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Schattenkind Wie ich als Kind überlebt habe

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-15952-9

NEU
Erschienen:  20.08.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Als siebtes von acht Kindern einer finanziell benachteiligten Bergdorffamilie wurde Philipp Gurt in Graubünden in der Schweiz geboren. 1972 wurden alle acht Kinder voneinander getrennt. In den folgenden zwölf Jahren durchlebte Gurt neben der Einweisung in verschiedene Kinderheime unter anderem Zwangspsychiatrie, Beugehaft, sexuellen Missbrauch durch Erzieherinnen und rohe Gewalt. Detailliert und bewegend schildert der Autor seine schweren Schicksalsjahre, anschaulich beschreibt er seine Strategien, die er sich früh aneignen musste, um das Unfassbare zu überleben. Doch wo Schatten war, fand er auch Licht! So schreibt Philipp Gurt auch davon, wie er in seiner zerstörten Welt immer wieder Momente des Glücks gesucht und gefunden hat, sodass er nie die Hoffnung und sein Lachen verlor.

Philipp Gurt (Autor)

Philipp Gurt wurde 1968 als siebtes von acht Kindern geborgen. Er wuchs in verschiedenen Kinderheimen und Institutionen auf. Bereits als Jugendlicher schrieb er Texte und Kurzgeschichten. Mit 17 begann er intensiver zu schreiben, mit 20 beendete er seinen ersten Roman. Bis heute wurden zehn seiner Bücher veröffentlicht, darunter auch zwei Biografien berühmter Persönlichkeiten. Philipp Gurt lebt und arbeitet heute als Schriftsteller in Chur-Haldenstein im Schweizer Kanton Graubünden.

Originaltitel: Schattenkind
Originalverlag: Literaricum Buchverlag, Haldenstein 2016

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
mit farbigen Fotos

ISBN: 978-3-442-15952-9

€ 14,00 [D] | € 14,40 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen:  20.08.2018

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Trotz allem

Von: Marianne Datum: 10.10.2018

strickleserl.com

Philipp Gurt wird 1968 als siebtes von acht Kindern geboren. Schon vor seiner Geburt in der Schweiz ist seine Familie, die von Zigeunern abstammt, den Ämtern bekannt. „Wäre es nach den Behörden von damals gegangen, gäbe es überhaupt keine Familie Gurt-Mehli. Aufgrund der Erbanlagen meiner Eltern, sprich des Stammbaumes, wollten sie keine Genträger von ihnen in dieser Welt haben. Deshalb drängten die Behörden im November 1955 meinen damals erst 25-jährigen Papa zur Sterilisation. Aus eugenischen Gründen, wie es hieß!“

Nur wenige Jahre nach Philipps Geburt verlässt die Mutter die Familie. Obwohl er es versucht, kann der Vater die Familie nicht zusammenhalten. Der vierjährige Philipp kommt in ein Kinderheim, zunächst ohne seine Geschwister, die an verschiedenen Orten untergebracht werden. Der kleine Junge vermisst seine Familie sehr, und er kann sich nur schwer ins Alltagsleben des Heims einfinden.

Im Laufe der Jahre wird er in verschiedene Heime und Pflegefamilien untergebracht. Bei einigen Familien kann er Wochenenden oder Ferien verbringen, was er sehr genießt. Er leidet sehr darunter ein Heimkind zu sein. Aber nicht nur das, er wird immer wieder sexuell missbraucht, sowohl von männlichen als auch von weiblichen Betreuungspersonen. Der kleine Junge kann das schreckliche Verhalten der Erzieher nicht einordnen, und es verletzt ihn zutiefst.

Als Jugendlicher bricht er aus. Er kann das Heimleben nicht mehr ertragen, und er spürt eine unablässige Unruhe in sich. Er ist andauernd auf der Flucht, da er nicht mehr in Heimen leben will. Immer wieder sucht er die Nähe zu seinem Vater, der aber mittlerweile Alkoholiker ist. Er ist froh, als er seine Jahre im System „abgesessen“ hat, und endlich frei ist da zu leben, wo er will.

Dieses Buch war längere Zeit in der Schweiz ein Bestseller. Es ist erschreckend welche Nachteile der Autor wegen seiner Abstammung erleiden musste. Er berichtet meistens relativ nüchtern über die Ereignisse, lässt aber den Leser stets an seiner Gefühlswelt teilnehmen. An manchen Stellen ist der Bericht vielleicht zu ausführlich, und die Spannung beim Lesen lässt nach.

Die Erzählung wird mit passenden Bildern und Dokumenten ergänzt. Als Erwachsener sucht der Autor das Gespräch mit den damaligen Tätern, auch davon berichtet er. Es ist ihm ein Anliegen das Geschehene zur Sprache zu bringen und aufzuarbeiten, auch wenn andere ihn am liebsten zum Schweigen bringen würden.

Fazit: Ein mutiger und ehrlicher Bericht über das Aufwachsen in Institutionen, dem Erleiden von Missbrauch, und der Suche nach Identität.

Keine leichte Lektüre

Von: Michas wundervolle Welt der Buecher Datum: 26.08.2018

https://www.facebook.com/Michaswundervolleweltderbuecher/?modal=admin_todo_tour

Philipp ist das 7 Kind von 8 Kinder , als die Mutter die Familie verlässt und den Vater allein in einem Bergdorf in der Schweiz zurücklässt

Philipp erzählt uns aus seiner Kindheit , von seinen Geschwistern wie sie im Dorf gelebt haben , bis der Tag in 1972 kommt wo alle Kinder in Heime untergebracht werden , da der Vater nicht klar kommt alleine mit 8 Kindern .

Im Kinderheim St.Josef hat er sehr großes Heimweh , aber er ist auch eins der beliebtesten Kinder der Schwestern und wird oft bevorzugt .

1974 kommt der Wechsels in das Waisenhaus, hier kommt es zu ersten Sexuellen Missbrauch, den der Autor sehr detailliert beschreibt , also kein Buch für sanfte Gemüter.

So lässt uns der Autor teilhaben an seiner Kindheit aus Missbrauch , Gewalt und Zwangspsychiatrie .
Das Buch ist mit vielen Fotos und Dokumenten begleitet .

Philipp Gurt , hat zur Recherche zum Buch auch viele Menschen aus der Vergangenheit kontaktiert und sie zur rede gestellt , diese Gespräche und treffen sind ebenfalls im Buch aufgeführt.

Der Schreibstil des Autoren ist flüssig und lässt sich gut lesen.
Oft muss man das Buch zur Seite legen ,und das gelesene sacken lassen .

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