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Tote Lehrer gehen nicht shoppen

Ab 12 Jahren

Kundenrezensionen (2)

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€ 9,30 [A] | CHF 12,50*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-40287-0

Erschienen: 08.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Geheimnisvoll, gruselig, grandios!

Tyler Lawless hat eine ungewöhnliche Gabe: Sie kann Tote sehen. Das Problem ist, dass niemand ihr glaubt – alle gehen davon aus, dass sie sich nur interessant machen will und alles erfindet. Als Tyler schließlich deswegen von der Schule fliegt, nimmt sie sich fest vor, an ihrer neuen Schule niemandem etwas von ihrem unheimlichen Talent zu verraten. Doch dann macht der seltsam schweigsame Junge aus der letzten Reihe ihr klar, dass er ihre Unterstützung braucht – und Tyler beschließt, ihm zu helfen. Aber wird man ihr diesmal glauben?

"Für mich eine absolut gelungene Geistergeschichte."

privatkino.org (29.10.2015)

Catherine MacPhail (Autorin)

Cathy MacPhail ist in Schottland aufgewachsen und lebt bis heute in ihrem Geburtsort Greenock. Sie schrieb Kurzgeschichten für Zeitschriften, Radiobeiträge und zwei Liebesromane, bis sie entdeckte, dass ihr das Schreiben für Jugendliche liegt. Ihr erstes Jugendbuch gewann den »Kathleen Fidler Award for a first novel«, und auch die folgenden wurden mehrfach ausgezeichnet. Sie versteht es meisterhaft, aktuelle, ernsthafte Themen literarisch zu verarbeiten, und wird als die schottische Jacqueline Wilson bezeichnet.

"Für mich eine absolut gelungene Geistergeschichte."

privatkino.org (29.10.2015)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Ivana Marinovic
Originaltitel: Out of the Depths
Originalverlag: Bloomsbury

Taschenbuch, Broschur, 224 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

ISBN: 978-3-570-40287-0

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj

Erschienen: 08.09.2015

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Spannende Gruselgeschichte

Von: privatkino Datum: 29.10.2015

privatkino.wordpress.com

Meine Meinung:
Dem Cover nach zu urteilen, habe ich mir eine lustige Gruselgeschichte erwartet, ganz konnte es meine Erwartung nicht halten, aber das Buch hat mir ein paar schöne Stunden beschert.
Großes Manko bleibt, dass der Witz in der Geschichte ein wenig auf der Strecke bleibt, eben dieser, der einen eigentlich bei diesem Cover versprochen wird.

Die Geschichte ist relativ einfach gehalten, ist in einen lockeren Schreibstil gekleidet und bietet doch eine unterschwellige Spannung, die einen beinahe dazu drängt, immer wieder weiterzulesen.
Tyler startet einen Neuanfang, wechselt die Schule und findet sich dem geheimnisvollen Jungen Ben gegenüber, der etwas magisches an sich hat, doch neben ihn sind es besonders die Steinfiguren, die ihr Angst einflössen, scheinen sie sich doch zu bewegen. Einfach gehalten, aber unter allem liegt eine Krimigeschichte, die mich zum miträseln animiert hat und ehrlich, auch wenn es eher für jüngere Leser ist, ließ sich für mich das Ende nicht wirklich erahnen. Man hat Vermutungen, sicherlich, aber erst am Schluss hat sich mir ein vollkommenes Bilder eröffnet.

Tyler ist ein sympathischer Charakter, wenn auch ein wenig naiv, fühlte ich mich trotzdem ihr verbunden, konnte ihre Angst verstehen, aber auch die Neugier, die sie angetrieben hat, das Geheimnis ihrer neuen Schule zu lüften. Auch ihre Schulkameraden fanden Platz im Buch, haben eine bunte Mischung ergeben, wo man manche mehr, einige weniger mochte.

Schade fand ich an der Geschichte eigentlich nur, dass es eine Nebenhandlung gab, etwas was nur angerissen wurde, von dem ich aber dachte, es würde noch so ein richtiges Feuerwerk werden, leider war es aber so, dass die Autorin diese Nebengeschichte gegen Ende hin einfach fallen gelassen hat, als wäre es unwichtig und sogar ein bisschen langweilig. Meiner Meinung nach hat man da wertvolles Potenzial verschenkt, was das Buch durchaus um ein paar Seiten dicker gemacht hätte. So bleibt man gegen Ende doch ein wenig gefrustet zurück.

Fazit:
Für mich eine absolut gelungene Geistergeschichte, wenn ich auch ein bisschen den Humor vermisste, den das Cover eigentlich verspricht.

Eine netter Geistergeschichte, die aber wohl nur sehr junge Leser begeistern wird!

