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Tanz in den Tag Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10126-0

NEU
Erschienen: 10.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback, eBook (epub)

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In ihrem neuen Roman schreibt Katherine Pancol auf ihre unverwechselbare Weise über ein Kaleidoskop von Frauen, die kaum unterschiedlicher sein können, eines aber vereint: Was auch immer geschieht, sie lassen sich nicht unterkriegen. Da ist zum Beispiel Stella. Sie lebt mit ihrem kleinen Sohn auf einem Bauernhof im Burgund und arbeitet auf dem Schrottplatz; oder Hortense, die ihr Glück in der Modewelt von New York sucht. Oder die von quälenden Selbstzweifeln heimgesuchte Erfolgsautorin Joséphine und schließlich Calypso, eine begnadete kubanische Geigerin, die auf dem Konservatorium Hortenses Freund Gary gefährlich nah kommt. Jede dieser "Muchachas", wie junge Frau auf Spanisch heißt, hat ihre ganz eigene Geschichte und dennoch kreuzen sich ihre Wege immer wieder, und es entsteht ein dichtes Romangeflecht, dessen Sogwirkung sich keine Leserin entziehen kann.

Die Erstausgabe erschien unter dem Titel "Muchachas - Tanz in den Tag".

Katherine Pancol (Autorin)

Katherine Pancol wurde 1954 in Casablanca geboren und lebt seit ihrem fünften Lebensjahr in Frankreich. Nach ihrem Literaturstudium arbeitete sie als Lehrerin, Journalistin und Autorin. Ihr beispielloser Aufstieg zum „Phänomen Pancol“ begann 2006 mit dem Erscheinen des ersten Bandes der Joséphine-Trilogie "Die gelben Augen der Krokodile", der auch erfolgreich verfilmt worden ist. Auch ihre "Muchachas"-Romane stürmten die Bestsellerlisten in Frankreich. Katherine Pancol lebt in Paris.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Französischen von Nathalie Lemmens
Originaltitel: Muchachas
Originalverlag: Éditions Albin Michel, Paris 2014

Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10126-0

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

NEU
Erschienen: 10.04.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

[Rezension] „Muchachas – Tanz in den Tag“

Von: Ninespo Datum: 15.11.2016

www.ninespo.de

„Muchachas – Tanz in den Tag“ in drei Worten?

Emotional, ehrlich, schmerzlich.

Cover & Gestaltung von „Muchachas – Tanz in den Tag“?

Ich muss ehrlich sagen, die Covergestaltung von „Muchachas – Tanz in den Tag“ ist sehr farbenfroh und sprüht nur so vor Lebensfreude und Energie. Auf Blumenstängeln sitzen vier Frauen, die gut für die Frauen im Roman stehen könnten. Allerdings passen Tätigkeit der Frauen auf dem Cover und Charakter der Frauen im Roman nicht vollkommen zusammen. Das Buch an sich bietet auch auf haptischer Ebene einiges. Der Umschlag ist marmoriert, das Zentrum des Covers mit Titel und Autorennamen ist glatt. Es fühlt sich sehr angenehm an. Die Gestaltung im Inneren ist recht schlicht, sieht man von dem wunderschönen Schmutzpapier mal ab. Es gibt keine hervorgehobenen Kapitelanfänge durch Kapitale oder Ähnliches.

Worum geht es in „Muchachas – Tanz in den Tag“?

Katherina Pancol kann nicht nur mit einer starken und faszinierenden Protagonistin aufwarten, sondern gleich mit mehreren. Das Buch beginnt mit Hortense, einer jungen Frau, die Mode kreieren will, leitet dann über zu Stella, die auf einem Schrottplatz arbeitet und fährt dann mit Joséphine fort, die zwischen zwei Leben steht. Alle Frauen haben ihre Ängste und Sorgen, keine ist perfekt und doch sind sie alle unglaublich stark. Stella, deren Geschichte am genausten betrachtet wird, imponierte mir beim Lesen dabei am meisten. Sie ist die bisher für mich stärkste Figur, weil sie Schlimmes erleiden musste. Allerdings wurden die Geschichten von Joséphine und Hortense bisher nur angeschnitten, wer weiß also, was in Band 2 und 3 noch geschehen wird?
Kurz gesagt geht es in diesem Roman um verschiedene Frauen und ihre Lebensgeschichte, die alles andere als perfekt und rosig ist. Sie haben mit Problemen zu kämpfen, die sehr real sind und einigen Kraft schenken können.

