Uhren gibt es nicht mehr

Gespräche mit meiner Mutter in ihrem 102. Lebensjahr

Taschenbuch
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Worauf kommt es an im Leben? 102 Jahre alt ist Elisabeth Heller, und langsam, so sagt sie in den Gesprächen, die sie mit ihrem Sohn André in den vergangenen Monaten geführt hat, geht es ans Verabschieden. „Innerlich sieht man sich noch jung und freut sich auf den nächsten Tag“, sagt die alte Dame, die geboren wurde, als der Erste Weltkrieg ausbrach, und die mit gerade 19 den Süßwarenfabrikanten Stephan Heller heiratete. Ein anderes Mal wünscht sie sich, „dass das Körperwerkl in Gottesnamen auslaufen soll“ und erzählt dann munter über einen Selbstmordversuch aus Liebe und über Lehár am Klavier in Bad Ischl. Ein kleines Buch von großer Weisheit, würdevoll, poetisch, komisch. Und das Dokument einer späten Liebe und großen Offenheit zwischen Mutter und Sohn.

»Ein Buch voller Liebe, Wärme und Erinnerungen. Zum Weinen schön.«

Elke Heidenreich

Originaltitel: Uhren gibt es nicht mehr
Originalverlag: Zsolnay
Taschenbuch, Broschur, 112 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 15 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-442-71698-2
Erschienen am  13. August 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

André Heller

André Heller wurde am 22.3.1947 in Wien geboren. Er ist einer der erfolgreichsten Multimediakünstler der Welt. Sein letzter Roman „Das Buch vom Süden“ war ein Spiegel-Bestseller. Der Autor lebt heute in Wien und am Gardasee.

Elisabeth Heller wurde 1914 in Wien geboren und wuchs in ihrer Heimatstadt und in Südtirol auf. 1933 heiratete sie den Großindustriellen Stephan Heller. Nach dem »Anschluss« und in der Zeit des Zweiten Weltkriegs blieb sie mit ihrem ersten Sohn, Fritz, in Wien, während ihr Mann zuerst nach Frankreich und dann nach Großbritannien emigrierte. Nach dem Tod ihres Mannes, 1958, war sie Directrice des Haute-Couture-Salons von Gertrud Höchsmann. Sie starb am 7. August 2018 in Wien-Hietzing.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

»Ein Buch, das in einer sehr anrührenden Weise vom Tod handelt, statt mit der Stärke des Alters aufzutrumpfen.«

Helmut Schödel, Süddeutsche Zeitung

»Ein hinreißend schönes, voller beglaubigter Altersweisheiten steckendes Buch. Elisabeth Heller spricht als Zeitgenossin eines Jahrhunderts.«

Harry Nutt, Frankfurter Rundschau

»Man liebt diesen André Heller ... Man liebt auch das Grausame, das ist das Merkwürdigste von allem. Wenn er erzählt, verblasst alles.«

Helmut Kuhm, Jüdische Allgemeine

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