Traum des Lebens

Roman

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Zwei Länder, zwei Welten, zwei Leben

1968: Am Hafen von Leningrad müssen der junge Alexander Karpenko und seine Mutter auf der Flucht vor dem KGB entscheiden, auf welches Schiff sie sich als blinde Passagiere schleichen. Eines fährt nach Großbritannien, eines in die USA. Der Wurf einer Münze soll das Schicksal von Alexander und Elena besiegeln ... Über eine Zeitspanne von dreißig Jahren und auf zwei Kontinenten entfaltet sich in Jeffrey Archers großem Roman eine Geschichte von einmaliger Spannung und Dramatik – eine Geschichte, die man nicht wieder vergisst.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Englischen von Martin Ruf
Originaltitel: Heads You Win
Originalverlag: Heyne
Taschenbuch, Klappenbroschur, 704 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42359-6
Erscheint am 13. Januar 2020
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Leserstimmen

Unterschiedliche Lebensläufe in verschiedenen Ländern

Von: Nightflower

09.09.2019

Ich finde das Cover wunderschön und auch die Innenseiten ganz vorne und ganz hinten sind klasse! 😍 Nun zum Inhalt: ich bin etwas zwiegespalten. Einerseits ist der Schreibstil klasse und auch die Idee wie unterschiedlich Leben verlaufen können, je nachdem in welchem Land man lebt, wenn man trifft, wem man vertraut und dass 2 gleisig gefahren wurde mit der Flucht nach Großbritannien und in die USA, fand ich super! Auch mochte ich sowohl Sascha, als auch Alex sehr gerne und habe ihr Leben mit Interesse verfolgt. Andererseits hat es mir nicht gefallen wie diese Leben am Ende öfters vermischt wurden. Weil letztendlich gab es ja nur einen Protagonisten samt Mutter und nicht 2! Außerdem haben mir oft die Emotionen zu den Ereignissen gefehlt. Es hat auch oft mehr wie ein Ereignistagebuch geklungen. Weiterhin war es nur an sehr wenigen Stellen richtig spannend, sodass man unbedingt weiter lesen musste. Auch lief mir bis auf das Ende, viele zu glatt. Daher insgesamt 🌟🌟🌟 von mir. Trotzdem würde ich gerne weitere Bücher des Autors lesen!

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Ein Leben in New York oder doch in London?

Von: Ella.liest

10.07.2019

Traum des Lebens ist mein erster Roman von Jeffrey Archer. Ich hatte vorher noch nie von ihm gehört und habe beim Recherchieren schnell gemerkt, dass sich die Meinungen wirklich stark spalten, was seine Bücher angeht. Ich kann das voll und ganz nachvollziehen. Ich bin selbst sehr Zwiegestalten was diesen Roman angeht. Die Sowjetunion im 20. Jdh.: Eine Familie, die den KGB verachtet. Der Vater will eine Gewerkschaft gründen und stirbt kurz daraufhin an seinem Arbeitsplatz. Zufall? Mutter und Sohn sehen sich gezwungen zu flüchten. Am Hafen angekommen, nun die alles entscheidende Frage: die rechte Kiste oder die linke Kiste, in welche sollen sie steigen? Geht es für die nach Amerika oder nach England? Anstatt bewusst eine Wahl zu treffen wird eine Münze geworfen. Ab hier spaltet sich der Roman und spinnt beide Fäden Stück für Stück abwechselnd in einem Kapitel. Mal folgt man Alex und Elena in Amerika und mal Sascha und Elena in England. Der Anfang der Geschichte gefiel mir wirklich super gut. Ich wollte ursprünglich nur kurz rein lesen und plötzlich waren 2 Stunden um und ich war an der Stelle mit dem Münzwurf angekommen. Mein erster Eindruck war simple: WOW. Großartiger Schreibstil und unglaublich realistische Charaktere. Und dann begann so ein bisschen mein Problem. Während ich große Sympathie für Sascha und Elena (Storyline England) habe, kann ich Alex und Elena (Storyline Amerka) so gar nicht leiden. Ich habe kurz überlegt nur noch die Kapitel rund um Sascha zu lesen, da diese mich wirklich interessieren und ich sie einfach Klasse finde, währenddessen mich Alex wirklich von Kapitel zu Kapitel mehr nervt und ich ihn manchmal gern anschreien möchte. Ich kann einfach keine seiner Entscheidungen richtig nachvollziehen und komm mit seiner Art nicht klar. Jedoch lebt dieses Buch davon diese zwei komplett Unterschiedlichen Charaktere darzustellen, aufgrund einer einzigen Entscheidung. Ich finde es teilweise jedoch unrealistisch, denn wie kann ein und dieselbe Person (so wie es zuerst dargestellt wird) so unterschiedliche Charakterzüge aufweisen und das obwohl die gleiche Vergangenheit zugrunde liegt. Ob man dies nun positiv oder negativ sieht, ist jedem selbst überlassen. Ich fand es ab und an wundervoll, weil es mich bewegt hat und an anderen Stellen hat es mich einfach nur aufgeregt. Fazit: Die unglaubliche Dynamik durch die zwei Storylines und die damit einhergehende Spannung sind für mich bisher einmalig. Der Schreibstil und die (zu 50%) mir lieb gewonnen Charaktere sind Grund genug dieses Buch zu lesen. Es nimmt einen mit auf eine authentische Reise und ermöglicht es dem Leser an vielen Punkten anzusetzen und tiefgründiger über das Gelesene nachzudenken.

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Vita

Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug zunächst eine bewegte Politiker-Karriere ein. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller, »Kain und Abel« war sein Durchbruch. Mittlerweile zählt Jeffrey Archer zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Seine historischen Reihen »Die Clifton-Saga« und »Die Warwick-Saga« begeistern eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London, Cambridge und auf Mallorca.

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