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Todesmarsch Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-43691-6

Erschienen: 09.09.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wettrennen in den Tod

Einhundert 17-jährige Amerikaner brechen jedes Jahr am 1. Mai zum Todesmarsch auf. Für neunundneunzig von ihnen gilt das wörtlich – sie werden ihn nicht überleben. Der Sieger dagegen bekommt alles, was er sich wünscht ...

Zum Werkverzeichnis der im Heyne Verlag von Stephen King erschienenen Titel

Weitere Infos zu Stephen King und seinen Büchern

WERKVERZEICHNIS DER IM HEYNE VERLAG ERSCHIENENEN TITEL

Bill-Hodges-Serie

Mr. Mercedes/Ex-Detective Bill Hodges

Übersicht zu den Romanen von Stephen King

Der Dunkle Turm

Kurzromane und Erzählungen

Story Selection

Der dunkle Turm – Graphic Novel

  • 1. Der Dunkle Turm (The Gunslinger Born)
  • 2. Der lange Heimweg (The Long Road Home)
  • 3. Verrat (Treachery)
  • 4. Der Untergang Gileads (The Fall of Gilead)
  • 5. Die Schlacht am Jericho Hill (Battle of Jericho Hill)

Sekundärliteratur zu "Der dunkle Turm"

Unter dem Pseudonym Richard Bachman sind erschienen:

Gemeinsam mit Peter Straub:

Sachbücher

E-Book exklusiv

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Stephen King (Autor)

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag, zuletzt der Spiegel-Bestseller Mind Control.

www.stephenking.com

Aus dem Amerikanischen von Nora Jensen
Originaltitel: The Long Walk

Taschenbuch, Broschur, 400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-43691-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 09.09.2013

  • Leserstimmen

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Mein erster King - und ich liebe es!

Von: Lenny Datum: 03.10.2017

listen-to-lenny.blogspot.de/

Stephen King kennt jeder. Auch Menschen, die eigentlich gar nicht lesen oder nur selten, haben den Namen schon einmal gehört und ganz oft auch mindestens eins seiner Werke mal durchlebt. Tja, und dann gibt es da mich, der für einen Durchschnittsmenschen richtig viel liest (ich meine, der Deutsche liest im Durchschnitt zehn Bücher im Jahr - damit befinde ich mich wahrscheinlich schon im Jahr 2136 oder so :D) und dennoch bis vor einigen Tagen noch kein einziges Stephen King-Buch gelesen hat. Warum auch immer. Aber irgendwie hatte ich nie großes Interesse daran bzw. wusste bei der Fülle nicht, mit welchem Buch ich anfangen sollte. Die liebe Mella von Book-Angel hat mir dann den "Todesmarsch" empfohlen, den sie selbst total geliebt hat. Und so stellte ich mich auf eine düstere Geschichte ein, vom wohl berühmtesten Autoren der Welt - und erhielt alles und noch viel mehr.

Die Regeln sind einfach: Ein Lauf. 100 Jugendliche. Ein Gewinner. Das war's. Wer am längsten durchhält kriegt all seine Wünsche erfüllt, alle anderen müssen sterben. Grausam? Vielleicht. Mutig? Auf alle Fälle. Emotional? Sowas von! Denn natürlich entstehen Freundschaften, Gruppen bilden sich und Erfahrungen werden gemeinsam gemacht - und das, obwohl jeder von ihnen weiß, dass es für sie gemeinsam nie eine Zukunft geben wird. Wenn der Tod schlussendlich umarmt, statt gefürchtet wird, dann weiß man, dass der Preis hoch ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit, sich selbst und der eigenen Psyche beginnt - und hat ungeahnte Folgen.

Schon der Klappentext sorgt für Gänsehaut bei mir, weshalb ich wirklich gespannt war, wie und ob ich den Roman überhaupt durchhalte. Doch überraschenderweise war es gar nicht so eklig oder blutig wie zunächst angenommen. Denn Stephen King beschreibt nicht das blutige Szenario, welches man sich vorstellt (okay, doch, an einigen Stellen, aber wirklich nicht an vielen), sondern zeigt, dass die körperlichen Anstrengungen bald überwunden sind und dann nur noch eine Sache im Vordergrund steht: Die eigene Psyche. In "Todesmarsch" werden zwar beide Aspekte, also sowohl physisches als auch psychisches Leiden, thematisiert, allerdings wird schnell klar, dass es nicht darum geht, einfach blutig festzuhalten, was mit den Teilnehmern passiert, sondern vielmehr darzustellen, wie sich ihre Persönlichkeit und ihre Gedanken verändern während sie im wahrsten Sinne des Wortes um ihr Leben laufen. Dabei wirkt der Marsch so echt, so real und so gefährlich als würde ich ihn selbst im Fernsehen live mitverfolgen - diese glaubwürdige Skizzierung der Handlung führte dazu, dass ich den Roman nicht aus den Händen legen konnte. Anfänglich erinnerte mich die Idee etwas an die Hunger Games (ja, ich weiß, die kamen später, aber nicht in meiner Lesehistorie), wobei ich sagen muss, dass im "Todesmarsch" eben mehr die Charaktere und ihre Entwicklung im Vordergrund stehen als die eigentlichen Spiele, was es mehr zu einem psychologischen als körperlichen Experiment macht.

