VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

This is not a love song Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 10,00 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48593-2

Erschienen: 17.07.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Service

  • Biblio

Warum nur hat er sich zu diesem Besuch bei den Eltern überreden lassen? Vincent hat in England Karriere gemacht und führt mit Frau und zwei kleinen Töchtern ein erfülltes Leben. Jetzt zurück in seiner Heimat Frankreich fühlt er sich eingeengt und hat schnell über alle ein Urteil gefällt: Die spießigen Eltern und der ehrgeizlose Bruder nerven ihn, seine Exfreundin Fanny ist ausgerechnet mit Langweiler Olivier zusammen, sein bester Freund Étienne einfach von der Bildfläche verschwunden. Doch dann konfrontiert ihn seine Schwägerin mit einer traurigen Wahrheit und der Frage, was Freundschaft wirklich bedeutet ...

»Jean-Philippe Blondel schreibt kleine, feine Romane, die auf jeden Bombast verzichten und dabei von großer psychologischer Tiefenschärfe sind.«

dpa

Jean-Philippe Blondel (Autor)

Jean-Philippe Blondel wurde 1964 im französischen Troyes geboren, wo er heute auch als Autor und Englischlehrer mit seiner Familie lebt. Sein Roman »6 Uhr 41« wurde in Frankreich umgehend zum Überraschungsbestseller und stand auch hier auf der Spiegel-Bestsellerliste.

»Jean-Philippe Blondel schreibt kleine, feine Romane, die auf jeden Bombast verzichten und dabei von großer psychologischer Tiefenschärfe sind.«

dpa

»Jean-Philippe Blondel hat einen Roman mit Ecken und Kanten geschrieben, der extrem berührend ist.«

Le Monde

»Eine Geschichte über Bruderliebe, über Verbrüderung, über wohlgeratene und scheinbar missratene Söhne, Rettung und Liebe.«

Lesart

Aus dem Französischen von Anne Braun
Originaltitel: This is not a love song
Originalverlag: Laffont

Taschenbuch, Broschur, 224 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48593-2

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 17.07.2017

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Von der Vergangenheit eingeholt

Von: YukBook Datum: 04.11.2017

www.yukbook.me

Vincent, Ich-Erzähler dieses Romans, schwant nichts Gutes, als seine Frau Susan sich eine kleine Auszeit wünscht. Eine Woche ganz für sich, während ihre Eltern auf die Kinder aufpassen. Noch weniger begeistert ihn ihr Vorschlag, in der Zeit seine Familie in Frankreich zu besuchen. Doch allmählich freundet er sich mit der Idee an, zumal es seinem Ego gut tun würde, in seiner Heimat mit seiner Laufbahn zum erfolgreichen Unternehmer und glücklichen Familienvater zu prahlen.

Gleich am Anfang werden die unterschiedlichen Elternpaare von Susan und Vincent vorgestellt, und man ahnt, dass Familie und Herkunft eine zentrale Rolle spielen werden. Im Gegensatz zu den bisherigen Kurzbesuchen wird Vincent diesmal eine ganze Woche Zeit haben, die Diskrepanz zwischen seiner Jugend in der französischen Provinz und dem derzeitigen erfüllten Leben in London zu spüren. Schon damit baut der Autor eine Spannung auf, denn man hat bereits eine leise Vorahnung, dass Vincent nach dieser Woche nicht mehr der Gleiche sein wird.

Ich konnte mich auf vielen Ebenen erstaunlich gut mit der Hauptfigur identifizieren. Mir ist zwar meine Geburtsstadt, die ich mit 19 Jahren verließ, nicht verhasst wie Vincent seine, doch das euphorische Gefühl, in einer anderen Großstadt, wo einen niemand kennt, völlig neu anzufangen, konnte ich gut nachvollziehen. Obwohl der Erzähler keinen Hehl daraus macht, wie arrogant und selbstgefällig er geworden ist und auf den Lebensstil anderer herabsieht, war er mir sympathisch; wahrscheinlich gerade weil er so ehrlich und schonungslos seinen Charakter offenlegt. Durch eingestreute Rückblenden, die schildern, wie er zum Schulversager und Außenseiter wurde und mit seinem besten Freund Étienne kurz vor dem Absturz stand, versteht man langsam, warum er so wurde, wie er heute ist.

Blondels Stärke besteht darin, mit wenigen Worten viel auszusagen, zum Beispiel über die enge und doch ambivalente Freundschaft zwischen Vincent und Étienne. Überraschend war nicht nur die Wende in der Geschichte, sondern auch das Verhalten manch einer Figur, die so viel Größe zeigte, dass sie mir Tränen in die Augen trieb. Dieser feine, elegant geschriebene Roman, der um Themen wie Freundschaft, Familie, Zusammenhalt und Schuldgefühle kreist, hat mich schlichtweg umgehauen.

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors