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So nah und doch so fern Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-74842-6

Erschienen: 08.12.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Die Geschichte einer magischen Liebe – über die Jahrhunderte hinweg und gegen alle Widerstände.

Daniel und Lucy haben sich einst geliebt – vor vielen Jahrhunderten und viele Leben zuvor. Doch nur Daniel verfügt über die Gabe, sich an seine früheren Existenzen zu erinnern. Für Lucy ist er ein völlig Fremder, obwohl sie sich auf verwirrende Weise zu ihm hingezogen fühlt, als sie sich wiederbegegnen. Behutsam nähern sich die beiden an, ohne zu ahnen, dass eine tödliche Gefahr aus der Vergangenheit sie beide zu vernichten droht …

Ann Brashares (Autorin)

Ann Brashares wuchs in der Nähe von Washington D.C. auf. Sie studierte Philosophie an der Columbia University in New York und war einige Jahre als Lektorin tätig war. Seit 2000 widmet sich Ann Brashares ganz dem Schreiben von Jugend- und Erwachsenenbüchern. Brashares lebt mit ihrem Mann, dem Porträtmaler Jacob Collins, und ihren drei Kindern in New York. Zuletzt erschien bei btb ihr Bestseller "Unser letzter Sommer".

Aus dem Amerikanischen von Sylvia Spatz
Originaltitel: My Name is Memory
Originalverlag: Riverhead Books (Penguin Group USA), New York 2010

Taschenbuch, Broschur, 368 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-74842-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 08.12.2014

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Ann Brashares - So nah und doch so fern

Von: Bücherzauber Datum: 07.03.2015

buecherzauber.blogspot.de/

Die Vorstellung nach dem Tod in einem neuen Leben wiedergeboren zu werden, fasziniert sicher sehr viele Menschen. So ergeht es auch mir, weshalb ich so gespannt auf dieses Buch war. Ann Brashares hat interessante Ideen, wie das Leben nach dem Tod weitergehen könnte. Diese Vorstellung ist recht tröstlich und ziemlich faszinierend.
Daniel, der schon viele Leben gelebt hat und sich an jedes einzelne davon erinnern kann, ist seit einer halben Ewigkeit auf der Suche nach seiner großen Liebe. Bisher wurde ihrer beider Liebe immer Steine in den Weg gelegt: entweder war sie schon eine alte Frau, war verheiratet oder er starb kurz nach ihrer Begegnung. Nun trifft Daniel sie wieder. Beide sind im gleichen Alter, gehen auf das selbe College und die Hoffnung auf ein Happy End ist groß. Nur kann man einem Menschen glauben, wenn der plötzlich davon erzählt, dass man sich schon seit vielen Leben kennt?
Die Geschichte wird aus Daniels und Lucys Sicht erzählt. Besondere Highlights sind - zumindest meiner Meinung nach - dass Daniel auch aus seinen vergangenen Leben erzählt. Seine Geschichte beginnt schon im Jahr 541 und so kommt der Leser in den Genuss von vielen verschiedenen Epochen und Ländern. Das hat mir unheimlich gut gefallen und war für mich fast noch spannender, als die Geschichte an sich. Diese war zwar recht interessant, konnte mich allerdings leider nicht so sehr fesseln, wie ich mir das gewünscht hätte. Erst ziemlich zum Schluss nimmt die Geschichte nochmal ordentlich an Fahrt auf, endet jedoch wieder recht unbefriedigend. Jedenfalls ging es mir so. Das Ende lässt viel Raum für eigene Spekulationen, doch mich konnte das nicht wirklich begeistern.
Auch mit dem Schreibstil der Autorin konnte ich nicht so recht warm werden. Für mich wirkte er oftmals etwas abgehakt, so dass der Lesefluss immer wieder unterbrochen wurde.
Daniel und Lucy sind beide interessante Protagonisten, die es nie wirklich leicht hatten. Sympathisch und etwas altmodisch wirkt Daniel, was allerdings auch nicht weiter verwundert, wenn man bedenkt, was er so alles erlebt hat und vor allem, dass er sich an alles noch so gut erinnert. Dass Lucy ihm nicht direkt glaubt, auch wenn sie sich unerklärlicherweise sehr zu ihm hingezogen fühlt und sich ihm nicht direkt in die Arme wirft, fand ich erfrischend realistisch, wenn man bedenkt, dass in anderen Romanen gerne mal beschrieben wird, wie manche ähnlich unglaubliche Dinge eben einfach akzeptieren, ohne groß darüber nachzudenken.
Fazit:
Die Grundidee zu "So nach und doch so fern" ist wirklich faszinierend, doch ein wenig mehr Emotionen hätten hier wirklich nicht geschadet. Leider konnte mich Ann Brashares nicht fesseln, auch wenn gerade die Rückblenden in Daniels vorangegangene Leben sehr interessant waren.

