Stimme der Toten

Judith-Kepler-Roman 2
Thriller

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Judith Kepler ist Tatortreinigerin. Als sich ein Mann in einem großen Berliner Bankhaus in die Tiefe stürzt, wird sie gerufen. Eigentlich ein ganz normaler Job. Doch mit dem vermeintlichen Selbstmord stimmt etwas nicht. Judith informiert die Kripo und gerät dadurch ins Visier eines mysteriösen Mannes: Bastide Larcan. Er kennt Details aus Judiths Vergangenheit, die sogar ihr verborgen geblieben sind. Aber was hat er mit dem Toten zu tun? Und warum weiß er genau, wo Judiths schwache Stelle ist? Um mehr zu erfahren lässt sie sich auf einen lebensgefährlichen Handel mit ihm ein. Und weckt damit die Geister ihrer Kindheit, die nun drohen, jeden zu vernichten, der ihr Geheimnis enthüllt.


Taschenbuch, Klappenbroschur, 544 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48839-1
Erscheint am 17. Dezember 2018

Judith-Kepler-Roman

Leserstimmen

Toter Banker

Von: Reinhard Jahn

25.04.2018

Toter Banker Ein toter Bankmanager ist für Tatortreinigerin Judith Kepler zunächst einmal nur ein Job. Bis sie Spuren dafür findet, dass der Finanzmensch nicht das Opfer eines Unfalls ist – sondern eines Mordes. Judith Kepler ist neben dem Anwalts-Luftikus Joachim Vernau die zweite Serienheldin der Berliner Krimi-Queen Elisabeth Herrmann. Düsterer, dramatischer und vielen Bezügen zur dunklen deutsch-deutschen Vergangenheit angelegt, sieht sich Judith jetzt in der "Stimme der Toten" wieder einmal mit der Frage nach ihrer Herkunft und Identität konfrontiert. Die wurde diverse Male von DDR-Stasi und BRD-BND manipuliert. Dass der Autorin darüber die Story um den toten Banker und den geplanten Hackerangriff auf das Finanzhaus manchmal etwas aus dem Blick gerät, stört nicht. Denn Judith Keplers Identitätssuche ist allemal spannend genug. rja Saubere Schicksalsgeschichte

