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Unser empathisches Gehirn Warum wir verstehen, was andere fühlen

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-74857-0

Erschienen: 13.10.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Warum haben die Gefühle anderer so großen Einfluss auf uns?

Egal, ob wir auf einer Hochzeit gemeinsam mit der Braut zu Tränen gerührt sind oder im Kino mit dem Helden mitfiebern, die Emotionen anderer können zu einem Teil von uns und damit zu unseren Emotionen werden – als würde das, was anderen widerfährt, auf uns übergreifen. Doch wie stellt unser Gehirn das an? Warum sollten die Gefühle anderer so großen Einfluss auf uns haben? Der Hirnforscher Christian Keysers, Experte in Sachen Spiegelneuronen, gibt Einblick in sein Forschungsgebiet: unser Gehirn – und wie wir intuitiv verstehen und nachempfinden, was andere fühlen.

Christian Keysers (Autor)

Christian Keysers, 1973 in Belgien mit französisch-deutschen Eltern geboren, studierte Psychologie und Biologie in Deutschland und den USA. Als Postdokorand kam er 2000 nach Parma, wo er bei Giacomo Rizzolatti Untersuchungen an Spiegelneuronen durchführte. Seit 2004 forscht und lehrt er in Groningen, wo er auch mit seiner Frau Valeria Gazzola das Social Brain Lab gründete, das seit 2010 in Amsterdam angesiedelt ist. Hirnforscher von internationaler Reputation ist Christian Keysers vor allem aufgrund seines Nachweises, dass sich das Spiegelneuronenkonzept auch auf unser Verständnis der Emotionen anderer anwenden lässt. »Das empathische Gehirn« wurde 2012 mit dem Independent Publishers Book Award als bestes Wissenschaftsbuch ausgezeichnet.

Aus dem Englischen von Hainer Kober
Originaltitel: The Empathic Brain
Originalverlag: Social Brain Press, 2011

Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-74857-0

€ 11,99 [D] | € 12,40 [A] | CHF 16,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 13.10.2014

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*+* Tolle Einblick in die Welt der Spiegelneuronen! *+*

Von: Irve liest Datum: 23.05.2016

irveliest.wordpress.com

Habt ihr euch nicht schon oft gefragt, warum wir uns mit anderen mitfreuen oder auch mitleiden?
Wieso scheinen wir die Gefühlslage anderer Menschen häufig intuitiv zu erfassen?
Warum erwidern wir häufig ein Lächeln unseres Gegenübers?
Warum können wir Sachen lernen, einfach nur, indem wir anderen dabei zusehen?
Aber ebenso interessant ist der Hintergrund derer, die „ein Herz aus Stein“ haben, oder sich an Leid und Qual anderer Kreaturen ergötzen.

Zu all diesen und noch vielen weiteren Aspekten liefert dieses Buch umfassende Informationen. Christian Keysers studierte Biologe und Psychologie und ist nun in der Hirnforschung im Fach-Bereich der Spiegelneuronen tätig. Aufgrund seiner sowohl theoretischen als auch praktischen Kenntnisse auf diesem Gebiet kann der Autor aus einem immens großen Wissenspool schöpfen, um den Leser an die Thematik heranzuführen. Er tut dies großartig. Denn er beschreibt nicht nur, dass es bestimmte Sachlagen gibt, sondern erklärt diese auch ausführlich anhand vieler gut nachvollziehbarer Beispiele sehr detailliert. So dürfte selbst dem laienhaftesten Laien schon nach kurzer Zeit klar sein, was Neuronen und auch die Sonderform, die Spiegelneuronen, überhaupt sind und welche Funktionen und Eigenschaften sie haben. Das Buch ist meines Erachtens völlig zu Recht 2012 mit dem Independent Publishers Book Award als bestes Wissenschaftsbuch ausgezeichnet worden.

Darüber hinaus geht es oft ins Eingemachte und ich freute mich sehr, häufig einen Blick in die äußersten Winkel des Forschungsgebietes werfen zu dürfen.
Einmal mehr wird klar, welch Wunderwerk nicht nur der Mensch ist, sondern alle Lebewesen, die einen gewissen Grad an neuronaler Komplexität des Gehirns aufweisen. Denn Empathie und sonstige durch Spiegelneuronen ermöglichte Eigenschaften besitzen auch viele Tiere.

Christian Keysers befasst sich in „Unser empathisches Gehirn“ zunächst mit den neuronalen Grundlagen, widmet sich anschließend im großen Maß den Spiegelneuronen. Anschließend wandert er mit dem Leser durch die Themen des Intuitionsvermögens, des sozialen Lebens, der Evolution der Sprache, dem (Lernen vom) Mitempfinden von Gefühlen und den Sinneswahrnehmungen. Der Autor macht aber auch Abstecher zur Empathischen Ethik und widmet auch einige Seiten dem Autismus.

