Teuflischer Walzer

Ein Fall für Max Liebermann
Kriminalroman

(5)
Taschenbuch
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Wien, 1904. Der Arzt und Psychoanalytiker Max Liebermann ermittelt in seinem spektakulärsten Fall.

In einer verlassenen Klavierfabrik wird ein Toter gefunden, auf einem Stuhl sitzend, getötet mit einem Kopfschuss – und mit Säure übergossen. Inspektor Reinhardt ruft seinen alten Freund und Freud-Schüler Doktor Max Liebermann zu Hilfe. Ihre Ermittlungen führen die beiden hinter die schillernde Fassade in die Schattenwelt der Fin-de-Siècle Metropole. Spannend, psychologisch tiefgründig und voller Finesse entführt uns der mehrfach preisgekrönte Autor in das faszinierende Wien der Jahrhundertwende.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Klaus Berr
Originaltitel: Mephisto Waltz
Originalverlag: Pegasus
Taschenbuch, Klappenbroschur, 416 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-71615-9
Erschienen am  09. Dezember 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Wien, Österreich

Leserstimmen

Das 7. Buch einer Reihe!

Von: Bine

08.08.2020

Wieder mal steht hier nicht, dass dies bereits einer von insgesamt sieben Bänden um Max Liebermann ist. Sehr schade. Eine kleine Auflistung der Reihe im Buch würde vielen LeserInnen hilfreich sein. Dennoch kommt man gut mit und muss die anderen Bände nicht zwingend gelesen haben. Als Wienerin ist mir Max Liebermann ja schon ein Begriff...wobei ich wohl eher sagen sollte, dass ich das britische TV sehr schätze und dadurch die Vienna Blood Serie von BBC Two kennengelernt habe. Unter britischer und österreichischer Produktion wurden hier nämlich drei Fälle verfilmt. In diesem Band befinden uns im Jahr 1904 und sind wieder mit dem Psychoanalytiker Max Liebermann und den Polizisten Oskar Reinhardt unterwegs, die in einer alten Klavierfabrik eine schlimm zugerichtete Leiche entdecken. Österreich befindet sich politisch in einer Aufbruchstimmung. Sisi wurde vor ein paar Jahren ermordet und mit ihr scheint auch die Monarchie zu gehen und die Rufe der Sozialisten werden immer lauter in Wien. Da Tallis selbst auch Psychologe ist, ist es kein Wunder, warum die Figur des Max Liebermann so gut ausgearbeitet ist. Doch auch die anderen Charaktere stehen in nichts nach und auch historisch betrachtet, hat Tallis seine Hausaufgaben gemacht. Man taucht regelrecht ins Wien der 1900er Jahre ein und wird vom politischen Aufbruch wie auch von den Abgründen des Geisteszustandes des Mörders mitgerissen.

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Sehr interessanter und hintergründiger Krimi

Von: Mirjam Lutter

16.07.2020

Wien, kurz nach der Jahrhundertwende: Als in einer verlassenen Klavierfabrik ein erschossener und durch Säure grässlich zugerichteter Mann aufgefunden wird, steht Inspektor Rheinhardt vor einem Rätsel. Schnell wird klar, dass er diesen Fall nur mit der psychologisch kompetenten Hilfe seines Freundes Max Liebermann lösen kann. Die beiden müssen tief in die Abgründe des schönen Wiens hinab steigen, um den Hintergründen des Mordes auf die Spur zu kommen. Und die Zeit scheint ihnen dabei wie Sand zwischen den Fingern zu zerrinnen. Ich liebe Wien. Und ich liebe die Zeit rund um die Jahrhundertwende. Da hat der Autor für mich gleich zweimal voll ins Schwarze getroffen. Witzig, aus einer britischen Perspektive über Wien zu schreiben. Das ist absolut gelungen. Die Story fand ich sehr interessant und tiefgründig, auch wenn ich angesichts der vielen Perspektiven und Personen manchmal kurz den Faden verloren habe. Es ist ein Krimi, bei dem man mitdenken muss bzw. darf und eine gewisse Konzentration nötig ist. Ich fand die beiden Protagonisten sehr sympathisch und möchte unbedingt mehr von den beiden lesen! Teil 1 der Reihe ist bereits bestellt.

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Vita

Frank Tallis ist Schriftsteller und praktizierender klinischer Psychologe. Für seine Romane, vor allem für seine Erfolgsserie um den Psychoanalytiker und Detektiv Max Liebermann, erhielt er zahlreiche Preise, u. a. den “Writers' Award from the Arts Council of Great Britain” und den “New London Writers' Award”. Tallis lebt in London.

Zur AUTORENSEITE

Klaus Berr

Klaus Berr, geb. 1957 in Schongau, Studium der Germanistik und Anglistik in München, einjähriger Aufenthalt in Wales als "Assistant Teacher", ist der Übersetzer von u.a. Lawrence Ferlinghetti, Tony Parsons, William Owen Roberts, Will Self.

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