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Tragödie auf einem Landfriedhof Kriminalroman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-71580-0

Erschienen:  13.11.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Maria Lang, die schwedische Agatha Christie!

Schneeflocken fallen. Kamine prasseln. Im Dörfchen Västlinge wird Weihnachten gefeiert. Einzig die Leiche im örtlichen Lebensmittelladen stört die Idylle ... Für alle Fans von Miss Marple und Hercule Poirot! Und natürlich Inspector Barnaby ... Schwedische Spannung zu Weihnachten.

Maria Lang (Autorin)

Maria Lang (1914-1991, eigentlich Dagmar Maria Lange) gilt als erste Krimikönigin Schwedens. 1949 debütierte sie mit "Nicht nur der Mörder lügt", danach veröffentlichte sie bis 1990 jedes Jahr ein weiteres Buch, insgesamt 42. "Nicht nur der Mörder lügt" sowie "Tragödie auf einem Landfriedhof" gehören zu den sechs Lang-Romanen, die 2013 in Schweden neu verfilmt wurden und gerade international neu entdeckt werden.

Aus dem Schwedischen von Stefan Pluschkat
Originaltitel: Tragedi på en Lantkyrkogård
Originalverlag: Norstedts

Taschenbuch, Broschur, 240 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 3 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-442-71580-0

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen:  13.11.2017

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beschaulicher, präziser und besonders nostalgischer Krimi

Von: huckleberryfriendz Datum: 28.07.2018

https://huckleberryfriendz.wordpress.com/2018/07/28/beschaulicher-praeziser-und-besonders-nostalgischer-krimi/

Bei der „Tragödie auf einem Landfriedhof“ von Maria Lang, handelt es sich um einen seichten Krimi aus einer längst vergangenen Zeit. Die Originalausgabe erschien 1954; der Krimi selber spielt in der Zeit von Weihnachten bis Silvester 1953.

Im sonst so beschaulichenschwedischen Dörfchen Västlinge wurden mindestestens zwei, wenn nicht sogar mehr, unterschiedliche Verbrechen während dieser letzten Woche dieses Jahres verübt. Die einzelnen Charakteren und Handlungen werden recht detailverliebt dargestellt; als Leser kann man alles sehr gut nachvollziehen. Die Handlung an sich ist schlüssig, wenngleich der Krimi nicht wirklich durchgehend spannend ist. Mich hat es eher an ein geplantes Hörspiel erinnert, denn in gewissen Abständen werden die Untersuchungsergebnisse, Erkenntnisse, Fragen und Vermutungen zusammengefasst und aufgelistet. Für mich wirkte es dann, als wäre eine Radiokrimi-Folge beendet und die nächste könne dann in einer Woche mit einem Überschnitt dieser Zusammenfassung starten.

Ich fand diesen Roman sehr reizvoll und herrlich nostalgisch; für mich verhält es sich ein wenig wie mit den Straßenfeger aus den 60er Jahren, die damals das Höchstmaß an spannender Krimiunterhaltung boten und heutzutage nicht mehr für soviel Furore wie damals sorgen würden.
Es steht halt mehr die Nostalgie und der Genuss der „guten alten“, vermeintlich harmloseren Zeit im Mittelpunkt, keine sich überschlagenden Autos o.ä., sondern solide und präzise geplante Zeitabläufe, Motive und Verstrickungen, mit vielen Details, Wendungen und kleinen, menschlichen Nöten und Abgründen – alles in allem sehr beschaulich, präzise und nostalgisch; genau richtig für eine besinnliche Auszeit.

Ein wundervoller schwedischer Krimi

Von: die Selbermacherin Datum: 05.03.2018

selbermacherin.blogspot.de

Im Dörfchen Västlinge sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht.
Ein Dörfchen voller Ruhe und Abgeschiedenheit.
Doch genau zum Weihnachtsfest wird der so charmante Gemischtwarenhändler Arne Sandell tot in seinem Laden gefunden...!

Bei diesem schwedischen Roman rieseln die Worte wie Schneeflocken - gemächlich und ohne Eile. Das fand ich bei einem Krimi erst einmal etwas komisch. Gewohnt ist man ja eher Spannung, die fast nicht zu ertragen ist und das Bedürfnis das komplette Buch an einem Stück durch zu lesen.
Hier hat man Zeit! Und das meine ich durchaus positiv!
Natürlich ist das Buch spannend aber eben auf eine andere Art.
Es hat mir sehr viel Freude gemacht jeden Abend noch im Bett ein oder zwei Kapitel zu lesen. Wirklich entspannend, fast wie ein Mandala :-) und das obwohl ich wirklich bis zum Ende gegrübelt habe, wer denn nun der Mörder ist und was der Beweggrund.
Der Aufbau der Geschichte ist einfach ganz anders als ich es gewohnt bin/war. Die Sprache ist bildhaft aber nicht blumig.
Das hat mir gut gefallen.
Die Personen waren mir auch schnell nahe (die Einen mehr, die Anderen weniger sympathisch) und so war es ein Genuss mit ihnen Zeit zu verbringen.
Ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen und werde sicherlich auch noch einige andere Bücher von Maria Lang lesen.

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