Silberjunge

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Taschenbuch
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»Gänsehaut-Garantie!« (BILD Woche über Kristina Ohlsson)

Immer wieder sieht Aladdin einen geheimnisvollen Jungen, der spurlos verschwindet, sobald man ihn anspricht. Als er erfährt, dass vor hundert Jahren Silber aus einer Schmiede verschwand und auf dem Gelände des Restaurants seiner Eltern vergraben sein soll, macht er sich mit seinen Freundinnen Billie und Simona auf die Suche. Jedoch muss er auch noch den Dieb erwischen, der aus dem Restaurant seiner Eltern Essen stiehlt. Ob es der rätselhafte Junge ist?


Aus dem Schwedischen von Susanne Dahmann
Originaltitel: Silverpojken
Originalverlag: Lilla Piratförlaget
Taschenbuch, Broschur, 256 Seiten, 12,5 x 18,3 cm
ISBN: 978-3-570-31152-3
Erschienen am  11. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Glaskinder-Reihe

Leserstimmen

Seichter Grusel im schwedischen Winter

Von: Erlesene Seiten

19.11.2019

Hauptfigur Aladdin stammt aus einer türkischstämmigen Familie, die nach Schweden ausgewandert ist. Das Familienrestaurant bringt jedoch derzeit nicht genug Geld ein und Aladdins Eltern sorgen sich um die Zukunft. Noch dazu geht ein Dieb um, der Lebensmittel aus dem Restaurant stiehlt. Aladdin hat einen Verdacht, wer hinter den Diebstählen stecken könnte. Seit einiger Zeit sieht er einen seltsam gekleideten Jungen, der um das Grundstück und offenbar nachts auch durch das Haus schleicht. Aber irgendwie entwischt er Aladdin immer. Durch ein Schulprojekt stößt Aladdin auf eine uralte Geschichte über einen Schmied, einen Haufen verschwundenes Silber und einen Geisterjungen. Handelt es sich bei dem Jungen, den Aladdin gesehen hat und der auf spurlose Weise zu verschwinden scheint, etwa um den Silberjungen aus der Sage? Eigentlich glaubt Aladdin nicht an Gespenster. Außerdem hat er noch ganz anderen Kummer. Um zu verhindern, wieder zurück in die Türkei ziehen zu müssen, will er den Dieb und am besten auch das verschollene Silber finden. In der schwedischen Landschaft aus Eis und Schnee kann man sich einen gespenstischen Silberjungen sehr gut vorstellen, wie er erscheint und plötzlich verschwindet, ohne eine Spur im Schnee zu hinterlassen. Die Geschichte beginnt auch ziemlich unheimlich und bei einigen Stellen gruselt es einen bis zur Gänsehaut. Doch das eigentliche übernatürliche Phänomen wird überschattet von dem hoch aktuellen Thema eines Flüchtlingsschiffes, das im Hafen der schwedischen Kleinstadt vor Anker liegt. Auch die finanziellen Sorgen und der drohende Umzug von Aladdins Familie rücken immer weiter in den Vordergrund je mehr die Handlung voranschreitet. Natürlich sind diese beiden Themen sehr viel spannender als eine Geistergeschichte, aber da mit einer ‚Gänsehaut-Garantie‘ geworben wird, hätte ich mir gerade am Ende eine etwas fesselndere Auflösung zum Silberjungen gewünscht. „Silberjunge“ ist der zweite Band der Glaskinder-Reihe. Allerdings können beide Teile unabhängig voneinander gelesen werden, da sie nicht aufeinander aufbauen. Ich konnte das Buch in einem Rutsch durchlesen, was der beste Beweis für einen tollen Schreibstil ist. Er ist zwar einfach, aber dafür liest er sich gut. Da die Handlung nicht unbedingt vorhersehbar, aber auch nicht zu komplex oder vielschichtig ist, war das Buch eine perfekte Unterhaltung für einen trüben Nachmittag. Ich danke cbt ganz herzlich für das Rezensionsexemplar!