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Langatmig und vorhersehbar

Von: d.bibliomaniac

08.04.2018

Autor: Elisabeth Herrmann Verlag: Goldmann Genre: Kriminalroman Preis: 20€ Seitenanzahl: 537 Seiten Inhalt:  Ein schmutziger Tatort.  Ein schmutziges Spiel.  Eine schmutzige Vergangenheit.  Die Cleanerin Judith Kepler ist zurück.  Ein ganz normaler Job für Judith Kepler: In einer großen Bank ist ein Mann in die Tiefe gestürzt, und sie soll den Tatort reinigen. Judith ist ein Cleaner. Doch mit dem vermeintlichen Selbstmord stimmt etwas nicht. Judith informiert die Kripo und gerät dadurch ins Visier eines mysteriösen Mannes: Bastide Larcan. Er weiß viel über Judiths Vergangenheit, Details, die sogar ihr verborgen geblieben sind. Aber was hat er mit dem Toten in der Bank zu tun? Und warum weiß er genau, wo Judiths schwache Stelle ist? Um mehr zu erfahren, lässt sie sich auf einen lebensgefährlichen Handel mit ihm ein. Und weckt damit die Geister ihrer Kindheit, die nur darauf gewartet haben, zu erwachen und jeden zu vernichten, der ihr Geheimnis enthüllt.  - Judith Kepler ist Tatortreinigerin. Sie wird gerufen, wenn der Tod Spuren hinterlässt, die niemand sonst beseitigen kann. In einem großen Berliner Bankhaus ist ein Mann in die Tiefe gestürzt. Unfall oder Selbstmord? Judith entdeckt Hinweise, die Zweifel wecken. Als sie die Polizei informiert, ahnt sie nicht, welche Lawine sie damit lostritt: Sie gerät ins Visier einer Gruppe von Verschwörern, die planen, die Bank zu hacken. Ihr Anführer ist Bastide Larcan, ein ebenso mächtiger wie geheimnisvoller Mann, der Judith zur Zusammenarbeit zwingt. Denn er kennt Details aus ihrer Vergangenheit, die für sie selbst bis heute im Dunkeln liegen. Und in Judith keimt ein furchtbarer Verdacht - kann es sein, dass Larcan in die Ermordung ihres Vaters verstrickt war? Sie weiß, sie wird nicht ruhen, bis sie endlich die Wahrheit erfährt, was als Kind mit ihr wirklich geschah... Meine Meinung:  Zuallererst muss ich sagen, dass ich das Buch wirklich monatelang gelesen habe, weil ich es irgendwie nicht geschafft habe, richtig in die Geschichte reinzukommen. Das liegt nicht etwa daran, dass der Plot nicht gut ist oder die Personen nicht interessant, sondern schlicht und einfach daran, dass mir die Spannung gefehlt hat. Manchmal zieht sich die Handlung förmlich ins Unendliche und/oder plätschert nur so vor sich hin. Das ändert sich leider, wie ich finde, erst auf den letzten hundert Seiten, wo endlich die »Action« beginnt, auf die das Buch hinarbeitet. Schade fand ich auch, dass es keine tatsächlichen überraschenden Wendungen gab, die ich ans Krimis und Thrillern besonders wertschätze. Es kam einfach alles so, wie es hatte kommen müssen und das große Geheimnis, das sich um Bastide Larcan rankt, empfand ich als sehr vorhersehbar.  Das Ende wiederum hat mir, genau wie der Showdown, gut gefallen. Auf den letzten Seiten gibt es eine Enthüllung, die mich dann doch überrascht hat und ich hoffe sehr darauf, dass sie aufgegriffen und in ein drittes Buch der Judith Kepler Reihe verarbeitet wird. Das würde ich auf alle Fälle lesen.  Ich mag übrigens auch die Location. Was vorrangig an Elisabeth Herrmanns grandiosem Schreibstil liegt. Sie beschreibt die Spielorte mit so viel Hingabe, dass man sich jedes noch so winzige Detail vorstellen kann. Ob es nun ein Café in Paris oder eine dunkle Gasse in Berlin... Sie bringt die jeweilige Stimmung immer wunderbar rüber.  Löblich fand ich übrigens auch, dass die Hauptperson, Judith Kepler, so gewöhnlich ist. Keine wunderschöne, heiß begehrte Frau mit Harvard-Abschluss und einer guten Beziehung. Nein, diese Frau leidet wirklich unter ihrer Vergangenheit und hat alles andere als Glück in ihrem Leben, gibt trotzdem nicht auf. Das ist es, was für mich Stärke bedeutet. Wenn man sich, obwohl man praktisch nichts hat, immer und immer wieder aufrappelt und weitermacht. Ein Ziel im Leben hat. Judith Kepler ist ein großartiger Buchcharakter.  Dass sich das Buch zu alledem mit der ehemaligen DDR und diversen Geheimdiensten beschäftigt, hat mir ebenfalls zugesagt. Ich bin im Allgemeinen an geschichtlichen Themen interessiert, sodass Judiths Vorgeschichte sehr interessant für mich war.  Alles in allem fand ich dieses Buch doch eher enttäuschend - im Vergleich zu anderen Büchern dieser großartigen Autorin - , sodass ich ihm drei von fünf Sternen gebe.  Fazit:  Mit Sicherheit nicht der beste Krimi Herrmanns, hat aber auch viele gute Aspekte.

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Zum Interview mit Elisabeth Herrmann

Vita

Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

www.facebook.com/elisabethherrmannundihrebuecher

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