Sister, Sister - Zwei Schwestern. Eine Wahrheit.

Psychothriller

(2)
Taschenbuch
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Zwei Schwestern. Eine erzählt die Wahrheit. Die andere ist eine Mörderin.

Eines wird Clare nie vergessen: den Tag, an dem ihr Vater ihre kleine Schwester Alice nach Amerika entführte. Nach zwanzig Jahren Ungewissheit kommt endlich ein Brief: Alice will ihre Familie wiedersehen. Überglücklich schließen sie die verloren Geglaubte in ihre Arme. Aber bald fallen Clare seltsame Dinge auf: Wieso trifft Alice heimlich Clares Chef? Was sucht sie nachts im Atelier von Clares Mann? Niemand nimmt ihre Bedenken ernst. Sie entdeckt, dass Alice ihre Kleider trägt – doch Alice behauptet, sie sei paranoid. Wer lügt, und wer sagt die Wahrheit? Eine von beiden spielt ein böses Spiel. Und jeder muss selbst entscheiden, wem er glaubt.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Karin Dufner
Originaltitel: Sister Sister
Originalverlag: HarperCollins Publishers Ltd., London 2017
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10301-1
Erschienen am  14. Januar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Wer sagt die Wahrheit? Wer lügt?

Von: Lesetraum.blog

27.01.2019

Meine Meinung: Handlung: Schnell erfahren wir von der Familiären Situation der Kennedys. Alice wurde von ihrem Vater einfach mitgeschleppt und ist seitdem unauffindbar gewesen. Bis zu dessen Tod, Alice meldet sich bei Clare und Marion und sie bauen langsam eine Beziehung wieder auf. Doch im Laufe der Kapitel passieren immer komischere Dinge rund um Clare. Es baut sich ein Psychospielchen auf in dem man sich selber fragt wer denn nun der beiden lügt. Die Handlung hat mir wirklich gut gefallen und konnte mich auch größtenteils überzeugen. Auch das Ende war nicht schlecht, ich hatte mir nur etwas anderes erwartet und es ging dann auch recht schnell am Schluss. Was mich auch sehr überrascht und auch etwas geschockt hat war die Reaktion am Ende von Clare gegenüber ihrem Ehemann und auch ihrer Mutter. Ich hätte in Clares Situation nicht so schnell vergeben und vergessen können und deswegen fand ich das Ende auch nicht sehr glaubhaft und überzeugend. Charaktere: Clare ist die ältere der beiden Geschwister und hat ihr Leben in England bei ihrer Mutter verbracht. Sie hat sich eine Familie und eine Karriere aufgebaut und steht mitten im Leben. Bis zu dem Zeitpunkt als Alice auftaucht. Von da an ist sie sehr unsicher, launisch und wirkt auch paranoid. Aber genau dies konnte ich bei ihr sehr gut nachvollziehen. Ihre Handlungen sind für mich größtenteils verständlich und ich habe ihr auch ihre Bedenken gegenüber Alice geglaubt. Alice ist bei ihren Vater in Amerika aufgewachsen und laut ihrer Aussage hatte sie ein eher schweres und trauriges Leben gehabt. Gleich bei ihrer Ankunft ist sie mir eher unsympathisch und seltsam rüber gekommen. Luke ist der Ehemann von Clare und versucht am Anfang noch Verständnis für Clares Bedenken zu haben. Doch im Laufe der Zeit wird er gegenüber seiner Frau immer böser und glaubt ihr kein Wort. Irgendwo kann ich sein Misstrauen schon verstehen aber ich fand es schon sehr traurig, dass er Clare am Schluss überhaupt nicht beigestanden ist. Die Nebencharaktere konnten mich auch ganz gut überzeugen und hatten auch alle ihre Berechtigung in diesem Thriller. Zwar war ich bei manchen Szenen und Handlungen von bestimmten Personen nicht ganz im Einklang aber im Großen und Ganzen war es ok. Setting: Hauptsächlich spielt sich der Thriller in England ab. Wir bekommen die verschiedenen Locations gut beschrieben und es gab bei mir daher keine Probleme. Schreibstil: Sue Fortin hat den Psychoterror sehr gut beschreiben können. Auch den Zweifel an der Glaubhaftigkeit von Clare ist bei mir sehr gut angekommen. Zwar hatte ich bei manchen Handlungen nicht zu 100% mit der Situation übereinstimmen können, dennoch hat mich dieses Buch gut unterhalten können und es hat Spaß gemacht es zu lesen. Cover: Ein dunkler Hintergrund. Zwei Frauen stehen Rücken an Rücken auf einer Wiese. Dieses Cover hat schon etwas sehr düsteres und geheimnisvolles an sich. Auch die pinke Schrift gefällt mir sehr gut. Mein Fazit: Ein Thriller der die Glaubhaftigkeit an einer Person anzweifeln lässt und es an Psychospielchen nicht mangelt. Die Geschichte zu lesen hat mir sehr gefallen trotz ein paar Unstimmigkeiten meinerseits. Deswegen vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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Gelungener Plot, relativ vorhersehbar