Von: In-Buechern-leben Datum: 17.09.2015

in-buechern-leben.blogspot.de/

Schreibstil

Wie es sich für einen Jugendroman gehört, ist der Schreibstil sehr einfach, fast schon kindlich naiv gehalten. Ich kam gut in die Geschichte rein, aber ich muss sagen, dass ich allein von der Stoy her viel mehr erwartet habe. Klar, das Buch ist für Jugendliche, aber ich fand es doch sehr kindlich. Ich habe mich teilweise in meine Grundschulzeit zurückversetzt gefühlt, als ich meine allerersten Bücher gelesen habe. Damals war ich von den „Gänsehaut“-Büchern von R.L Stine besessen und ich denke allein vom Schreibstil kann man die Bücher vergleichen.

Was ich bei den „Gänsehaut“-Büchern als Kind mochte, war die unterschwellige Spannung, der leichte Gruselfaktor und die teilweise witzigen Charaktere, mit denen sich wohl jedes Kind in dem Alter identifizieren kann. Bei „Tote Lehrer gehen nicht shoppen“ von Catherine MacPhail hat es mir einfach an Spannung gefehlt. Die Dialoge waren, selbst wenn ich eher von einer jüngeren Zielgruppe ausgehe, oft recht hölzern und es fiel mir an manchen Stellen schwer, der Geschichte zu folgen. Im Grunde ist das Buch sehr vorhersehbar und deswegen war sie für mich, als älterer Leser, ein wenig eintönig.

Charaktere

Tyler ist ein junges Mädchen, das gerne Geschichten erfindet und davon träumt, Schriftstellerin zu werden. Ich empfand sie beim Lesen als recht naiv, denn sie hat ein sehr schnelles Mundwerk und denkt nicht nach, wenn sie etwas von sich gibt. Auf ihrer alten Schule hat sie den Ruf weg, sich Geschichten auszudenken, weswegen sie zu Beginn des Buches auf eine neue Schule wechselt.

Allein diese Ausgangssituation fand ich ein wenig seltsam. Warum sollte ein Mädchen in dem Alter von der Schule abgemahnt werden, weil sie sich „Geschichten“ ausdenkt? Irgendwie bekam ich beim Lesen das Gefühl, dass Tyler hier viel zu hart dafür bestraft wurde und mir als Leser wurde vermittelt, dass Kreativität etwas schlechtes ist.

Etwas schade fand ich, dass Ben, der tote Junge, nur ganz kurz in Erscheinung tritt. Im Grunde geht es nur um die Gruselgeschichte über ihn, die in der Schule die Runde machen und Tylers Versuche, die Wahrheit über seinen Mord rauszufinden!

Meine Meinung

Zugegebenermaßen bin ich von einer ganz anderen Geschichte ausgegangen. Anhand des Covers und der Beschreibung habe ich erwartet, dass Tyler und der tote Junge Ben wirklich miteinander agieren und kommunizieren und dass dieses Buch auch ein wenig Witz für junge Leser enthält, aber leider ist dies nicht der Fall. Das Buch ist sehr einfach gehalten, im Grunde eine typische Gruselgeschichte für Kinder, die sich gut vor dem Einschlafen erzählen lässt, aber wohl schnell wieder in Vergessenheit gerät.

Tyler empfand ich beim Lesen auch als recht anstrengend. Sie ist zwar sehr kreativ, aber für meinen Geschmack war sie zu naiv. Klar, das Buch ist ein einfacher Roman für sehr junge Leser und ich versuche dies bei der Beurteilung zu berücksichtigen, aber dennoch hat mir irgendwie das gewisse Etwas gefehlt. Wenn ich an die Bücher denke, die ich mit elf oder zwölf Jahren gelesen habe, passt dieses irgendwie nicht ganz so gut dazu. Wahrscheinlich hätte ich es in dem Alter auch einfach beiseite gelegt!

Das Cover und der Titel passen meiner Meinung nach weniger zu dem Inhalt des Buches! „Tote Lehrer gehen nicht shoppen“ hört sich für mich ein wenig frech und lustig an, aber solche Momente sucht man im Buch vergebens. Es ist mehr eine „Geistergeschichte“ die dem typischen Schema folgt. Da war ein Mord und der Geist von dem Opfer irrt hier noch umher. Das Ende fand ich dann auch eher seltsam, als wirklich „logisch“ (ein komisches Wort, wenn ich über eine Geschichte über Geister schreibe!). Ich hoffe, die eher jüngeren Leser werden dadurch nicht verwirrt werde!

Vom Schreibstil ließ sich das Buch auf jeden Fall gut lesen. Mit rund 224 Seiten ist es auch für Lesemuffel absolut machbar und deswegen empfehle ich dieses Buch gerne jüngeren Lesern, die eine nette Geschichte über Geister lesen wollen!

Fazit

Empfehlenswert für ganz junge Leser, die auf Geistergeschichten stehen. Für Jugendliche und junge Erwachsene wird das Buch wohl zu vorhersehbar sein!

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