ethische.

Das verwundert insofern nicht, als dass ich ethische Veganerin bin. In “Die Milch macht’s!” werden zahlreiche Gründe geliefert, warum wir auf Milch und alle daraus hergestellten Produkte verzichten sollten – ethische gehören allerdings nur am Rand dazu und werden höchstens in Nebenbemerkungen gestreift. Dabei, so könnte man argumentieren, machen diese doch einen ganz entscheidenden Anteil einer bewussten Entscheidung gegen die Milch aus.

Man könnte allerdings auch argumentieren (und ich habe dem Lesen den deutlichen Eindruck bekommen, dass Hamilton das tun würde): Allein mit dieser Thematik ließen und lassen sich ganze Bücher füllen.

Und man hätte recht. Es ist daher natürlich die Frage, inwieweit ein Buch, dass über eine begrenztes Seitenkontingent verfügt und irgendwo auch einen roten Faden beibehalten muss, diesen Aspekt der Ethik in aller Ausführlichkeit ebenfalls noch zusätzlich abdecken kann. Und mit welcher Qualität dies geschehen würde. Von dieser Perspektive aus betrachtet, ist der Schwerpunkt vermutlich genau so, wie er ist, richtig gesetzt worden.

Fazit: Kaufen oder nicht kaufen?


“Die Nahrungsgruppe Milch führt in so viele unentrinnbare Sackgassen, von Pizzaketten über mitternächtliche Heißhungerattacken auf Eiscreme-Familienpackungen bis hin zu verseuchtem Wasser. Öffnen Sie Ihre Küche aber dem magischen Reich der Pflanzen, können Sie nichts falsch machen. Alle Wege führen in Richtung Liebe und Wohlstand.” (S. 302)

Muss dazu noch mehr gesagt werden?

Für die Neugierigen unter euch gibt es hier eine Leseprobe zum Reinschnuppern. Ich kann euch aber nur mitgeben: Dieses Buch lohnt sich wirklich!

Die Milch macht es eben nicht ... Go Vegan!

Von: Justine Wynne Gacy Datum: 07.10.2015

justinewynnegacy.blogspot.de/

Kuhmilch gut für die Knochen?

Ganz sicher nicht.

Glückliche Kühe auf der Weide?

Ein Traum.

Bauern die nur dank Milch überleben?

Nein, auch das stimmt nicht.

Wer, was und wie erfährt man im Buch. Damit ich nicht spoiler, gibt es einfach mal eine glatte Kaufempfehlung von mir.

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