Hinzu kommen Figuren, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die genau deshalb für Spannung sorgen. Allen voran der Hauptprotagonist Ray, der nahbar, aber auch etwas geheimnisvoll wirkt, denn so richtig verstehen, warum er an dem Marsch teilnimmt, möchte man als Leser nicht. Erst mit der Zeit lernen wir ihn deshalb mehr und mehr kennen und blicken schließlich in die tiefsten Abgründe seiner Persönlichkeit. Dadurch wird die Figur multidimensional und ist vielleicht nicht der perfekte Protagonist, allerdings sicherlich einer, der zumindest als eigenständige Person wirkt und nicht vom Autoren verschönigt wird, nur damit man ihn sympathisch findet. Zur Dynamik kommt es dann erst, wenn die anderen Teilnehmer in den Vordergrund rücken und ihre eigenen inneren Kämpfe durchblicken lassen - oder der Leser erst später Dinge erfährt, die die gesamten Spiele in ein neues Licht rücken. Spannend und unvorhersehbar bis auf die letzte Seite!

Schön war hier auch, dass nichts schwarz-weiß dargestellt wurde. Der Autor hätte es sich leicht machen und sich auf die körperlichen Strapazen konzentrieren können, ohne dabei zu hinterfragen, was die Figuren dabei wohl denken und was von ihrer Persönlichkeit übrig bleibt. Dies hat er aber nicht getan und zeigt sehr komplexe Figuren, die jeweils anders mit der Situation umgehen: Einige von ihnen ziehen sich komplett zurück, andere denken viel über ihre Vergangenheit, den Tod und die Gesellschaft nach, während wiederum andere physische Krankheiten erleiden, mit denen sie zu kämpfen haben und die nicht weniger bedeutend sind. Besonders gelungen fand ich hier den Schreibstil, den ich als relativ emotionslos beschreiben würde, dies aber gar nicht negativ meine. Stephen King hat eine sehr reduzierte Schriebweise, wie ich finde und das ist auch wirklich in Ordnung, denn allein durch die Handlung und die großartige Beschreibung der Figuren und deren Haltungen kommen Emotionen beim Leser an, dafür muss man gar nicht emotional werden.

Mein Fazit:
Was soll ich sagen? Mich hat mein erster King wirklich mega gut unterhalten, dabei aber auch eindrucksvoll gezeigt, dass Stephen King nicht nur auf Blut aus ist, sondern durchaus auch wichtige Themen ansprechen möchte, die er sehr genau und intensiv in seinen Geschichten behandelt. Das führt zum Nachdenken und Reflektieren, was man beim ersten Kontakt mit der Story gar nicht erwartet hätte. Nicht umsonst steht da nicht Horror oder Thriller, sondern Roman. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil und so :D Deshalb gibt es von mir für meinen ersten King auch die volle Punktzahl und eine Empfehlung für all jene, dem Großmeister der Buchwelt eine Chance zu geben, falls ihr es noch nicht getan habt. Sonst können Kenner mir gerne mal schreiben, welchen King sie mir als nächstes empfehlen würden (:

Ein Meisterwerk!

Von: Mella Datum: 04.09.2016

book-angel.blogspot.de/

Klappentext/Inhalt:
Wettrennen in den Tod
Einhundert 17-jährige Amerikaner brechen jedes Jahr am 1. Mai zum Todesmarsch auf. Für neunundneunzig von ihnen gilt das wörtlich – sie werden ihn nicht überleben. Der Sieger dagegen bekommt alles, was er sich wünscht ...

Meine Meinung:

Nachdem ich Menschenjagd gelesen habe, musste ich zu diesem Buch greifen. Ich habe dazu so viele positive Meinungen gehört und hatte so meine Erwartungen und diese wurden mehr als erfüllt.

Jedes Jahr brechen am 01. Mai 100 Jugendliche zum Todesmarsch auf. Derjenige der am Ende den Todesmarsch gewinnt beziehungsweise überlebt wird für immer ausgesorgt haben und braucht sich um nichts mehr Sorgen machen.

Unter den 100 Jugendlichen befindet sich auch Garraty. Er hat sich dafür beworben und wurde angenommen. Als der große Tag dann kommt, kann er es eigentlich nicht fassen, dass er wirklich daran teilnimmt. Bei dem Marsch müssen die Geher immer eine Mindestgeschwindigkeit laufen, ansonsten erhalten sie eine Verwarnung. Diese kann man aber wieder abarbeiten. Garraty schließt sich gleich zu Anfang einer Gruppe Jungen an.

Während des Marsches erfahren wir zum einen das Leben von Garraty aber auch zum anderen welche Ängste, Sorgen, Wünsche usw. er hat. Außerdem erfahren wir auch die Geschichten der Anderen Geher und deren Eigenschaften. Nach und nach wachsen wir Garraty wie auch die anderen Geher echt ans Herz und du willst unter keinen Umständen, dass sie verlieren aber es kann nunmal nur einen Gewinner geben.

Stephen King konnte mich mit diesem Buch absolut überzeugen und mitreißen. Es ist ein Buch, dass auf eine Seite total bestialisch und grausam ist aber auf der anderen Seite einen auch absolut zum Nachdenken bringt. Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, hat ich irgendwie so einen kleinen Verlust erlitten, da ich die Geher so in mein Herz geschlossen hatte. Das Ende lässt meiner Meinung nach ein paar Fragen offen aber ich denke man soll hierbei einfach seine eigene Interpretation des Endes sich vorstellen.

Fazit:

Ich kann gar nicht zum Ausdruck bringen wie mich dieses Buch so absolut begeistern konnte. Es ist grausam und geht einem total unter die Haut aber es regt einen auch absolut zum Nachdenken an. Außerdem habe ich Garraty und die anderen Geher so in mein Herz geschlossen, dass mir nach Beendung dieses Buches am nächsten Tag absolut gefehlt hat in diese Geschichte abzutauchen.

Bewertung:

Cover: 5/5
Klappentext: 5/5
Inhalt: 5/5
Schreibstil: 5/5
Gesamtpaket: 5/5

5 von 5 Sterne

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