Jahrhunderte der Liebe

Von: Kerry Datum: 02.03.2015

www.lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/

Lucy Broward ist 17, als sie Daniel Grey kennen lernt. Daniel ist ein eher merkwürdiger Mitschüler, er schließt keine Freundschaften und bleibt lieber für sich und dennoch, er fasziniert Lucy. Lucy ist eine gute Schülerin und hat, im Gegensatz zu Daniel, Freunde, doch Lucy hat auch einen sehr schweren Stand in der Schule. Immer wieder wird sie mit Ihrer älteren Schwester Dana verglichen, die als Teenager rebelliert, von der Schule abging und schlussendlich an einer Überdosis starb. Doch Lucy ist anders, das zu beweisen, ist allerdings ein alltäglicher Kampf. Ihre beste Freundin Marnie stand ihr von Anfang an zur Seite, auch als sich alle anderen von ihr und ihrer Familie abwandten. Lucy jedoch hat es allen gezeigt und ist sogar zur Sprecherin der elften Klasse gewählt worden und zwei ihrer Töpferarbeiten wurden sogar für eine Kunstausstellung ausgewählt. Im Gegensatz zu ihrer ältern Schwester steht Lucy also eine erfolgreiche Zukunft bevor.

Beim Schulabschlussball kommt es jedoch zu einer Tragödie und Lucy flüchtet sich in ein Klassenzimmer. Dass sich in diesem auch Daniel aufhält, bemerkt sie zu spät, sodass ihr nichts übrig bleibt, als Zeit mit ihm zu verbringen. Doch was er ihr offenbart, ist zu unglaublich, sodass sie die Flucht ergreift. Sie wird ihn für lange Zeit nicht wieder sehen.

Daniel hingegen weiß, dass er Mist gebaut hat - wie so oft in seiner langen Existenz. Endlich ist es ihm gelungen, seine Seelenverwandte wiederzufinden und diese ist vor ihm geflohen, denn Daniel ist nicht irgendein Schüler. Er ist ein wiedergeborener. Seit nahezu 1.500 Jahren wird er immer wieder geboren und ist in jedem Leben auf der Suche nach ihr: Sophia, die in dieser Zeit als Lucy wiedergeboren wurde, denn Daniel kann sich erinnern, an all seine Leben und die Schuld, die er auf sich geladen hat. Denn vor langer, langer Zeit tötet er Sophia und versucht seitdem, sie wiederzufinden und zu beschützen. Er ist mehr als einmal für sie gestorben und dennoch gelang es ihm bisher nie, mit ihr zusammen zu sein. Auch dieses Mal scheint er versagt zu haben, doch so nah, wie in dieser Zeit, war er Sophia schon lange nicht mehr und er wird nicht aufhören, über ihr Schicksal zu wachen und zu hoffen, dass ihre Liebe endlich Erfüllung findet ...


Jahrhunderte der Liebe! Der Plot wurde sehr anschaulich und abwechslungsreich erarbeitet. Immer wieder erlebt der Leser Rückblenden in die früheren Leben Daniels, wodurch sich nach und nach seine gemeinsame Geschichte mit Sophia erklärt und die immerwährende Suche nach ihr. Die Protagonisten wurden facettenreich erarbeitet, wobei ich mir hier jedoch mehr Tiefe gewünscht hätte, denn ich bin davon ausgegangen, dass eine jahrhunderte alte Seele (Daniel) vielschichtiger ist, als bei Daniel dargestellt. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen und ich hoffe an dieser Stelle sehr, dass es noch ein weiteres Buch um Daniel und Lucy geben wird, denn ihre Geschichte ist noch lange nicht zu Ende. Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat, gerade die zurückliegenden Epochen in Daniels Leben haben es mir hier angetan und das mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

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