So dunkel der Wald

Thriller

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Gewinnerin des von Sebastian Fitzek ins Leben gerufenen Viktor-Crime-Awards.

Gefangen im tiefsten aller Wälder: Ronja und Jannik führen ein Leben ohne Zukunft, seit sie als Kinder von einem gewissenlosen Entführer tief in den Wald verschleppt wurden. Eines Tages gerät die Situation außer Kontrolle, und die langersehnte Freiheit ist zum Greifen nahe. Doch was so lange ein Wunschtraum war, erscheint ihnen plötzlich fremd und beängstigend. Sie ahnen nicht, dass die Welt da draußen bereits fieberhaft nach ihnen sucht.


Originaltitel: So dunkel der Wald
Originalverlag: emons
Taschenbuch, Broschur, 304 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-71932-7
Erschienen am  13. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Leserstimmen

Sehr packend, hat mich nicht mehr losgelassen!

Von: miss_lia48

18.06.2020

(TRIGGERWARNUNG! Enthält Missbrauch & Gewalt an Kindern) INHALT: Ihr Haus befindet sich im Wald, mitten im Nirgendwo, weit entfernt von Straßen oder anderen Menschen. "Paps" hat sie alle entführt. Ronja, Jannik und Nika sind mittlerweile erwachsen geworden, so lange leben sie schon hier. Von ihnen lässt er seitdem seine Finger. Doch er holt sich immer wieder neue Kinder, wie Theo und Henna, die auch mit ihnen unter einem Dach leben. Alle müssen sie die gleichen Qualen durchleben. Wenn sie nicht artig sind, oder gar versuchen zu fliehen, wirft Paps sie in die Höhle. Dort ist es kalt, nass und eng. Niemand möchte dort hin. Und schon einige mussten dabei sterben... Die zwanzigjährige Ronja weiß innerlich, dass das hier alles nicht in Ordnung ist und plant zu fliehen. Doch die Freiheit kann einem nach jahrelanger Gefangenschaft auch gehörige Angst einjagen, wenn man nicht weiß, was einen dort draußen in der Zivilisation erwartet... MEINUNG: Vor allem der Anfang, hat mich etwas an Gabriel Tallents "Mein Ein und Alles" erinnert: Mitten im Nirgendwo im Wald, ein gewalttätiger Vater, Missbrauch und Waffen. Die Zeilen haben es in sich. Wenn auch nicht detailliert geschildert, geschieht hier Missbrauch an Kindern, was ich immer schwierig zu lesen finde und bei mir eine große Abneigung hervorruft. Glücklicherweise beschränkt sich das eher auf den Beginn des Buches. Gewalt & Mord treten jedoch auch danach weiterhin auf, blutige Szenen werden glücklicherweise nicht zu detailliert geschildert. Für mich war es anfangs kurz etwas zu viel, aber insgesamt gerade noch aushaltbar, was mir persönlich bei Thrillern immer wichtig ist. Bei den ersten Sätzen des Buches dachte ich erst, ich hätte mich verlesen. Ein "Paps", der seine Kinder in eine 5-Meter tiefe Höhle wirft, wenn diese nicht artig waren - geht's noch?? Tatsächlich ist dieser "Paps" alles andere als ein liebevoller Vater. Er ist nämlich der Entführer mehrerer Kinder, die zum Teil mittlerweile schon erwachsen sind und von der Polizei gesucht werden. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Der größte Teil berichtet von Ronja und was sie bei "Paps" alles erlebt und erleben musste und wie sie nun die Flucht antreten möchte. Sarah dagegen arbeitet bei der Kripo und versucht mit größtem Einsatz herauszufinden, wer die spurlos verschwundenen Kinder entführt hat. Beide Perspektiven habe ich mit großer Spannung verfolgt. Ich empfand das ganze Buch als extrem spannend, konnte es kaum zur Seite legen und habe es regelrecht verschlungen. Großes Lob an die Autorin, denn genau das muss ein Buch mit einem machen! Zuvor hatte ich von Michaela Kastel schon ein anderes Werk ("Worüber wir schweigen") gelesen, das mir aber zu viel Jugendsprache enthielt. Hier jedoch, mochte ich ihren atmosphärischen Schreibstil gerne, er ist sehr bildlich und ich konnte mir die Umgebung und alles sehr gut vor Augen führen. Auch die Nässe, Kälte und Dunkelheit haben gut dazu gepasst und alles noch unheimlicher erscheinen lassen. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist folgender: Ich konnte mir nicht vorstellen, dass eine erwachsene Frau ihren Entführer auch in Gedanken "Paps" nennt und damit eine eher liebevolle Bezeichnung verwendet für den Mann, den sie so sehr verabscheut. Warum nicht Monster? Das hätte ich vermutlich glaubhafter gefunden... Aber sonst ist es ein wirklich großartiges Buch, bei dem ich so richtig mitfiebern konnte und das ich leider viel zu schnell zu Ende gelesen hatte, weil es mich nicht losgelassen hat. FAZIT: Ein sehr packender Thriller, der mich nicht losgelassen hat und von mir 4,5-5/5 Sterne erhält!

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Erschreckend fesselnd!

Von: khira.liest

17.05.2020

Ich weiß gar nicht, was genau ich von Michaela Kastels „So dunkel der Wald“ erwartet habe, auf jeden Fall war das Buch am Ende ganz anders als gedacht. Und das fand ich super! Anfangs dachte ich, das Buch würde einen recht typischen und vorhersehbaren Verlauf nehmen, die Geschichte hat mich aber schnell vom Gegenteil überzeugen können. Ich war von Anfang an begeistert vom düsteren und stimmungsvollen Schreibstil und der generell bedrückenden Stimmung des Buches. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an fesseln können und es fiel mir wirklich schwer, es auch mal zur Seite zu legen. Nach Beenden des Buches brauchte ich noch ein wenig Zeit um über das Gelesene nachzudenken und das schätze ich an guten Geschichten und Enden immer sehr: dass sie einen ein wenig hilflos und verwirrt zurücklassen. „So dunkel der Wald“ ist auf jeden Fall ein Buch, dass mich schockiert und traurig gemacht hat. Die Geschichte ist wirklich nichts für schwache Nerven, vor allem weil sexueller Missbrauch von Kindern im Buch recht oft thematisiert wird. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Lust auf einen erschreckenden und fesselnden Thriller hat, der ein wenig aus dem Rahmen fällt und einen immer wieder überrascht.

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Vita

Michaela Kastel, geboren 1987, studierte an der Universität Wien. Ihr Ausnahme-Thriller »So dunkel der Wald« wurde mit dem Viktor-Crime-Award ausgezeichnet. Eine Verfilmung ist in Planung.

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