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Schicksalsjahre Band 4
Roman

Brückenbauer-Serie (4)

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-47139-9

Erschienen: 13.02.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Stockholm 1940: Während vor den Grenzen Schwedens der Zweite Weltkrieg wütet, leben die Brüder Lauritzen das von den Kriegsereignissen nur peripher berührte Leben der Oberklasse. Doch die Situation spitzt sich zu, und es wird zunehmend schwieriger, eine Parteinahme zu vermeiden. Zumal sich auch innerhalb der Familie die Lager teilen: Harald, Lauritz’ ältester Sohn, dient bei der SS, während seine Schwester Johanne im Widerstand kämpft. Während Europa vor einer Zerreißprobe steht, droht auch die Familie Lauritzen zu zerbrechen. Bis es am Ende ums nackte Überleben geht.

ÜBERSICHT ZU JAN GUILLOU

Der Kreuzritter

Brückenbauer-Serie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Jan Guillou (Autor)

Jan Guillou wurde 1944 im schwedischen Södertälje geboren und ist einer der prominentesten Autoren seines Landes. Seine preisgekrönten Kriminalromane um den Helden Coq Rouge erreichten Millionenauflagen. Auch mit seiner historischen Romansaga um den Kreuzritter Arn gelang ihm ein Millionenseller, die Verfilmungen zählen in Schweden zu den erfolgreichsten aller Zeiten. Heute lebt Jan Guillou in Stockholm.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Schwedischen von Lotta Rüegger, Holger Wolandt
Originaltitel: Att inte vilja se
Originalverlag: Heyne

Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-47139-9

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 13.02.2017

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Schicksalsjahre von Jan Guillou

Von: Buecher_tipps Datum: 29.05.2017

https://buechertipps.wordpress.com

Der vierte Teil der Reihe „Die Brückenbauer“ – Großfamilie Lauritzen in den Wirren des zweiten Weltkriegs

Inhalt:

Während im restlichen Europa der zweite Weltkrieg tobt, lebt, die aus Norwegen stammende Familie Lauritzen recht privilegiert im neutralen Schweden. Lauritz baut wieder als Ingenieur eine Brücke und kümmert sich wenig um Politik. Allerdings stehen in der Familie nicht alle Mitglieder auf der selben Seite der Kriegsparteien. Der älteste Sohn Harald ist in Deutschland bei der SS aktiv. Die Töchter hingegen arbeiten für den schwedischen Geheimdienst bzw. die Befreiung der norwegischen Heimatfront. So hat der Krieg nach und nach immer mehr Auswirkungen auf das Schicksal der Familie. Auch sonst bleibt die Familie nicht von Krankheit und Tod verschont, doch neu geborene Familienmitglieder geben Hoffnung auf eine Zukunft.

 

Meine Meinung:

Die Geschichte wird ausschließlich aus der Perspektive des Familienoberhaupts Lauritz Lauritzen erzählt. Dabei ist es sicherlich hilfreich, die vorherigen Bände gelesen zu haben, sonst bleibt die restliche Familie doch sehr im Nebel. Das ist dann auch das Problem des Buches. Die anderen Charaktere sind nur schwer zu fassen und man erfährt erstaunlich wenig über sie. Lauritz erlebt schwere Schicksalsschläge, aber trotzdem konnte ich mich nicht richtig mit ihm identifizieren. Seine politischen Ansichten sind dermaßen naiv und wenig reflektiert, dass es mit unserem heutigen Wissen über die damalige Zeit, schwer fällt, diesen Einstellungen zu folgen.

Ja, es ist interessant die politischen Ereignisse aus skandinavischer Sicht zu erleben und das Buch ist wie die vorherigen Bände auch gut geschrieben. Aber insgesamt hätte ich mir doch etwas mehr erwartet. An die Spannung des ersten Teils kommt dieser vierte Teil leider nicht heran. Auch macht gerade der Perspektivenwechsel zwischen den Lauritzen Brüdern die Stärke des ersten Teils aus. Dies fehlt hier leider gänzlich.

Insgesamt 3/5 Sternen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Geniale Fortsetzung der Familiengeschichte

Von: Heidi Zengerling Datum: 09.02.2016

heidizengerling.blogspot.de/

Die Brückenbauer
Die Brüder
Die Heimkehrer

Schicksalsjahre

Ich habe alle vier Romane mit großem Interesse und bester Unterhaltung gelesen und möchte euch nun berichten, wir mir Band 4 gefallen hat …

Daten zum Buch:
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• Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
• Verlag: Heyne Verlag (2. November 2015)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3453270290
• ISBN-13: 978-3453270299
• Originaltitel: Att inte vilja se
• Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 4 x 22,1 cm

PREIS: 19,99 Euro

Von Ausstattung und Cover passend zu den drei Vorgängern. Macht sich im Regal sehr ansprechend.

Zusammenfassung Inhalt:
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Wir befinden uns im Jahr 1940 in Schweden. Der Zweite Weltkrieg wütet und die Brüder Lauritzen leben fast normal …. Sie gehören der Oberklasse an – aber bald können sich es nicht mehr verhindern, Partei ergreifen zu müssen. Ein Bruder dient bei der SS – man kann es nicht verheimlichen – die Lager innerhalb der Familie splitten sich. Johanne ist im Widerstand tätig. Zerbricht die Familie am Krieg ??? Müssen die Frauen ihre Deutsche Staatsbürgerschaft verheimlich bzw. ganz und gar ablegen ??? Krankheit, Geldsorgen …. Machen der Familie zu schaffen …

Mehr möchte ich nicht verraten, lest selbst …

Eines steht für mich fest: Das Buch ist mindestens genauso gut, wie seine drei Vorgänger, man kann sich von Beginn an in Geschichte und Figuren hinein versetzen und mit ihnen Fiebern, leben, lieben, leiden … Abenteuerlich authentisch, glaubwürdig stellt der Autor diese geniale Fortsetzung der Familiengeschichte in einer perfekten Art und Weise dar. Er schreibt flüssig, bildhaft und bringt den Leser in die Handlung hinein.

Mir hat die Lektüre sehr gut gefallen und ich bin neugierig, ich hoffe es sehr , dass ein weiterer Band baldigst erscheint, weil ich schon jetzt gespannt darauf bin, wie die Geschichte der Familie weitergeht.

Das Buch ist mit einem edlen Lesebändchen versehen.

Sehr gut ist die Lage Europas im Krieg mit der der fiktiven Familie Lauritzen verknüpft, sodass man dem Autor komplett die Umsetzung seiner Idee abnimmt. Er Erzählt so, als wäre alles wirklich so und nicht anders passiert. Tiefgründig fesselnd – dennoch auf den Punkt bringend – erzählt Guillou seine Geschichte als hätte er sie mit der Familie erlebt.

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