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Stiefmutter Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48702-8

NEU
Erschienen:  19.03.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Seit eine Auseinandersetzung mit ihrer Stiefmutter Karen eskalierte, gilt die sechzehnjährige Verity als emotional instabil. Karen ignoriert sie seit dem Vorfall und legt all ihre Aufmerksamkeit auf ihre jüngere Tochter Brontë. Deren Tage sind vollgepackt mit Klavierunterricht und Nachhilfe – was immer es braucht, um sie zu neuen Höchstleistungen zu treiben. Denn Karen lässt nichts außer Perfektion gelten. Eines Tages entschließt Verity impulsiv, ihrer kleinen Schwester eine Auszeit zu gönnen, und geht mit ihr auf den Spielplatz. Doch der Ausflug wird zum Alptraum, als in einem kurzen unbeobachteten Moment Brontë spurlos verschwindet ...

Paula Daly (Autorin)

Paula Daly wurde in Lancashire geboren und lebt heute mit ihrem Mann, ihren drei Kindern und Hund Skippy im englischen Lake District. Sie arbeitete freiberuflich als Physiotherapeutin, lebte für kurze Zeit in Frankreich, vermisste aber bald den gewohnten Trubel und kehrte nach Großbritannien zurück. Ihre Romane »Der Mädchensucher« und »Herzgift« wurden von Presse und Lesern begeistert gefeiert und etablierten Paula Daly als Autorin brillanter psychologischer Spannungsromane.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Eva Bonné
Originaltitel: The Trophy Child
Originalverlag: Corgi, Mai 2017

Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48702-8

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen:  19.03.2018

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Die böse Stiefmutter

Von: Lavender Datum: 30.03.2018

https://lavendercoriander.wordpress.com/

Dies ist bereits mein drittes Buch von Paula Daly. Ihr Name steht für mich für gute und durchdachte Krimis und den wunderschönen Handlungsort Lake District. In diesem Buch besticht sie vor allem durch ihre starke Figurenzeichnung. Mir war der Begriff „Tigermutter“ noch gar nicht bekannt. Ich musste es erst googeln. Auf Karen trifft der Begriff exakt zu. Sie will nur das Beste für ihre Tochter Brontë und das Beste bedeutet für sie Erfolg im Leben. Der lässt sich aber nur mit harter Arbeit erreichen und deswegen gibt es weder Freizeit noch Spielen für die 10jährige. Karen fährt Brontë vom Musikunterricht zum Ballett und von da aus zur Mathenachhilfe. In der Autorfahrt dazwischen ist dann Zeit zum Essen und Leseübungen. Karen ist ein sehr unsympathischer und kalter Charakter. Die kleine Brontë kann einem leidtun.

Karen ist mit Noel verheiratet. Für ihn ist es schon die zweite Ehe. Er hat seine erste Frau Jennifer wegen Karen verlassen. Jennifer ist inzwischen an MS erkrankt und lebt in einem Heim. Dadurch wohnt ihre gemeinsame Tochter Veritiy seit einiger Zeit bei ihnen. Karen und Verity verstehen sich gar nicht und es kam auch schon einmal zu einem unschönen Vorfall.

Eines Nachmittags, eine Klavierstunde fiel überraschend aus, nimmt Verity Brontë mit auf den Spielplatz. Sie lässt sie kurz bei ihren Freundinnen und besucht ihre Mutter im Heim. In diesen wenigen Minuten verschwindet Brontë. Doch einen Tag später taucht sie gesund und munter wieder auf und hat nur eine lahme Erklärung dafür, wo sie war. Doch dann passiert noch etwas weitaus schlimmeres.

Paula Daly hat eine klare und flüssige Schreibweise. Wie schon erwähnt, sind in diesem Buch vor allem die Figuren beeindruckend. Karen ist als extremer Charakter sehr gut gelungen. Man muss sie einfach hassen. Die Polizistin Joanne ist der Sympathieträger der Geschichte. Kleine persönliche Dinge lassen sie sehr lebensecht erscheinen. Noel ist ein wenig Rückratlos. Ich empfand ihn als sehr schwachen Menschen, der sich seiner resoluten Frau gegenüber nicht durchsetzen kann. Aber gerade durch seine Fehler ist er ebenfalls eine sehr glaubwürdige Figur. Die Krimihandlung ist solide und durchaus spannend. Lange tappt Joanne im Dunklen, der Fall bzw. die beiden Fälle, die sich ereignen, sind rätselhaft. Die Story ist ein Mix aus häuslichem Drama, Krimi und der daraus resultierenden Polizeiarbeit.

