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Südlich vom Himmel Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-43788-3

Erschienen: 15.06.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Südlich vom Himmel beginnt die Hölle ...

Südlich vom Himmel: Für die einen ist das die Hölle, für andere die harten Ölbohrarbeiten unter der Sonne von Texas. So eine Geschichte erzählt der junge Tommy Burwell, der bei einer Ölgesellschaft anheuert. Für Tommy beginnt eine harsche Zeit, denn sein alter Kumpel Four Trey Whitey setzt ihn für Sprengarbeiten ein. In diesem von hemmungsloser Gewalt geprägten Milieu muss Tommy sich seinen Platz erkämpfen. Er lebt ein Leben in Blut, Schweiß und Tränen. Als die Brüder seiner Freundin Carol planen, die Lohnkasse zu rauben, wird es eng für Tommy …

  • »Jim Thompson ist der beste Spannungsautor, keine Diskussion!«

  • »Seine besten Geschichten gehen weit über das Genre hinaus, nicht nur weil sie vom Mord erzählen aus der Perspektive der Täter, sondern weil diese Täter sich zu ihren Taten eine ganze Philosophie erfinden, eine Theologie des Mordes und die Moral dazu.«

  • »Oft kopiert, nie erreicht - Jim Thompson ist mein liebster Krimiautor.«

»Jim Thompson ist der beste Spannungsautor, keine Diskussion!«

The New York Times

»Seine besten Geschichten gehen weit über das Genre hinaus, nicht nur weil sie vom Mord erzählen aus der Perspektive der Täter, sondern weil diese Täter sich zu ihren Taten eine ganze Philosophie erfinden, eine Theologie des Mordes und die Moral dazu.«

Der Spiegel

»Oft kopiert, nie erreicht - Jim Thompson ist mein liebster Krimiautor.«

Stephen King

Jim Thompson (Autor)

Jim Thompson wurde 1906 in Anadarko, Oklahoma, als James Myers Thompson geboren. Er begann früh zu trinken und schlug sich als Glücksspieler, Sprengstoffexperte, Ölarbeiter und Alkoholschmuggler durch. Obwohl er mit bereits 15 Jahren seine erste Kriminalgeschichte verkauft hatte, konnte er erst seit Beginn der fünfziger Jahre vom Schreiben leben. Für Hollywood verfasste er zahlreiche Drehbücher, u.a. für so namhafte Regisseure wie Stanley Kubrick. Thompson gilt als zentraler Vertreter des Noir-Genres. Er starb 1977 in Los Angeles, seine Asche wurde im Pazifischen Ozean verstreut.

»Jim Thompson ist der beste Spannungsautor, keine Diskussion!«

The New York Times

»Oft kopiert, nie erreicht - Jim Thompson ist mein liebster Krimiautor.«

Stephen King

"Der schroffe, große Roman eines hartgesottenen Schriftstellers."

Kultur Spiegel (27.06.2015)

"Genaue Milieustudie mit Crime-Elementen. Guter Stoff!"

Welt am Sonntag kompakt (12.07.2015)

„Der Ton ist rauh wie die Arbeit (…). Da sitzt jeder Satz wie die Handgriffe bei den Sprengarbeiten. Ein großes Vergnügen!“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Peter Körte (27.07.2015)

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15.03.2017 | 20:00 Uhr | Fürstenfeldbruck

„4+4“

Jim-Thompson-Abend mit Friedrich Ani und Franz Dobler

Moderation: Dr. Thomas Kraft

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Fürstenfeldbruck

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Peter Torberg
Originaltitel: South of Heaven
Originalverlag: Vintage Crime

Taschenbuch, Broschur, 304 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-43788-3

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen: 15.06.2015

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Kein Entkommen

Von: Elke Heid-Paulus Datum: 13.08.2015

www.lovelybooks.de/mitglied/Havers/rezensionen/

Der amerikanische Autor Jim Thompson stand Zeit seines Lebens auf Seiten der Verlierer, für die der „american dream“ nur eine schöne Illusion war. Geboren und aufgewachsen zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, als die amerikanische Wirtschaft am Boden lag und die Menschen jeden Job annahmen, der ihnen ein Auskommen sicherte, verdingte er sich schon früh als Arbeiter auf den texanischen Ölfeldern, die auch den Hintergrund für seinen 1967 im Original erschienen Roman „South of heaven“ bilden, der dank Heyne Hardcore nun endlich in der gelungenen Übersetzung von Peter Torberg vorliegt.

Die Männer werden von den Ölgesellschaften bis zur völligen Erschöpfung ausgebeutet. Die Entlohnung ist schlecht, ein Menschenleben zählt nichts. Den Vorarbeitern völlig ausgeliefert, verrichtet jeder seinen Job bis zur völligen Erschöpfung und ist auf das eigene Überleben fokussiert, denn tödliche Unfälle sind auf der Tagesordnung. Mitgefühl gibt es nicht, Brutalität bestimmt den Alltag. Mit Himmel hat das nichts zu tun, es ist die Hölle auf Erden.

