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Sind dann mal weg Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-42150-9

Erschienen:  09.10.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Tina langweilt sich in der Seniorenresidenz Schafweide zu Tode. Einziger Lichtblick: Die Rätselabende mit dem schmucken Kapitän a.D. Ole Erickson, dem Lebemann Paul, der glamourösen Hedi und dem schüchternen Männi. Doch als Ole eines Abends mitten im Rätselraten tot umfällt, ist der Spaß vorbei. Oles letzter Wunsch war es, dass seine Asche im norwegischen Finnfjordvær ins Meer gestreut wird. Tina und ihre Freunde nehmen die Herausforderung an und machen sich mit Oles Asche auf den Weg gen Norden.

»Ein ebenso anrührender wie amüsanter Roman.«

Ruhr Nachrichten (10.01.2018)

Simone Veenstra (Autorin)

Simone Veenstra wuchs in Franken auf und studierte Film, Theater und Literatur. Gemeinsam mit Dorothea Martin gründete sie den Independent-Verlag „Das wilde Dutzend“. Heute lebt sie in Berlin und schreibt Romane, Drehbücher, Hörspiele, für Games und Magazine. Für ihre Geschichten geht Simone Veenstra gerne auf Entdeckungstour – in Archiven, Bibliotheken und am liebsten vor Ort.

»Ein ebenso anrührender wie amüsanter Roman.«

Ruhr Nachrichten (10.01.2018)

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-42150-9

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  09.10.2017

  • Leserstimmen

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eine ganz besondere Reise

Von: Ulla Leuwer Datum: 03.12.2017

ullasleseecke.blogspot.de/

Meine Meinung:
Und mal wieder habe ich mich von einem Cover dazu verführen lassen, mich für ein Buch zu interessieren. Ich finde es ausgesprochen witzig, denn betrachtet mal die Einzelheiten. Das alles findet man im Buch wieder. Außerdem macht die Kurzbeschreibung neugierig und ich sollte nicht enttäuscht werden. Zunächst fiel mir beim Lesen ein, je oller, je doller, aber das sagt nur die Hälfte aus. Auch im Alter kann man mutig sein und einiges unternehmen. Nicht unterbuttern lassen und irgendwie versauern. Das Buch vermittelt einem so viel.
Tina fühlt sich nicht wohl in der Seniorenresidenz, findet aber zu meiner und ihrer Freude eine Gruppe Menschen, die sich nicht so an Regeln halten und viel Spaß haben. Als allerdings einer ihrer neuen Freunde bei einem Rätselabend tot umfällt, beginnt für einige Senioren eine abenteuerliche Zeit.

Die Autorin hat allen Beteiligten besonderen Charaktere zugeordnet, sehr liebevoll wurden sie beschrieben und gerne schaute ich über die kleinen oder etwas größeren Macken hinweg. Humorvoll wurde die abenteuerliche Fahrt nach Norwegen geschildert. Denn leider war es nicht so, dass alle mit dieser Reise einverstanden waren und die Grenzen konnten auch nicht so einfach überschritten werden. Weshalb das nun so war, werde ich hier ganz bestimmt nicht verraten.

Auf jeden Fall hat mir Simone Veenstra reichlich Lesevergnügen beschert. Gleichzeitig hat sie damit zum Nachdenken angeregt, wie es im Alter auch sein könnte. Und ich denke, man muss nicht unbedingt eine weite Reise antreten, um dies zu merken.


Fazit:
Sind dann mal weg - zeigt, wie es sein kann, wenn man nicht alles hinnimmt und sich nicht aufgibt. Auch im Alter können neue Freundschaften geschlossen werden. Gerne gebe ich zu diesem Buch eine Leseempfehlung.

Eine warmherzige Geschichte

Von: Oma Inge Datum: 01.11.2017

boekeriwo.blogspot.de/

Die Geschichte beginnt damit, dass Tina von ihrer Tochter in ein Seniorenheim "gezwungen" wird und dort ist sie nicht sehr glücklich. Sie versucht sogar ihrem Leben ein Ende zu setzen, was ihr allerdings nicht gelingt. Sie lernt Käptn Ole kennen und begleitet ihn zu einem Quiz-Abend. So nimmt die Geschichte ihren Lauf und aus der einsamen Tina wird ein Teil einer Seniorenclique die Spaß am Leben hat. Hedi, Paul und Männi sind mit von der Partie und so beschließen sie nach dem plötzlichen Tod von Käptn Ole dessen letzten Wunsch zu erfüllen und seine Asche in einem Fjord in Norwegen beizusetzen.
Das Abenteuer beginnt und Karel, der Seniorchef des Bestattungsinstitutes, stößt zu ihnen.
Auf dem Weg nach Norwegen erleben die Senioren die Hilfsbereitschaft von Menschen die sie gerade kennengelernt haben und lernen sich auch untereinander besser kennen. Jeder von ihnen hat persönliche Probleme und Ängste denen er oder sie sich auf die eine oder andere Weise stellen (müssen).

Eine vielfältige Geschichte, die den Leser zum Lachen und zum Nachdenken bringt. Die einzelnen Charaktere sind wunderbar einfühlsam beschrieben und das Leben als Senior wird in keiner Weise beschönigt aber auch nicht negativ dargestellt. Sogar eine zarte Liebe hat Platz in der Geschichte , neben dem Tod und der Freundschaft die das Leben wieder lebenswert macht.

Das ist nicht nur ein Buch für den reiferen Leser sondern für Jeden der Lust auf eine herzerwärmende Geschichte hat.

Das Leben ist nicht zu Ende wenn man ins Seniorenheim geht - nein, es kann dort einen neue Wendung nehmen. Mich hat das Buch zum Nachdenken und zum Lachen gebracht.

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