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Totengebet Kriminalroman

Joachim Vernau (4)

Kundenrezensionen (14)

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48249-8

Erschienen: 15.02.2016
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Ein Mord, eine geheimnisvolle junge Frau in Tel Aviv und Anwalt Joachim Vernau im Visier eines gnadenlosen Killers.

Berlin, 2015. Anwalt Vernau erwacht im Krankenhaus und kann sich an nichts mehr erinnern. Dafür ist er der Held von Berlin: In einer U-Bahnstation hat er mehrere Männer in die Flucht geschlagen, die einen älteren Herrn bedrängt haben. Aber wer ist die junge Frau mit dem Davidstern, die seitdem durch seine Erinnerung geistert? Und was hat sie mit den schrecklichen Morden zu tun, die sich wenig später ereignen? Als Vernau der schönen Unbekannten zu nahe kommt, wendet sich das Blatt: plötzlich steht er unter Mordverdacht. In letzter Sekunde kann er das Land verlassen, sein Ziel: Tel Aviv. In der brodelnden Metropole am Mittelmeer sucht er nach dem einzigen Menschen, der ihn entlasten kann – und wird hinabgezogen in den Strudel eines vergessenen Verbrechens, das sich vor über dreißig Jahren in einem Kibbuz in Israel ereignet hat ...

Elisabeth Herrmann über ihren neuen Roman »Der Schneegänger«

"Eigentlich bin ich eine Geschichten-Archäologin" - Interview mit Elisabeth Hermann zu »Das Dorf der Mörder«

"'Totengebet' ist der große Belastungstest einer Figur. Vor allem aber ein richtig guter Kriminalroman."

Elmar Krekeler, Die Welt/Literarische Welt (23.02.2016)

ALLE KRIMINALROMANE VON ELISABETH HERRMANN IM ÜBERBLICK

Joachim Vernau

Sanela Beara

Jugendbücher

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Elisabeth Herrmann (Autorin)

Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

"'Totengebet' ist der große Belastungstest einer Figur. Vor allem aber ein richtig guter Kriminalroman."

Elmar Krekeler, Die Welt/Literarische Welt (23.02.2016)

"Es gibt nicht wenige, die Elisabeth Herrmann für die beste deutsche Krimiautorin halten. Man kann es verstehen."

Brigitte

„Atmosphärisch dicht, mit einem komplexen Blick auf Israel damals und heute“

B5 Kultur (15.02.2016)

"Herrmann schreibt immer auch über das große Weltgeschehen. Gut so. Es macht auch 'Totengebet' über den spannenden Plot hinaus relevant."

BRIGITTE (27.04.2016)

»Herrmann präsentiert ›Totengebet‹ als stilistisch hervorragend geschriebenen spannenden Krimi.«

Rheinpfalz Speyer Rundschau (16.09.2016)

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13.12.2016 | 19:30 Uhr | Achim

Lesung

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Mehr Infos

28.01.2017 | 20:00 Uhr | Pirna

Lesung
Eintritt: 7 € / erm. 6 €

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Mehr Infos

Stadtbibliothek Pirna
Dohnaische Str. 76
01796 Pirna

Weitere Informationen:
Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH
01796 Pirna

24.02.2017 | 19:30 Uhr | Hannover

Benefizlesung

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Mehr Infos

Gymnasium Bismarckschule Hannover / Aula
An der Bismarckschule 5
30173 Hannover

Weitere Informationen:
Lions Club Hannover Expo
30559 Hannover

Tel. 0511 4733100

24.03.2017 | 18:00 Uhr | Karlsruhe

Lesung
im Rahmen der "Karlsruher Krimitage"

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Mehr Infos

Fasanenschlösschen Karlsruhe
Engler-Bunte-Ring 9
76131 Karlsruhe

Weitere Informationen:
Stadt Karlsruhe Kulturamt
76124 Karlsruhe

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48249-8

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 15.02.2016

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Mord und jüdische Tradition werfen ihre Schatten auf die Gegenwart

Von: Caroline Schultz Datum: 19.10.2016

buchundliteratur.blogspot.de

Meine eigene Entspannungslektüre sollte somit auch ein Krimi sein, und natürlich will ich im Urlaub einen richtig guten Krimi lesen!!! Da bin ich auf Nummer sicher und habe mir TOTENGEBET von meiner Lieblingsautorin Elisabeth Herrmann eingepackt!
Weil ihr es seid, erzähle ich auch wie es mir gefallen hat..

