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Sarantium - Die Zwillinge Roman

Die Sarantium-Reihe (1)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-6133-9

Erschienen:  15.01.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wenn der Herr der Drachen erwacht, müssen die Drachenreiter sich zum Kampf rüsten ...

Es ist Shaans größter Traum, eine Drachenreiterin zu werden und ihr Volk vor seinen Feinden zu beschützen. Doch in ihren Träumen wird sie von den Bildern einer brennenden Stadt heimgesucht – und von einer Stimme, die in einer uralten Sprache, der Sprache der Drachen, zu ihr spricht. Denn Azoth, der finstere Herr der Drachen, ist erwacht und will seine Tyrannei über die Welt erneuern. Nur der junge Barbarenkrieger Tallis könnte Shaan in ihrem einsamen Kampf beistehen – denn auch er hat Macht über die Drachen …

»Sarantium - Die Zwillinge« ist 2009 unter dem Titel »Der Herr der Drachen« erschienen.

»Ein wunderbares Buch für alle, die Fantasy lieben …«

Frau mit Herz (17.02.2018)

Die Sarantium-Reihe

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Lara Morgan (Autorin)

Lara Morgan ist in Westaustralien aufgewachsen und hat große Teile Europas ebenso bereist wie die Dschungel Borneos. Sie hat mehrere künstlerische Projekte geleitet und arbeitet als Redakteurin und Schriftstellerin.

»Ein wunderbares Buch für alle, die Fantasy lieben …«

Frau mit Herz (17.02.2018)

Aus dem Englischen von Marianne Schmidt
Originaltitel: The Twins of Saranthium 01. Awakening
Originalverlag: Tor, Sydney 2008

Taschenbuch, Broschur, 512 Seiten, 12,5 x 18,7 cm, 2 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-7341-6133-9

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen:  15.01.2018

  • Leserstimmen

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spannender Anfang

Von: Yanthara Datum: 20.06.2018

https://nerdarchive.wordpress.com/

Das Buch ist der erste Teil einer Trilogie, welche neu aufgelegt wurde, das Buch erschien 2009 schon mal unter dem Titel 'Herr der Drachen' Ich muss gestehen, ich brauchte etwas um mit der Story warm zu werden. Ok, und was mich von Anfang an gestört hat, wie die Seiten bedruckt wurden - die Ränder sind sehr schmal gehalten, was mich wirklich sehr stört und was mir leider auch etwas das Lesevergnügen nimmt. Da hätte man stattdessen einige Seiten mehr drucken können, und dann einen normalen Rand haben können. Aber genug über den Rand gemeckert.

Jetzt geht es um das eigentliche: die Story ist aus der Sichtweise von Shaan und Tallis geschrieben, die Kapitel wechseln immer mal ab. Es kommt aber auch vor, dass mehrere Kapitel von einem Charakter aufeinander folgen. Es wäre schön gewesen, wenn man die Kapitel gekennzeichnet hätte, also aus wessen Sicht man das Geschehen betrachtet, bzw an welchen Ort man ist. Da wäre man weniger verwirrt, denn der Anfang hat schon einige Schwachstellen im Plot und das ist durchaus verwirrend. Gerade wenn es um die Glaubenstreuen und so geht. Da sollte man schon ein bisschen Hintergrundwissen vermitteln, damit man wenigstens weiß wer das ist oder warum sie gut/böse sind.
An einigen Stellen fehlt es auch etwas am Realismus, klar es ist eine Fantasystory mit Drachen, was aber nicht heißt, dass man mal so eben 5 Tage durch die Wüste reist, ohne oder mit wenig Nahrung und Wasser und dann nach der Zeit noch top fit ist. Das fand ich etwas unglaubwürdig. Die Charaktere sind leider auch manchmal etwas überpowert und kommen auch super mit argen Blutverlust und großen Wunden klar- das sollte der Autor noch mal überdenken...
Die Charaktere fand ich eigentlich ganz sympathisch, besonders Tallis. Er ist eher der Denker und sehr strukturiert, was mir gefiel. Hingegen ist Shaan sehr kratzbürstig und abenteuerlustig. Sie macht nicht immer, dass was sie soll. Seltsamerweise bekommt sie aber nie Ärger dafür, das ich nicht nachvollziehen kann.

