Totgesagt

Thriller

(2)
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Sara Lowell und Michael Silverman sind eines der bekanntesten Paare New Yorks: sie eine beliebte TV-Journalistin, er ein erfolgreicher Basketballspieler, beide jung und attraktiv und aus zwei der besten Familien der Stadt. Eine glorreiche Zukunft liegt vor ihnen. Bis Sara bei den Recherchen zu einer Mordserie eine erschreckende Entdeckung macht: Alle Opfer waren HIV-positiv und bei einem Arzt in Behandlung, der ein Heilmittel für die tödliche Krankheit gefunden zu haben scheint. Kurz darauf wird auch er ermordet. Als Sara der Sache auf den Grund gehen will, werden ihre Nachforschungen schnell gefährlich – und sehr persönlich …

»In diesem fesselnden Roman wendet Coben mit großem Geschick die fundamentalen Regeln des Thrillerschreibens an – ein absoluter Pageturner!«

Publishers Weekly

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Originaltitel: The Miracle Cure
Originalverlag: Penguin
Taschenbuch, Klappenbroschur, 544 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48463-8
Erschienen am  16. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Neugier ist der Katze Tod

Von: Harakiri

05.10.2019

Sara Lowell ist glücklich mit Michael Silverman verheiratet. Die beiden bekommen Nachwuchs, als bei Michael HIV diagnostiziert wird. Doch er ist in besten Händen: die Klinik in der ein Bekannter forscht, hat gute Fortschritte bei der Heilung der Erkrankung gemacht. Allerdings geschehen rund um die Klinik hässliche Morde und Sara beginnt mit Nachforschungen. Zur Seite steht ihr ihr guter Freund und Polizist Max. Eine wilde Jagd, die bis nach Bangkok führt, beginnt. Coben hat das Buch vor 30 Jahren geschrieben und findet es dennoch gut. Ich kann mich ihm nur anschließen. Sicher, die neueren gefallen mir besser, aber auch bei den älteren erkennt man durchaus sein Talent zu schreiben. Die Story wirkt zwar etwas konstruiert und teilweise sehr undurchsichtig, aber es macht Spaß zu lesen, wie Coben das Ganze am Ende auflöst. Denn es gibt nur allzu viele Verdächtige und der wahre Mörder kommt erst spät ans Licht. Ein sehr emotionales Buch, denn auch Saras Mann erkrankt an HIV und muss behandelt werden. Ein sehr interessantes Thema, das Coben damals schon aufgreift. HIV war noch nicht so lange bekannt und es gab noch kein Mittel zur Behandlung. So liegen die ganzen Hoffnungen auf der Klinik und bei den dortigen Ärzten. Doch warum begeht einer von ihnen Selbstmord – wo sie doch kurz vor dem Durchbruch stehen? Die politischen Verwicklungen haben mich etwas verwirrt, aber zum Glück haben die nicht überhandgenommen und so habe ich mich im Buch gut aufgehoben gefühlt. Fazit: Menschen gehen über Leichen für ihre Gesinnung und schaffen es noch, sich einzureden, Gutes damit zu tun. Das ist so die Quintessenz, um die Coben sein Buch aufbaut und dem Leser spannende Lesestunden verspricht.

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Für Fans ein Muss

Von: Tintenhain

29.09.2019

Mit „Totgesagt“ erscheint in diesem Jahr eins der frühen Werke von Harlan Coben in deutscher Übersetzung. Wie schon in „Honeymoon“ entschuldigt er sich im Vorwort schon im Voraus augenzwinkernd, dass das Buch nicht so gut sein könnte, wie man es inzwischen von ihm gewohnt sei. Aber an dieser Stelle muss sich Harlan Coben eigentlich keine Gedanken machen. Auch dieser Thriller aus dem Jahr 1991 muss ich nicht verstecken und Cobens Handschrift ist deutlich zu erkennen. Es beginnt mit einem Arzt, der sichtlich gehetzt vor einem unbekannten Feind flieht und es dabei schnell noch schafft, einen dicken Umschlag in einen Briefkasten einzuwerfen. Kurz darauf ist der Arzt tot – ermordet. Nach außen hin sieht alles nach Selbstmord aus, doch es gibt Menschen, die daran zweifeln. Darunter die Journalsitin Sara, die ihren ersten TV-Auftritt hat und in einem Interview mit dem fanatischen Prediger Ernest Sanders aufpassen muss, nicht den Kürzeren zu ziehen. Gemeinsam mit dem Polizisten Max „Twich“ Bernstein entdeckt sie nicht nur einen Zusammenhang zu den Morden an homosexuellen HIV-Infizierten, auch führen alle Spuren zur Forschungsklinik von Harvey Riker. Bald schon ist Sara auch persönlich in den Fall verwickelt, denn ihr Ehemann, der erfolgreiche Basketballstar Michael Silverman wird selbst zum Patienten in der Klinik. „Totgesagt“ startet rasant und gerät dann erst zunächst einmal in ruhigere Fahrwasser, ohne dabei langweilig zu werden. Coben hantiert mit einer Menge von Figuren, die auf unverwechselbare Art und Weise beschrieben werden, so dass man immer den Überblick behält. Alles sind auf irgendeine Weise miteinander bekannt und doch verfolgt jeder seine eigenen Interessen. So fiel es mir dann auch schwer, einen Verdächtigen zu finden, der ein Interesse an den Morden und damit auch am Schaden des Renommees der Klinik haben könnte. Sobald man glaubt, auf der richtigen Spur zu sein, nimmt Coben sofort wieder den Wind aus den Segeln. In der Auflösung hat er sich meiner Meinung nach dann wiederholt, wodurch man das Ende hätte raffen können. So aber wurde der Fall noch einmal aus verschiedenen Sichten beleuchtet und auch zufriedenstellend und vollständig aufgelöst. Das Thema AIDS und HIV brennt in der Öffentlichkeit heute nicht mehr so wie vor 30 Jahren. Inzwischen gibt es auch tatsächlich wirksame Medikamente, mit denen sich HIV behandeln, wenn auch nicht heilen lässt. Coben fängt in seinem Thriller verschiedene Sichtweisen in der Bevölkerung zu AIDS und Homosexualität, aber auch den Konkurrenzkampf der Ärzte um Forschungsmittel ein. Mir hat „Totgesagt“ sehr gut gefallen, auch wenn man Coben wie in „Honeymoon“ immer noch nachsagen könnte, bei seinen Beschreibungen von Frauen hormongesteuert zu sein. Wieder sind es Schwestern, eine bildschön und elfenhaft, die andere heißblütig und sexy, aber immerhin wurde das Wort „Schönheit“ nicht wieder dermaßen überstrapaziert. Für Fans ist „Totgesagt“ auf jeden Fall ein Muss! © Tintenhain https://tintenhain.de/2019/09/28/harlan-coben-totgesagt-rezension/

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Vita

Harlan Coben wurde als erster Autor mit den drei bedeutendsten amerikanischen Krimipreisen ausgezeichnet. Seine Thriller sind in über 40 Sprachen übersetzt worden und erobern regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten. Der Autor lebt mit seiner Familie in New Jersey.

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Pressestimmen

»Wahrhaft beängstigend!«

Chicago Tribune

»Bei Coben kann man sich immer darauf verlassen, dass er sogar mit einfachsten Zutaten große Spannung erzeugt.«

Kirkus Reviews

»Das Genie dieses amerikanischen Schriftstellers liegt darin, Thriller zu schreiben, die sowohl hoch spannend als auch emotional sind.«

Heat

»Harlan Coben ist einer der Größten seiner Zunft.«

The Huffington Post