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Tote Mädchen lügen nicht Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-47656-5

Erschienen:  20.02.2012
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Es brauchte nicht viel, um die Schülerin Hannah in den Selbstmord zu treiben. Es braucht unendlich viel, um mit ihrem Tod leben zu können

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ...

Jay Asher (Autor)

Jay Asher ist der Autor des weltweiten Millionenbestsellers »Tote Mädchen lügen nicht«, der in 37 Länder verkauft, u.a. für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde und wochenlang die Spiegelbestsellerliste besetzte. Der Roman wird als 13-teilige Serie auf Netflix ausgestrahlt. Sein zweiter Jugendroman, »Wir beide, irgendwann«, entstand in der Zusammenarbeit mit der Co-Autorin Carolyn Mackler. Jay Asher lebt in Kalifornien, wo auch sein neuester Roman »Dein Leuchten« spielt.

www.jayasher.blogspot.com


Knut Krüger (Übersetzer)

Knut Krüger, geboren 1966, arbeitete nach seinem Germanistik-Studium im Buchhandel und Verlagswesen. Er ist heute freier Autor, Lektor und Übersetzer für englische und skandinavische Literatur. Lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in München.

18.05.2018 | Kino

Tote Mädchen lügen nicht – Staffel 2 jetzt auf Netflix

Internationaler Serienstart
der 2. Staffel

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Aus dem Amerikanischen von Knut Krüger
Originaltitel: 13 Reasons Why
Originalverlag: Penguin US

Taschenbuch, Klappenbroschur, 288 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-47656-5

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  20.02.2012

  • Leserstimmen

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Dieses Buch ist unglaublich wichtig!

Von: Madita Datum: 24.07.2018

https://lucciola-test.blogspot.com

Clay ahnt nichts Böses, als er von der Schule heimkommt und ein Päckchen vorfindet, in dem dreizehn Kassetten lagern. Wer nutzt überhaupt noch dieses alte Medium? Und warum bekommt er sie? Doch als er die erste Kassette einlegt und Hannah Bakers Stimme hört, stockt ihm der Atem. Denn Hannah ist tot. Selbstmord. Und keiner weiß so wirklich warum. Doch das soll sich jetzt ändern, denn auf diesen Kassetten ist Hannahs Geschichte zu hören. Die Gründe für ihren Tod. Und die Personen, die damit zu tun hatten...

Das Buch steht bereits seit Jahren in meinem Regal und ich hatte irgendwie nie Lust, es zu lesen. Bis vor wenigen Tagen die Netflix-Serie online ging und ich die erste Folge anschaute - und sofort wusste: Die Serie ist der Hammer! Aber vorher wollte ich dann doch das Buch lesen. Also hab die Serie wieder abgebrochen und angefangen zu lesen - und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Dieses Buch vereint Themen, die bereits seit Jahren von extremer Wichtigkeit sind: Mobbing, Selbstmord und psychische Probleme.

Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Clay geschrieben, unterbrochen von Hannahs Nachrichten auf Kassette, die durch die kursive Schrift hervorgehoben werden. Dadurch erfährt man nicht nur Hannahs Geschichte, sondern auch Clays Gedanken und Gefühle dazu. Das führt dazu, dass die Story und die dazugehörigen Personen mehr Tiefe erhalten und der Spannungsbogen nie nachlässt. Jay Ashers Schreibweise ist einfach und doch fesselnd, er erzählt schonungslos, wie Selbstmord der letzte Ausweg für Hannah wurde. Das Buch rüttelt auf, es schockiert und regt zum Nachdenken an und es warnt uns, die gleichen Fehler zu machen.