Das ist die Welt, in die der junge Tommy Burwell eintaucht, als er auf den Ölfeldern anheuert. Unterstützung findet er bei Four Trey Whitey, den er bereits aus anderen Camps kennt. Dieser ist ein Entwurzelter, hat er doch mit dem Tod seiner Frau das einzige verloren, das seinem Leben Sinn gab. Tommy hingegen bewahrt sich selbst unter diesen katastrophalen Lebensbedingungen seine Menschlichkeit und seine Gefühle. Und von diesen entwickelt er eine ganze Menge, als er Carol kennenlernt, die in ihrem Trailer am Rande des Camps haust, und zu der die Männer am Zahltag einen Großteil ihres Lohns tragen. Aber da sind auch noch Carols Brüder, und diese haben einen Plan…

Die Lebensbedingungen der Arbeiter, die der Autor in „Südlich vom Himmel“ beschreibt, könnten auch aus einer Sozialreportage stammen. Thompson ergreift mit seinen Schilderungen Partei für die Geschundenen, die Rechtlosen, zeigt aber auch völlig desillusioniert auf, dass es für sie kaum ein Entkommen aus diesem Leben gibt. Was bleibt, und das ist in diesem Roman untypisch für den Autor, ist die Hoffnung auf ein kleines Stückchen privates Glück.

Jim Thompsons „Südlich vom Himmel“ ist ein Buch, dem ich viele Leser wünsche. Nachdrücklich und uneingeschränkt empfohlen!

Starke Milieustudie mit untergeordneter Krimi-Handlung

Von: Dirk Hoffmann Datum: 07.07.2015

mamouliansgeschichten.blogspot.de

Der junge Tommy Burwell arbeitet in den 20er Jahren in der westlichen Prärie von Texas an einer Pipeline, die bis nach Port Arthur am Golf von Mexiko reichen soll. Mit von der Partie sind ein Haufen von Knackis, Saufbrüdern und Landstreichern mit zerfetzten Kleidern am Leid und leeren Mägen, ebenso sein Kumpel Four Trey. Statt sich entspannt wie gewohnt um die Arbeitszeiterfassung zu kümmern, sind die beiden Männer diesmal für das Sprengen mit Dynamit eingeteilt, woran Tommy unschöne Erinnerungen hat. Allein die gut ausgestattete Carol, die dem Camp nachreist, sorgt für angenehme Ablenkung vom harten Arbeitsalltag, und schon schmiedet das Liebespaar Pläne für die Zukunft. Allerdings ist mit den Jungs im Camp nicht zu spaßen, vor allem nicht mit Bud Lassen, der als Deputy Sheriff sichtlich Spaß daran hat, den Leuten das Leben schwerzumachen und dabei vor allem Tommy auf dem Kieker hat. Als Lassens zerteilte Leiche an einer Baggerschaufel gefunden wird, wird Tommy sogleich als Mörder verdächtigt und eingesperrt. Doch das ist der Anfang eines perfiden Plans, der von einer Gauner-Bande erdacht worden ist, um an die Lohngelder zu kommen, die alle zwei Wochen an die Arbeiter ausgezahlt werden.
„Was die Malocher anging …
Sie stiegen von den Ladeflächen, und alles an ihnen schrie vor Müdigkeit und Hunger; von diesem Tag und von all den bitteren Tagen zuvor. All die Leere dieser Tage und jener, die noch vor ihnen lagen. Das Schlimmste daran war, dass es ihnen nichts auszumachen schien. Sie hatten einen Tag geschafft. Den Tag zu schaffen, ganz gleich wie, war die Summe ihres Lebens. Und so erledigt, wie sie waren, rissen sie Witze und lachten. Warum auch nicht? Sie lachten über die Dinge, über die sie nicht hätten lachen sollen. Über ihre allgemeine Wertlosigkeit, über den Schmutz an Kleidung und Körper – alles klebte vor Schlamm aus Staub und Schweiß.“ (S. 92)
„Südlich vom Himmel“, 1967 und damit zehn Jahre vor Thompsons Tod veröffentlicht, zählt zu den Spätwerken eines Autors, der bereits mit fünfzehn Jahren seine erste Kriminalgeschichte verkaufen konnte, aber seinen Lebensunterhalt als Glücksspieler, Sprengstoffexperte, Ölarbeiter und Alkoholschmuggler verdienen musste, bevor er Drehbücher für Filmemacher wie Stanley Kubrick verfassen durfte. Als zentraler Vertreter des Noir-Genres wird er nicht nur von Stephen King verehrt, sondern wird sukzessive auch in der Heyne-Hardcore-Reihe wieder dem deutschen Publikum zugänglich gemacht. „Südlich vom Himmel“ ist zwar auch ein Krimi, stellt sich aber vor allem als gut beobachtete Milieustudie dar, die kaum einer so authentisch präsentieren kann wie Thompson, der sich lange Zeit selbst mit Knochenjobs über Wasser halten musste. In seiner gewohnt schnörkellosen, direkten Art bringt er das einfache wie harte Leben von Wanderarbeitern auf den Punkt und beschreibt schonungslos, wie Träume zu sprichwörtlichem Staub zermahlen werden.

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