Inhalt
Der Berliner Anwalt Joachim Vernau wacht verletzt und mit partiellem Gedächtnisverlust in einem Berliner Krankenhaus auf. Soeben wollte er noch mit einer israelischen Mandantin
einen jüdischen Bekannten besuchen, da gerät er in eine unerwartete Schlägerei mit Rechtsextremisten. Er kann sich an die Geschehnisse kaum mehr erinnern, so übel haben die Schläger ihm zugesetzt. Trotz medizinischer Bedenken entlässt er sich selbst aus dem Krankenhaus. Rachel, die Frau die er eigentlich begleitet und beschützt hat, ist nur noch eine vages Gedankenbild und plötzlich wie vom Erdboden verschwunden. Es fehlt jede Spur von ihr und die Neonazis behaupten auch noch frech, Vernau hätte zuerst zugeschlagen.

Um die Ereignisse zu rekonstruieren und um einen Entlastungszeugen zu gewinnen, sucht er ein weiteres mal den jüdischen Antiquar Rudolf Scholl auf. Scholl scheint jedoch etwas zu verbergen und lässt sich nur mühsam zur Zusammenarbeit bewegen. Die Ereignisse überschlagen sich und entwickeln sich zudem ungünstig für Joachim Vernau. Was verbindet Vernau und Scholl miteinander? Wer ist die junge Frau aus Tel Aviv und was wollte sie?
Es gibt nur eine Gemeinsamkeit zwischen den Männern: Beide waren Teil einer Gruppe, die in den 80er Jahren als Volunteers (freiwillige Helfer) in einem landwirtschaftlichen Kibbuz in Israel arbeitete.
Anwalts-Kollegin Marie-Louise gibt Vernau Rückendeckung in Deutschland, so dass er kurzerhand nach Isarael fliegt, um in der Vergangenheit zu forschen und die Schlüssel zu den Fragen der Gegenwart zu finden. Doch auch in Deutschland tauchen neuen Zeugen aus dem politischen Umfeld auf. Kurzerhand sind brennende Fragen und Verdachtsmomente in der Luft. Alte Erinnerungen Vernaus mischen sich mit den aktuellen Erlebnissen während seiner Ermittlungen im modernen Tel Aviv, in Haifa der Hafenstadt, oder der heiligen Stadt Jerusalem.

Meinung
Braungebrannte Gesichter, Menschen beim Heu abladen, heißes Israel. All das entsteht mühelos vor meinem inneren Auge, schon nach wenigen Seiten bin ich vollkommen im Buch angekommen und lasse mich nicht mehr ablenken. Der Kriminalroman entführt an entfernte Orte und in eine andere Zeit und ist dabei wirklich perfekt ausgedacht. Die Spannung steigt fortlaufend an und ich war bis zum Schluss vollkommen gefesselt von der Handlung. Es erübrigt sich eigentlich zu sagen, dass die Figuren in der Geschichte akribisch ausgestaltet, lebendig und so glaubwürdig sind, als wären sie vollkommen real und wohnten tatsächlich an den beschriebenen Schauplätzen. Geschickt und humorvoll nutzt die Autorin ihre Figuren auch, um politisch fehlgeleitetes Denken und gegenwärtige Gesellschafts-probleme aufs Korn zu nehmen. .....(Rest auf meinem Blog:http://

Totengebet ist der vierte Krimiband, in welchem der Berliner Anwalt Joachim Vernau im Zentrum des Geschehens steht. Die Figur ist inzwischen auch aus diversen ZDF Produktionen mit Jan-Josef Liefers in dieser Rolle bekannt. (Mehr auf dem Blog)

Bis bald,
Eure Caroline

Der Unschuld auf der Spur

Von: Martin Hanns Datum: 08.06.2016

buchwellenreiter.blogspot.de/

"Ein Mord, eine geheimnisvolle junge Frau und ein Anwalt im Visier eines gnadenlosen Killers“. Das sind die Grundpfeiler für den aktuellen Kriminalroman der Berliner Autorin Elisabeth Herrmann. Es sind aber auch die Worte, mit denen gern Lesungen von ihr beworben werden.

Auf meine Frage, ob man bald wieder etwas über den Anwalt Vernau zu lesen bekommt, der auch die Hauptfigur in diesem Krimi war, sagte Elisabeth Herrmann „Jetzt hat er erstmal etwas Ruhe, denn das (was hier passiert ist) ist heftig gewesen!“

In der Tat war dieser Kriminalroman ein Roman, der dem Anwalt sehr zugesetzt haben dürfte. Es war ein sehr persönlicher Fall für den Rechtsanwalt, der vor vielen Jahren in einem Kibbuz in Israel gearbeitet hat und nun feststellt, dass es damals Vorfälle gab, die nicht mit rechten Dingen zugingen. Durch diese Vorfälle ist er gezwungen, seine eigene Vergangenheit aufzuarbeiten und in eine Geschichte abzutauchen, die mehr als 30 Jahre zurückliegt. Das Aufarbeiten der Geschichte hat nicht viel Zeit, denn es steht eine junge Frau vor seiner Tür, die damals noch nicht geboren war, nun jedoch auf der Suche nach Informationen über ihren Vater ist. Lange Zeit ist dem Leser nicht klar, wer der Vater von Rachel ist, was ihn veranlasst hat, ihre Mutter zu verlassen. Von ihrer Mutter kann die junge Frau aus Israel keine Informationen mehr bekommen, denn kurz nach der Geburt hat sie sich das Leben genommen und somit Rachel die Möglichkeit, mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren. Doch war dieser Selbstmord wirklich ein Selbstmord? Und falls ja … WARUM? Das könnt ihr nun wieder nur erfahren, wenn ihr dieses Buch lest.

