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Risiko Milch Wie ein Grundnahrungsmittel unsere Gesundheit ruiniert

Kundenrezensionen (4)

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-15911-6

Erschienen: 16.01.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback, eBook (epub)

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Die Annahme, Kuhmilch sei für uns Menschen gesund und lebenswichtig, ist in unserer Gesellschaft tief verwurzelt. Mit Slogans wie „Milch macht müde Männer munter“ oder aufwendigen Kampagnen, in denen Promis mit Milchbart posieren, hat die Werbung alles Mögliche getan, um diesen Glauben zu stärken. Doch mittlerweile sind erhebliche Zweifel aufgekommen. Denn dass 75 Prozent aller Erwachsenen unter Laktoseintoleranz leiden, kann kein Zufall sein. Dieses Buch räumt auf mit dem Milch-Mythos. Eindringlich führt uns die Autorin vor Augen, wie das „weiße Gold“ unserer Gesundheit und Umwelt schadet und welche Rolle wirtschaftliche Interessen dabei spielen. Weg mit dem Milchbart – vegan ist das neue vegetarisch!

Dieser Titel ist bereits als gebundenes Buch unter dem Titel »Die Milch macht's!« im Riemann Verlag erschienen.

Alissa Hamilton über die große Milch-Lüge zum Interview

Alissa Hamilton (Autorin)

Alissa Hamilton ist Ernährungswissenschaftlerin und Wissenschaftsjournalistin und forscht am Institute of Agriculture and Food Policy in Toronto.


Ulla Rahn-Huber (Übersetzerin)

Ulla Rahn-Huber ist Übersetzerin und freie Autorin im Bereich ganzheitlich Leben und Heilen. Zu den Methoden alternativer Therapien und gesunder Ernährung hält sie Vorträge und gibt regelmäßig Seminare.

www.ulla-rahn-huber.de

Aus dem Englischen von Ulla Rahn-Huber
Originaltitel: Got Milked: The Great Dairy Deception and Why You'll Thrive Without Milk
Originalverlag: William Morrow

Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-15911-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 16.01.2017

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Falsche Daten

Von: Stefan Doerfert  aus Dresden Datum: 02.02.2017

sdoerfert2@gmail.com

Das Buch verwendet falsches Datenmaterial. Laut IQWiG gilt für Lactoseintoleranz:
Eine Laktoseintoleranz ist bei Kindern unter fünf Jahren sehr selten. Meist entwickelt sie sich erst im Jugend- und Erwachsenenalter. Weltweit ist die Laktoseintoleranz sehr verbreitet, wobei es je nach Region und Bevölkerung deutliche Unterschiede gibt.

Etwa 5 bis 15 % der Europäer vertragen keinen Milchzucker. Am seltensten ist die Laktoseintoleranz in Nordeuropa. In Afrika oder Ostasien sind dagegen 65 bis über 90 % der Erwachsenen betroffen.

Das sollte der Leser beachten

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Kuhmilch von der anderen Seite betrachtet

Von: Janine2610  aus 2000 Stockerau, Österreich Datum: 21.03.2017

janine2610.blogspot.co.at/

Nicht viele Menschen hinterfragen ernsthaft, warum die Kuhmilch eine derart privilegierte Stellung in unserer Ernährung einnimmt. In vielen anderen Kulturen oder Weltregionen wird Milch im Erwachsenenalter kaum bis gar nicht konsumiert - und die dort Lebenden haben zum Teil sogar mit weniger Erkrankungen (Osteoporose, Herz- und Kreislauferkrankungen, Übergewicht, zu hohe Cholesterinwerte, ...) zu tun. Uns wird (durch die Werbung und Lebensmittelindustrien) immer wieder propagiert, dass Milch unersetzlich und essenziell ist, um gesund zu bleiben und alle für uns wichtigen Nährstoffe zu erhalten. Dass dem aber gar nicht so ist, verdeutlicht Alissa Hamilton in diesem Buch sehr gut. Hinter all diesen Lobgesängen auf die Milch steht vor allem die Milchindustrie und die dazugehörigen Lobbyisten, die mit der "reinen", weißen Flüssigkeit selbstverständlich jede Menge Umsatz machen wollen. Zu glauben, dass die Menschen, die mit der Milch ihr Geld verdienen, nur das Beste für uns wollen, ist irrig.

Wenn man bedenkt, wie viel Milch den Amerikanern (und dieses Buch ist ziemlich amerika-lastig) von den verantwortlichen Stellen empfohlen wird und wie krank die US-Bürger sind, fragt man sich doch, was hier hinter verschlossenen Türen in Wahrheit besprochen wird ... So auch die Autorin von »Die Milch macht's!«.
Alissa Hamilton erzählt uns hierin erst mal kurz die Geschichte und Entwicklung der Milch, erklärt, wie man sie im Laufe der Zeit verändert hat, gibt uns zu verstehen, dass sie eben nicht unverzichtbar ist und es dafür ganz viele (um einiges bessere) pflanzliche Alternativen gibt, die weitaus gewinnbringender für unseren Körper sind und zusätzlich noch weniger Kalorien beinhalten. Und was Hamilton hierin auch tut: sie klärt uns über die sogenannte Laktaseimpersistenz auf, von der (meiner Ansicht nach) auch viele Menschen ein falsches Bild haben. Weiters, und das war wiederum für mich hochinteressant, deckt die Autorin in vorliegendem Buch (auf sehr indirekte Art und Weise) auf, wie wir alle manipuliert werden, wenn es darum geht, uns gewisse Lebensmittel als "gesund" zu verkaufen. Geradezu skandalös fand ich den einen oder anderen Absatz zu diesem Thema. Aber skandalös ist sie ja meistens: die Wahrheit, die keiner wahrhaben will.

Streckenweise war mir »Die Milch macht's!« leider zu wissenschaftlich geschrieben. Vom Verständnis her hat es bei mir nicht gehapert, das meine ich nicht, mir kam es nur manchmal so vor wie eine Studie, die ich lesen muss, denn da waren dann diese langen Würste von Nennungen gewisser Organisation, Einrichtungen, Institutionen und Ärzten, Wissenschaftlern und nicht zu vergessen: Zahlen, ganz viele Prozentzahlen waren hier zu finden. Wenn man sich dann noch hinten den Anhang mit den Quellenangaben, der sich über 30 Seiten erstreckt, angesehen hat, ist klar, warum das Ganze ... aber man sieht daran natürlich auch, dass der Inhalt akribisch recherchiert wurde, was ja eindeutig ein Pluspunkt sein sollte. Bei einem Sachbuch dieser Art sollte man auch nichts anderes erwarten.

Ziemlich am Ende des Buches finden sich dann noch 35 Rezepte, in denen die Autorin vielseitige und nährstoffreiche Produkte vorstellt, die man statt der Milch benutzen kann, da sie eben viel gewinnbringender für unseren Körper sind.
Für mich sind die Rezepte eher nichts. Die meisten davon sind zwar eh vegan, aber ich bin einfach eher ein Mensch, der nach Gefühl, spontan und nach Lust und Laune kocht oder zubereitet. Ich mag vorgegebene Rezepte also nicht so gerne.

Wer nun auch neugierig geworden ist und wissen will, was hinter unseren ach so tollen Milchprodukten tatsächlich steckt und sich von einer teilweise etwas wissenschaftlichen Schreibweise nicht abschrecken lassen will/kann, dem kann ich »Die Milch macht's!« absolut empfehlen, denn die Erkenntnisse, die man daraus gewinnt, sind für jedermanns gesundheitliche Zukunft Gold wert!

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