Der Schreibstil von Katherine Pancol?

Ich habe mich direkt in Katherine Pancols Schreibstil verliebt. Es klingt, als würde mir jemand seine Lebensgeschichte erzählen. Vielleicht nicht unbedingt die Person selbst, da der Leser es größtenteils mit einem heterodiegetischen Erzähler zu tun hat, der nur in bestimmten Situationen aus der Ich-Perspektive der jeweiligen Figur heraus erzählt. Dennoch weist der Schreibstil einen hohen Grad von Mündlichkeit auf, der die Geschichten noch lebendiger macht. Dabei wahrt die Erzählinstanz einen einigermaßen nüchternen Ton. Die emotionalen Einschübe stammen immer von der eingeschobenen Erzählperspektive aus Figurensicht. Die Wortwahl hat mir ebenfalls gut gefallen, da Katherine Pancol einen sehr angenehmen und leichten Schreibstil hat, trotz all der Schwere ihres Plots.

Das Figurenpersonal in „Muchachas – Tanz in den Tag“?

Ich könnte mir kaum bessere weibliche Hauptfiguren vorstellen, die das Selbstverständnis einer Leserin stärken. Die Geschichten, die die Frauen in „Muchachas – Tanz in den Tag“ durchleben müssen, wünscht man wahrlich keinem Menschen. Stella beispielsweise muss sich mit häuslicher Gewalt auseinandersetzen, während Joséphine zwischen ihrer Tochter und ihrer Liebe wählen musste. Das sind wirklich keine leichten Entscheidungen oder Themen. Zusätzlich sind die Frauen, ihre Umgebung, Situationen und Reaktionen so unheimlich lebensnah und real, dass mich ihre Geschichten tief berührt haben. Für mich waren die drei Frauen und ihre Freundinnen keine Romanfiguren, sondern echte Frauen mit einem echten Schicksal. Und ich finde ihren Mut und ihre Kraft bewundernswert. Jede ist auf ihre Weise stark und selbstbewusst. Stella, deren Geschichte gegen Ende des Buchs im Vordergrund stand, ist meine Heldin des Romans. Sie ist selbstbewusst und stark, ist mutig und zeigt Größe. Die anderen beiden Frauen wurden bisher weniger in den Fokus genommen, weshalb ich mich an dieser Stelle über sie ausschweige.

Positives über „Muchachas – Tanz in den Tag“?

Mich hat „Muchachas – Tanz in den Tag“ sehr berührt. Katherine Pancol schreibt in ihrem Nachwort, dass die Geschichte auf Recherchen zu den im Buch behandelten Themen häuslicher Gewalt und Gewalt gegen Frauen fußt und das spürt man. Katherine Pancol hat nicht einfach eine Geschichte geschrieben, nein, sie schafft es, das Schicksal unzähliger Frauen darzustellen, die Dinge erleiden mussten und müssen, die ich mir nicht vorstellen kann. Sie schafft es, das alles real und echt darzustellen. Nicht übertrieben melodramatisch oder künstlich, sondern einfach echt.

Negatives über „Muchachas – Tanz in den Tag“?

Es ist nichts wirklich Negatives, sondern einfach ein kleiner Hinweis. Ich war am Anfang ein wenig über den abrupten Perspektiv- und Szenenwechsel verwirrt, vor allem, da es stellenweise kleinere Bezüge der drei Handlungsstränge untereinander gibt, die ich am Ende des ersten Buchs noch nicht zusammenbringen kann. Daher eine kleine Warnung: An den bewegendsten Stellen kann es euch durchaus passieren, dass ihr einen Wechsel findet.

Empfehlung zu „Muchachas – Tanz in den Tag“?

Ich empfinde „Muchachas – Tanz in den Tag“ als Bereicherung meines Horizonts. Als Leserin kam ich in Kontakt mit Frauen, die ein schweres Schicksal erleiden und dennoch positive Dinge im Leben erkennen und schätzen. Sie sind mutig und kraftvoll, sie lassen sich nicht unterkriegen. Deswegen spreche ich „Muchachas – Tanz in den Tag“ eine absolute Leseempfehlung aus und danke dem Carls‘ Books Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

Überraschend anders!

