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Roter Nebel Thriller

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-47958-0

Erschienen: 20.07.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Mitten in der heißen Wahlkampfphase wird Kopenhagens Oberbürgermeister Mogens Winther-Sørensen tot in seiner Wohnung aufgefunden. Einzige Zeugin ist die junge Prostituierte Serafine. Sie leugnet, etwas mit dem Mord zu tun zu haben, und streitet zudem jeden sexuellen Kontakt mit dem Opfer ab. Und auch bei den Ermittlungen im Umfeld des Politikers stößt Kommissar Lars Winkler auf eine Mauer des Schweigens. Insbesondere die Mutter des Toten versucht, jegliche Nachforschungen in der Vergangenheit ihres Sohnes zu unterbinden. Doch nach und nach kommt Lars Winkler den schrecklichen Ereignissen von damals auf die Spur ...

"Ein spannendes Buch von Anfang bis Ende."

Ostthüringer Zeitung (05.12.2016)

Jakob Melander (Autor)

Jakob Melander, 1965 geboren, studierte Komparatistik an der Universität Kopenhagen und war jahrelang Gitarrist in mehreren dänischen Rock- und Punkbands. Nach seinem ersten Thriller "Blutwind" folgte "Roter Nebel", der zweite Band um den Polizisten Lars Winkler.


Ulrich Sonnenberg (Übersetzer)

Ulrich Sonnenberg, geboren 1955 in Hannover, arbeitet als freier Übersetzer und Herausgeber in Frankfurt/Main. 2013 erhielt er den Übersetzerpreis des Staatlichen Dänischen Kunstrats.

"Ein spannendes Buch von Anfang bis Ende."

Ostthüringer Zeitung (05.12.2016)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Dänischen von Ulrich Sonnenberg
Originaltitel: Serafine
Originalverlag: Rosinante

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-47958-0

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 20.07.2015

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Ein Thriller mit interessanten Thematik!

Von: KruemelGizmo Datum: 30.01.2016

https://www.facebook.com/tanjasbuecherwelt?ref=tn_tnmn

Mitten in der heißen Wahlkampfphase wird der Oberbürgermeister von Kopenhagen, Mogens Winther-Sorensen in seiner Wohnung ermordet. Die junge Prostituierte Serafine ist die einzige Zeugin. Sie leugnet etwas mit dem Mord zu tun zu haben und streitet einen sexueller Kontakt mit dem Opfer ab. Bei seinen Ermittlungen stößt Kommissar Lars Winkler im Umfeld des Toten auf eine Mauer des Schweigen, vor allem die Mutter versucht die Ermittlungen zu unterbinden. Nach und nach kommt Lars schrecklichen Ereignissen auf die Spur, die in der Vergangenheit liegen...

Dies ist der zweite Fall um und mit dem Kommissar Lars Winkler von Jakob Melander.

Der Oberbürgermeister von Kopenhagen wird mit heruntergelassener Hose in seiner Wohnung ermordet. Bei ihm ist die junge Prostituierte Serafine, die jeden sexueller Kontakt mit dem Opfer abstreitet, und auch leugnet etwas mit dem Mord zu tun zu haben, mehr ist aus ihr nicht herauszubekommen. Lars Winkler übernimmt die Ermittlungen und muss feststellen das ihm mehr als nur Steine in den Weg gelegt werden. Anscheinend versucht die Mutter des Toten und Wirtschaftsministerin des Landes, die Untersuchung zu unterbinden. Was wird versucht mit allen Mitteln geheim zuhalten? Die Spur führt in die Vergangenheit und Lars Winkler lässt sich dabei nicht aufhalten.

Die Geschichte beginnt wirklich sehr spannend mit einer Rückblende in das Jahr 1999, sowie mit dem Mord an dem Oberbürgermeister. Beide Szenarien versprachen viel Spannung, könnten diese Erwartung dann im weiteren Verlauf des Buches nicht so wirklich halten, erst zum Schluss kam für mich dann wieder wirklich Spannung auf.

Zu Beginn wurden mir persönlich zu viele Namen genannt, mit deren Zuordnung ich mich wirklich oft, auch manchmal im weiteren Verlauf schwer getan habe, da für mich zu wenig Informationen zu ihnen vorhanden war oder ich das Gefühl hatte das sie für die Handlung eigentlich keine wirkliche Rolle spielten.

Auch der Hauptprotagonist Lars Winkler hat mich nicht so für sich einnehmen können, denn als Persönlichkeit blieb er mir zu blaß, man kratzte als Leser nur an seiner Oberfläche. Kettenraucher mit Verwicklungen in Liebes- bzw. Sexualleben ist alles was man erfährt, aber ohne ein persönliches Gefühl dahinter. Dies ist dem Autor dafür bei der jungen Prostituierten Serafine umso mehr gelungen, hier wurden die Persönlichkeit mit all ihren Nöten und Ängste sehr schön herausgearbeitet. Auch die Beschreibung der Mutter des Opfers hat mir in ihrer Kälte und ihrem Machtbewußtsein gut gefallen.

