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Schuld Stories

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-71497-1

Erschienen:  13.02.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein Ehemann quält jahrelang seine junge Frau. Ein Internatsschüler wird fast zu Tode gefoltert. Ein Ehepaar verliert die Kontrolle über ihre sexuellen Spiele. Ein Mann wird wegen Kindesmissbrauchs angeklagt. Leise, aber bestimmt stellt Ferdinand von Schirach die Frage nach der Schuld des Menschen.

Ferdinand von Schirach (Autor)

Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Die Erzählungsbände »Verbrechen« und »Schuld« und die Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen bisher in vierzig Ländern. »Terror«, sein jüngstes Werk, zählt zu den erfolgreichsten Theaterstücken unserer Zeit. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.

27.04.2018 | 19:30 Uhr | Osnabrück

Lesung und Vortrag

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Theater Osnabrück
Domhof 10/11
49074 Osnabrück

29.04.2018 | 19:00 Uhr | Zürich

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Schauspielhaus Zürich
Rämistr. 34
8001 Zürich

30.04.2018 | 19:30 Uhr | Würzburg

Lesung

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Mainfranken Theater Würzburg
Theaterstr. 21
97070 Würzburg

06.05.2018 | 20:00 Uhr | Bielefeld

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Theater Bielefeld
Brunnenstraße 3-9
33602 Bielefeld

16.05.2018 | 19:30 Uhr | Berlin

Lesung

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Berliner Ensemble
Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin

06.09.2018 | 20:00 Uhr | Frankfurt am Main

Lesung

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Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main
Westendstr. 43
60325 Frankfurt am Main

Taschenbuch, Klappenbroschur, 208 Seiten, 12,5 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-442-71497-1

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen:  13.02.2017

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Keiner schreibt wie von Schirach

Von: Diamondgirl  aus Stolberg Datum: 06.03.2018

Er zählt zu meinen Lieblingsautoren, denn niemand schafft es, mich so vom ersten Satz an ein Buch zu fesseln.

In seinem Buch erzählt er von verschiedenen Fällen aus seiner Praxis als Rechtsanwalt.

Sein Schreibstil ist m. E. einzigartig: präzise und knackig auf den Punkt! Er trifft mit wenigen Worten haargenau den Kern dessen, was er zu schildern gedenkt. Kein überflüssiger Schnickschnack, keine Schönmalereien, keine unnötigen Gefühlsduseleien. Alles sitzt genau an der Stelle, wo es hingehört.
Dabei schafft er es mit seiner beinahe emotionslosen, analytischen Schilderung, einen tief zu bewegen und mitfühlen zu lassen. Man fühlt förmlich die Ungerechtigkeiten und die Verzweiflung, die manchen Protagonisten seiner Erzählungen überkommen haben mag. Man liest jede dieser Geschichten und muss sich immer wieder in Erinnerung rufen, dass es keine durchweg frei erfundenen Storys sondern das wahre Leben ist, was hier geschildert wird. Dass jede dieser Lebens-Geschichten anders ist, macht die Lektüre umso schöner, denn Eintönigkeit ist hier nirgends zu finden.

Das Buch ist sehr gut zu lesen, auch von Leuten, die nicht ständig mit Buch in der Hand anzutreffen sind. Allerdings ist es alles andere als leichte Kost. Nicht wegen des Schreibstils, sondern wegen der Geschichten, die einem nicht selten Tränen des Mitgefühls in die Augen steigen lassen. Wie schafft dieser Mann das, ohne rührselig zu schreiben? Man muss es lesen, dann weiß man es!

Schuld.

Von: Thelastpage.de Datum: 25.07.2017

www.thelastpage.de

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder eine Rezension für euch – Schuld von Ferdinand von Schirach.
Dieses kleine Wunder voller Kurzgeschichten habe ich auf dem Flug zu meiner Graduation gelesen und geliebt. Ferdinand von Schirach ist Anwalt und sieht seit seiner Karriere immer wieder in die Abgründe der menschlichen Seelen. Seine Erlebnisse und Erfahrungen teilt er mit uns. Und wir sollten uns darüber glücklich schätzen.

Die Stories

Von Schirach berichtet in diversen Kurzgeschichten von dem Bösen im Menschen. Es sind allesamt Fälle, in welchen er beteiligt war. Er nimmt uns mit auf seine Reise als Strafverteidiger. Erklärt und erzählt uns von den Schwierigkeiten des täglichen Jobs, aber auch von den Höhepunkten einer solchen Arbeit. Das Böse hat uns schon immer alle fasziniert, aber nicht jeder von uns, könnte wie von Schirach täglich damit umgehen. Und genau deshalb sitzen wir auf der Couch, im Flugzeug oder liegen im Bett, während wir mit großem Abstand und in unserer eigenen kleinen Luftblase vom Bösen lesen und fröhlich verurteilen.

Der Stil

Es ist ein unaufgeregtes Buch. Nicht langweilig, nein es ist kurzweilig. Die Ruhe, die von Schirachs Schreibstil ausstrahlt, ist der ausschlaggebende Punkt für diese grandiosen Erzählungen. Die Stories sind alle simpel und protokollierend geschrieben. Von Schirach beobachtet und beschreibt. Somit wird nichts aufgeplustert, oder kleiner gemacht. Und genau das ist der Punkt: Wir sind fasziniert vom Bösen. Und Schirach verschönert es nicht. Er beschreibt es einfach, wie es war. Wir brauchen keine großen Stimmungsmacher in diesen Geschichten, denn die Geschehnisse sind der Kern der guten Geschichte.Durch diese Sachlichkeit entsteht Spannung. Sie lässt uns durch ein kleines Loch in die Abgründe der Menschheit blicken. Und wir fühlen uns sicher dabei.

Die 200 Seiten habe ich an einem Stück durchgelesen. Zudem habe ich meinem Liebsten Stellen vorgelesen, ihm von Fällen erzählt, und wir haben über wieder andere diskutiert.
Durch den protokollierten Stil, müssen wir uns alle die Fragen stellen: Was ist gut, was ist böse? Was ist selbstverschuldet, was nicht? Und ganz klar: Wieso ist der Titel „Schuld“ und nicht „Gerechtigkeit“.



Für jeden, der Spannung auf höchstem Niveau sucht, sind diese Stories das Richtige.

Diana.

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