Tanzen macht nicht nur glücklich, sondern auch schlau

Mit neuesten Erkenntnissen aus der Neurobiologie

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Gehirn im Viervierteltakt

Wir haben es immer gewusst, aber nun ist es wissenschaftlich belegt. Tanzen macht nicht nur glücklich, sondern auch schlau. Die Kombination aus Rhythmus, musikalischem Gehör, Choreographiearbeit, asymmetrischem Training von linker und rechter Körperhälfte, Koordinationsvermögen (alleine, als Paar oder in der Gruppe) und Ausdauertraining fördert und fordert unterschwellig den Denkapparat. Das lässt sich in der Gerontologie und Demenztherapie wunderbar umsetzen, aber auch im schulischen Kontext gibt es hiermit eine Alternative zum Geigenunterricht.

»Tanz bringt alles auf Trab: Hormone, Muskeln, Immunsystem, graue Zellen. […] Ein mitreißendes Plädoyer für die Wohltat Tanz.«

Hörzu (27. Februar 2020)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Französischen von Nikolaus de Palézieux
Originaltitel: Faites Danser Votre Cerveau!
Originalverlag: Odile Jacob, Paris 2018
Taschenbuch, Broschur, 240 Seiten, 12,5 x 18,3 cm, 8 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-442-17842-1
Erschienen am  17. Februar 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Tanzen macht glücklich

Von: Blumiges Bücherparadies

22.03.2020

Das Buch ist für mich ziemlich interessant gewesen, denn ich tanze privat - früher Jazz und nun Standard/Latein - und aus diesem Grund kenne ich die Glücksgefühle und Freude sobald ich Musik höre und automatisch anfange zu wippen, aber es ist doch etwas anderes wenn man schwarz auf weiß lesen kann, dass es einen auch schlauer macht. Zuerst muss ich einmal sagen, dass die Schritte und wie der jeweilige Tanz getanzt wird ziemlich gut erklärt wurde und mir gefällt die Tatsache, dass man wenn man diese Skizzen nicht hat gleich eine Verlinkung zu einem Video hat. Jeder Tanz hat seine eigene Besonderheit und hier werden verschiedene Tänze behandelt über Bauchtanzen bis zu Standard und Latein. Nach diesem Buch habe ich erst gelernt, dass aus Befriedigung einen dazu anspornt glücklich zu werden und davor war es mehr unterbewusst. So ist es einem auch oft in diesem Buch ergangen, dass man unterbewusst zwar einiges wahrnimmt, aber es doch nochmal ein schönes Gefühl ist, wenn man es wissenschaftlich bewiesen sehen kann. Tanzen kann auch dazu führen, dass man sich wohler in seiner Haut fühlt und dabei kann der Tanz Rumba verhelfen. Die Botschaft in dem letzten Kapitel ist besonders schön, denn auch wenn man denkt, dass man zwei linke Füße hat, kann man tanzen erlernen und man sieht bei diesen genauso die Fortschritte. Wenn das mal nicht ein Aufruf ist, um mehr oder neue Tänze oder überhaupt tanzen zu lernen.

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Tanzen macht schlau

Von: YukBook

14.03.2020

Ich tanze leidenschaftlich gern. Dass Tanzen glücklich macht, braucht man mir daher nicht zu erklären. Doch macht es auch intelligent? Das behauptet zumindest Lucy Vincent in diesem Buch. Die Neurobiologin bezeichnet Tanzen als 'machtvolle Demonstration der Körperintelligenz' und erläutert, wie körperliche Aktivität nicht nur Endorphine freisetzt, sondern auch die Funktionen des Gehirns optimiert. Ihren Fokus legt sie auf die Bedeutung des Kleinhirns als Schnittstelle von Körper und Denken. Während der Lektüre wurde mir erst richtig bewusst, wie viele Informationen ständig zwischen Gehirn und Körper fließen und welche positiven Wirkungen zum Beispiel bei einem Bürojob selbst kleine Bewegungseinheiten zwischendurch haben können. Beim Tanzen, so wird deutlich, kommen gleich mehrere Faktoren zusammen, die das Gehirn stimulieren, zum Beispiel die Ausführung verschiedener Körperhaltungen, die Koordinierung komplexer Bewegungen und der freie Selbstausdruck. Die Autorin zeigt dies am Beispiel unterschiedlicher Tanzformen wie Rock, Salsa oder Tango. Sehr hilfreich sind die Links zu zahlreichen YouTube-Videos, die die Schrittfolgen zeigen. Den Tanz der Maori 'Haka' und den Sonnentanz habe ich gleich selbst ausprobiert und hatte viel Spaß dabei. Lucy Vincent hebt auch die soziale Bedeutung des Tanzes hervor und beschreibt, wie ein Gefühl der Zugehörigkeit entsteht, ganz gleich ob man sich frei in der Gruppe oder synchron mit anderen Tänzern bewegt. Ob der Tanz sich eines Tages als Paartherapie oder Teambuilding in Firmen etabliert, wird sich noch zeigen. Gründe und Anregungen dafür findet man in diesem Büchlein jedenfalls reichlich.

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Vita

Lucy Vincent, Neurobiologin, geboren in Wales, lebt seit vielen Jahren in Frankreich. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit ist sie Redakteurin für Sachthemen bei Radio France. Sie schrieb mehrere international erfolgreiche Bücher zu Aspekten der Neurobiologie im sozialen Miteinander. Sie ist verheiratet mit dem Neurobiologen Jean-Didier Vincent.

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