Viele bemängeln an dem Buch, dass Hannahs Gründe "lächerlich" und "überzogen" seien, bloße "Lappalien". Und aus der Sicht eines Erwachsenen mag es vielleicht auf den ersten Blick so aussehen, da wir ja mit sooo viel schlimmeren Erfahrungen kämpfen müssen (Achtung Ironie!), aber ich glaube, diese Menschen haben vergessen, wie es war, ein Jugendlicher zu sein. Mitten in der Pubertät. Eine Zeit, in der man mit sich selbst nicht zufrieden ist, in der einem alles zu viel wird und in der sich doch so viel verändert. Für Jugendliche spielt es eben eine große Rolle, wie man von den Mitschülern wahrgenommen wird. Was sie über einen sagen. Ob die Freunde einen ausnutzen, oder nicht. Und kein Teenagermädchen findet es toll, erste sexuelle Erfahrungen mit Begrabschen und üblen Gerüchten zu machen! Ich wurde selbst in der Schule gemobbt und meinen sogenannten Freunde haben meine Gutmütigkeit oft genug für ihre Zwecke ausgenutzt, was mir teilweise noch bis heute nachhängt und mich beschäftigt. Und auch ich hatte in meinem Leben schon öfter den Wunsch, mich umzubringen. Ich habe es nicht getan, aber das sollte mich nicht dazu veranlassen, darüber zu urteilen, dass andere sich aus "geringeren" Gründen umgebracht haben. Denn das Ergebnis ist das selbe. Sie sind tot. Und daran gibt es nichts zu Beschönigen und auch nichts ins Lächerliche zu ziehen. Für die Protagonistin in diesem Buch waren diese Gründe eben Grund genug, sich umzubringen. Für jeden von uns ist die "Hemmschwelle" eine andere, aber wir dürfen niemals darüber urteilen, was der andere als schlimm ansieht! Keiner von uns weiß, was unser Gegenüber durchmachen muss und so kann jede - aus mancher Sicht vielleicht lächerliche - Bemerkung, ungeahnte Auswirkungen haben. Und genau das versucht das Buch zu vermitteln. Ich fand das Buch durchweg lesenswert und bin froh, es endlich in die Hand genommen zu haben. Muss muss es eben hinbekommen, sich in die Sichtweise von Jugendlichen einzufühlen. Ich kann mir das Buch auch super als Klassenlektüre vorstellen, wenn man es gemeinsam bespricht und Diskussionen über Selbstmord und Mobbing anregt.

Fazit

Ein tolles Buch, welches über Mobbing und Selbstmord schreibt, sofern man noch die Empathie hat, sich in Jugendliche einzufühlen. Sicherlich auch eine tolle Klassenlektüre in der Schule für Jugendliche! Lest es einfach selbst und bildet euch eure eigene Meinung. Und wenn es euch gefallen hat, dann schaut die Netflix-Serie, die ist wirklich toll gemacht!

Mein Fazit zu "Tote Mädchen lügen nicht"

Von: Calipa Datum: 23.07.2018

www.calipa.de

Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag durch gehabt. Leider. Ich hätte mir mehr Details erhofft, auch wenn es auf der anderen Seite schon sehr, sehr detailiert und so verdammt schmerzhaft war. Ich wurde während des lesens selbst Schüler auf dieser Highschool. Die leise immer im Buch lesende in der letzten Reihe. Mobbing ist so ein verdammt wichtiges Thema. Die Menschen müssen begreifen das sie nicht nur für sich selbst, sondern auch ein Stückweit für ihren Nächsten verantwortlich sind. Worte können manchmal mehr verletzen als Taten. Noch mehr, wenn beides zusammen kommt. Tatsächlich um es auch mit den Worten meiner Schwester zu erwähnen (Danke meine Süße), finde ich das „Tote Mädchen lügen nicht“ Pflichtlektüre an jeder Oberschule sein sollte. Warum erst aber der Oberschule? Weil ich finde das in dem Buch zumindest, Dinge angesprochen werden, die ein dritt klässler vielleicht noch nicht all zu sehr nachvollziehen kann (dürfte).


Von mir bekommt "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher

4.7/5 Sternen!

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