Für Fachleute im Bereich der neuronalen Hirnforschung bietet dieses Buch eine sehr umfassende Auffrischung des bekannten Wissens, ergänzt um die aktuellen Forschungsergebnisse des Gebietes.
Auch wenn der Inhalt sehr komplex ist, können sich definitiv auch interessierte Laien an dieses großartige Sachbuch heranwagen. Die gesamten Zusammenhänge sind logisch, ausführlich und bestens nachvollziehbar dargelegt und der flüssige Schreibstil macht einfach Spaß! Manchmal lesen sich die Begebenheiten fast wie ein Roman und man merkt kaum, wie viel Wissen man ganz nebenbei aufsaugt! Natürlich wird man nach der Lektüre nicht das gesamte Spiegelneuronen-Konzept aus dem Stegreif erklären können – aber mit „Unser empathisches Gehirn“ wird ein breites Fundament an Wissen gelegt, auf dem sich bei Interesse recht gut aufbauen lässt.

Inhalt
Egal, ob wir auf einer Hochzeit gemeinsam mit der Braut zu Tränen gerührt sind oder im Kino mit dem Helden mitfiebern, die Emotionen anderer können zu einem Teil von uns und damit zu unseren Emotionen werden – als würde das, was anderen widerfährt, auf uns übergreifen. Doch wie stellt unser Gehirn das an? Warum sollten die Gefühle anderer so großen Einfluss auf uns haben? Der Hirnforscher Christian Keysers, Experte in Sachen Spiegelneuronen, gibt Einblick in sein Forschungsgebiet: unser Gehirn – und wie wir intuitiv verstehen und nachempfinden, was andere fühlen.

Autor
Christian Keysers, 1973 in Belgien mit französisch-deutschen Eltern geboren, studierte Psychologie und Biologie in Deutschland und den USA. Als Postdokorand kam er 2000 nach Parma, wo er bei Giacomo Rizzolatti Untersuchungen an Spiegelneuronen durchführte. Seit 2004 forscht und lehrt er in Groningen, wo er auch mit seiner Frau Valeria Gazzola das Social Brain Lab gründete, das seit 2010 in Amsterdam angesiedelt ist. Hirnforscher von internationaler Reputation ist Christian Keysers vor allem aufgrund seines Nachweises, dass sich das Spiegelneuronenkonzept auch auf unser Verständnis der Emotionen anderer anwenden lässt. »Das empathische Gehirn« wurde 2012 mit dem Independent Publishers Book Award als bestes Wissenschaftsbuch ausgezeichnet.
Quelle: Randomhouse

Viel Buch für wenig Geld

Von: Melissa R. Datum: 26.04.2016

mellis-produkttests.blogspot.de/

Unsere Mitmenschen zu verstehen ist eine Gabe, die wir jeden Tag aufs Neue einsetzen müssen, um den Alltag zu bewältigen. Kaum vorstellbar, wie die zwischenmenschliche Kommunikation verlaufen würde, hätten wir nicht die Fähigkeit uns in unser Gegenüber hineinzuversetzen oder Gesichtsausdrücke zu deuten.

Mit der Thematik der Empathie beschäftigt sich auch Christian Keysers intensiv über viele Jahre seines Lebens als Forscher. Sein Buch beinhaltet aber keinesfalls theoretische Annahmen, sondern experimentell und wissenschaftlich fundiertes Wissen, das er zu seinem Werk zusammengefasst hat.

Begleitet von dünn gestreuten Grafiken und Bildern von Gehirnscans führt Keysers den Leser langsam durch das komplexe Feld der Neurologie. Dabei werden viele interessante Themen angeschnitten, die allesamt jeweils für sich schon genug Material für dutzende von Büchern liefern könnten. Für besonders erwähnenswert erachte ich hier das Kapitel zu Autismus sowie die Ausflüge in die Evolutionspsychologie.
Im Zentrum stehen ganz klar neurologische Prozesse. Wer sich nicht genauer mit Neurologie befassen möchte, sollte einen großen Bogen um dieses Buch machen, denn es besteht zu einem Großteil aus Informationen zu Neuronen und Synapsen.
Die Inhalte bauen Kapitel für Kapitel aufeinander auf. Das heißt, man sollte sich hier etwas mehr Zeit nehmen, um die frühen Inhalte genauestens zu verstehen. Ansonsten kann man schnell den Anschluss verlieren und dementsprechend auch das Interesse.

Ich habe sehr viel länger für das Durchlesen gebraucht, als ich ursprünglich angenommen hatte, aber dadurch hat man lange Zeit etwas von dem Buch. Im Nachhinein bin ich sehr zufrieden mit dem wissenschaftlichen Niveau, das Keysers seinen Lesern "zumutet" und kann das Buch allen empfehlen, die nicht vor der Neurologie zurückschrecken. Belohnt wird dieser Einsatz garantiert!

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