Das Cover gefällt mir auch sehr gut mit seinen Farben, ist mal nicht so aggressiv knallig bunt, sondern eher etwas gedeckter. Und es erinnert mich unglaublich an Italien :) und es ist auch ein Hingucker - wobei das alte Cover zur alten Auflage auch sehr schön ist.

Unrealistisch mit nervigen Charakteren

Von: Lydia von SometimesWonderland Datum: 22.05.2018

sometimeswonderland.blogspot.de/

Meine Meinung

Allgemein

„Crucio“, rief das Buch und ich lag am Boden. Widerstand zwecklos. Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, welches mich dermaßen in eine Leseflaute versetzte. Noch immer blicke ich ungläubig auf die vergangenen sechs Wochen zurück und wundere mich, wo sie nur hin sind und blicke wehleidig auf all die liegen gebliebenen Bücher.
Die ersten paar Kapitel war ich nur skeptisch, aber noch lange nicht hoffnungslos. Gut, dass die Zwillinge schicksalhaft getrennt und miteinander verbunden sind, das war auf einer klischeehaften Ebene voraussehbar. Genervt hat mich am Anfang nur, wie die Protagonistin nie ihren Pflichte nachkommt, immer beton, welchen Ärger sie erwartet, aber nie welchen bekommt.
Der erste Tiefschlag kam dann wohl mit der ersten Begegnung der Zwillinge. Noch nie zuvor haben sich beide gesehen, ein Zwilling weiß nicht einmal, dass der andere existiert und dennoch erkennen sie sich durch ein Gefühl. Ein Gefühl? Geht es noch langweiliger, einfallsloser und unglaubwürdiger? Oh, mein Körper kribbelt, da muss wohl mein unbekannter Zwilling neben mir stehen. Bitte, was ?
Faszinierend finde ich es auch immer wieder, wenn Autoren ihre Charakteren aus den höchsten Höhen fallen lassen und diese dann noch genau einen halben, mysteriösen und kryptischen Satz raus bringen. Besonders schön in diesem Buch: Erst hoher Sturz aus dem Himmel aufs Dach und infolgedessen nochmal vom Dach auf die Steine. Wenn ich dann nicht schon tot bin, sind meine letzten Gedanken bestimmt nicht ans Reden vergeudet.
Von körperlichen Einschränkungen scheint die Autorin sowieso keine große Meinung zu haben. Schließlich fliegt ihre Protagonistin fünf Tage lang, fast komplett ohne Essen und Trinken, durch heiße Gefilde und denkt sich nur, warum ihr Entführer sie nicht umbringt. Keine Entzugserscheinungen, ganz entspannt chillt sie den Rest der Strecke auf ihrem Drachen. Ich dachte, ich lese nicht richtig. Das arme Mädchen muss richtig ausgedörrt gewesen sein. Aber die Protagonistin ist sowieso eine wahre Superheldin, denn selbst als ein einziges Blutpaket, aufgespießt auf Krallen, kann sie noch immer stundenlang über einer Schulter baumeln, kraftvoll ihre Fäuste gegen Rücken schlagen und das alles noch auf ihrem aufgeschlitzten Bauch.
Vom großen Finale möchte ich erst gar nicht anfangen. Keine Spannung, die Charaktere begehen praktisch Suizid und die große, aufschlussreiche Lösung von allem ist, dass der Bösewicht die Zwillinge einfach links liegen lässt und gemütlich nach Hause geht, weil er ja so super mächtig ist, dass er zu jeder Zeit mit einem Fingerschnipsen den Körper der beiden für sich einnehmen kann. Während die Zwillinge nichts entgegen zu setzen haben.
Wenn ich das Wort Liebesgeschichte nur denke, wird mir ganz wirr im Kopf. Wie in jedem Buch, soll es auch hier Liebe geben, doch auch die ist fragwürdig. Innerhalb von drei Zeilen knutscht Shaan, steckt ihre Zunge in die Person, die sie abgrundtief hasst und presst ihren Körper alles andere als leidenschaftlich gegen den anderen. Sind Gentlemen überbewertet? Langsames Antasten? Entwickeln von Gefühlen? Ist wohl alles nicht mehr so interessant, denn danach empfand Shaan wieder minimale Sympathie für ihre Bekanntschaft.