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Gute Fortsetzung von Glaskinder

Von: Natalie77

04.11.2015

Inhalt: Aladdin sieht immer wieder einen fremden Jungen in der Nähe des Restaurants seiner Eltern. Doch nicht nur das. Er muss Angst haben wieder in die Türkei ziehen zu müssen, denn das Restaurant läuft schlecht, zudem gibt es einen Dieb der Essen stiehlt. Aladdin, Billie und Simona legen sich auf die Lauer um herauszufinden wer der Dieb ist und erfahren nebenher noch etwas einen Silberdiebstahl auf dem Grundstück des Restaurants, der schon hundert Jahre her ist. Doch wie hängen all die Sachen zusammen? Meine Meinung: Silberjunge ist die Fortsetzung von Glaskinder. Ein neuer Fall und diesmal mit Aladdin als Hauptperson. Es ist auch wieder ähnlich wie bei Glaskinder. Ich fing an zu lesen und fühlte mich direkt wohl. Der Schreibstil ist sehr einfach, die Schrift und die Zeilenabstände etwas größer und auch die Kapitel recht kurz. Wörter die Kinder Probleme bereiten könnten werden direkt nachdem sie in der Geschichte vorkommen ganz nebenbei erklärt. Es ist also gut geeignet für die Altersgruppe ab 11 Jahren, wenn Kinder kein Problem mit etwas gruseligen unheimlichen Geschichten haben auch schon früher. Schön finde ich das hier auch die aktuelle Lage der Europäischen Länder ein wenig beleuchtet wird, denn es gibt ein Flüchtlingsschiff, das eine Rolle spielt. Das aber ohne Meinungsmachend oder belehrend zu wirken. Eher erklärend und auch hier eher nebenher ohne das es aufdringlich wirkt. Aladdin ist hier derjenige von dessen Sicht aus, diese Geschichte erzählt wird. Ihn begleitet man als Leser die ganze Zeit und lernt ihn so besser kennen. Auch seine Gedanken und Gefühle bleiben nicht verborgen. Ich als Erwachsene erlebe ihn als normalen Jungen in dem Alter, der mitbekommt das die Eltern Angst vor der Zukunft haben und auf seine Art und Weise reagiert. Außerdem hat er Spaß am Detektiv spielen. Sehr angenehm fand ich hier das er für die Schule ein Projekt erarbeiten muss und nicht direkt vom PC die Rede war, eher gar nicht. Hier wurde auf Leute im Ort verwiesen und auch auf Bücher. Etwas was heutzutage bei Büchern auch nicht mehr oft so ist. Billie und Simona bleiben sehr im Hintergrund. Sie sind da, aber beherrschen die Geschichte nicht. Sie sind eher Unterstützung für Aladdin. Am Ende ist diese Geschichte wieder abgeschlossen und ich lasse mich überraschen ob eine weitere mit den Dreien folgen wird. Vielleicht diesmal mit Simona als Hauptperson auch wenn sie nicht in Ahus wohnt.

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Vita

Kristina Ohlsson, Jahrgang 1979, arbeitete im schwedischen Außen- und Verteidigungsministerium als Expertin für EU-Außenpolitik und Nahostfragen, bei der nationalen schwedischen Polizeibehörde in Stockholm und als Terrorismus-Expertin bei der OSZE in Wien. Mit ihrem Debütroman »Aschenputtel« gelang ihr sofort der internationale Durchbruch als Thrillerautorin. Mit »Glaskinder«, »Silberjunge« und »Steinengel« hat sie eine in Schweden wie auch international gefeierte und ausgezeichnete Romanserie für Kinder und Jugendliche geschaffen.

Zur AUTORENSEITE

Susanne Dahmann studierte Geschichte, Skandinavistik und Philosophie an den Universitäten Kiel und Freiburg im Breisgau. Nach dem Magisterexamen war sie in einem Stuttgarter Sachbuchverlag tätig. Dort arbeitete sie zunächst im Vertrieb, dann als Lektorin.

Seit 1993 übersetzt sie Bücher, hauptsächlich aus dem Schwedischen, aber auch aus dem Dänischen. Ihr Arbeitsbereich umfaßt sowohl Belletristik als auch Sachbuch, hier vor allem den Bereich historisches Sachbuch. So hat sie z.B. Henrik Berggrens Bücher über Olof Palme und Dag Hammarskjöld übersetzt, sowie Lena Einhorns »Ninas Reise« und für das Fritz Bauer Institut in Frankfurt die schwedischen und dänischen Texte von Fritz Bauer.

Susanne Dahmann lebt in Marbach am Neckar, wo sie zusammen mit anderen Kolleginnen ein Literaturbüro für Lektorat, Übersetzung und Kulturprojekte betreibt.

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