Joachim Vernau war nicht der Einzige, der damals in einem Kibbuz Erfahrungen gesammelt hat, die für sein Leben von entscheidender Bedeutung sind. Auch die Autorin selbst hat dort gearbeitet und ist nach dem Auffinden alter Tagebücher darauf gekommen, diesen Teil ihres Lebens dafür zu nutzen, ein spannendes Buch zu schreiben, was es dem Leser schwer macht, danach einfach das Buch zuzuklappen und sich ein Neues aus dem Regal zu ziehen.

In der Tat hat Elisabeth Herrmann genau das bei mir geschafft. Als Leser kennen wir das Gefühl sehr gut, wenn wir nach dem Lesen ein Buch zuschlagen und wissen, dass wir jetzt eine Geschichte gelesen haben, die uns nicht gleich wieder aus dem Kopf gehen wird. So erging es mir mit diesem Krimi ganz besonders. Es war kein 0-8-15 Roman, den man schon hundertfach gelesen hat und der nur alte Klischees wieder neu aufwärmt. Es war eine Geschichte, die Abgründe zu Tage befördert, eine Geschichte, die mit wenig Blut doch sehr brutal sein kann. Wenig Blut bedeutet aber nicht, dass es kein Blut gab. Gerade Vernau selbst durfte am Ende doch den einen oder anderen Milliliter davon im Hotelzimmer lassen, bevor er diesem nicht mehr allein entkommen konnte.

Mich hat bisher noch kein Buch nach Israel geführt. Auch das fand ich äußerst spannend. Wir lesen hier keinen Reiseführer und werden nicht von Ort zu Ort begleitet, um diese Städte bis ins Detail kennenzulernen. Aber dennoch schafft es Elisabeth Herrmann durch gekonnte Erzählungen uns einen kleinen Einblick in das Denken und Fühlen der Menschen zu geben, die dort leben. Dies ist das Ergebnis einer tiefgründigen Recherche, die man schon aus anderen Krimis der Autorin kennt.

Solltet ihr euch dazu entscheiden, dieses Buch zur Hand zu nehmen, bekommt ihr einen spannenden, interessanten und tiefgründigen Roman mit einem Ende, was die Frage offen lässt, ob es dem Berliner Anwalt Vernau überhaupt irgendwann gelingen wird, sein aktuelles Leben in geordnete Bahnen zu lenken und sich dem Recht und Unrecht in der deutschen Hauptstadt wieder zuzuwenden.

Diesem Buch habe ich glatte 4/5 Sternen gegeben. Es war das Highlight im Lesemonat April für mich. Man muss zwangsläufig sehr viel nachdenken, wenn man TOTENGEBET liest und es kann den Leser nicht kalt lassen, was im Laufe dieser 448 Seiten passiert, aber ich denke, der Anwalt kann, sofern er noch dazu in der Lage ist, auch in der Zukunft noch spannende und spannendere Fälle erleben, in denen er selbst dem Tod nicht mal so eben von der Schippe springen muss.

Zum Schluss jeder Rezension stelle ich mir immer wieder erneut die Frage … Würde ich dieses Buch empfehlen? Und wem würde ich es empfehlen?

Grundsätzlich ist es immer ein guter Rat, Bücher von Elisabeth Herrmann zu lesen. Man kann sich bei dieser Autorin sicher sein, dass man eine gut recherchierte Geschichte bekommt, die spannend ist und bei der man vieles lernen kann. Auch TOTENGEBET würde ich den Jenigen empfehlen, die Krimis mögen. Besonders solche Krimis, die nicht nur aus Täter, Opfer und Polizeiermittlungen bestehen, sondern aus einer handfesten Geschichte und nicht wenigen persönlichen Erfahrungen der Autorin. Obwohl dies natürlich keine Biografie ist. Es ist viel mehr die Idee einer Frau, die in der Bücherwelt etwas ist, auf das man nicht verzichten möchte. Aber wie ist das eigentlich mit guten Ideen? Kommen die einem Autor durch Zufall einfach so? Die Antwort von Elisabeth Herrmann ist gleichzeitig das Schlusswort zu dieser Rezension.

„Nein! Ideen kommen nicht durch Zufälle, genauso wenig, wie Bücher Einem, wie Ziegelsteine, auf den Kopf fallen“

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