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Tote Mädchen lügen nicht Roman

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-47656-5

Erschienen:  20.02.2012
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Es brauchte nicht viel, um die Schülerin Hannah in den Selbstmord zu treiben. Es braucht unendlich viel, um mit ihrem Tod leben zu können

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ...

Jay Asher (Autor)

Jay Asher ist der Autor des weltweiten Millionenbestsellers »Tote Mädchen lügen nicht«, der in 37 Länder verkauft, u.a. für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde und wochenlang die Spiegelbestsellerliste besetzte. Der Roman wird als 13-teilige Serie auf Netflix ausgestrahlt. Sein zweiter Jugendroman, »Wir beide, irgendwann«, entstand in der Zusammenarbeit mit der Co-Autorin Carolyn Mackler. Jay Asher lebt in Kalifornien, wo auch sein neuester Roman »Dein Leuchten« spielt.

www.jayasher.blogspot.com


Knut Krüger (Übersetzer)

Knut Krüger, geboren 1966, arbeitete nach seinem Germanistik-Studium im Buchhandel und Verlagswesen. Er ist heute freier Autor, Lektor und Übersetzer für englische und skandinavische Literatur. Lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in München.

Aus dem Amerikanischen von Knut Krüger
Originaltitel: 13 Reasons Why
Originalverlag: Penguin US

Taschenbuch, Klappenbroschur, 288 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-47656-5

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  20.02.2012

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Rezension: Tote Mädchen lügen nicht

Von: JULIA Datum: 19.12.2017

zeilentraeumerin.blogspot.com

ALLGEMEINES:
Titel: Tote Mädchen lügen nicht
Autor: Jay Asher
Seitenanzahl: 288
Verlag: Cbt
Preis: 8,99 EUR

KLAPPENTEXT:
Man kann die Zukunft nicht stoppen, man kann die Zeit nicht zurückspulen - doch wer auf play drückt, erfährt die Wahrheit.
Als Clay aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf >Play< - und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken.
13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt, 13 Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon...

Erster Satz:
>> Sir <<, wiederholte sie. >>Wann soll das Paket ankommen?<<

Zitat:
>>Ich weiß, dass du nicht alles aufzählen kannst. Wahrscheinlich ist es eher wie eine Lawine.<<

MEINE MEINUNG:
Cover & Titel: Ehrlich gesagt spricht mich das Cover nicht an, noch weiß ich was genau das mit der Geschichte zu tun haben soll. Außer die 13 Striche, 13 Personen = 13 Striche.

Schreibstil: Es ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, man verfolgt seine Handlungen und kann sein Inneres mitverfolgen. Dazu hat man noch Hannahs Erinnerungen, Hannahs Erzählungen. Es passt perfekt zu Geschicht, es bringt die Stimmung richtig rüber.

Inhalt: Die ersten paar Seiten haben mich nicht gecachts, doch es braucht nur so 10 Seiten, und dann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, bis zur letzten Seiten. Es war spannend, herzzerreißend. Man konnte so sehr mit fühlen. Die Geschicht hat mir zwar nicht die Augen geöffnet, da ich mich schon mit sowas beschäftigt habe, aber es ist sehr wichtig, dass Leute darüber nachdenken, und das für sie so kleine, unwichtig Handlungen, für jemand anderen, so viel Bedeuten kann, das letzte bisschen, was das Fass zum überlaufen bringt. Das man auf seine Mitmenschen achten sollte, und man Handeln sollte, wenn man etwas merkt. Und das nicht getan zu haben, am Ende genauso weh tut, wie etwas getan zu haben, und genauso schwer, auf einem lastet. Und genau das, finde ich hat die Geschichte richtig, rübergebracht. Vorallm war, das mit den Kassetten, eine sehr originelle Idee, die dem ganzen irgendwie eine Geheimnissvollen touch gegeben hat. Nur die Karte, der Ortswechsel, war manchmal irgendwie nicht so richtig stimming für, manche waren gut machen irgendwie nicht. Es hat für mich oft so gewirkt, als ob das nur dazu da war, damit das ganze nicht in einer Nacht, nur an einem Ort spielt. In dieser Geschichte, gab es die Leute, die Hannah ganz offensichtlich, etwas getan haben, die denen die Wirkung ihres Handelns nicht ganz bewusst war, die Leute die nicht sehen wollten, war sie sahen, die die nicht gemerkt haben, und die die etwas wussten und nicht getan haben. Alles Sichten, die man Verstehen muss, denen man sich klar sein muss um zu helfen. Es ging nicht darum wie man mit Selbstmord um geht, sondern darum, wie es passieren kann, dass jemand soetwas tut. Das dass alles in einer Nacht, und von Clay gehört wurde, hat es richtig rüber gebracht.