Das Buch lässt sich gut weglesen und ist flüssig geschrieben. Für mich war es jetzt kein Lesehighlight aber durchaus unterhaltsam.

Paula Daly - Stiefmutter

Von: Christina Wagener Datum: 28.03.2018

https://www.facebook.com/Flotte-Buchlotte-1820063064672060/

Habt ihr auch eine böse Stiefmutter/Vater?
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*** REZENSION von ©Flotte Buchlotte***
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Angaben zum Buch:

Paula Daly
Stiefmutter
Goldmann Verlag
448 Seiten
19.03.2018 erschienen
978-3-442-48702-8
10,00 € TB Klappbroschur
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Angaben zum Cover:

Das Cover wird durch seinen dunklen Himmel und den verhangenen Wolken zum echten Hingucker. Die noblen Häuser lassen erahnen, dass es eine eher „gehobene“ Gegend darstellen soll.
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Angaben zum Autor:

Paula Daly wurde in Lancashire geboren und lebt heute mit ihrem Mann, ihren drei Kindern und Hund Skippy im englischen Lake District. Sie arbeitete freiberuflich als Physiotherapeutin, lebte für kurze Zeit in Frankreich, vermisste aber bald den gewohnten Trubel und kehrte nach Großbritannien zurück. Ihre Romane »Der Mädchensucher« und »Herzgift« wurden von Presse und Lesern begeistert gefeiert und etablierten Paula Daly als Autorin brillanter psychologischer Spannungsromane.
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Klappentext:

Seit eine Auseinandersetzung mit ihrer Stiefmutter Karen eskalierte, gilt die sechzehnjährige Verity als emotional instabil. Karen ignoriert sie seit dem Vorfall und legt all ihre Aufmerksamkeit auf ihre jüngere Tochter Brontë. Deren Tage sind vollgepackt mit Klavierunterricht und Nachhilfe - was immer es braucht, um sie zu neuen Höchstleistungen zu treiben. Denn Karen lässt nichts außer Perfektion gelten. Eines Tages entschließt Verity impulsiv, ihrer kleinen Schwester eine Auszeit zu gönnen, und geht mit ihr auf den Spielplatz. Doch der Ausflug wird zum Alptraum, als in einem kurzen unbeobachteten Moment Brontë spurlos verschwindet...

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Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich wahrhaft umgehauen. Puh!

Gleich zu Beginn lernt man die sechzehnjährige Verity kennen. Das begeisterte Mädchen hat momentan schulische Probleme und mächtig Stress mit ihrer Stiefmutter Karen. Ihr Vater Noel hat zum zweiten Mal geheiratet. Bezüglich ihrer familiären Situation hab ich außerdem erfahren, dass ihre richtige Mutter Jennifer unter MS leidet und nun in einem dafür entsprechenden Heim lebt.

Sie gerät im Alltag häufig mit ihrer Stiefmutter aneinander. Noel, ihr Vater, versucht deshalb, immer wieder eine gewisse Balance des Ganzen zu bewahren.

Von Karen erfährt man, dass sie noch ein Kind, Ewan, aus erster Ehe hat und mit Noel die zehnjährige Bronte. Verity dagegen ist aus erster Ehe von Noel und Jennifer.

Karen kommt als sehr ehrgeizig und zielstrebig rüber. Sie versucht, alles im Griff zu haben, besonders ihre Tochter Brontë. Sie muss z.B. mehrere Instrumente lernen, zum Tanzen gehen ...

Als Verity sie eines Tages weinend auf der Treppe vorfindet, nimmt sie Brontë mit auf den Spielplatz, um sie auf andere Gedanken zu bringen. Als sie kurz einen Besuch bei ihrer Mutter im benachbarten Heim abhält, lässt sie Bronte mit ihren Freundinnen allein. Doch als sie wiederkommt, ist Bronte nicht mehr da ...

Als zuständige Ermittler hierzu lernen wir die sympathische Joanne Aspinall und ihren Kollegen Oliver Black kennen. Ein tolles Duo.

Der Schreibstil war sehr flüssig und hat mich richtig in seinen Bann gezogen. Auch die Charaktere sind sehr sinnbildlich und klar dargestellt.

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Fazit:

Dieses besondere Buch werde ich so schnell nicht vergessen. Ich werde auf jeden Fall die beiden Vorgänger noch (nach)lesen!

--> 5 von 5 Sterne <--

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