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Sommer vorm Balkan Mein Leben zwischen Alpen und Adria

Kundenrezensionen (5)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-15795-2

Erschienen: 18.05.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Jugoslawien ist ein Land, das nicht mehr existiert. Hier wird die Autorin geboren, hier wächst sie auf. Und ihre Herkunft nimmt sie überallhin mit, auch nach Deutschland, wohin sie als Zehnjährige mit ihrer Familie zieht. Die Geschichte ihrer serbischen und kroatischen Familie liest sich wie eine Vorahnung: Ausgerechnet als die neue Heimat wiedervereinigt wird, beginnt das Land ihrer Kindheit auseinanderzubrechen. Aus der Frage: Woher kommst du? wird nun auch: Wohin gehörst du? Leicht und melodisch erzählt Danijela Pilic von den Winden, dem Meer und den Farben ihrer Heimat, von ihren Dichtern, Bildhauern und Erfindern. Aber auch von ihren blutigen Grenzen, dem Exil als Überlebensstrategie und dem Pulverfass voller Lebensfreude, warum sie Sitzen auf unfertigen Mäuerchen immer einem langen Spaziergang vorziehen wird und wie es sich anfühlt, verschiedene Identitäten aufeinander zu packen wie Schichten in einem Kuchen.

„Mehr kann man von einem Buch nicht erwarten: Top unterhalten zu werden und hinterher auch noch schlauer zu sein.“

Cosmopolitan (16.07.2015)

Danijela Pilic (Autorin)

Danijela Pilic wurde 1971 in Split (Kroatien) geboren. 1981 zog sie mit ihrer Familie nach Deutschland. Seit Abschluss ihres Studiums im Fach Writing an der Middlesex University in London ist sie als Journalistin und Redakteurin in den Bereichen Mode, Lifestyle und People tätig. Von 2008 bis 2009 war sie Editor At Large bei Vanity Fair, seit 2009 schreibt sie ein Stilblog auf glamour.de. Zurzeit leitet sie das Ressort Schönheit bei myself. Ihr erstes Buch »Yoga Bitch« erschien 2010. In »Jetzt rede ich schon wie meine Mutter!« (2012) erzählt sie, wie aufregend und komisch erste Male sein können. Danijela Pilic lebt und arbeitet in München.

„Mehr kann man von einem Buch nicht erwarten: Top unterhalten zu werden und hinterher auch noch schlauer zu sein.“

Cosmopolitan (16.07.2015)

"Danijela Pilic gelingt es eindrucksvoll dem Leser die Mentalität ihrer Heimat näherzubringen."

Freundin (03.06.2015)

„Wetten, mindestens einer Ihrer Nachbarn kommt aus dem zerbrochenen Jugoslawien? Die verstehen Sie nach diesem spannenden Buch besser.“

GQ (14.07.2015)

"In 'Sommer vorm Balkan' reflektiert Danijela Pilic über ihre serbisch-kroatischen Wurzeln."

Madame (10.06.2015)

»Federleicht schildert die Autorin ihre sehr persönliche Geschichte von den (...) Kämpfen in ihrer jugoslawischen Heimat – und von ihrer eigenen Suche nach Identität.«

Glamour (13.07.2015)

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ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 256 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-15795-2

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 18.05.2015

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Sommervorfreude

Von: FRANZ allesmitliebe Datum: 18.01.2016

franz-allesmitliebe.blogspot.de/

Wenn es im Januar draußen bitterkalt ist und so gar nicht hell werden will, muss ich immer ganz schnell Urlaube buchen, damit ich mich freuen kann. Und es wird wohl im Sommer wieder Kroatien werden. Obwohl ich dieses Mal endlich woanders hin wollte. Aber es ist immer noch verhältnismäßig günstig, wir sind mit dem Auto in ein paar Stunden da, und das Meer ist so wunderbar... Wir sind ja kein Sandstrand-Fans, also sind die felsigen Küsten ideal.