Bewertung: 5 von 5

Tote Mädchen

Von: Katja Ezold Datum: 27.07.2017

katjas-buecher-und-rezepte.de/

Das Buch „Tote Mädchen lügen nicht“, oder im englischen Original „Thirteen reasons why“. war durch die Verfilmung für das Online Videoportal Netflix 2017 erst vor kurzem wieder in aller Munde. Doch es ist inzwischen 10 Jahre her, als der US-amerikanische Autor Jay Asher dieses Werk veröffentlichte.

Alles fängt damit an, dass der jugendliche Clay Jensen ein an ihn adressiertes Paket erhält. Dessen Inhalt, 7 Musikkassetten, werden sein Leben für immer verändern. Als er die erste Kassette einlegt und auf Play drückt, hört er die Stimme von Hannah, dem Mädchen in das er heimlich verliebt war und die sich kurz zuvor mit Tabletten das Leben genommen hat.

Er erfährt, dass die 7 Kassetten den Menschen geschickt worden sind, die einen mehr oder minder großen Anteil an ihrem Selbstmord hatten – es sind die 13 Gründe, das „Warum“.

Nun stellt sich für ihn als erstes die Frage, was sein Anteil daran gewesen sein sollte, aber auch, wer die anderen sind und was sie getan haben. Der Kettenbrief mit den Kassetten erreicht ihn nicht als Ersten, doch wo er genau ins Spiel kam erfährt er nur, indem er sie alle der Reihe nach hört – eine lange Nacht steht im bevor.

Dieses Buch stellt ein beängstigend realistisches Szenario von durchschnittlichen Jugendlichen und ihren Problemen auf. Es zeigt die Kausalitätskette, wie sich eine Spirale aus Gerüchten, Lügen, und emotionalen Reaktionen auswirken können. Es erwachsen ernsthafte Konsequenzen für alle Beteiligten, sei es Mobbing, (teils sexuelle) Belästigungen und Gewalt.

Auf zwei Erzählebenen – zum einen dem Inhalt der Kassetten, zum anderen dem umher wandernden Clay – erschließt sich dem Leser der Weg eines Mädchens und deren Gründe für einen derart drastischen Schritt, dem selbstgewählten Freitod.

Sicher mag es Leser geben, die die „Gründe“ für teils nichtig halten und die Reaktion übertrieben. Doch seien wir mal ehrlich: Im Rückblick auf das Leben eines Jugendlichen sind die vielen Kleinigkeiten von enormer Bedeutung. Einen gewissen Ruf zu haben, kann schwerwiegende Folgen haben. Diese, jene oder gar keine Freunde zu haben, kann enormen Einfluss auf das Leben haben.

Es ist die Summe der vielen kleinen und großen Gründe, die Hannah diese Entscheidung hat treffen lassen. Auch werden die Anzeichen beleuchtet und die Möglichkeiten aufgezeigt, wie wer anders hätte handeln können und es so verhindern können.

Ich fand das Buch sehr gelungen. Dieses ernste Thema wurde bedacht, aber in letzter Konsequenz schonungslos dargestellt – die Probleme unserer Gesellschaft, die einen Menschen so weit treiben ohne den gehobenen Zeigefinger offenbart. Dieses Buch ist damit ein Tabubruch, was man in diversen Rezensionen dazu, aber auch zur Netflix Serie sehen kann. Es ist wichtig darüber zu reden, wichtig zu verstehen und daher auch wichtig, dieses Buch zu lesen.

Obwohl der Spannungsbogen einen mit einer starken Sogwirkung zum Weiterlesen trieb, der Verlauf dem eines klassischen Dramas folgt, die Hauptfiguren sehr plastisch wirken und man ihre Veränderung miterlebt – trotzdem fehlt irgendwie ein Quäntchen.

Daher bekommt dieses Werk von mir auch „nur“ 4,5 von 5 Sternen. Ich möchte trotzdem eine Leseempfehlung aussprechen – für Erwachsene und für Jugendliche mit hinreichender geistiger Reife. Fünfzehn oder Sechzehn sollten Leser dennoch sein – taucht man emotional ein ist es schwere Kost.

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