Von: Melanie E. aus Leopoldshöhe

24.01.2019

"Sister, Sister - Zwei Schwestern. Eine Wahrheit" ist ein gelungener Psychothriller, der anfangs große Verwirrung stiftet, um dann ab Mitte des Buches innerhalb der Story dahin abdriftet vorhersehbar zu werden. Die Vorstellung seine jüngere Schwester zu verlieren ist grausam und die Freude darüber diese endlich nach langer Zeit wieder in die Arme zu schließen nachvollziehbar. Alice drängt sich der Familie förmlich auf und nimmt sehr viel Raum ein, sodass Clare irgendwann beginnt an ihrem Mann und ihrem eigenem Verstand zu zweifeln. Ist dies alles ein perfider Plan oder wird Clare langsam verrückt? Wichtige Akten verschwinden und Dinge werden zerstört und die Schuld wird regelmäßig bei Clare gesucht. Auch im Leser werden Zweifel an Clares Unschuld gestreut, denn Alice wirkt zunächst wie ein Lämmchen, welches niemanden schaden könnte. Wäre sie vielleicht sogar die bessere Ehefrau für Luke? Langsam aber sicher wird Clare aus der Familie gedrängt, verliert Freundschaften und ihren Verstand gleich mit dazu. Sie flieht förmlich aus dieser neuen Familienkonstellation und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Mich hat es nicht erschüttert herauszufinden, was wirklich geschehen ist, denn die Grundidee der Story ist nicht neu, sondern mir schon in einem ähnlich gestrickten Thriller begegnet, was aber keine Kritik ist, lediglich ein Hinweis darauf, dass der Überraschungseffekt dadurch eher klein geblieben ist. Das Cover zeigt durch die zwei Frauen die sich Rücken an Rücken stehen eine gewisse Distanz, was sich auch genauso durch den Thriller zieht. Alice und Clare kommen sich nicht nah, sondern entfernen sich immer mehr voneinander. Die kleine Schwester aus Clares Erinnerungen hat sich zu einer Frau entwickelt, die sich in Clares Familie drängt, ohne Rücksicht auf Verluste, zumindest erscheint es so. Die andere Seite könnte aber auch sein, dass Clare aus Eifersucht Handlungen vollzieht, die einem Wahnsinn gleichen. Interessant hierbei ist auch, warum der Vater nur die eine Tochter mit sich nimmt und die andere Tochter in der Obhut der Mutter lässt. Fragen über Fragen die letztendlich eine Antwort finden werden. Auch wenn ich "Sister, Sister - Zwei Schwestern. Eine Wahrheit" als sehr vorhersehbar erachte, hat mir dieses die Lesefreude nicht genommen, da viele Momente auch so gelungen dargestellt sind, dass eine gewisse Spannung erspürbar war. Gerne eine Leseempfehlung, da ich mich doch relativ gut unterhalten gefühlt habe.

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Vita

Sue Fortin wohnt im Süden Englands. Sie ist verheiratet und hat vier Kinder. »Sister, Sister« war ein Bestsellererfolg in England und ist nun der erste Roman der Autorin bei Penguin.

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