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Tiefdruckgebiet Wie ich meine Depression in den Griff bekam

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-60323-3

Erschienen: 09.02.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Für die Leser von Heide Fuhljahn (Kalt erwischt) und Sarah Kuttner (Mängelexemplar)

Myrthe führt ein perfektes Leben: Sie ist jung, gut aussehend, liebt ihren Job und führt eine glückliche Beziehung. Dass sie fast täglich an den Tod denkt, tut sie als unbedeutende Marotte ab – bis zu dem Tag, an dem alles über ihr zusammenbricht und sie sich in der geschlossenen Abteilung einer psychiatrischen Klinik wiederfindet. Frei von Pathos und doch bewegend und mit überraschend viel Humor holt Myrthe van der Meer das Thema Depression aus der Tabuzone: Sie beschreibt, wie sie sich allmählich in der Welt der Therapeuten, Pillen und Mitpatienten zurechtfindet, was sie in der Klinik über sich selbst erfährt und wie sie nach fünf Monaten hinter fast immer verschlossenen Türen den Schritt zurück ins Leben wagt ... Ein mitreißendes, ehrliches und aufklärendes Buch zu einer Krankheit, über die noch immer viel zu oft geschwiegen wird.

"Ein absolut bewegendes Buch!"

Psychologie Magazineses

Myrthe van der Meer (Autorin)

Myrthe van der Meer (Pseudonym), geb. 1983, arbeitete als Lektorin in einem niederländischen Verlag. Mit ihrem autobiographischen Bericht über ihren Burnout und ihre Zeit in der geschlossenen Anstalt, wurde sie über Nacht berühmt. Tiefdruckgebiet wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Psyche Media Prize 2013 und dem VIVA 400 Award. Heute lebt Myrthe van der Meer in einer kleinen Stadt im Süden Hollands und schreibt an einem neuen Buch.

"Ein absolut bewegendes Buch!"

Psychologie Magazineses

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Niederländischen von Barbara Heller
Originaltitel: Paaz
Originalverlag: The House of Books

Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-60323-3

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 09.02.2015

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Tabuthema Depression

Von: Justine Wynne Gacy Datum: 11.12.2015

justinewynnegacy.blogspot.de/

Unglaubliches Buch!
Ich habe es verschlungen, musste oft lachen und immer wieder weinen. Großartig!

Beeindruckend und ehrlich

Von: privatkino Datum: 06.05.2015

privatkino.wordpress.com

Inhalt:
Auf den ersten Blick führt Myrthe ein perfektes Leben: Sie ist jung, sieht gut aussieht, liebt ihren Job und ist in einer glücklichen Beziehung. Der Schein trügt, die junge Frau denkt jeden Tag an den Tod, was sie als Marotte abtut – bis zu dem Tag, an dem sie zusammenbricht und in eine psychiatrische Station gebracht wird.
Sie schreibt über den Alltag mit der Depression, über die Mitpatienten und die Medikamente. Ein Einblick in eine Welt voller Tabus.

Meine Meinung:
Über dieses Thema habe ich schon unzählige Bücher gelesen und habe deswegen „Tiefdruckgebiet“ zu allererst nicht wirklich Aufmerksamkeit geschenkt, aber die Neugier war größer, so las ich doch zumindest die Leseprobe und das Gespräch zwischen Myrthe und ihrem Arzt, hat mich zum Lesen gebracht. Ihr Arzt sagt: „Sie sind nicht krank?“ Darauf sagt sie: „Dann kann ich also auch nicht gesund werden?“

Und ich werde es keine Sekunde bereuen, dieses Buch gelesen zu haben. Selten habe ich so einen authentischen Bericht gelesen. Myrthe ist in der Annahme, dass jeder Menschen ständig an den Tod denkt, dass sie da gar nicht so anders ist, erst durch die Ärzte stellt sie fest, dass bei ihr der Denkfehler liegt, aber auch dann, dann kann sie nicht wirklich loslassen, weil es bei ihr eingebrannt ist, einfach schon so zu ihrem Alltag gehört. Man bekommt auch Einsicht in die Medikamente die sie nimmt und hier fand ich gut ausgearbeitet, dass sie eben kein Heilmittel waren, sie haben bei ihr nicht wirklich angeschlagen, egal was sie versuchte. Es ist natürlich tragisch für Myrthe, aber es zeigt Betroffenen, dass sie nicht alleine sind, sollten bei ihnen die Medikamente auch nicht wirken.

Der Alltag in der Klinik ist durchwachsen, Myrthe öffnet sich nicht wirklich, sie spielt ein Schauspiel, gibt immer die taffe und lustige Frau, nur wenn man in ihre Gedanken abtaucht merkt man, da ist der Sarkasmus zwar da, aber mehr als Schutz, um sich nicht einzugestehen, wie schlecht es ihr eigentlich wirklich gibt. Die Mitpatienten, nun ja, manche machen Angst, zu einigen entsteht allerdings auch eine Freundschaft und man erfährt von ihren Geschichten, nicht detailliert, aber durch kurz umrissen.

Die Geschichte ist nicht aus, wenn man das Buch zuklappt, es ist so, Myrthe ist nach dem Klinikaufenthalt nicht geheilt, auch hatte ich das Gefühl, ihr ging es nur minimal besser, weshalb es interessant wäre, wie es ihr jetzt, in der „wirklichen Welt“ geht. Gerne könnte noch ein Buch mit dem Titel Hochdruckgebiet folgend, ich würde es mit Freude lesen, weil man einfach wissen will, wie es in ihrem Leben weitergeht, was sich geändert hat, nach der Klinik, dem Buch und der Welt, in der sie jetzt lebt.

Fazit:
Ein Buch das zeigt, dass eine Depression nicht nach einem Krankenhausaufenthalt und Medikamenten überwunden ist, sonders sich zieht wie Kaugummi. Für mich absolut lesens- und empfehlenswert!

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