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Sturmtage Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48767-7

Erschienen:  16.07.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback, eBook (epub)

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Texas um 1900. Der junge Nathan Holloway wächst glücklich und zufrieden auf einer kleinen Farm auf. Bis ihm eines Tages der wohlhabende Trevor Waverling offenbart, dass er sein leiblicher Vater ist und Nathan seine Firma vererben möchte. Damit beginnt für Nathan ein rasanter gesellschaftlicher Aufstieg voller interessanter Begegnungen. Als er bei einem Geschäftstermin die junge Samantha kennenlernt, ahnt er jedoch nicht, wie schicksalhaft diese Begegnung für sein weiteres Leben sein wird …

Leila Meacham (Autorin)

Leila Meacham arbeitete als Lehrerin, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie lebt in San Antonio, Texas, wo sie an ihrer nächsten großen Saga schreibt.

Aus dem Amerikanischen von Sonja Hauser
Originaltitel: Titans
Originalverlag: Grand Central Publishing

Taschenbuch, Klappenbroschur, 672 Seiten, 12,5 x 19,0 cm

ISBN: 978-3-442-48767-7

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  16.07.2018

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Sturmtage

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 01.08.2018

https://fraeuleinlovingbooks.wordpress.com/

Inhalt
Texas um 1900. Nathan Holloway wächst in bescheidenen Verhältnissen auf einer kleinen Farm auf. Dennoch ist der junge Mann mit seinem Leben zufrieden. Bis ihm eines Tages zu seiner großen Überraschung der wohlhabende Trevor Waverling offenbart, dass er sein leiblicher Vater ist und Großes mit ihm vorhat: Trevor will ins Ölgeschäft einsteigen, und Nathan soll seine Firma langfristig übernehmen. Nach anfänglichem Zögern ergreift Nathan die große Chance und nimmt das Angebot an. Der Beginn eines rasanten gesellschaftlichen Aufstiegs und Anlass einer schicksalhaften Begegnung. Denn bei einem Geschäftstermin mit dem reichen Rancher Neal Gordon lernt Nathan dessen junge Tochter Samantha kennen – ohne zu ahnen, wie sehr Samantha sein Leben verändern wird …
(Quelle: Klappentext, Innenseite)



Meine Meinung
Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Nathan wird von seiner Mutter mit Nichtbeachtung gestraft, während sein Vater ihm immer wieder Liebe schenkt. Wirklich erwünscht fühlt er sich nie – der Grund wird ihm von heute auf morgen präsentiert. Leon, sein Vater, ist nicht sein leiblicher Vater. Sondern Trevor, der eines Tages vor der Tür steht und seinem Sohn ein Angebot unterbreitet. Nathan zieht zu ihm und wird zu seinem „landman“ – das ihm einiges über sein Leben weiterhin verheimlicht wird, merkt er nicht. Ihm gefällt sein neues Leben und wird bald unverzichtbar für seinen Vater…
Nathan kann einem bei dieser Mutter nur leid tun – sie bevorzugt seine Halbgeschwister und lässt ihn außen vor. Sie sieht nie Erfolg in ihm, doch sie irrt sich. Unter Trevor mausert er sich und Leon ist überglücklich über die Entwicklung. Ich fand Trevor sehr sympathisch.

Samantha hat sich gegen eine Prestige-Uni und für das Weiterführen der Familienranch entschieden – sie wollte ihren Eltern für ihr Leben danken. Als Adoptivkind hätte es sie deutlich schlechter treffen können – in ihrem Freundeskreis trifft diese Entscheidung auf große Verwunderung. Warum schmeißt sie diese großartige Chance weg? Doch Samanthas Entscheidung steht fest und sie bleibt Zuhause. Aber das Leben dort ist alles andere als einfach, denn sie kommt langsam ihren Eltern auf die Spur, dann ist da noch Sloan mit seiner neuen Freundin Anne, die Mutter, die sie lieber in der Stadt hätte und ein Schädelknochen, der eine Ölbohrung zu nichte machen kann…
Samantha hat liebevolle Eltern, die immer hinter ihr gestanden haben. Sie ist zu einer taffen, selbstbewussten und nachdenklichen Frau geworden, die es locker mit den männlichen Chefs aufnehmen kann. Sie macht einen unglaublich sympathischen Eindruck.

Sloan und Samantha sind Nachbarskinder und viele Jahre eine untrennbare Paarung gewesen, bis er sich für eine Frau interessiert, die kein gutes Haar an Samantha lässt. Die Kindheitsfreundin zieht sich zurück und versteckt ihre nicht-freundschaftlichen Gefühle für ihn. Sloan ahnt davon nichts, wundert sich aber, warum Samantha plötzlich so kühl ist. Bis er mit der Nase draufgestoßen wird…
Sloan hielt sich anfangs für einen netten jungen Mann, der als Jugendlicher die elterliche Ranch übernehmen musste und sich im Laufe der Zeit zum Boss gemausert hat. Er wirkt oft deutlich älter als er ist – bis er etwas versteckt, das ihm nicht gehört und großen Schaden anrichten kann. Das passte nicht zu seinem üblichen Verhalten – da sah er wohl die Dollar-Zeichen vor seinem inneren Auge vorbeischausen.

Neal ist der Vater von Samantha, auch wenn sie nicht ihre leibliche Tochter ist, lieben sie Neal und Estelle über alles. Neal versucht sie seit ihrer Kindheit an die Leitung des Hofes zu gewöhnen, auch wenn die Interessen der Tochter auch in eine andere Richtung gehen. Als Samantha schließlich erwachsen ist und Nachforschungen über ihre Herkunft anstellt, ist Neal sehr enttäuscht. Er hat Angst sie zu verlieren, auch wenn diese völlig unbegründet ist. Samantha liebt ihre Eltern, sie will halt einfach nur wissen, warum man sie nicht behalten wollte. Neal plant schon lange sie mit ihrem guten Freund Sloan von der Nachbarranch zu verheiraten, aber die beiden stehen noch nicht zu ihren Gefühlen.
Neal wollte schon immer ein Titan werden und als man bei ihm auf dem Land Erdölvorkommen findet, steht er kurz davor in die Geschichtsbücher einzugehen…
Neal will das die Ranch auch Generationen nach ihm bestehen hat, doch er vergisst dabei auch oft die Leidenschaft seiner Tochter. Ja, sie tritt in seine Fußstapfen und hat dabei auch Spaß – aber ihr Hobby werden immer die Knochen bleiben. Einerseits fand ich Neal wirklich sympathisch, aber andererseits handelte er für meinen Geschmack zu impulsiv und überzogen, was überhaupt nicht zu einem Mann seiner Klasse passt.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird von unterschiedlichen Charakteren (u. a. zum Beispiel von Nathan, Samantha oder Neal), was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Ein Zwillingspaar, das bei der Geburt getrennt wird – so beginnt die Geschichte. Danach liest man in zwei einzelnen Handlungssträngen über das jeweilige Leben von Samantha und Nathan und irgendwann fügen sich beide Handlungen in eine zusammen. Mir hat das gut gefallen – eine interessante, spannende und gefühlvolle Familiengeschichte mit Höhen und Tiefen. Wirklich lesenswert!

Sturmtage

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 31.07.2018

www.erdhaftigschmoekert.wordpress.com

Ein unglaublich gut zu lesender Roman! Was zu Beginn wie eine einfache Familiengeschichte daher kommt, entpuppt sich einige Seiten später als Dreiecksgeschichte der besonderen Art: sehr gut ausgedacht und aufgelöst. Zwar so, dass der Leser sich schnell im Klaren darüber ist, wer mit wem wie (ungefähr) zusammenhängt und was sich wann ungefähr ereignete, damit es soweit, wie es zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Geschichte gekommen ist. Dennoch bleibt der Roman bis zum Ende spannend. Historische Zusammenhänge erfährt man im Roman verpackt über die ersten Ölbohrungen in Texas, die Denkweise derjenigen, die mögliche zukünftige Ölfelder pachten wollten und derjenigen, denen dieses Land gehörte und die zum Teil um das Land und seine Ökosysteme fürchteten. Dabei ist es eindeutig keine Öko-Geschichte, kein Abenteuerroman oder gar ein Krimi - es ist und bleibt eine wunderbar geschriebene Familiengeschichte, deren Mitglieder sich über vier Familien hinwegziehen.

Absolut lesenswert, ein echter Schmöker, den man auf gar keinen Fall abends erst beginnen sollte ;-)

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