Von: Tintenkinder Datum: 13.11.2016

https://m.facebook.com/Tintenkinder/?ref=bookmarks

~Nachts sagt sich Joséphine, dass das Glück kein Ware ist, die man auf den Ladentisch legt, die man abwiegt und kauft, um sie zu besitzen, nein, Glück ist ein Geisteszustand, eine Entscheidung der Seele, Glück bedeutet, die Augen weit offen zu halten, und überall danach zu suchen.
Und sie hat beschlossen, glücklich zu sein.~

Hortense, Stella und Josephine könnten nicht unterschiedlicher sein.
Die wunderschöne Hortense lebt gemeinsam mit ihrem Freund Gary in New York, er ist Musiker und immer auf der Suche nach den richtigen Noten, sie jedoch versucht in der Modewelt Fuß zu fassen. So unterschiedlich wie sie sind, ist es kein Wunder, dass diese Beziehung nicht immer problemlos verläuft.
Anders ergeht es Joséphine. Für ihre große Liebe zieht die Erfolgsautorin mit ihrer jugendlichen Tochter nach London. Doch bald steht sie vor einer lebensverändernden Entscheidung: soll sie sich für die Liebe entscheiden, in London bleiben und dadurch vielleicht ihre Tochter verlieren oder für ihre Tochter zurück nach Paris ziehen und ihre Beziehung aufs Spiel setzen?
Stella lebt mit ihrem Sohn Tom auf einem Bauernhof, kämpft immer wieder für sich und ihren Sohn, für ihre Sicherheit und ihr unbeschwertes Leben. Doch wieder und wieder wird sie von den Schatten ihrer Vergangenheit eingeholt, immer wieder versucht ihr Vater Ray sich zu holen was seiner Meinung nach ihm gehört, immer wieder versucht Ray ihr Leben zu zerstören und ihren Willen zu brechen. Und immer wieder ist Stella sich einer Sache sicher: Er wird sie nie bekommen!

Katherine Pancols Trilogie-Auftakt ist ein wundervoller Roman, der nach einem schweren Einstieg eine großartige Geschichte offenbart. Eine Geschichte über das Leben und wie unvorhersehbar dieses sein kann.
Die Charaktere sind unterschiedlicher als man es sich vorstellen kann. Hortense ist eine junge, oberflächliche Frau. Ihre Gedanken drehen sich zum Großteil um sie, ihr Aussehen und das Aussehen der Anderen.
Joséphine ist voller Selbstzweifel, immer wieder fühlt sie sich fehl am Platz, zweifelt daran die Richtige für ihren Freund zu sein, versucht es allen Recht zu machen und ihre eigenen Bedürfnisse hinten an zu stellen.
Stella dagegen ist eine selbstbewusste Kämpferin. Ihr Lebensziel: die Menschen die sie liebt zu beschützen und ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Diese drei Frauen zeigen uns das wichtigste im Leben: Egal wie übel das Leben ihnen mitspielt, nie lassen sie sich unterkriegen und kämpfen jeden Tag für ihr Glück!

Das Cover ist wundervoll, es wirkt sehr verspielt, leicht und locker – und damit und dem Buchtitel wird der Leser auf eine falsche Fährte gelockt. Den hinter diesem fröhlichen Cover, verbirgt sich eine tiefsinnige und berührende Geschichte.

Ein emotionaler Roman der uns an die Seite von wundervollen Frauen stellt, welche nicht unterschiedlicher sein könnten und doch alle, ohne es zu wissen miteinander verbunden sind und auch Tabuthemen nicht verschweigt.

3 von 5 Tintenklecksen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Ina Keller-Eigeldinger aus Donaueschingen Datum: 18.05.2016

Buchhandlung: Mory's Hofbuchhandlung

Ein wunderbar berührender, tiefgründiger Roman über Frauen, die versuchen, sich im Leben nicht unterkriegen zu lassen.

Von: Eva Luise Schriever aus Unna Datum: 18.05.2016

Buchhandlung: Buchhandlung G. Hornung

Wie erfreulich, etwas Neues von Pancol zu lesen, bin sehr begeistert.

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