Charaktere

Wie man unschwer erkennen kann, bin ich kein großer Fan der Charaktere. Sie haben keine Ahnung, was sie in ihrem Leben machen und sind einfach nur durchschnittlich. Klar, ich befürworte es nicht, wenn Charaktere plötzlich Superkräfte haben, aber ein Minimum an einer Stärke würde ich nicht abweisen. Die Protagonistin Shaan macht nie, was sie eigentlich soll und erntet nie ärger, obwohl sie es erwartet. Sie hat keine Fähigkeiten, die sie irgendwie auszeichnen und ist ziemlich kratzbürstig. Sie handelt bevor sie denkt. Wenn dieses verhalten in kindischen Aktionen endet, so mag ich diese nicht.
Ihr Bruder Tallis kann schon eher bei mir punkten. Er scheint mehr der Denker zu sein und lebt streng nach seinen Clanregeln. Er weiß, was ihm wichtig ist im Leben.
Auch der Bösewicht der Geschichte war mehr als fragwürdig. Wie so üblich muss er erst seine alte, ursprüngliche Kraft wieder finden. Und obwohl er diese nicht zurück hat, kann er Menschen nach seinem Willen beeinflussen, ohne das diese irgendetwas entgegenzusetzen haben. Was kann er wohl, wenn seine Macht zurück ist ?

Schreibstil & Sichtweise

Auch der Schreibstil hat alles etwas verdreht. Obwohl ich Tallis lieber mochte, gefielen mir seine Szenen bei Weitem nicht so gut wie Shaans. Was wohl in erster Linie an dem Schreibstil lag. Andersrum habe ich dann lieber Shaans Szenen gelesen, die ich jedoch nicht mag. Zwickmühle. Oftmals musste ich über Sätze stolpern, die sich in meinem Kopf schon geformt haben und dann eine komplett andere Satzstruktur hatten, als angenommen. Das stört den Lesefluss erheblich.
Geschrieben ist das Buch in der dritten Person aus der Sicht von Tallis und Shaan.

Cover & Titel

Hier geht es wohl wieder rund um das Motto „Don’t judge a book by it’s cover“. Denn: Ja! Ich liebe dieses Cover. Dieses Buch hatte ja bereits ein Cover, welches nicht schlecht, aber dennoch kein Eyecatcher war. Hier – durch die hellen Töne, den vielen Geheimnissen und leicht schiefen Anordnung – sieht das ganz anders aus. Ich fühlte mich sofort angezogen und wollte ebenfalls über der Stadt und der Storie fliegen.
Tatsächlich finde ich, dass der Titel ein wenig spoilert. Man hat Sicht 1, kurz darauf Sicht 2 und zack, weiß mann: Es muss sich um die besagten Zwillinge handeln. Suboptimal!

Zitat

„Das Zwielicht, musst du wissen, ist vieles zugleich. Es ist eine Dimension, die unseren Augen verborgen ist, die unsere Herzen und Seelen jedoch wahrnehmen können. Sie ist die Grenze zwischen unserer Welt und dem namenlosen Ort, dem alles Kommen und Vergehen entspringt. Es ist der Ort der Träume, die Quelle der Visionen einer Seherin und der Beginn ihrer Macht sowie eine Verbindung zu den Göttern.“
– Seite 162

Fazit

Einen eisernen Willen habe ich definitiv gezeigt. Irgendwo muss doch etwas rauszuholen sein, dachte ich. Doch nicht jede Geschichte hat ein Happy End und somit ist dieses Buch wohl eines meiner schlechtesten im Bereich Fantasie. Schade!

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