"Mein Leben zwischen Alpen und Adria" - so der Untertitel des Buches von Danijela Pilic, kam mir da gerade recht, um mich einzustimmen. Die Bloggerin, Journalistin und Autorin wuchs in Split auf und wanderte 1981 mit ihrer Familie, ihr Vater ist der berühmte Tennisspieler Niki Pilic, nach München aus. Wo sie erst einmal in der Schule völlig isoliert war, da sie kein Wort Deutsch gesprochen hat. Aber da sind wir schon mitten in der Erzählung, die erst einmal mit allerlei Geschichtlichem zum ehemaligen Jugoslawien aufwartet: Helden, Dichter und Politiker, die eine wichtige Rolle spielten, aber auch der typische Wind, Landschaften und Völkergruppen werden liebvoll vorgestellt. Pilic ist gemischt (Serbin/Kroatin), wie so viele andere, was in dem schrecklichen Kriegen in der 90ern, plötzlich zum Problem werden sollte. Die längst in Deutschland Beheimatete musste sich dann plötzlich Fragen stellen, wie denen, ob ihre Eltern sich jetzt scheiden lassen würden.

Ich habe solche Konflikte am eigenen Leib mitbekommen, da in dem Restaurant, in dem ich als Studentin gejobbt habe, plötzlich Serben, Bosnier und Kroaten, die oftmals in Deutschland geboren waren und vorher friedlich miteinander gelebt hatten, ein bisschen den Boden unter den Füßen verloren. Flüchtlinge kamen an und hatten Schreckliches erlebt.

Ich hätte mir ein bisschen mehr Einblick erhofft, worum es in diesen Auseinandersetzungen eigentlich gegangen ist, von einer absoluten "Insiderin", das ist aber auch der einzige Kritikpunkt. Ansonsten ist das Buch unterhaltsam, nett geschrieben - und man freut sich einmal mehr auf die Adria... (Goldmann, € 9,99, Taschenbuch)

Sommer vorm Balkan

Von: Katjas Bücher und Rezepte Datum: 27.07.2015

katjas-buecher-und-rezepte.de/

Vom Klappentext her hätte ich eher ein Familienroman mit biografischem Hintergrund und Jugoslawien als Handlungsort erwartet.

Bekommen habe ich eher eine Art Reiseführer, der viel Geschichtliches beleuchtet und hin und wieder Einblicke in die Familie von Danijela Pilic gibt.

Irgendwie wirkt es wie ein Tagebuch, jedoch teilweise arg ungeordnet, wie sie in ihrem Buch über ihre Familie; Begebenheiten des täglichen Lebens in Jugoslawien und ihren Umzug nach Deutschland schreibt. Berühmte Persönlichkeiten des Landes werden genauso wie die Sprache und das Essen. Diese Stellen sind für mich teilweise sehr lesenswert gewesen.

Ein großes Grundthema ist die Sehnsucht nach der Heimat, nach dem Ort der Kindheit und nach dem, was nicht mehr so ist wie es einmal war.

Ich lebe in meiner Heimat, habe aber oft Sehnsucht nach Familienmitgliedern die ich nicht mehr und/oder sehr selten sehe. Ich habe Sehnsucht nach Orten, an denen ich mich wohl gefühlt habe.

Daher kann ich diese Sehnsucht sehr gut nachvollziehen und man kann sich sehr gut in dieser Beziehung in diesem Buch wiederfinden.

Man merkt, dass die Autorin Danijela Pilic Journalistin ist, denn sie schafft es auch hier, sehr gut zu schreiben und zu erzählen. Allerdings muss man sich als Leser auf ihren Erzählstil einlassen können.

Gerade beim ersten Teil des Buches habe ich mich sehr schwer getan, musste immer wieder pausieren und konnte es bis zum Schluss eigentlich nicht am Stück lesen.

Eine konkrete Leseempfehlung kann ich nicht aussprechen – ich bin hierbei zu sehr hin und hergerissen.

Wer ein Buch möchte, in dem er etwas über Land und Leute lernen kann, und geschichtliche Hintergründe sucht, ist hier richtig. Wer aber eine richtige Familiengeschichte mit einem Hauch Geschichte sucht, ist glaube ich nicht richtig beraten mit diesem Buch.

Wertung: 3 von 5 Sternen

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