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Tacho-Man 1 Mann, 1 Porsche, 1 Krise und 33 x Tanken

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-0248-6

Erschienen: 21.12.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wenn einer einen Porsche kauft, dann wird er was erleben …

Schon lange vor seiner Midlife-Crisis erfüllt sich Christian Eisert den Traum vom eigenen Porsche. Plötzlich passieren wundersame Dinge: Männer solidarisieren sich mit ihm und dem Porsche oder nicht. Frauen wollen mit ihm schlafen. Oder nicht. Er lernt, wo man im Porsche die Schmutzwäsche unterbringt, wie man mit einem Porsche Zug fährt und worauf Porschebesitzer beim Grillen auf dem Zeltplatz achten sollten. Nach zwei Reisen durch Deutschland, 12000 Kilometern Fahrt, 33 Mal Tanken und einer Leistenzerrung vom Ein- und Aussteigen weiß Christian Eisert, wofür es sich zu leben lohnt — als Mann und als Mensch.

Christian Eisert (Autor)

Christian Eisert, Jahrgang 1976, ist TV-Autor, Satiriker und Comedy-Coach. Gags, Sketche und Drehbücher schrieb er u.a. für Harald Schmidt, die »Sesamstraße«, »Löwenzahn« und »Shopping Queen« sowie für Comedians wie Oliver Pocher, Kaya Yanar oder Alfons mit dem Puschelmikro. Sein 2014 erschienenes Buch Kim & Struppi – Ferien in Nordkorea stand monatelang in den Top Ten der SPIEGEL-Bestsellerliste. Für seine bei Blanvalet erschienenen Auto-Biografie »Tacho-Man« tourte er im Porsche durch Deutschland. Für »Lachen, wo andere Urlaub machen« war er im Selbstversuch dem deutschen Humor auf der Spur. Christian Eisert lebt in Berlin.

Originaltitel: Tacho-Man. 1 Mann, 1 Porsche, 1 Krise und 33 x Tanken
Originalverlag: Blanvalet, München 2010

Taschenbuch, Broschur, 256 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ca. 8 S. farbige Abbildungen

ISBN: 978-3-7341-0248-6

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 21.12.2015

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Ein Freund auf vier Reifen

Von: Sascha Datum: 14.04.2016

seitenansichtenblog.wordpress.com

Vorsicht Spoiler!

Er wird gehasst oder geliebt: der Porsche. Den Wenigsten ist ein Auto dieser Marke egal. Es öffnet und verschließt Türen, es bringt Freude und Frauen, aber auch Ärger mit sich. Davon erzählt Christian Eisert in seiner Auto-Biografie “Tacho-Man”.

Eisert wurde 1976 geboren, ist ein seit Jahren gefragter Autor und machte sich unter anderem einen Namen als so genannter Gagschreiber für Harald Schmidt, aber auch für Kaya Yanar und sogar Oliver Pocher. Das sollte man vor der Lektüre des Buches wissen, damit man ahnt, was einen erwartet. Mehr als einmal hatte ich während des Lesens den Gedanken, dass mir die eine oder andere Geschichte, die Eisert erzählt, ein bisschen zu sehr ausgeschmückt oder gar konstruiert zu sein scheint. Bei einem Roman halte ich das für normal und sinnvoll, bei einer Biografie kann dies aber ein Nachteil sein.

Das Buch ist in 33 Kapitel bzw. “Tanks” unterteilt. Chronologisch berichtet Christian Eisert humorvoll und oft mit Schalk im Nacken, wie er seinen Sportwagen aus Versehen kauft, mit ihm Eindruck schindet und dank ihm böse Blicke und Gelächter erntet. Wie er (auch ungewollt) Klischees bedient, den Wagen fast in Brand steckt und dessen Tank bis zum letzten Tropfen Sprit leerfährt. Kurzum: was man mit so einem “Porschelchen”, wie er den Wagen irgendwann zu nennen beginnt, so alles erleben kann. Und doch ist dieses Buch kein Testbericht einer Autozeitschrift. Im Gegenteil: Es ist eine Geschichte über Hoffnungen und Enttäuschungen, über den Menschen hinterm Steuer und über die Menschen um ihn herum.

Da wäre zum Beispiel Eiserts gute Freundin Thanh, mit deren Art ich zunächst gar nicht klar kam, die mir im Laufe des Buches aber immer mehr ans Herz gewachsen ist. Oder seine Jugendliebschaft Laura, die ich erst gern mochte und die mich dann umso mehr enttäuschte. In “Tacho-Man” geht es halt rauf und runter, und zwar sowohl auf den Straßen der gesamten Republik – Eisert unternimmt eine Tour kreuz und quer durch Deutschland – als auch in der Gefühlswelt des Autors und des Lesers.

Für meinen Geschmack dauerte es aber etwas zu lang, bis diese Achterbahnfahrt begonnen hat. Erst der neunte “Tank” war für mich das erste wirklich intensive Kapitel. Zuvor hatte ich oft das Gefühl, dass es sich bei diesem Buch um eine bloße Ansammlung mal mehr, mal weniger guter Fernsehgags handelt.

Ab dort fühlte ich mich aber gut unterhalten. Und nebenbei habe ich mich sehr gefreut, dass Christian Eisert eine kleine literarische Perle im Buch versteckt hat, die ich glücklicherweise entdeckt habe: eine Alliteration mit 13 Wörtern. Wenn Ihr mögt, verrate ich Euch, in welchem “Tank” sie steckt.

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