In zwei Erzählsträngen wird dem Leser diese Geschichte erzählt, mir persönlich gefiel der Erzählstrang aus der Vergangenheit deutlich besser und war für mich in sich flüssiger zu lesen. Der Teil um die Ermittlungen könnten mich vor allem was die Polizeiarbeit angeht nicht immer überzeugen. Deren Handlungen oder Unterlassungen waren für mich schon manchmal schwer nachzuvollziehen und ließ bei mir kein gutes Bild von kompetenter Ermittlungs- und Polizeiarbeit entstehen.

Leider konnte ich mich auch nicht so wirklich mit dem Schreib- und Sprachstil anfreunden. Der Ton war mir oft zu nüchtern, die Sätze empfand ich oft als abgehackt, was meinem persönlichen Lesevergnügen nicht so wirklich entgegenkam.

Der Schluss und die Auflösung der Geschichte war wirklich spannend erzählt und gut gelungen und konnte mich auch noch überraschen, dies tröstete mich ein wenig über die von mir empfundenen Schwächen hinweg.

Mein Fazit:
Ein Thriller mit einer interessanten Geschichte und Thematik, den ich gerne gelesen habe, mich aber nicht immer restlos für sich einnehmen konnte.

Grundsolider Thriller ohne schnörkel! Toll!

Von: Weltenwandler Datum: 28.08.2015

www.weltenwandler-blog.de

Titel: Roter Nebel (2. Fall für Lars Winkler)
Autor: Jakob Melander
Seiten: 409
Erschienen: Juli 2015

Ich darf schreiben, das mich dieser Thriller positiv überraschte. Ich persöhnlich bin ja eigentlich kein großer Fan von den klassischen "Ermittler-Täter"-Thrillern. Nur hat es Jakob Melander geschafft, mich durch seine Art und Weise der Erzählung und Darstellung der Protagonisten, deren Geschichte und Verbindung miteinander, an dieses Buch zu fesseln. Dabei hebt er sich vom Schreibstil nicht von anderen Thriller-Autoren auffällig ab, und ich muss zugeben, so richtig kann ich es nicht definieren. Es war einfach sehr angenehm dieses Buch zu lesen, es strengte mich nie an, da der gesamte Verlauf klar nachvollziehbar ist.

Jakob Melander erfindet hier den Thriller nicht neu, und hat es auch gar nicht versucht, und das halte ich ihm zugute, grundsolide geschrieben, bekommt hier der Leser, was er sich von einem solchen Thriller erwarten darf. Ein Opfer, Zeugen, Ermittler, solide Ermittlungsarbeit die sehr gut dargestellt wird und eine Spannung die bis zum Schluss mit des Leser's Nerven spielt.

Und wer während des Lesens meint das Buch sei vorrausschaubar, den wird Jakob Melander eine Lektion erteilen, das man einen Thriller bis zum Ende lesen muss, um sich ein Urteil bilden zu dürfen ;)

Mir gefielen die Personen und deren Charaktere, nichts wurde übertrieben dargestellt, alles konnte ich mir so in der Realität vorstellen. Eine Szene floss in die nächste, und auch die Zeitsprünge, von Gegenwart und Vergangenheit, verwirrten mich nicht beim lesen.

Interessant bei diesen Thriller ist sicher Serafina, eigentlich spielt sie eine tragische Hauptrolle, und diese ist sehr gut erzählt, kann gut sein, das sie es war die diesen Thriller die Würze gab um mir diesen so schmackhaft zu machen. Sehr angenehm empfand ich auch, das der Autor nicht in andere Genre zwischendurch rutscht, was ich leider bei anderen Thriller zur Zeit als sehr störend empfinde, z.B. wenn zu viel Zeit auf Erotikszenen verschwendet wird.

Hier hat man ein puren, reinen Thriller der nicht zuviel verspricht aber alles hält.
Ich hatte den ersten Fall von Lars Winkler noch gar nicht gelesen, und muss sagen, das dies kaum von Bedeutung ist, denn hätte ich es nicht gelesen, jetzt gerade erst, wär es mir gar nicht aufgefallen.
Es wird zwar von Ereignissen in der Vergangenheit des Ermittlerteams berichtet, aber diese sind nicht von bedeutung für die Hauptgeschichte im Buch.

Wie immer wichtig ist für mich, ob der Autor mich auf der Gefühlsebene erreicht, und das hat Jakob Melander absollut erfüllt. Es würde mich freuen wenn er in Zukunft weitere Thriller schreibt, und sich dabei vielleicht noch weiterentwickelt und uns überrascht.

Sicher ist dieser Thriller nicht spektakulär und aussergewöhnlich, und das ist der einzige Grund warum ich ein Stern abziehe, den 5. gibt es bei mir in Zukunft nur noch für eben solche Bücher, aber 4 Sterne bedeuten, das Buch ist meiner Meinung nach, es wert gelesen zu werden und ich finde es persöhnlich sehr gut.

Weltenwandler Peter

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