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Sommer auf meiner Haut Roman

Italienischer Sommer (1)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-0578-4

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Erschienen:  21.05.2018
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Eine Geschichte, so schön wie die Sonne über Italien!

Mit nur wenig Geld und dem Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter in der Tasche, ist die 26-jährige Lavinia bereit für den Sommer ihres Lebens. Sie reist nach Italien, dorthin, wo ihre Mutter mit dem Mann glücklich war, der sie schließlich beide verlassen hat: Lavinias Vater, den sie nie kennengelernt hat. Jedes Erlebnis, jede Begegnung auf ihrer Reise hilft Lavinia dabei, sich selbst neu zu entdecken. Aber es ist Claudio, attraktiv, charmant und unwiderstehlich, der ihr Leben für immer verändern wird. Als er nach einer romantischen Nacht verschwindet, spürt Lavinia, dass sie ihn wiederfinden muss ...

Italienischer Sommer

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Elisa Sabatinelli (Autorin)

Elisa Sabatinelli, geboren 1985, ist halb Katalanin, halb Italienerin. Sie wurde in Fano geboren und wuchs in Barcelona auf. Elisa hat Drehbuch in Spanien studiert, in London bei einer Plattenfirma gearbeitet und ein Architekturbüro geleitet (ohne Architektin zu sein). Mit 28 Jahren wurde sie Mutter und hat das Festival »Cortili Letterari« ins Leben gerufen. Heute lebt sie in Mailand, wo sie im Verlagswesen arbeitet und schreibt.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Italienischen von Elvira Bittner
Originaltitel: Sulla mia pelle (Summer 1)
Originalverlag: Rizzoli Libri, Milano 2016

Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0578-4

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

NEU
Erschienen:  21.05.2018

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Sommer auf meiner Haut

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 15.06.2018

https://fraeuleinlovingbooks.wordpress.com/

Inhalt
Mit nur wenig Geld und dem Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter in der Tasche, ist die 26-jährige Lavinia bereit für den Sommer ihres Lebens. Sie reist nach Italien, dorthin, wo ihre Mutter mit dem Mann glücklich war, der sie schließlich beide verlassen hat: Lavinias Vater, den sie nie kennengelernt hat. Jedes Erlebnis, jede Begegnung auf ihrer Reise hilft Lavinia dabei, sich selbst neu zu entdecken. Aber es ist Claudio, attraktiv, charmant und unwiderstehlich, der ihr Leben für immer verändern wird. Als er nach einer romantischen Nacht verschwindet, spürt Lavinia, dass sie ihn wiederfinden
muss …
(Quelle: Klappentext)



Meine Meinung
Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Band 1 der „Italienischer Sommer“ – Reihe.

Lavinia macht sich mit Sack und Pack auf den Weg nach Italien und begibt sich auf den Spuren ihrer Mutter. In jeder neuen Stadt trifft sie einen neuen Menschen, mit dem sie sich im Bett vergnügt, und zieht dann weiter. Irgendwann zusammen mit einer Geige und auf der Suche nach Claudio, damit sie das lästige Anhängsel wieder los wird…
Mit Lavinia bin ich nicht warm geworden, weil sie mir einfach zu oberflächlich und blass blieb. Man erfährt wenig über ihre Gefühle – außer ihre Angst so wie die Mutter zu versterben. Wenn sie sich im Spiegel ansieht, sieht sie immer ihre Mutter anstelle von sich selbst.

Claudio war vor einiger Zeit einer Prüfer bei Lavinias Aufnahmeprüfung, die sie, im wahrsten Sinne des Wortes, vergeigt hat. Ihm war allerdings schnell klar, das sie Talent hat, sich aber zu sehr von ihren Gefühlen aus der Ruhe bringen lässt. Als sie sich durch Zufall in Italien über den Weg laufen, kochen die Gefühle über und die beiden verbringen einige Stunden zusammen. Und am Ende hat Lavinia eine Geige als Reisebegleiter…
Claudio hat nur zwei kleine Auftritte in der Geschichte, weswegen er als Charakter recht blass und oberflächlich bleibt. Man weiß wenig über ihn, außer, das er ein erfolgreicher Musiker ist. Vielleicht erfährt man im Folgeband mehr über ihn.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus der Sicht von Lavinia, was einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Die Geschichte kam anders als erwartet und für mich fehlte es einfach an Substanz.
Die Geschichte war für mich eine Aneinanderreihung von One-Night-Stands von einer Frau, die durch Italien reist…zusammen mit einer Geige, die sie geschenkt bekommen hat. Mehr passiert eigentlich nicht – für mich zu dürftig.
Mit Lavinia hätte man mehr in die Tiefe gehen sollen, vielleicht auch mehr auf die Umstände bzw. die Zeit während die Mutter krank ist, eingehen müssen. Diesen Part und die Trauer von der Tochter konnte ich nicht greifen. Auch die Momente mit dem Reisetagebuch waren für mich eher unbedeutend, weil sich mir die Bedeutung nicht klar wurde – Lavinia findet es durch Zufall im Regal der Mutter, aber vorher ist es ihr nie aufgefallen bzw. die Mutter hatte es nie erwähnt. Für mich wirkte es, als hätte man irgendeinen Aufhänger zum Start gesucht und da viel das mal eben so ein.
Mein Highlight war die Darstellung der Natur und der Umgebung, da konnte ich mir oft vorstellen mit Lavinia dort zu sein.

