Sommer wie Winter

Roman

(2)
Taschenbuch
8,99 [D] inkl. MwSt.
9,30 [A] | CHF 12,90 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Die trügerische Idylle eines kleinen Dorfes, der Schutz einer scheinbar liebenden Familie – und ein dunkles Geheimnis ...

In einem Krankenhaus in der österreichischen Provinz wird eine Familie behandelt, fünf Menschen, zwei von ihnen schwer verletzt. Sie alle sollen einem Therapeuten ihre Geschichte erzählen: die Mutter, ihre drei Töchter und vor allem Alexander, der Pflegesohn. In einem kleinen Dorf hatten sie einen Hof mit einer Pension für deutsche Touristen, die sie beneideten um ihr naturverbundenes Leben. Doch unter der scheinbaren Idylle brodelt es. Zorn, Neid und Eifersucht herrschen, auch wenn niemand darüber spricht. Bis es zu spät ist – und etwas Schreckliches passiert ...


Originaltitel: Sommer wie Winter
Originalverlag: Picus
Taschenbuch, Broschur, 192 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-47833-0
Erschienen am  21. Januar 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Nicht weglegbar

Von: derknappebuchblog

16.05.2019

Die Geschichte hat mich richtig gefesselt. Wie schon Taschler's "Die Deutschlehrerin", konnte ich mich auch von diesem Roman kaum losreißen. Natürlich sind die Protokolle sehr kurzweilig und es liest sich fast wie ein Dialogroman. Überrascht hat mich, als ich zum Schluss gesehen habe, dass es sich um Judith W. Taschler's Debüt handelt. Ihre Stilsicherheit und die Authentizität, die sie den einzelnen Figuren dadurch verleiht, gibt einem nicht das Gefühl, einen Debütroman zu lesen. Man merkt bereits zu Beginn, dass etwas schreckliches passiert sein muss in dieser Familie Winter, versteht die Zusammenhänge aber erst nach und nach. Dies hat das ganze Buch für mich sehr spannend gemacht. Teilweise ist mir vorgekommen, ich habe es mit einem Krimi zu tun. Die Leichtigkeit, mit der sich die Protokolle lesen lassen, ist bewundernswert, wenn man an die Schwere der Themen denkt, die dieser Roman behandelt. Trauer, Einsamkeit, Scheinheiligkeit, Ausgrenzung und noch einige mehr. Aber ich will nicht zu viel verraten. Vielleicht hat ja doch der eine oder die andere von euch das Buch noch nicht gelesen. Was mir fehlt ist ein zu Wort kommen eines Therapeuten. Wenn ich ausschließlich Protokolle von Therapeuten lesen, würde ich gerne wissen mit wem ich es hier zu tun habe, wer hier protokolliert. Aber gut, für die Handlung ist es freilich unerheblich. Und noch etwas muss ich bemängeln, dafür kann die Autorin aber vermutlich nichts: Der Klappentext stimmt für mich absolut nicht mit dem Inhalt überein.

Lesen Sie weiter

Spannendes Psychogramm einer Familie

Von: femundo

19.03.2018

Der Erzählstil ist dokumentarisch, aus Gesprächen und kurzen Notizen setzt sich nach und nach das Bild der Familie Sommer zusammen, die sich großzügig dem Pflegesohn Alexander Winter annimmt. Die Kindheit Alexanders ist geprägt von der harten Arbeit auf den Hof und den allgegenwärtigen Feriengästen, die mehr oder weniger aufdringlich nach Familienanschluss suchen. Doch das ländliche Urlaubsparadies entpuppt sich als eine verlogene Scheinwelt. Trocken im Ton, und gerade deshalb emotional sehr berührend. Liest sich spannend wie ein Krimi!

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Judith W. Taschler

Judith W. Taschler, 1970 in Linz geboren, im Mühlviertel aufgewachsen. Nach einem Auslandsaufenthalt und verschiedenen Jobs Studium der Germanistik und Geschichte. Sie lebt mit ihrer Familie in Innsbruck, arbeitet als Lehrerin und Autorin. Sie verfasste Drehbücher (u. a. die dramaturgische Überarbeitung von »Am anderen Ende der Brücke«). »Sommer wie Winter« ist ihr Debütroman.

Zur AUTORENSEITE