Todesfrist

Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez 1
Thriller

Taschenbuch
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Ein Serienmörder treibt sein Unwesen – und ein altes Kinderbuch dient ihm als grausame Inspiration.

»Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie.« Mit dieser Botschaft beginnt das perverse Spiel eines Serienmörders. Er lässt seine Opfer verhungern, ertränkt sie in Tinte oder umhüllt sie bei lebendigem Leib mit Beton. Verzweifelt sucht die Münchner Kommissarin Sabine Nemez nach einer Erklärung, einem Motiv. Erst als sie einen niederländischen Kollegen hinzuzieht, entdecken sie zumindest ein Muster: Ein altes Kinderbuch dient dem Täter als grausame Inspiration – und das birgt noch viele Ideen ...

„Mit ‚Todesfrist‘ hat Andreas Gruber einen Thriller geschrieben, der mit interessanten Charakteren, einer düsteren Atmosphäre und einem spannenden Handlungsverlauf zu fesseln weiß."


Originaltitel: Todesfrist
Originalverlag: Club Bertelsmann
Taschenbuch, Klappenbroschur, 432 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-47866-8
Erschienen am  18. März 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez

Leserstimmen

Ein Serienmörder treibt sein Unwesen und ein alter Kinderbuchklassiker dient ihm als grausame Vorlage.

Von: Birgit Pirker

11.09.2019

Andreas Gruber ist in meinen Augen einer der besten Autoren im deutschsprachigen Raum. Mit seinen Thrillern aus der „Todes-Reihe“ und den darin agierenden BKA-Ermittlern Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez konnte der Österreicher mein Herz im Sturm erobern. Ein Serienmörder treibt sein Unwesen und ein alter Kinderbuchklassiker dient ihm als grausame Vorlage. Er entführt sein Opfer und gibt dessen Angehörigen die Möglichkeit zu erraten, wen er aus dessen Umfeld bei sich hat. Um das Rätsel zu lösen haben sie 48 Stunden Zeit … Hinter diesem Spiel verfolgt der Mörder natürlich einen perfiden, aber auch genialen Plan! „Todesfrist“ ist spannend, bildgewaltig und mitreißend erzählt, mit actionreichen Wendungen, die mich selbst nicht nur einmal verwirrt zurückgelassen haben. Die Geschichte wird mit viel Geschick für Details und kreativen Szenen erzählt und der Autor zeigt großes Wissen was die Psychologie des Menschen betrifft. Natürlich kannte auch ich das Kinderbuch aus meiner Jugend und konnte mich sogar noch an den knallig gelben Einband erinnern, aber die entsprechenden Verbindungen zu den Morden hätte ich im Leben nicht ziehen können! Ich muss auch ehrlich gestehen, dass mich die Grausamkeit der Kinderreime doch etwas schockiert hat! Das hat mir meine Mama als Kind vorgelesen? Öhaaa! Wir verfolgen Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez bei ihrer Arbeit. Zwei Ermittler, die nicht unterschiedlicher sein können und doch sooooo gut zusammen agieren! Sabine Nemez arbeitet bei der Münchner Polizei und wird aus privaten Gründen in den Fall hineingezogen. Aufgrund der besonderen Schwere wird das BKA Wiesbaden verständigt und der Niederländer Maarten S. Sneijder übernimmt die Ermittlungen. In dem Sektor der Fallanalytik und der forensischen Psychologie kann ihm so schnell keiner das Wasser reichen, dennoch ist er einer der schrägsten Köpfe in der Geschichte der Kriminalliteratur. Er kifft wo er geht und steht, versucht seine Cluster-Kopfschmerzen mit Hilfe von Selbst-Akupunktur zu bekämpfen und sein Verhalten den Kollegen und Zeugen gegenüber ist in der Regel grobschlächtig und verletzend. Seine Verbalattacken strotzen vor Zynismus und er hat so und so in Allem recht! Ein echter Kotzbrocken eben! Ich liebe Maarten S. Sneijder! Natürlich muss ich nicht dezidiert hinzufügen, dass hinter der harten Fassade ein hochsensibler und liebevoller Charakter steckt, das ist sonnenklar! Was auch Sabine Nemez sehr schnell zu spüren bekommt! Zusammen sind die Beiden in meinen Augen ein unschlagbares Team! Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt und man bekommt als Leser nicht nur einen guten Eindruck auf den Stand der Ermittlungen, sondern auch vom Treiben des Mörders. Die wechselnden Tatorte werden wunderbar bildlich dargestellt und auch die Morde an sich bekommen ihre Aufmerksamkeit. Andreas Gruber ist ein Meister darin, den Leser zu schockieren, zu verwirren und einen am Ende völlig fertig sitzen zu lassen! Ein absolut gelungener Start der Reihe!

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48 Stunden!

Von: ulrike rabe

25.07.2019

Sabine Nemez ist eine junge Polizeibeamtin beim Kriminaldauerdienst München. Ihr größter Wunsch ist es, einmal Profiler beim BKA Wiesbaden zu sein. Dass die Entführung und Ermordung ihrer eigenen Mutter sie diesem Ziel näher bringen soll, hat sie sich natürlich nicht gewünscht. Gemeinsam mit dem exzentrischen Maarten S. Sneijder, forensischer Psychologie beim BKA, macht sie sich an die Verfolgung eines grausamen Serienmörders, die sie bis nach Wien führt. „Wenn Sie innerhalb von 48 Stunden herausfinden, warum ich diese Frau entführt habe, bleibt sie am Leben. Falls nicht – stirbt sie.“ Todesfrist ist der erste Band einer Reihe um Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder. Der niederösterreichische Autor Andreas Gruber versteht sein Handwerk. Handlungsstränge an unterschiedlichen Orten, zwei gegensätzliche Ermittler. Die Story ist grausam genug, um als richtig spannender Thriller zu gelten, bleibt aber dennoch immer logisch nachvollziehbar. Mit Maarten S. Sneijder hat Gruber einen Kultcharakter geschaffen. Nun, wie erklärt man Sneijder in drei Sätzen? Sneijder ist überaus intelligent. Er ist ein Misanthrop. Es umgibt ihn ein Nimbus des Geheimnisvollen. Mit Sabine Nemez wird Sneijder eine kongeniale Partnerin gegenübergestellt. Intelligent ist sie auch. Was Sneijder an Einfühlungsvermögen fehlt, macht Sabine auf ihre besonnene und empathische Art wett. Sie lässt sich von Sneijders chauvinistischer Art nicht beeindrucken und weiß durchaus sich durchzusetzen. Dieses Potential erkennt Sneijder, hier lässt der von Cluster-Kopfschmerzen geplagte und Dope rauchende Exzentriker auch hin und wieder normale menschliche Züge erkennen. Es ist vor allem das Zusammenspiel dieser beiden Hauptakteure, das mir bei diesem Thriller den größten Spaß gemacht hat.

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Vita

Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Mit seinen bereits mehrfach preisgekrönten Romanen steht er regelmäßig auf der Bestsellerliste.

www.agruber.com und auf Facebook: www.facebook.com/Gruberthriller

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

„Eine tiefgründige und durchdachte Story.“

literatopia.de (27. April 2013)

„Ein Muss für Thriller-Fans und einmal mehr der Beweis, dass auch deutschsprachige Autoren die Nerven gehörig strapazieren können.“

Hitradio rt1 (13. Mai 2013)