����,5 Sterne

Lavinia auf der Suche nach sich selbst

Von: Susanne Edelmann Datum: 26.04.2018

www.susanne-edelmann.de/

In dem Roman geht es um die 26-jährige Lavinia, die vor kurzem ihre Mutter verloren hat. Lavinia findet nicht mehr aus ihrer Trauer heraus und erschwerend kommt noch hinzu, dass sie möglicherweise dieselbe genetische Veranlagung für die tödliche Krankheit hat wie ihre Mutter. Lavinia hat sich untersuchen lassen, nun hält sie den Brief der Klinik in ihren Händen, traut sich aber nicht, ihn zu öffnen. Stattdessen betritt sie nach einem halben Jahr erstmals wieder die Wohnung ihrer Mutter, was sie zuvor einfach nicht übers Herz gebracht hat. In der Wohnung findet sie ein Notizbuch ihrer Mutter, eine Mischung aus Fotoalbum und Tagebuch. Es stammt aus der Zeit, als Lavinias Mutter selbst noch ein junges Mädchen war und durch Italien gereist ist. Dort hat sie Lavinias Vater kennen und lieben gelernt. Doch der war bereits verheiratet und so folgte der leidenschaftlichen Affäre unweigerlich die Trennung, Lavinia hat ihren Vater nie getroffen.

Das Tagebuch in den Händen, beschließt Lavinia spontan, die nächsten drei Monate in Italien zu verbringen, auf den Spuren ihrer Mutter. Dabei geht sie nicht chronologisch vor, sondern schlägt das Tagebuch einfach aufs Geradewohl irgendwo auf. Ihr erstes Ziel heißt demnach Ravello. Dort angekommen, trifft sie ausgerechnet auf Claudio Giarda, jenen Stargeiger, der einst Zeuge ihres Scheiterns bei der Prüfung der Musikhochschule war. Seitdem hat Lavinia ihre Geige in die hinterste Ecke ihres Schrankes verbannt. Claudio erinnert sie jedoch nicht nur an die damalige Schmach, sondern übt gleichzeitig eine große Faszination auf sie aus. Die beiden verbringen einen Abend miteinander, aber am nächsten Morgen ist Claudio abgereist und hat Lavinia eine teure Geige als Geschenk da gelassen. Lavinia fühlt sich davon unter Druck gesetzt und beschließt, ihm die Geige zurückzugeben. Doch dafür muss sie ihn erst einmal wieder finden.

Zunächst allerdings führt das Tagebuch ihrer Mutter sie in die Berge, zum Montblanc. Für Lavinia, die unter Höhenangst leidet, eine große Herausforderung. Von dort reist sie weiter nach San Gimignano und Florenz. An all diesen Orten trifft sie Menschen, die sie auf einem Teil ihres (inneren) Weges begleiten. Und es kommt zu mehreren sexuellen Abenteuern: in einer Berghütte, in einem Zug, mit einer Frau, mit zwei Männern. Bis Lavinia schließlich Claudio wiedertrifft…

Ehrlich gesagt war ich von dem Buch enttäuscht. Mit Lavinia konnte ich mich so gar nicht anfreunden, denn ich selbst bin ein komplett anderer Mensch. Niemals hätte ich die Wohnung der Mutter ein halbes Jahr lang unversorgt gelassen, ich hätte auch den Brief der Klinik sofort geöffnet, um Klarheit zu haben. In Lavinias zahlreiche Ängste konnte ich mich überhaupt nicht hineinversetzen und die Italienreise hätte ich ganz gewiss deutlich planvoller unternommen. Aber gut, jeder Mensch ist anders. Was ich allerdings auch nicht erkennen konnte, war eine Wandlung Lavinias im Laufe ihrer Reise, obwohl sie selbst von sich feststellte, sie habe sich gehäutet wie eine Schlange.

Was aus dem Klappentext leider überhaupt nicht hervorging, ist die Tatsache, dass es sich bei „Sommer auf meiner Haut“ um den ersten Teil einer Geschichte handelt, die mit „Sommer in unseren Herzen“ fortgesetzt wird. Hätte ich das früher gewusst, hätte mich das offene Ende vielleicht nicht ganz so unbefriedigt zurückgelassen. Ob ich mir aber den zweiten Teil zulege, um zu erfahren, wie es mit Lavinia und Claudio weitergeht? Ich denke, eher nicht.

Das Schöne an dem Roman waren die Beschreibungen der Orte, angefangen mit Lavinias Heimatstadt Barcelona. Man taucht ein in die Atmosphäre der Städte und Dörfer, sieht die toskanische Landschaft vor sich, schmeckt den Wein auf den Lippen… insofern wurde zumindest meine Hoffnung auf ein wenig Urlaubsfeeling erfüllt. Alles in allem fand ich das Buch aber eher enttäuschend.

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